Haarmann

Haarmann

Hardback
4.69

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Description

»Ich wollte ja keinen umbringen, aber ab und zu war immer einer tot.« Hannover 1924. In den Gassen der Altstadt geht die Angst um – bereits seit Monaten verschwinden immer wieder Menschen spurlos. Als in der Leine die blanken Schädel und Gebeine mehrerer junger Männer gefunden werden, scheinen sich die schauerlichsten Gerüchte zu bestätigen, denn sämtliche Knochen wurden mit einem scharfen Messer sauber vom Körper abgetrennt. In einer fesselnden Geschichte widmen sich Peer Meter und Isabel Kreitz den letzten Monaten des wohl berüchtigsten deutschen Serienmörders, Fritz Haarmann, der seine Stellung als Spitzel der Polizei dazu missbrauchte, alleinreisende junge Männer in seine Gewalt zu bringen. Atmosphärisch dichte Bilder lassen das Hannover der Zwischenkriegsjahre wieder lebendig werden und offenbaren nicht nur die seelischen Abgründe seiner Bewohner:innen, sondern auch einen bodenlosen Justizskandal.

Book Information

Main Genre
Comics
Sub Genre
Graphic Novels
Format
Hardback
Pages
176
Price
24.70 €

Author Description

* 1956 in Bremen, ist neben seiner Arbeit als Comicszenarist Theater-, Drehbuch- und Sachbuchautor. Seit 2010 erschienen in Zusammenarbeit mit deutschen Zeichner:innen u. a. die viel beachteten Comics GIFT (mit Barbara Yelin), BÖSE GEISTER (mit Gerda Raidt, beide Reprodukt) und VASMERS BRUDER (mit David von Bassewitz, Carlsen Verlag).

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Graphic Novel über Fleischer Haarmann - nichts für schwache Nerven

Der Plot Das Buch begleitet Haarmann auf seinen letzten Monaten in Hannover und zeigt Szenen aus seinem Leben und dem Leben der Leute, die mit ihm zu tun hatten. Beleuchtet wird auch, warum Haarmann so viele Jungen ermorden konnte, benutzt er erwischt wurde. Meine Meinung Gelungene Umsetzung der relativ bekannten Geschichte von Fritze Haarmann. Die Zeichnungen und der düstere schwarz-weiß Stil passen perfekt zur Geschichte. Man erhält einen wundervollen Einblick in das alte Hannover und seine Bewohner. Für schwache Nerven ist das Buch eher nicht geeignet. Auch wenn die Gewalt nicht direkt gezeigt wird, gelingt es doch, den Ekel und Abscheu rüberzubringen. Gerade die immer wiederkehrenden Szenen bei denen die Leute das billige Fleisch von Haarmann kaufen wollen, schlagen einem auf den Magen. Wer ansonsten aber an der Geschichte um Haarmann interessiert ist oder dem true-crime Genre zugeneigt ist, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.

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