Growing Love. Als wir uns fanden

Growing Love. Als wir uns fanden

Softcover
4.130
Zeitgenössische-LiebesromaneBuch LiebesromanUrlaubsromane Für FrauenSommerroman

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Description

**Vom Verlieren und Finden der Liebe**
Das Leben der zwanzigjährigen Lotta liegt in Scherben. Seit ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall ums Leben kamen, gibt es nur noch sie und ihre kleine Schwester Rosa, für die Lotta die alleinige Verantwortung trägt. Schon bald droht ihr alles über den Kopf zu wachsen. Verzweifelt flieht sie eines Abends in ihren verwilderten Schrebergarten und stolpert dabei über den gut aussehenden Jasper. Dieser hat sich dort unerlaubterweise eingerichtet und ist wenig begeistert davon, aufgeflogen zu sein. Als er jedoch von Lottas Lage erfährt, schließen sie einen Deal: Jasper hilft ihr mit der zunehmend schwierigen Rosa und darf dafür weiterhin im alten Gartenhäuschen schlafen. Womit Lotta allerdings nicht rechnet, sind die überwältigenden Gefühle, die ihr neuer Verbündeter plötzlich in ihr auslöst …

Urban-Gardening-Romance par excellence!
Über das Leben, den Tod und das Zu-sich-selbst-Finden. Diese Liebesgeschichte über zwei verlorene Seelen und die Macht der Natur ist herzzerreißend schön und lässt einen nur so durch die Seiten fliegen!

//Der Liebesroman »Growing Love« ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.//

Book Information

Main Genre
Romance
Sub Genre
Modern
Format
Softcover
Pages
288
Price
13.40 €

Author Description

Fam Schaper wurde 1997 in der Nähe von Frankfurt am Main geboren. Seit der Grundschule schreibt sie eigene Geschichten und auch während ihres Studiums in Passau hat ihre Begeisterung für Bücher sie nicht losgelassen. Egal, wohin sie geht, mindestens ein Notizbuch hat sie immer dabei, um keine Idee zu vergessen. Wenn sie nicht gerade schreibt, liest sie, bloggt oder schaut stundenlang Analysevideos über Filme und Serien auf YouTube.

Posts

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Viel Gefühl, ein Buch für die Seele

Growing Love Ein Liebesroman, der einem alles abverlangt. Gelesen haben Nathalie und ich das Buch, weil wir von der Autorin Fam Schaper "where blood reigns" gelesen hatten und dieses Buch uns so gefangen genommen hatte. Ich bin also völlig unbefangen in die Geschichte gestolpert. Ein Debütroman, das wird schon gehen. Was ich bekommen habe? Tränen, Wut, Trauer, Lachfalten und einmal das Karussell der Gefühle. Es hat mich sofort abgeholt und mich am Ende einfach zurückgelassen. Eine Aussage in Buch ist so beschreibend: mir egal, Hauptsache ihr seid da. Der Inhalt kurz zusammengefasst: Es geht um Lotta und Rosa. Die beiden haben ihre Eltern verloren und Lotta muss ihre Teenie Schwester erziehen. Wer Teenies hat weiß, dass das mehr als eine Herausforderung ist. Ich wurde hier so oft an meine Teenies hier erinnert und musste bei den Antworten schmunzeln. Lotta ist 20 und mal richtig erwachsen, sie ist nicht naiv oder lebensfern. Sie jobbt, kümmert sich un alles und merkt wie ihr ihr Leben über den Kopf wächst. Sie trifft Jasper. Er hat seinen Weg gerade verändert und versucht sein Leben neu zu ordnen. Beide raffen sich zusammen und erklären den Teenie zickereien den Krieg. Habe ich euch jetzt neugierig gemacht? Ich hoffe es, denn es lohnt sich. 286 Seiten Wohlfühlbuch für die Seele eine Auszeit.

Viel Gefühl, ein Buch für die Seele
5

Eine bewegende Liebesgeschichte zum mitfühlen, -weinen und -lachen.

Das Buch hat mir unheimlich gut gefallen. Der Schrebergarten als Setting war definitiv mal was anderes und wurde sehr gut aufgegriffen. Der Schreibstil von Fam Schaper liest sich leicht und flüssig. Die Charaktere waren sehr authentisch und gut ausgearbeitet. Lotta hat zwar ihre eigenen Probleme, versucht aber für ihre Schwester stark zu sein. Mir hat besonders gut gefallen, dass sie trotz Rosas abwesendem und verletzendem Verhalten durchhält und sie nicht aufgibt. Sie ist stark, mutig und ehrlich. Trotz ihrer 20 Jahre ist sie schon sehr erwachsen und verantwortungsbewusst, auch wenn sie das insgeheim anders sieht. Sie geht arbeiten und kümmert sich aber gleichzeitig um Rosa und versucht, ihr Verhältnis zueinander wieder zu verbessern. Jasper war mir von Anfang an sympathisch. Seine sarkastische und witzige Art hat mich mehr als einmal lachen lassen. Aber er hat auch eine gefühlvolle und verständnisvolle Seite, die ich sehr an ihm geliebt haben. Zwischendrin hätte ich ihn zwar mal am liebsten an die Wand geklatscht, das hat sich aber bald wieder geändert. Zum Ende hin war er wieder ganz der Jasper, den Lotta und ich lieben gelernt hatten. Die Beziehung zwischen Lotta und Jasper hat sich zart und in einem angenehmen Tempo entwickelt. Auch die Konflikte waren plausibel und kamen mir nicht aus der Luft gegriffen vor. Rosa war anfangs sehr schwierig. Das regte einen zwar auf, aber ich konnte ihre Beweggründe und Gefühle sehr gut nachvollziehen. Doch mit jeder weiteren Seite wurde sie liebenswerter und mir ist sie nach und nach sehr ans Herz gewachsen. Fazit: Growing Love ist eine emotionale Geschichte die zum Mitfühlen einlädt. Absolute Leseempfehlung!

Eine bewegende Liebesgeschichte zum mitfühlen, -weinen und -lachen.
5

Dieses Buch ist super schön angenehm geschrieben. Man kann der Geschichte gut folgen und diese nachfühlen. Es gibt einige Situationen die einen emotional treffen und in den Bann ziehen. Habe es im Urlaub in einem Zug durchgelesen, weil ich es kaum aus den Händen legen konnte.

5

Hautnah. Lustig. Emotional. In „Growing Love - Als wir uns fanden“ erlebt man eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Die lockere, lustige Stimmung der Protagonisten wird begleitet von ihrer unschönen Vergangenheit, die bei Lotta und ihrer Schwester Rosa stets präsent bleibt. Dieses Wechselspiel der Gefühle bildet die Autorin auch in ihrem Schreibstil ab. Trotz der Schwere des Themas erzählt sie die Liebesgeschichte von Lotta und Jasper stets mit viel Leichtigkeit, Charme und Witz. Durch die angenehmen Kapitellängen ist es fast gar nicht anders möglich, als das Buch zu verschlingen. Auch die Schrebergarten-Thematik ist für mich als vielbelesene New Adult Romance-Liebhaberin neu, passt sich sehr gut der Geschichte an und behält seine Wichtigkeit. Neben Lottas Schwester Rosa, die ich trotz ihrer zickigen Art wegen ihres ausgeklügelten Verstands sehr mochte, war es vor allem Lotta, die mich überzeugt hat. Als Leserin konnte man spüren, wie schwer sie sich tut, die Mutterrolle auszuüben, ihre Schwester zu erziehen und gleichzeitig ihr eigenes Leben zu leben. Lotta macht Fehler, ist von Grund auf nicht das „süße, liebe Mädchen von nebenan“ und gerade das bringt ihr das gewisse Etwas. Den männlichen Protagonisten Jasper fand ich auch direkt interessant und mysteriös. Zum Ende hin habe ich etwas den Bezug zu ihm verloren, weil die Handlung/das Finale zügig abgehandelt wurde. Dadurch war mir der Konflikt zwar bewusst, ein wenig mehr Ausbau hätte hier aber für mehr Einblick in den letzten Kapiteln gesorgt. Zum Ende fand ich besonders den Ausblick, der im Epilog stattfindet, schön zu lesen. Insgesamt waren es tolle Lesestunden mit Lotta, Rosa und Jasper. Fam Scharper überzeugt neben der authentischen Handlung besonders mit ihrem fesselnden Schreibstil, der einen mitreißt. Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin!

3

Kurzweilig, unterhaltsam und voller Frühlingsgefühle. Ich bin leicht in die Geschichte reingekommen und habe mich Lotta und Rosa schnell verbunden gefühlt. Der Einstieg ist emotional, aber nicht auf eine schmerzhafte und zerreißende, sondern vielmehr auf eine nahbare Art und Weise - Er hat mich in die Geschichte hineingezogen. Ich mochte das Kennenlernen von Lotta und Jasper unheimlich gerne, wie sie einander neckten, Scherze machten und zusammen lachen konnten. Ihr anfänglicher Umgang miteinander hat mein Herz erwärmt und mir beim Lesen ein gutes Gefühl gegeben. Von den äußeren Umständen abgesehen ist es eine wunderschöne und positive Liebes- und Kennenlerngeschichte, bei der von den den Schwingungen zwischen den beiden Protagonist:innen bis hin zu ihrer Kommunikation auf Augenhöhe alles stimmt. Das Einzige, das ich vom Anfang bis zum Ende nicht ganz kapiert habe war, wieso dieses Buch als "Urban-Gardening-Romance" hervorgehoben wird. Dieser Aspekt macht lediglich einen ganz geringen Teil der Geschichte aus und im Grunde kann keiner der Charaktere wirklich gärtnern. Vom Setting mal abgesehen spielen Pflanzen und Gärntern hier keine besonders wichtige Rolle. Man hätte die Kulisse ganz leicht austauschen und die Geschichte trotzdem mehr oder weniger genauso erzählen können. Bei dieser Vermarktung hatte ich mehr Blumen, Garten und Natur von der Geschichte erwartet, womit ich nicht sagen möchte, dass mir das hier gefehlt hat, im Gegenteil, die Geschichte funktioniert so sehr gut! Ich finde bloß das irreführende Kaufversprechen problematisch. Unabhängig des Garten-Debakels kommt es innerhalb der (Liebes-)Geschichte dann aber zu einem Cut, welcher aus einer Cozy Romance mit Frühlingsgefühlen eine dramatische NA-Romance mit viel Streit und Konflikten erblühen lässt, was an sich auch nichts Schlechtes sein muss, sondern einer Geschichte sogar mehr Tiefe verleihen kann - was hier in gewisser Weise auch passiert ist, denn davor war sie definitiv oberflächlicher und eben eher gemütlich - aber es kam mir, so wie es hier inszeniert wurde einfach nicht natürlich vor. Jasper's Charakter hat sich gefühlt um 180 Grad gedreht, was im realen Leben durchaus passieren kann, hier aber eben leider nicht realistisch und greifbar vermittelt wurde. Man konnte seinen Persönlichkeitswandel weder kommen sehen noch nachempfinden, wodurch es zu einem harten Bruch innerhalb der Geschichte kam, der wie eine tiefe Schlucht zwischen den zarten Anfängen einer Liebesgeschichte und ihrer dramatischen Entwicklung stand. Das Ganze wirkte auf mich einfach nicht mehr ganz stimmig oder vielmehr in sich schlüssig und durchdacht. Hinzu kommt, dass die Autorin für nicht einmal 300 Seiten Umfang viel zu viele verschiedene Themen auf den Tisch gebracht hat. Es war von vornherein klar, dass auf diese Weise etwas zu kurz kommen musste und so war es dann auch. Die Geschichte funktioniert so, keine Frage, aber sie ist aufgrund dessen insgesamt eher oberflächlich, kurzweilig und gemütlich, was völlig in Ordnung ist und sogar eine große Qualität des Buches darstellt, jedoch hätte man meiner Meinung nach in diesem Sinne gleich ein paar ernste Inhalte komplett aussparen können, anstatt ihnen dann nicht gerecht zu werden. Die Geschichte wird ausschließlich aus Lotta's Sicht in der ersten Person Singular erzählt, sodass ich mich ihr deutlich näher gefühlt habe als Jasper, was auch völlig okay ist. Kapitel aus seiner Perspektive hätten seine fragwürdige Charakterentwicklung für uns Leser:innen zwar nachvollziehbarer gestalten können, wären in Anbetracht der Kürze und Prägnanz der Geschichte aber einfach auch zu viel gewesen. Die einzelnen Charaktere sind nahbar, sympathisch und liebenswert - Nicht unbedingt tiefgründig, aber sie erfüllen ihren Zweck und wirken weder kalt noch künstlich. Mit ihren Gefühlswelten verhält es sich ähnlich: Auf emotionaler Ebene wäre zwar durchaus noch mehr möglich gewesen, aber die Gefühle der Protagonist:innen werden trotzdem weitestgehend greifbar beschrieben und lassen einen beim Lesen mitfühlen. Gegen Ende geht alles recht schnell, aber das passt zur Geschichte und liefert ihr einen runden Abschluss, der zwar sehr wohlwollend ist, aber trotzdem nur leise Nachfragen anklingen lässt. Das Buch lässt sich locker-leicht, flüssig und zügig herunterlesen und hat mir ein paar angenehme Lesestunden beschert. Fam Schaper schreibt erfrischend, witzig, gemütlich und nahbar. Diese Geschichte ist perfekt für Zwischendurch und ich empfehle sie allen, die auf der Suche nach einer leichten und kurzweiligen Lektüre sind, bei der man gut abschalten kann. 3/ 5 Sterne ⭐️

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5

Worum geht es? Seit Lottas Eltern bei einem Verkehrsunfall vor einem Jahr ums Leben gekommen sind, ist sie mit Anfang zwanzig für ihre kleine Schwester Rosa verantwortlich. Die ist jedoch mitten in der Pubertät und hat an allem und jedem was auszusetzen, vor allem an Lotta. Als die eines Abends völlig verzweifelt beschließt, sich eine Weile im Schrebergarten ihrer verstorbenen Oma zu verstecken, stolpert sie wortwörtlich über Jasper, der sich dort eine Schlafstatt eingerichtet hat, um sich vor seinen Eltern zu verstecken. Obwohl die beiden erst ziemlich aneinandergeraten, schließen sie schließlich eine Vereinbarung: Jasper darf weiter im Schrebergarten schlafen, wenn er Lotta dabei hilft, Rosa den Kopf zurechtzurücken. Dazu gibt er sich als Sozialarbeiter aus. Das Sozialprojekt: den Schrebergarten auf Vordermann bringen. Doch womit Lotta nicht gerechnet hat, ist, dass nach anfänglicher Skepsis nicht nur Rosa von Jasper mehr und mehr begeistert ist… Rezension Die Geschichte wird aus Lottas Perspektive erzählt. Ich fand sie für ihre 20 Jahre wahnsinnig erwachsen und vernünftig, was natürlich auch durch die Verantwortung, die sie für ihre Schwester hat, nachvollziehbar ist. Trotzdem war sie auch immer wieder einfach eine Frau Anfang 20, die gern wieder feiern gehen würde. Diese Zerrissenheit zwischen Wunsch und Pflichtbewusstsein macht Lotta als Protagonistin wirklich einzigartig. Jasper dagegen war mir zu Beginn etwas suspekt, später legte sich das aber schnell und er wurde mir ebenso sympathisch. Gegen Ende büßt er ein paar Sympathiepunkte ein – kurz bevor das große Drama zwischen den beiden losbricht – doch er rettet seine Ehre dann zum Glück doch wieder. ❤ Die Einzige, die für mich etwas unrealisitisch wirkte, war Rosa. Ich kenne durch meinen Beruf ja so einige Jugendliche in dem Alter und mir schien sie doch sehr häufig überzureagieren. Klar braucht es das für die Handlung, aber teilweise dachte ich mir da einfach nur: „Mädel, echt jetzt?“ Die Handlung ist theoretisch schnell erklärt: Lotta hat Schwierigkeiten mit der Erziehung ihrer Schwester und holt sich Jasper zur Hilfe, der sich dafür weiter vor seiner Familie verstecken kann. Doch was so simpel klingt, überzeugt dann durch die absoluten Wohlfühlszenen, die das Buch durchziehen. Sei es die erste Begegnung im Schrebergarten, der Kontakt zu den SeniorInnen aus den Nachbargärten oder auch einfach die Szenen zwischen Jasper und Lotta – man fiebert und fühlt jedes Mal so sehr mit, dass plötzlich aus der so simpel klingenden Handlung etwas ganz besonderes wird. Denn neben der Haupthandlung werden Themen angesprochen, die einfach wichtig sind: Erwartungs- und Leistungsdruck, Verlust- und Versagensängste, jeder kennt das. Dazu kommt noch – zumindest für mich – das Setting in Deutschland. Ich konnte mich so oft in das Leben von Lotta hineinversetzen, weil die Szenen wie Augenblicke aus meinem eigenen Leben klangen – ich habe weder Schrebergarten noch Geschwister, aber ihr wisst, was ich meine. Ich bin definitiv für mehr NA-Geschichten in Deutschland! Sprachlich konnte mich Fam von der ersten Seite an abholen. Ich habe mir bestimmt 10 Textstellen markiert, weil sie so schön klangen, die Zitatauswahl war auf jeden Fall sehr simpel dieses Mal ❤ Das Cover, dass ihr hier nur in schwarz-weiß seht, ist wirklich traumhaft mit den Blumen und der kontrastreichen Schriftart. Ich weiß jetzt schon, dass die Printversion hier einziehen wird. :) Mein Fazit Insgesamt konnte mich die Geschichte von Lotta, Jasper und Rosa fast vollständig überzeugen. Die Charaktere wirken auf mich (bis auf Rosa) wunderbar authentisch, ich liebe die Szenen im Schrebergarten und finde die Themen, die im Buch so sensibel angesprochen werden, superwichtig. Auch der Schreibstil von Fam hat mir sehr gefallen, weshalb es von mir definitiv eine Leseempfehlung gibt!

5

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar Klappentext: **Vom Verlieren und Finden der Liebe** Das Leben der zwanzigjährigen Lotta liegt in Scherben. Seit ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall ums Leben kamen, gibt es nur noch sie und ihre kleine Schwester Rosa, für die Lotta die alleinige Verantwortung trägt. Schon bald droht ihr alles über den Kopf zu wachsen. Verzweifelt flieht sie eines Abends in ihren verwilderten Schrebergarten und stolpert dabei über den gutaussehenden Jasper. Dieser hat sich dort unerlaubterweise eingerichtet und ist wenig begeistert davon, aufgeflogen zu sein. Als er jedoch von Lottas Lage erfährt, schließen sie einen Deal: Jasper hilft ihr mit der zunehmend schwierigen Rosa und darf dafür weiterhin im alten Gartenhäuschen schlafen. Womit Lotta allerdings nicht rechnet, sind die überwältigenden Gefühle, die ihr neuer Verbündeter plötzlich in ihr auslöst … Meine Meinung: Ein Wochenende im Schrebergarten? Klang für mich noch nie besser. ‚Growing Love‘ war ein absolutes Wohlfühlbuch und ich habe jede Seite buchstäblich verschlungen. Ein gelungenes Debüt von Fam, würde ich sagen. Ihr Schreibstil war wirklich super flüssig und leicht zu lesen, was das ganze Leseerlebnis und Setting nur noch besser gemacht hat. Ich persönlich bin keine große Gärtnerin und auch kein Fan von Schrebergärten. Aber nachdem ich das Buch beendet hatte, war der Drang zu einem eigenen kleinen Häuschen mit Garten doch ziemlich groß. (Vielleicht aber auch nur, wenn ich ebenfalls einen Jasper dort vorfinden würde). Zu Anfang wusste ich noch nicht, was mich mit Lotta und Rosa erwarten würde. Nur definitiv nicht das, was dann kam. Lottas kleine Schwester Rosa kann ich wahrscheinlich bis jetzt als ziemlich nervig beschreiben (Spoiler: Am Ende eine andere Art von nervig). Allerdings war die Schwesternliebe die meiste Zeit zu sehen und ich habe mich während des Lesens so in Lotta hineinversetzen können. Rosa alleine aufzuziehen ist sowieso nicht einfach, aber sie hat ihr Bestes getan. Durch Fams humorvollen Worte und realistische Charaktere konnte ich mich immer gut in ihre Beziehung hineinfinden, wenn auch nicht immer verstehen. Jasper einen Hauptgewinn zu nennen, wäre wahrscheinlich etwas zu krass, aber ich tue es trotzdem. Hat er immer alles richtig gemacht? Nein, eher nicht. Aber gerade durch seine zuvorkommende, besserwisserische, sarkastische und nicht perfekte Art hat er sich ganz langsam in mein Herz geschlichen. Nicht nur die Charaktere und das Setting, sondern auch die Thematik des Romans konnte mich überzeugen. Das Thema Selbstliebe stand wieder im Vordergrund, was auch wirklich erfrischend war. Es gab eben die einfachen Fragen des Lebens und wie sie irgendwie angegangen werden können. Meiner Meinung nach hat Fam das sehr gut in ihrem Roman verarbeitet, genug um Punkte zu finden, mit denen man sich identifizieren konnte, aber auch nicht zu viel, damit es plötzlich damit überladen war. Alles in allem war es ein gelungener Roman und ich freue mich schon auf weitere Bücher von ihr!

3

Humorvolle Romance Geschichte

Super leicht geschrieben und wirklich humorvoll. Wie die beiden sich kennengelernt haben, hat mir gut gefallen. Hätte mich aber gewünscht das der Fokus etwas mehr auf dem Projekt „Schrebergarten“ gelegen hätte. Ansonsten war es eine super süße Romance Geschichte für zwischendurch 💕

5

Klappentext Das Leben der zwanzigjährigen Lotta liegt in Scherben. Seit ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall ums Leben kamen, gibt es nur noch sie und ihre kleine Schwester Rosa, für die Lotta die alleinige Verantwortung trägt. Schon bald droht ihr alles über den Kopf zu wachsen. Verzweifelt flieht sie eines Abends in ihren verwilderten Schrebergarten und stolpert dabei über den gut aussehenden Jasper. Dieser hat sich dort unerlaubterweise eingerichtet und ist wenig begeistert davon, aufgeflogen zu sein. Als er jedoch von Lottas Lage erfährt, schließen sie einen Deal: Jasper hilft ihr mit der zunehmend schwierigen Rosa und darf dafür weiterhin im alten Gartenhäuschen schlafen. Womit Lotta allerdings nicht rechnet, sind die überwältigenden Gefühle, die ihr neuer Verbündeter plötzlich in ihr auslöst … Meine Meinung Das Cover des Buches gefällt mir wirklich gut, es passt hervorragend zur Geschichte. „Growing Love“ erzählt die Geschichte von Lotta, ihrer Schwester Rosa und Jasper. Alle drei Charaktere sind sehr authentisch, facettenreich und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte stark weiter. Da alle drei Charaktere so unterschiedlich sind, kann sich vermutlich jeder Leser in einem der drei wiederfinden. Die Geschichte steckt voller Humor, ist aber gleichzeitig auch sehr tiefgründig und gefühlvoll. In dem einen Moment muss man noch Lachen, im nächsten wird das Herz zutiefst berührt. Im Buch werden wichtige Themen angesprochen und sehr sensibel behandelt, u.a. Trauer, Selbstfindung und Erwartungsdruck. Dennoch steckt die Geschichte auch voller Wohlfühlszenen. Es hat wirklich Spaß gemacht die Entwicklung der Charaktere und die Entwicklung der Beziehung der Charaktere zueinander zu verfolgen. Man kann wirklich mitfühlen und die Emotionen und Gedanken nachvollziehen. Besonders Lotta habe ich beim Lesen immer wieder für ihre Stärke bewundert und dafür wie sie die ganze Situation meistert. Die Anziehung zwischen Lotta und Jasper ist gut spürbar. Mir hat das ungewöhnliche erste Aufeinandertreffen der beiden und die langsame Entwicklung der Beziehung der beiden wirklich gut gefallen. Der Schreibstil von Fam Schaper ist wirklich, wirklich toll. Sie schreibt flüssig, die Charaktere und Schauplätze werden sehr anschaulich beschrieben und die Emotionen kommen beim Leser an! Fazit „Growing Love: Als wir uns fanden“ ist gleichermaßen humorvoll und emotional, überzeugt mit authentischen Charakteren und tollem Schreibstil. Leseempfehlung!

5

"Ich kann nichts dafür, dass du so ein riesiger Spargel bist" - S. 113 Lotta "Growing Love" eine süße und witzige Geschichte, die eine gewisse Traurigkeit mit sich trägt. Lotta ist eine liebevolle, sture und etwas überforderte große Schwester. Sie ist fürsorglich, etwas verrückt, sehr mutig aber verletzt. Jasper ist ein sehr sarkastischer Typ. Er ist witzig und auch sehr fürsorglich. Sein Verhältnis und Verständnis zu sich selbst dagegen ist schwierig, dennoch ist er ein Kämpfer. Eine Geschichte, die mich doch im Herz getroffen hat. Verlust ist nichts leichtes und nichts was einfach vorüber geht, sondern etwas das einen ändert und eine Herausforderung ist - genau das zeigt mir das Buch. Aber auch das es Hoffnung gibt, dass das Leben Spaß macht und Familie und Freundschaft, sehr wichtig sind wir uns aber nicht von ihr unterdrücken lassen dürfen - was Jasper noch lernen muss. Der Garten und das Thema drum herum war schön harmonisch eingearbeitet, was sehr gut gepasst hat. Die Verbindung zwischen den Beiden war einfach herrlich zu beobachten. Vor allem Lottas Zerrissenheit und Jaspers Unsicherheit. Umso schöner zu sehen, wo Lotta Verantwortung übernimmt und Konsequenzen zieht während Jasper zu sich selbst steht und lernt zu kämpfen und Prioritäten zu setzen. Lottas Schwester war ein Kaliber für sich, dass ich genossen habe. Ihr Verhalten zu Beginn war vielleicht nicht das einfachste, aber ich verstehe es nur zu gut. Es gab eine schöne Wendung und ein tolles Ende. Mir hat das Buch wunderbar gefallen und kann es gerne weiter empfehlen.

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