Gregorius. Mittelhochdeutsch/Neuhochdeutsch
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Description
Hartmann von Aue, der gebildete Verfasser großer Artusromane nach französischem Vorbild, hat auch zwei legendenhafte Verserzählungen geschrieben, die beide die geistliche und die ritterlich-höfische Lebensform gegeneinander profilieren und abwägen, ohne eine einfache Entscheidung zu fällen. Im »Gregorius« wird die Geschichte des »guten Sünders« erzählt, der als Inzestkind unwissentlich wie Ödipus die Sünde seiner Eltern mit der eigenen Mutter als Ehefrau fortsetzt, sie durch ein siebzehnjähriges vorbildliches Eremitentum büßt und darob zum Papst gewählt wird. Die Neuausgabe und Neuübersetzung von Waltraud Fritsch-Rößler bietet erstmals in der Universal-Bibliothek auch einen das Verständnis erleichternden und erweiternden Kommentar.
Book Information
Posts
Es war nicht schlecht, aber auch nicht gut
Auf der einen Seite mochte ich das Buch, auf der anderen fand ich es irgendwie soooo theatralisch. Ich hatte das Gefühl, alles wird einfach für und wegen Gott und dem Glauben gemacht und damit konnte ich einfach nicht so viel anfangen. Für eine Seminarlektüre war das Buch aber ganz gut, da es viel gab, was im Seminar aufgegriffen werden konnte.
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Hartmann von Aue, der gebildete Verfasser großer Artusromane nach französischem Vorbild, hat auch zwei legendenhafte Verserzählungen geschrieben, die beide die geistliche und die ritterlich-höfische Lebensform gegeneinander profilieren und abwägen, ohne eine einfache Entscheidung zu fällen. Im »Gregorius« wird die Geschichte des »guten Sünders« erzählt, der als Inzestkind unwissentlich wie Ödipus die Sünde seiner Eltern mit der eigenen Mutter als Ehefrau fortsetzt, sie durch ein siebzehnjähriges vorbildliches Eremitentum büßt und darob zum Papst gewählt wird. Die Neuausgabe und Neuübersetzung von Waltraud Fritsch-Rößler bietet erstmals in der Universal-Bibliothek auch einen das Verständnis erleichternden und erweiternden Kommentar.
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Es war nicht schlecht, aber auch nicht gut
Auf der einen Seite mochte ich das Buch, auf der anderen fand ich es irgendwie soooo theatralisch. Ich hatte das Gefühl, alles wird einfach für und wegen Gott und dem Glauben gemacht und damit konnte ich einfach nicht so viel anfangen. Für eine Seminarlektüre war das Buch aber ganz gut, da es viel gab, was im Seminar aufgegriffen werden konnte.





