Propeller-Opa
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Description
«Propeller-Opa» hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mir zeitweise einen Enkel gewünscht habe. (Jürgen von der Lippe)
Vor vielen Jahren, als noch Krieg herrschte, war Jacks Opa ein berühmter Pilot. Aber nun wird er immer verwirrter im Kopf. Und als Opa ins Altersheim Twilight Towers kommen soll, das von der finsteren Vorsteherin Miss Swine geführt wird, ist Jack entschlossen, seinem Opa zur Flucht zur verhelfen. Doch die böse Vorsteherin ist ihnen dicht auf den Fersen ...
David Walliams ist der erfolgreichste britische Kinderbuchautor der letzten Jahre und gilt als würdiger Nachfolger von Roald Dahl.
Book Information
Author Description
David Walliams ist der erfolgreichste britische Kinderbuchautor der letzten Jahre und gilt als würdiger Nachfolger von Roald Dahl. In England kennt ihn jedes Kind. Wenn er nicht gerade Kinderbücher schreibt, schwimmt er schon mal für einen guten Zweck 225 Kilometer die Themse hinab oder durch den Ärmelkanal. Außerdem spielte er in der englischen Comedyserie «Little Britain» mit und sitzt in der Jury von «Britain’s Got Talent».
Posts
Wieder ein wunderschönes Kinderbuch
Jacks Opa ist sehr alt und sehr krank. Er lebt in seiner eigenen Welt und in dieser Welt ist es 1943, er ist als Flieger im zweiten Weltkrieg unterwegs. Deswegen wollen Jacks Eltern den Großvater in ein Altenheim abschieben. Doch dort passieren dubiose Sachen und als Jack durch Zufall dort einen ganzen Raum voller leerer Särge entdeckt, weiß er, dass er seinen Opa retten muss. Aber wie nur? Wieder einmal ein wunderschönes Kinderbuch über einen kleinen Jungen, seine großen Träume und den Mut, sich über seine Angst hinwegzusetzen. Wunderbar!
Sehr schönes Kinderbuch was mich sehr fesseln konnte. Man ist doch wirklich nie zu alt um ein Kinder Buch zu lesen. Das habe ich mir gesagt und mich diesem gewidmet. Und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Das Buch konnte mich mir seinen Witz, mit der Action und auch mit den amüsanten Illustrationen echt fesseln. Das Buch hat vor allem das Thema Demenz behandelt und wurde aus der Perspektive eines Kindes geschrieben. Da das Kind in dem Buch eine sehr starke Bindung zu der an Demenz leidenden Person hat, hat es mich oft geärgert das eben dieser kleine Junge seinen Großvater ständig verteidigen und dafür sorgen musste das sein Opa wie ein normaler Mensch behandelt wird. Dadurch war ich oft so sauer auf die Uneinsichtigkeit mancher Erwachsener Figuren in diesem Buch das ich am liebsten in das Buch getaucht und diese aufklären wollte. Die Figuren haben mir auch sehr gefallen. Sie waren vielseitig und auch die Konstellationen zwischen den Charakteren war sehr spannend zu lesen. Was mich etwas überrascht hat war das Ende. Ich hätte nicht gedacht das mich das Ende dieses Buches noch so rühren und überraschen würde. Dies hat mir bei dem Buch sehr gut gefallen. Trotzdem merkt man gut das es sich hierbei um ein Kinderbuch handelt. Denn auch wenn ich es genossen habe das Buch zu lesen hat mich doch ein paar mal zu oft gestört wie Erwachsene dort reagieren und wie uninformiert diese häufig waren. Trotzdem hat mir das Buch sehr Spaß gemacht zu lesen und hat mich auf jeden Fall catchen können.

Ein Nachfolger von Roald Dahl? Natürlich machte mich diese Beschreibung neugierig. Trotzdem wollte ich den Propeller-Opa erst gar nicht lesen. Der Hexenmeister war es, der meinte, ich solle es doch mal versuchen. Ein weiterer Beweis, dass ich gut darin tue, auf den Hexenmeister zu hören. Eigentlich ist es eine eher traurige Geschichte, die hier erzählt wird. Wir als Erwachsene kennen nämlich einen Begriff, für das, was mit dem Opa passiert: Demenz. Überhaupt musste ich als erwachsene Leserin mich am Anfang etwas zusammenreissen und das Buch als Kinderbuch akzeptieren. Aber nach ein paar Seiten hat das wunderbar geklappt und los ging es mit diesem dynamischen Duo. Denn Walliams Opa-Enkel-Gespann sucht seinesgleichen. Ich konnte wirklich oft nicht anders, als loszuprusten, wenn der Opa wieder einmal Begriffe verwendet, die seine Umwelt nicht kennt, oder der Kioskbesitzer Raj angelutschte Lollis verkauft. Das Buch strotzt nur so von Spass, Witz und glorreichen Einfällen. Das Lesen ist eine reine Freude. Selbst für mich als Fast-30erin. Der Propeller-Opa ist reich illustriert und vor allem der Satz finde ich genial: die Worte drehen und schlängeln sich, wo es passt. Sie sind mal gross, mal klein, an einigen Stellen muss man das Buch drehen, um den Text zu lesen. Das mag für ältere Leser mühsam klingen, aber ich denke, dass es für Kinder eine richtig gute Idee ist. Von wegen, lesen ist langweilig. Und obwohl hier Spass und Spannung an erster Stelle stehen, spricht Walliams ein für Kinder sehr wichtiges Thema an: Die Grosseltern-Enkel-Beziehung. Mehr und mehr müssen die kleinen Erdenbewohner lernen, damit umzugehen, dass Oma oder Opa sich irgendwann an bestimmte Dinge nicht mehr erinnern. In diesem Buch werden die Kinder an das Thema der Demenz herangeführt, ohne dass irgendwer belehrt wird. Auch Jack muss einsehen, dass er nicht ständig auf seinen Opa aufpassen kann. Oder dass andere Menschen ein bestimmtes Verhalten als merkwürdig betrachten. Oder dass Opa irgendwann sterben muss. Dies alles bringt Walliams sehr dezent zur Sprache und schafft dabei eine wunderschöne Wohlfühlumgebung für Kinder und Erwachsene. Ich habe zwar selbst keine Kinder, finde aber dieses Werk dennoch einen wichtigen Beitrag. Vielleicht kann das Buch dabei helfen, mit den Kindern über das Thema Demenz zu sprechen und den Kleinen zu erklären, was passiert. Aber eigentlich kann man den Propeller-Opa auch nur lesen, um jede Menge Spass zu haben und sich prächtig zu amüsieren. Ja, David Walliams tritt kräftig in die Fussstapfen von Roald Dahl. Er macht das richtig, was auch Dahl schon richtig gemacht hat und fügt noch seine ganz eigene Note mit hinzu. Ja, ich kann dieses Buch Eltern, Kindern, Lehrern und Bibliotheken nur ans Herz legen. Auf, auf und davon!
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«Propeller-Opa» hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mir zeitweise einen Enkel gewünscht habe. (Jürgen von der Lippe)
Vor vielen Jahren, als noch Krieg herrschte, war Jacks Opa ein berühmter Pilot. Aber nun wird er immer verwirrter im Kopf. Und als Opa ins Altersheim Twilight Towers kommen soll, das von der finsteren Vorsteherin Miss Swine geführt wird, ist Jack entschlossen, seinem Opa zur Flucht zur verhelfen. Doch die böse Vorsteherin ist ihnen dicht auf den Fersen ...
David Walliams ist der erfolgreichste britische Kinderbuchautor der letzten Jahre und gilt als würdiger Nachfolger von Roald Dahl.
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Author Description
David Walliams ist der erfolgreichste britische Kinderbuchautor der letzten Jahre und gilt als würdiger Nachfolger von Roald Dahl. In England kennt ihn jedes Kind. Wenn er nicht gerade Kinderbücher schreibt, schwimmt er schon mal für einen guten Zweck 225 Kilometer die Themse hinab oder durch den Ärmelkanal. Außerdem spielte er in der englischen Comedyserie «Little Britain» mit und sitzt in der Jury von «Britain’s Got Talent».
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Wieder ein wunderschönes Kinderbuch
Jacks Opa ist sehr alt und sehr krank. Er lebt in seiner eigenen Welt und in dieser Welt ist es 1943, er ist als Flieger im zweiten Weltkrieg unterwegs. Deswegen wollen Jacks Eltern den Großvater in ein Altenheim abschieben. Doch dort passieren dubiose Sachen und als Jack durch Zufall dort einen ganzen Raum voller leerer Särge entdeckt, weiß er, dass er seinen Opa retten muss. Aber wie nur? Wieder einmal ein wunderschönes Kinderbuch über einen kleinen Jungen, seine großen Träume und den Mut, sich über seine Angst hinwegzusetzen. Wunderbar!
Sehr schönes Kinderbuch was mich sehr fesseln konnte. Man ist doch wirklich nie zu alt um ein Kinder Buch zu lesen. Das habe ich mir gesagt und mich diesem gewidmet. Und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Das Buch konnte mich mir seinen Witz, mit der Action und auch mit den amüsanten Illustrationen echt fesseln. Das Buch hat vor allem das Thema Demenz behandelt und wurde aus der Perspektive eines Kindes geschrieben. Da das Kind in dem Buch eine sehr starke Bindung zu der an Demenz leidenden Person hat, hat es mich oft geärgert das eben dieser kleine Junge seinen Großvater ständig verteidigen und dafür sorgen musste das sein Opa wie ein normaler Mensch behandelt wird. Dadurch war ich oft so sauer auf die Uneinsichtigkeit mancher Erwachsener Figuren in diesem Buch das ich am liebsten in das Buch getaucht und diese aufklären wollte. Die Figuren haben mir auch sehr gefallen. Sie waren vielseitig und auch die Konstellationen zwischen den Charakteren war sehr spannend zu lesen. Was mich etwas überrascht hat war das Ende. Ich hätte nicht gedacht das mich das Ende dieses Buches noch so rühren und überraschen würde. Dies hat mir bei dem Buch sehr gut gefallen. Trotzdem merkt man gut das es sich hierbei um ein Kinderbuch handelt. Denn auch wenn ich es genossen habe das Buch zu lesen hat mich doch ein paar mal zu oft gestört wie Erwachsene dort reagieren und wie uninformiert diese häufig waren. Trotzdem hat mir das Buch sehr Spaß gemacht zu lesen und hat mich auf jeden Fall catchen können.

Ein Nachfolger von Roald Dahl? Natürlich machte mich diese Beschreibung neugierig. Trotzdem wollte ich den Propeller-Opa erst gar nicht lesen. Der Hexenmeister war es, der meinte, ich solle es doch mal versuchen. Ein weiterer Beweis, dass ich gut darin tue, auf den Hexenmeister zu hören. Eigentlich ist es eine eher traurige Geschichte, die hier erzählt wird. Wir als Erwachsene kennen nämlich einen Begriff, für das, was mit dem Opa passiert: Demenz. Überhaupt musste ich als erwachsene Leserin mich am Anfang etwas zusammenreissen und das Buch als Kinderbuch akzeptieren. Aber nach ein paar Seiten hat das wunderbar geklappt und los ging es mit diesem dynamischen Duo. Denn Walliams Opa-Enkel-Gespann sucht seinesgleichen. Ich konnte wirklich oft nicht anders, als loszuprusten, wenn der Opa wieder einmal Begriffe verwendet, die seine Umwelt nicht kennt, oder der Kioskbesitzer Raj angelutschte Lollis verkauft. Das Buch strotzt nur so von Spass, Witz und glorreichen Einfällen. Das Lesen ist eine reine Freude. Selbst für mich als Fast-30erin. Der Propeller-Opa ist reich illustriert und vor allem der Satz finde ich genial: die Worte drehen und schlängeln sich, wo es passt. Sie sind mal gross, mal klein, an einigen Stellen muss man das Buch drehen, um den Text zu lesen. Das mag für ältere Leser mühsam klingen, aber ich denke, dass es für Kinder eine richtig gute Idee ist. Von wegen, lesen ist langweilig. Und obwohl hier Spass und Spannung an erster Stelle stehen, spricht Walliams ein für Kinder sehr wichtiges Thema an: Die Grosseltern-Enkel-Beziehung. Mehr und mehr müssen die kleinen Erdenbewohner lernen, damit umzugehen, dass Oma oder Opa sich irgendwann an bestimmte Dinge nicht mehr erinnern. In diesem Buch werden die Kinder an das Thema der Demenz herangeführt, ohne dass irgendwer belehrt wird. Auch Jack muss einsehen, dass er nicht ständig auf seinen Opa aufpassen kann. Oder dass andere Menschen ein bestimmtes Verhalten als merkwürdig betrachten. Oder dass Opa irgendwann sterben muss. Dies alles bringt Walliams sehr dezent zur Sprache und schafft dabei eine wunderschöne Wohlfühlumgebung für Kinder und Erwachsene. Ich habe zwar selbst keine Kinder, finde aber dieses Werk dennoch einen wichtigen Beitrag. Vielleicht kann das Buch dabei helfen, mit den Kindern über das Thema Demenz zu sprechen und den Kleinen zu erklären, was passiert. Aber eigentlich kann man den Propeller-Opa auch nur lesen, um jede Menge Spass zu haben und sich prächtig zu amüsieren. Ja, David Walliams tritt kräftig in die Fussstapfen von Roald Dahl. Er macht das richtig, was auch Dahl schon richtig gemacht hat und fügt noch seine ganz eigene Note mit hinzu. Ja, ich kann dieses Buch Eltern, Kindern, Lehrern und Bibliotheken nur ans Herz legen. Auf, auf und davon!







