Gotthard
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Description
Book Information
Author Description
Zora del Buono, 1962 in Zürich geboren, studierte Architektur an der ETH Zürich und arbeitete mehrere Jahre als Bauleiterin im Nachwende-Berlin. Sie war Gründungsmitglied und Kulturredakteurin der Zeitschrift ›mare‹. Neben Romanen und einer Novelle (2022 erschienen ›Die Marschallin‹ und 2024 ›Gotthard‹ als Taschenbuch bei Diogenes) veröffentlichte sie 2015 bei Matthes & Seitz auch ein Buch über Bäume. Zora del Buono lebt in Zürich. 2024 gewann sie für ›Seinetwegen‹ den Schweizer Buchpreis.
Posts
Gotthard hat mich mit seiner unerwarteten Geschichte überrascht. Im Mittelpunkt steht Bergundthal, ein Eigenbrödler mit einem ungewöhnlichen Hobby, der während einer Reise zur Baustelle des Gotthardtunnels in eine Geschichte voller spannender Figuren und Kontraste hineingezogen wird. Zora del Buono schreibt dabei in einem angenehm klaren Stil, der die Charaktere lebendig macht und die Szenerie greifbar werden lässt. Ein interessantes, gut lesbares Buch, das mich besser unterhalten hat, als ich anfangs erwartet hätte – eine lohnende Lektüre.
Habe mir tatsächlich etwas anderes vorgestellt aber war stellenweise doch positiv überrascht
Die Autorin schafft es gut einzelne Figuren zu beschreiben, so dass man an manchen Stellen innehält um sich die Person richtig auszumalen, vor allem die Hauptfigur kann man sich tatsächlich genauso bei seiner “Trainspotter” Tätigkeit vorstellen. Leider hat mir etwas der rote Faden gefehlt, irgendwie ist es von Person zu Person gesprungen ohne großartigen Zusammenhang. Auch die Geschichte die das Opfer am Schluss mit jemanden gehabt haben soll verstehe ich nicht. Auf 150 Seiten lässt sich natürlich kein Riesen Worldbuilding machen. Habe es trotzdem als angenehmes Lesevergnügen empfohlen, nochmal lesen würde ich es jedoch nicht.
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Zora del Buono, 1962 in Zürich geboren, studierte Architektur an der ETH Zürich und arbeitete mehrere Jahre als Bauleiterin im Nachwende-Berlin. Sie war Gründungsmitglied und Kulturredakteurin der Zeitschrift ›mare‹. Neben Romanen und einer Novelle (2022 erschienen ›Die Marschallin‹ und 2024 ›Gotthard‹ als Taschenbuch bei Diogenes) veröffentlichte sie 2015 bei Matthes & Seitz auch ein Buch über Bäume. Zora del Buono lebt in Zürich. 2024 gewann sie für ›Seinetwegen‹ den Schweizer Buchpreis.
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Gotthard hat mich mit seiner unerwarteten Geschichte überrascht. Im Mittelpunkt steht Bergundthal, ein Eigenbrödler mit einem ungewöhnlichen Hobby, der während einer Reise zur Baustelle des Gotthardtunnels in eine Geschichte voller spannender Figuren und Kontraste hineingezogen wird. Zora del Buono schreibt dabei in einem angenehm klaren Stil, der die Charaktere lebendig macht und die Szenerie greifbar werden lässt. Ein interessantes, gut lesbares Buch, das mich besser unterhalten hat, als ich anfangs erwartet hätte – eine lohnende Lektüre.
Habe mir tatsächlich etwas anderes vorgestellt aber war stellenweise doch positiv überrascht
Die Autorin schafft es gut einzelne Figuren zu beschreiben, so dass man an manchen Stellen innehält um sich die Person richtig auszumalen, vor allem die Hauptfigur kann man sich tatsächlich genauso bei seiner “Trainspotter” Tätigkeit vorstellen. Leider hat mir etwas der rote Faden gefehlt, irgendwie ist es von Person zu Person gesprungen ohne großartigen Zusammenhang. Auch die Geschichte die das Opfer am Schluss mit jemanden gehabt haben soll verstehe ich nicht. Auf 150 Seiten lässt sich natürlich kein Riesen Worldbuilding machen. Habe es trotzdem als angenehmes Lesevergnügen empfohlen, nochmal lesen würde ich es jedoch nicht.







