Gottes unfassbare Wege

Gottes unfassbare Wege

Paperback
4.52
Verfolgte Christen

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Description

Nik Ripken erfährt Gott als Jugendlicher auf ungewöhnliche Weise und folgt später seinem Ruf nach Somalia. Doch die Not und Dunkelheit in dem Bürgerkriegsland erschüttern sein Vertrauen auf Gott: Wirkt Jesus als Auferstandener heute überhaupt noch? Dann lernt er in China, in der ehemaligen Sowjetunion und islamisch geprägten Ländern Christen kennen, die Verfolgung im Glauben durchgestanden haben. Durch diese Begegnungen wird sein Glaube radikal verwandelt und erneuert. Hier sein spannender und tief berührender Bericht.

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Memoirs
Format
Paperback
Pages
336
Price
14.40 €

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5

📖 Buchtipp Gottes unfassbare Wege – Nik Ripken Auf dieses Buch bin ich durch eine Empfehlung von André Töws in seiner letzten Predigt aufmerksam geworden. Er hat mich so neugierig gemacht, dass ich es unbedingt lesen wollte – und er hat nicht zu viel versprochen. Ich habe es unglaublich schnell durchgelesen. Es hat mich überrascht und sehr bewegt. Nik Ripken erzählt, wie sein Glaube durch Begegnungen mit verfolgten Christen radikal erneuert wurde. Doch der Weg dorthin beginnt in einer der dunkelsten Erfahrungen seines Lebens. In den 90er-Jahren ging er mit seiner Frau Ruth nach Somalia – ein Land geprägt von Bürgerkrieg, Hunger und unvorstellbarer Gewalt. Er beschreibt diese Zeit wie die dunkelsten Kapitel des Alten Testaments: Somalia war ein Albtraum der Gewalt und des Wahnsinns. Schon nach wenigen Tagen hatte er das Gefühl, in der Hölle gelandet zu sein. Alles, was gut war, schien unendlich weit weg. Jede christliche Organisation, die es wagte, dort zu arbeiten, sowie jeder Somalier, der sie unterstützte, riskierte den Zorn der Islamisten. Immer wieder berichtet er von Situationen, die kaum auszuhalten sind. Und eine Frage ließ ihn nicht los: War Gott in Somalia? Wenn ja – wo? Was machte er? Er war aus Gehorsam gegangen, motiviert durch den Missionsbefehl. Doch vor Ort zerbrachen viele seiner Vorstellungen. „Gott dienen ist nicht eine Sache des Ortes, sondern eine Sache des Gehorsams.“ Ein prägender Moment war, als er innerlich über die Menschen urteilte – und erkannte: „Du auch nicht, Nik.“ Auch er war verloren – gerettet allein aus Gnade. Christus starb nicht nur für ihn, sondern auch für die Menschen in Somalia. Der wahre Feind war nicht der Islam oder die Menschen – sondern die Verlorenheit. Nach Jahren verließen sie das Land – nicht mit Antworten, sondern mit neuen Fragen. Das Hinausgehen in die Welt hatten sie zwar umgesetzt, aber beim Jünger machen mussten sie sich eingestehen, dass sie darin versagt hatten. Genau daraus entstand die Frage, die sie weiterführte: Wie ist es möglich, in solchen Umständen offen über Jesus zu reden? Wie ist es möglich, Menschen in die Nachfolge zu führen – selbst wenn es sie alles kosten kann? Deshalb suchten sie gezielt Christen, die Verfolgung erlebt hatten – in China, in der ehemaligen Sowjetunion und in islamisch geprägten Ländern. Sie wollten verstehen, wie Glaube unter solchen Umständen bestehen kann – wie Menschen nicht nur überleben, sondern als Salz und Licht leben. Diese Begegnungen sind alle unglaublich bewegend. Sie zeigen, was es wirklich bedeutet, Jesus nachzufolgen – und stellen gleichzeitig eine unbequeme Frage: „Warum leiden andere Christen für ihren Glauben – und wir oft nicht?“ In diesem Zusammenhang berichtet Nik Ripken von einer häufig gestellten Frage – und seiner klaren Antwort darauf: „Wenn Ruth und ich in Gemeinden im Westen unsere Vorträge halten, werden wir oft gefragt, ob wir glauben, dass es auch in den USA zu Christenverfolgung kommen wird. Ich antworte dann oft ganz unverblümt: Warum soll der Teufel uns aufwecken, wenn er uns so gut eingeschläfert hat? Warum soll er uns angreifen, wenn wir ihm so gut helfen? Wahrscheinlich findet er, dass es besser ist, uns weiterschlafen zu lassen.“ Dieses Buch ist für mich eine klare Empfehlung. Auch Tage später gehen mir viele der Begegnungen und Gedanken noch nach. Es stellt mir ganz persönlich Fragen: Wie lebe ich meinen Glauben? Tue ich genug? Bin ich bereit, für Jesus zu leiden? Denn – wie Nik Ripken schreibt: „Es geht schlicht und generell um unseren Gehorsam. Wenn Jesus wirklich unser Herr ist, werden wir ihm gehorchen. Gehorchen wir ihm nicht, ist er nicht unser Herr. Vielleicht sollten wir uns nicht fragen, warum andere Christen verfolgt werden, sondern warum wir nicht verfolgt werden.“ #wortelicht #gottesunfassbarewege #opendoors

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