Goetzens Bilder
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Description
Bisher schien die Welt für Nicholas Goetzen, Dozent für Englische Literatur an einem New Yorker College, in geordneten Bahnen zu verlaufen. Doch plötzlich häufen sich die Schwierigkeiten: Nicht nur, dass seine Affäre mit der verheirateten Nachbarin zum Alptraum wird und er zu allem Überfluss auf eine betagte Nymphomanin trifft, die ein äußerst wirksames Aphrodisiakum an ihm ausprobiert. Nein, auch sein Gelehrtendasein gerät aus den Fugen: Seine Studenten rebellieren gegen ihn, und Feibelmann, ein eifriger Rentner, bedrängt ihn mit einer abstrusen Theorie über die jüdische Herkunft des Zauberers Merlin, die Goetzen in Forscherkreisen als seine eigene ausgibt. Man hat es nicht leicht im Leben, muss Goetzen feststellen. Denn Feibelmann entlarvt ihn als Ideendieb, und seine akademische Existenz ist bedroht. Da hilft nur noch die Flucht ins heimatliche London. Die längst verdrängt geglaubten Bilder der Vergangenheit bringen seine sorgsam aufgebaute Identität gefährlich ins Wanken. Denn einst war er in die Rolle seines verstorbenen Vetters geschlüpft und hatte, von ihrer Namensgleichheit profitierend, dessen Lehrauftrag angenommen. In ein Lügennetz verstrickt, muss er sich den Gespenstern der Erinnerung, seinen sprichwörtlichen Familiendämonen, stellen.
»Alan Isler erweist sich erneut als ein brillanter Autor, der auch Schweres leicht zu erzählen weiß ... Ein köstlicher, ein nachdenklicher, ein überaus komisch-ernster Roman.«
Günter Nawe in der ›Kölnischen Rundschau‹
»Eine rasante Mischung aus Slapstick und Nachdenklichkeit, aus Humor und verspiegeltem Grübeln über letzte Wahrheiten.«
Tilman Urbach in der ›Neuen Zürcher Zeitung‹
»Eine humorvolle, intelligente Melange von Hauptmotiven der Weltliteratur, dem Lieben, Leiden und Sterben ... Isler kann einfach wunderbar erzählen ... launig, erfrischend, mit trockenem Humor.«
Claus-Ulrich Bielefeld in der ›Süddeutschen Zeitung‹
Book Information
Author Description
Alan Isler, 1934 in London geboren, ging 1952 nach New York, wo er mit dem Schwerpunkt Renaissanceliteratur zunächst an der anglistischen Fakultät der Columbia University, später am Queens College unterrichtete. Heute lebt er in London. Außerdem bei dtv erschienen: ›Der Prinz der West End Avenue‹ (dtv 12523) und die vier Novellen ›Op. non cit.‹ (dtv 12667).
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Bisher schien die Welt für Nicholas Goetzen, Dozent für Englische Literatur an einem New Yorker College, in geordneten Bahnen zu verlaufen. Doch plötzlich häufen sich die Schwierigkeiten: Nicht nur, dass seine Affäre mit der verheirateten Nachbarin zum Alptraum wird und er zu allem Überfluss auf eine betagte Nymphomanin trifft, die ein äußerst wirksames Aphrodisiakum an ihm ausprobiert. Nein, auch sein Gelehrtendasein gerät aus den Fugen: Seine Studenten rebellieren gegen ihn, und Feibelmann, ein eifriger Rentner, bedrängt ihn mit einer abstrusen Theorie über die jüdische Herkunft des Zauberers Merlin, die Goetzen in Forscherkreisen als seine eigene ausgibt. Man hat es nicht leicht im Leben, muss Goetzen feststellen. Denn Feibelmann entlarvt ihn als Ideendieb, und seine akademische Existenz ist bedroht. Da hilft nur noch die Flucht ins heimatliche London. Die längst verdrängt geglaubten Bilder der Vergangenheit bringen seine sorgsam aufgebaute Identität gefährlich ins Wanken. Denn einst war er in die Rolle seines verstorbenen Vetters geschlüpft und hatte, von ihrer Namensgleichheit profitierend, dessen Lehrauftrag angenommen. In ein Lügennetz verstrickt, muss er sich den Gespenstern der Erinnerung, seinen sprichwörtlichen Familiendämonen, stellen.
»Alan Isler erweist sich erneut als ein brillanter Autor, der auch Schweres leicht zu erzählen weiß ... Ein köstlicher, ein nachdenklicher, ein überaus komisch-ernster Roman.«
Günter Nawe in der ›Kölnischen Rundschau‹
»Eine rasante Mischung aus Slapstick und Nachdenklichkeit, aus Humor und verspiegeltem Grübeln über letzte Wahrheiten.«
Tilman Urbach in der ›Neuen Zürcher Zeitung‹
»Eine humorvolle, intelligente Melange von Hauptmotiven der Weltliteratur, dem Lieben, Leiden und Sterben ... Isler kann einfach wunderbar erzählen ... launig, erfrischend, mit trockenem Humor.«
Claus-Ulrich Bielefeld in der ›Süddeutschen Zeitung‹
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Alan Isler, 1934 in London geboren, ging 1952 nach New York, wo er mit dem Schwerpunkt Renaissanceliteratur zunächst an der anglistischen Fakultät der Columbia University, später am Queens College unterrichtete. Heute lebt er in London. Außerdem bei dtv erschienen: ›Der Prinz der West End Avenue‹ (dtv 12523) und die vier Novellen ›Op. non cit.‹ (dtv 12667).



