Göttliches fühlen
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Description
Der Sinnsuche-Ratgeber für alle, die sich einen neuen Zugang zu christlicher Spiritualität wünschen. Ein inspirierender Ansatz, die emotionale Seite des Glaubens zu entdecken.
Manchmal sind wir im Innersten von etwas bewegt, was sich uns oftmals nicht sofort erschließt. Wer gerührt ist, verliert die Macht über seine Emotionen. Oft sind solche Momente mit Scham verbunden: Trauernde entschuldigen sich für ihre Tränen am Grab, Hochzeitspaare kämpfen vor dem Altar gegen den Ausbruch der Gefühle an. Dabei vergibt man sich so viel, wenn man sich dem Bewegtsein, der Rührung verweigert und sie unterdrückt statt sie zu akzeptieren, ja sogar zu suchen. Theologe Felix Leibrock ist sicher: Auch in unserer Spiritualität braucht es eine größere Offenheit für emotionale Nähe.
Jesus war ein Berührer. Er umarmte viele Menschen, denen er begegnete, gab Aussätzigen die Hand, segnete die, die am Rande der Gesellschaft lebten. Seine Worte bewegen Menschen tief im Herzen. Und weil er um die heilende Bedeutung der Berührungen weiß, lässt er sich auch selbst berühren.
»Manchmal ist es so, als würde ein Spalt zum Tor des Paradieses kurz offenstehen. Wir lauschen, schnuppern, tasten uns hinein ... Hat uns da für einen Augenblick das Göttliche selbst berührt?«
Felix Leibrock
Book Information
Author Description
Felix Leibrock, Jahrgang 1960, ist Polizeiseelsorger bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei, leitet das Evangelische Bildungswerk München und ist Mitglied der Evangelischen Redaktion bei Antenne Bayern. Früher war er u.a. Buchhändler, Stadtkulturdirektor von Weimar und Pfarrer in Thüringen. Er lebt in München und Weimar.
Posts
Wie man das Göttliche in Worte fasst
Tragen wir nicht alle ein großes Bedürfnis nach Geborgenheit und Liebe in uns. Der Weg zum Glück liegt im emotionalen Erleben. Was genau ist es, was wir schon von Geburt an in uns tief empfinden? Spüren wir ein göttliches fühlen? Glaubt man an Gott oder nicht, aber da ist doch etwas, was sich nicht so einfach erklären lässt. Um dieses etwas geht es in diesem Buch. Wie man das Göttliche in Worte fasst. Es umgibt uns immer wieder. Wie ist das zu verstehen? Wie fühlt man es? Ist es eine körperliche Berührung oder eine heilende Kraft? Sehnsucht nach dem Göttlichen bereichert unser Leben. Es gibt sie diese höhere Macht. Freundschaft ist auch eine gute Gabe von oben. Tiefgreifende Kenntnisse in unser Innerstes vermittelt Leibrock uns in seinem Buch. Wie emotionales Erleben der Weg zum Glück wird. Man muss sich beim Lesen der vielen Erläuterungen allerdings fragen, was haben die vielen Formen der Sexualität in dieser Lektüre mit göttlichem Fühlen zu tun? Das irritiert mich etwas. Das ist die einzige Kritik meinerseits. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, die Texte sind außergewöhnlich gut. Sie lassen einen auf das eigene Leben zurückblicken. Neue Perspektiven erkennen, um sein Dasein achtsamer wahrzunehmen. Das perfekte Leben, wo immer alles glatt läuft, gibt es nicht. Gebe gerne eine Leseempfehlung ab für jene, die auf der Suche sind, sich dem Glauben zu öffnen. Es ist kein Buch zum einfach so weglesen. Ich habe es einige Male zur Seite gelegt, um nachzudenken.
Ein Buch voller Wärme, Trost und heilsamen Gedanken 🙏
🌄Das Buch "Göttliches Fühlen" von Felix Leibrock", behandelt in kurzen Kapiteln viele tiefgründige Weisheiten, bezogen auf den Glauben, Gott, die Liebe und unseren Alltag. Besonders schön fand ich, dass der Autor, neben christlichen Aspekten, auch Perspektiven aus anderen Religionen, wie den Islam, den Hinduismus und den Buddhismus eingebracht hat. Auch Abschnitte aus Büchern, Liedern und philosophischen Theorien haben ihren Raum gehabt, sodass das Buch für viele Menschen zugänglich ist. 🌄Ich habe mir so viele wunderschöne Zitate markiert und werde immer mal wieder auf das Buch zurückgreifen, um Trost zu finden. Als Leserin habe ich gespürt, wie viel Herzblut in jedem Kapitel steckt. Die Worte waren authentisch und mutmachend. Es ging nicht darum, dass das Leid "schön geredet" wird. In dem Buch ging es darum den Menschen wirklich als Ganzes zu sehen. Es gab keine leeren Versprechungen, aber tröstende Anekdoten und hoffnungsvolle Gedanken und Zitate. Lieblingszitate "Die Liebe als etwas Hohes, Großes, das immer da ist und unseren Verstand weit übersteigt. Da ist es nur noch ein kleiner Schritt, Liebe und Gott gleichzusetzen." (Seite 14) "Übersetzt heißt das griechische Wort Psyche Seele, aber auch Schmetterling. Gott ist der Schmetterling in uns." (Seite 15) "Der Koran kennt einen Lichtvers in Sure 24 (...) Gott ist das Licht über Himmel und Erde. Sein Licht gleicht einer Lampe, die in einer Nische hängt. Die Lampe befindet sich hinter Glas, als ob sie ein strahlender Stern wäre. Sie wird von einem gesegneten Olivenbaum angezündet, den es weder im Osten noch im Westen gibt. Sein Öl leuchtet schon fast, ohne dass es überhaupt vom Feuer berührt worden wäre: Licht über Licht. Gott führt zu seinem Licht, wen er will, und er schenkt den Menschen Gleichnisse. Gott weiß über alles Bescheid. "(Seite 35) "Das Leben ist fragil, ungewiss, dem Wind gleich, der mal hier und mal da weht. Sich auf das Göttliche einzulassen heißt, sich in den Wind und auch in den Sturm zu begeben, mit ungewissem Ausgang." (Seite 88) "Romane und Gedichte müssen nicht unbedingt die Axt für das gefrorene Meer in uns sein. Aber wenn wir sie lesen und sie uns erreichen, dringen sie in unseren Wesenskern vor. Dorthin, wo laut Meister Eckhart das Göttliche wohnt." (Seite 104) "Die Bibel schildert, dass Gott die Tiere am vierten und fünften Tag der Schöpfung erschaffen hat, noch vor dem Menschen. Wenn Tiere uns begleiten und durch ihr Wesen trösten und heilen, ist es dann abwegig, sie als göttliche Geschöpfe zu empfinden?" (Seite 116)

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Der Sinnsuche-Ratgeber für alle, die sich einen neuen Zugang zu christlicher Spiritualität wünschen. Ein inspirierender Ansatz, die emotionale Seite des Glaubens zu entdecken.
Manchmal sind wir im Innersten von etwas bewegt, was sich uns oftmals nicht sofort erschließt. Wer gerührt ist, verliert die Macht über seine Emotionen. Oft sind solche Momente mit Scham verbunden: Trauernde entschuldigen sich für ihre Tränen am Grab, Hochzeitspaare kämpfen vor dem Altar gegen den Ausbruch der Gefühle an. Dabei vergibt man sich so viel, wenn man sich dem Bewegtsein, der Rührung verweigert und sie unterdrückt statt sie zu akzeptieren, ja sogar zu suchen. Theologe Felix Leibrock ist sicher: Auch in unserer Spiritualität braucht es eine größere Offenheit für emotionale Nähe.
Jesus war ein Berührer. Er umarmte viele Menschen, denen er begegnete, gab Aussätzigen die Hand, segnete die, die am Rande der Gesellschaft lebten. Seine Worte bewegen Menschen tief im Herzen. Und weil er um die heilende Bedeutung der Berührungen weiß, lässt er sich auch selbst berühren.
»Manchmal ist es so, als würde ein Spalt zum Tor des Paradieses kurz offenstehen. Wir lauschen, schnuppern, tasten uns hinein ... Hat uns da für einen Augenblick das Göttliche selbst berührt?«
Felix Leibrock
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Felix Leibrock, Jahrgang 1960, ist Polizeiseelsorger bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei, leitet das Evangelische Bildungswerk München und ist Mitglied der Evangelischen Redaktion bei Antenne Bayern. Früher war er u.a. Buchhändler, Stadtkulturdirektor von Weimar und Pfarrer in Thüringen. Er lebt in München und Weimar.
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Wie man das Göttliche in Worte fasst
Tragen wir nicht alle ein großes Bedürfnis nach Geborgenheit und Liebe in uns. Der Weg zum Glück liegt im emotionalen Erleben. Was genau ist es, was wir schon von Geburt an in uns tief empfinden? Spüren wir ein göttliches fühlen? Glaubt man an Gott oder nicht, aber da ist doch etwas, was sich nicht so einfach erklären lässt. Um dieses etwas geht es in diesem Buch. Wie man das Göttliche in Worte fasst. Es umgibt uns immer wieder. Wie ist das zu verstehen? Wie fühlt man es? Ist es eine körperliche Berührung oder eine heilende Kraft? Sehnsucht nach dem Göttlichen bereichert unser Leben. Es gibt sie diese höhere Macht. Freundschaft ist auch eine gute Gabe von oben. Tiefgreifende Kenntnisse in unser Innerstes vermittelt Leibrock uns in seinem Buch. Wie emotionales Erleben der Weg zum Glück wird. Man muss sich beim Lesen der vielen Erläuterungen allerdings fragen, was haben die vielen Formen der Sexualität in dieser Lektüre mit göttlichem Fühlen zu tun? Das irritiert mich etwas. Das ist die einzige Kritik meinerseits. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, die Texte sind außergewöhnlich gut. Sie lassen einen auf das eigene Leben zurückblicken. Neue Perspektiven erkennen, um sein Dasein achtsamer wahrzunehmen. Das perfekte Leben, wo immer alles glatt läuft, gibt es nicht. Gebe gerne eine Leseempfehlung ab für jene, die auf der Suche sind, sich dem Glauben zu öffnen. Es ist kein Buch zum einfach so weglesen. Ich habe es einige Male zur Seite gelegt, um nachzudenken.
Ein Buch voller Wärme, Trost und heilsamen Gedanken 🙏
🌄Das Buch "Göttliches Fühlen" von Felix Leibrock", behandelt in kurzen Kapiteln viele tiefgründige Weisheiten, bezogen auf den Glauben, Gott, die Liebe und unseren Alltag. Besonders schön fand ich, dass der Autor, neben christlichen Aspekten, auch Perspektiven aus anderen Religionen, wie den Islam, den Hinduismus und den Buddhismus eingebracht hat. Auch Abschnitte aus Büchern, Liedern und philosophischen Theorien haben ihren Raum gehabt, sodass das Buch für viele Menschen zugänglich ist. 🌄Ich habe mir so viele wunderschöne Zitate markiert und werde immer mal wieder auf das Buch zurückgreifen, um Trost zu finden. Als Leserin habe ich gespürt, wie viel Herzblut in jedem Kapitel steckt. Die Worte waren authentisch und mutmachend. Es ging nicht darum, dass das Leid "schön geredet" wird. In dem Buch ging es darum den Menschen wirklich als Ganzes zu sehen. Es gab keine leeren Versprechungen, aber tröstende Anekdoten und hoffnungsvolle Gedanken und Zitate. Lieblingszitate "Die Liebe als etwas Hohes, Großes, das immer da ist und unseren Verstand weit übersteigt. Da ist es nur noch ein kleiner Schritt, Liebe und Gott gleichzusetzen." (Seite 14) "Übersetzt heißt das griechische Wort Psyche Seele, aber auch Schmetterling. Gott ist der Schmetterling in uns." (Seite 15) "Der Koran kennt einen Lichtvers in Sure 24 (...) Gott ist das Licht über Himmel und Erde. Sein Licht gleicht einer Lampe, die in einer Nische hängt. Die Lampe befindet sich hinter Glas, als ob sie ein strahlender Stern wäre. Sie wird von einem gesegneten Olivenbaum angezündet, den es weder im Osten noch im Westen gibt. Sein Öl leuchtet schon fast, ohne dass es überhaupt vom Feuer berührt worden wäre: Licht über Licht. Gott führt zu seinem Licht, wen er will, und er schenkt den Menschen Gleichnisse. Gott weiß über alles Bescheid. "(Seite 35) "Das Leben ist fragil, ungewiss, dem Wind gleich, der mal hier und mal da weht. Sich auf das Göttliche einzulassen heißt, sich in den Wind und auch in den Sturm zu begeben, mit ungewissem Ausgang." (Seite 88) "Romane und Gedichte müssen nicht unbedingt die Axt für das gefrorene Meer in uns sein. Aber wenn wir sie lesen und sie uns erreichen, dringen sie in unseren Wesenskern vor. Dorthin, wo laut Meister Eckhart das Göttliche wohnt." (Seite 104) "Die Bibel schildert, dass Gott die Tiere am vierten und fünften Tag der Schöpfung erschaffen hat, noch vor dem Menschen. Wenn Tiere uns begleiten und durch ihr Wesen trösten und heilen, ist es dann abwegig, sie als göttliche Geschöpfe zu empfinden?" (Seite 116)






