Godspeed 3. Die Ankunft

Godspeed 3. Die Ankunft

by Beth Revis·Book 3 of 3
Hardback
4.289
Science FictionWeltraum

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Description

Der fulminante Abschluss der Godspeed-Trilogie! Endlich können Amy und Junior die Godspeed verlassen. Ein neues Leben auf dem Zielplaneten Zentauri wartet auf sie. Aber diese neue Erde entpuppt sich nicht als das Paradies, das Amy und Junior erhofft hatten. Wer oder was lebt noch auf diesem Planeten? Können Amy und Junior die eigene Kolonie retten? Und was wird aus ihrer gemeinsamen Zukunft?

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Utopias & Dystopias
Format
Hardback
Pages
480
Price
20.60 €

Author Description

Beth Revis, geboren und aufgewachsen in den Ausläufern der Appalachen in North Carolina/USA, schrieb schon während der Schule lieber Kurzgeschichten, statt dem Unterricht zu folgen. Diese Gewohnheit behielt sie auch an der Universität bei - aus ihren Kurzgeschichten waren mittlerweile halbe Romane geworden. Nach ihrem Abschluss an der NC State University in Englischer Literatur wurde Beth Revis Lehrerin. Da sie es auch weiterhin nicht lassen konnte, Geschichten zu schreiben, statt Essays zu korrigieren und Unterrichtspläne zu erstellen, hat sie sich inzwischen ganz dem Schreiben gewidmet. Beth Revis lebt mit ihrem Ehemann und einem Hund im ländlichen North Carolina/USA. "Godspeed - Die Reise beginnt" ist ihr Debütroman und der Auftakt einer Trilogie.

Posts

8
All
5

Spannender Abschluss für eine dramatische Trilogie

Ich habe die gesamte Hodspeed-Rwieh von Beth Revis regelrecht inhaliert. So ein schöner Schreibstil, tolle Protagonisten und eine wirklich spannende Geschichte. Ich finde es persönlich immer etwas befremdlich, wenn die Charaktere erst 17 und 16 sind und dann doch so schwerwiegende Entscheidungen treffen, aber nachdem ich den Fakt ausgeblendet macht es einfach nur Spaß und lässt einem nicht mehr los. Das Finale war etwas schnell abgehandelt, aber war trotzdem richtig gut und hatte viele Plottwists parat. Besonders hervorzuheben ist die Verbindung zwischen Amy und Junior, die im dritten Band nochmal eine ganz andere Tiefe bekommt, ganz ohne Spice. Es war mir wirklich eine Freude ✨

4

Hach ja. Das war schön. Nicht absolut fantastisch oder herzzerreißend. Einfach gut gemacht und. Na ja. Schön.

4

Guter Abschluss

Obwohl ich einige Lücken hatte, bin ich direkt wieder in die Handlung eingetaucht und habe es fast in einem Zug durchgelesen. Es war spannend und dramatisch. Nach zwei Bänden dann tatsächlich den Planeten kennenzulernen war für den Leser genauso spannend wie für die Protagonisten. Der Planet selbst und die dort lebenden Wesen hätte ich mir detaillierter gewünscht & die ganzen Offenbarungen zwischen der Sol-Erde und dem neuen Planeten wurde ziemlich hektisch abgearbeitet. Alles in allem hat es mir aber gut gefallen

5

Lange habe ich auf das grosse Finale dieser Trilogie gewartet, denn schon bei Band 1 ist mir klar geworden, dass Beth Revis hier etwas ganz anderes, ganz Tolles geschaffen hat. So bin ich etwas wehmütig das letzte Mal an Bord der Godspeed gegangen. Wie gewohnt, fackelt die Autorin nicht lange, sondern legt sich gleich ordentlich ins Zeug. Wir steigen genau da ein, wo Band 2 "Die Suche" geendet hat: Amy und Junior sitzen mit einem Teil der Godspeedbewohner und allen eingefrorenen Erdgeborenen im Shuttle und starten den Landevorgang auf die Zentauri-Erde. Schon hier geht einiges schief und die Spannung steigt an. Nach der Landung müssen die beiden dann feststellen, dass Orion mit seiner Warnung wohl doch nicht fantasiert hat, denn schon bald werden sie von Pteros, saurierartigen Riesenvögel, angegriffen. Science Fiction meets Jurassic Park .... Doch es zeigt sich, dass sich wohl noch eine Vorahnung von Orion bewahrheiten wird. Die Erdgeborenen werden aufgetaut und Amy freut sich riesig, ihre Eltern endlich wieder zu haben. Doch sie wird von ihrem Vater, Colonel Martin, vor den Kopf gestossen, denn dieser ist nun der Ranghöchste und übernimmt so die Führung der Mission. Das ist eine ausserordentlich schwierige Aufgabe, denn die beiden Gruppen (Schiffs- und Erdengeborene) misstrauen sich gegenseitig. Colonel Martin kann ein 'Kind' als Anführer des Schiffes - und vor allem auch als Freund seiner Tochter - nicht akzeptieren und geht weder auf Ratschläge Seitens seiner Tochter noch auf Erfahrungen der Schiffgeborenen ein. Wie schon in den beiden vorangegangenen Bänden ist die Geschichte in kurze Kapitel eingeteilt, die abwechselnd aus Amys und Juniors Sicht erzählt werden. Es ist äusserst interessant in die Köpfe der beiden Protagonisten zu schauen, denn beide haben eine andere Herkunft, ein anderes Denken und das bekommen wir so hautnah mit. Das beherrscht Beth Revis wirklich meisterhaft und sie krönt beinahe jedes Kapitel mit seinem eigenen kleinen Cliffhanger, so dass man beim Lesen ständig denkt: "Ach, nur noch ein Kapitel ...". Zu Amy und Junior muss ich gar nicht mehr viel sagen. Sie sind einfach überaus sympathische Protagonisten, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Obwohl sie sehr schön miteinander harmonieren, wird ihre Beziehung auch in "Die Ankunft" auf eine harte Probe gestellt. Die beiden Gruppierungen misstrauen sich, Amys Eltern sind gegen Junior, denn wie konnte sich ihre Tochter überhaupt auf so einen Schiffsgeborenen einlassen ... und es taucht Konkurrenz für Junior auf: Chris, die rechte Hand von Colonel Martin, scheint interessiert an Amy zu sein. Neben all diesen äusserst emotionalen Konfliktherden, scheint auch ihre neue Heimat nicht das erhoffte Paradies zu sein, denn überall lauern lebensbedrohliche Gefahren und die Liste der Toten wächst. Colonel Martin ist bestimmt ein sehr interessanter Charakter, aber er konnte mich nicht für sich gewinnen. Er agiert mir zu überhastet, zu unüberlegt und schaut nicht über seinen eigenen Tellerrand hinaus. Kaum aufgetaut stellt er fest, dass er der ranghöchste Anwesende ist und hat eine riesige Verantwortung aufgebürdet bekommen. Trotz allem ist ihm aber seine Familie das Wichtigste. Von Band zu Band hat sich Beth Revis gesteigert. Als die Reise begann, hat sie alles vorbereitet, bei der Suche Fährten gelegt und eine Schnitzeljagd veranstaltet und nach der Ankunft alles hochgeschaukelt ... bis zur Eskalation .... Das Buch weist eine enorm dichte Atmosphäre auf, so dass ich kaum zum Durchatmen kam, meine Nerven oft blank lagen und der Adrenalinspiegel während der gesamten Lektüre erhöht war. Nach dem Beizettel "Zu Risiken und Nebenwirkungen ..." habe ich jedoch vergebens gesucht. Fazit: Beth Revis zieht bei "Godspeed - Die Ankunft" alle Register der Schreibkunst. Sie entwirft eine sehr exotische, bildhaft geschilderte neue Welt, kreiert diverse Gefahrenquellen, baut einen enormen Spannungsbogen auf, lässt uns durch romantische, gefühlvolle Szenen kurz durchatmen, um danach noch einen Gang höher zu schalten. Sie gibt uns Rätsel auf, spielt mit unseren Gefühlen, lässt uns im Dunkeln tappen, erwischt uns mehrfach auf dem falschen Fuss und lässt und schockiert und mit offenem Mund zurück. "Godspeed - Die Ankunft" ist definitiv ein würdiges Finale. Zwar schaut man nun etwas wehmütig zurück, doch bekanntlich soll man dann aufhören, wenn es am besten ist ...

5

zum Inhalt: Endlich haben Amy und Junior die Zentauri-Erde erreicht. Doch obschon sie gewarnt wurden, dass es auf dem neuen Planeten nicht einfach werden wird, haben sie nicht mit dem gerechnet, was sie erwartet. Es scheint als wären sie alles andere als Willkommen auf dem neuen Planeten. Leute verschwinden und werden getötet. Die Gefahr lauert jedoch nicht nur im Unbekannten, auch zwischen den Leuten der Godspeed und den Leuten von der Erde herrscht grosses Misstrauen. Amy und Junior wissen, dass sie etwas unternehmen müssen, um die Mission und ihrer aller Leben zu retten. Doch wem können sie vertrauen? meine Meinung: Zu meinem eigenen Erstaunen fiel es mir wirklich leicht wieder in das Geschehen hinein zu finden, obschon es über ein Jahr her ist, seit ich den zweiten Teil gelesen habe. Ein Grund weshalb es mir so leicht fiel war sicher, weil die Geschichte direkt super spannend beginnt. Amy und Junior landen endlich auf der Zentauri-Erde und ich war super gespannt, was sie auf dieser erwarten würde. Ehrlich gesagt war Godspeed - Die Ankunft eines dieser Bücher, bei dem ich mir wirklich nicht vorstellen konnte, was passieren würde. Bei der Ankunft auf dem Planeten war ich genauso ahnungslos wie Amy und Junior. Wirklich viel Zeit um mir darüber Gedanken zu machen blieb mir dann eigentlich auch gar nicht, denn schon kurz nach der Ankunft beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Die Geschichte ist durchgehend super spannend und ich konnte das Buch jeweils kaum aus der Hand legen, da ich immer so neugierig war, was als nächstes geschehen würde. Die Handlung konnte mich auch immer wieder überraschen und ich habe wirklich zusammen mit Amy und Junior mitgerätselt, was hinter diesen merkwürdigen Vorkommnissen steckt. Denn schnell wird einem klar, dass gewisse Dinge nicht so sind, wie sie sein sollten und eigentlich nichts nach Plan verläuft. Es gibt auch ein paar traurige und teilweise wirklich schockierende Momente. Erzählt wird die Geschichte auch dieses Mal wieder sowohl aus der Sicht von Amy, als auch aus der Sicht von Junior. Dabei fand ich sehr interessant, dass die Rollen zwischen den beiden sich beinahe vertauscht haben. Junior ist auf der Godspeed aufgewachsen, dort kannte er sich aus, doch er war noch nie zuvor ausserhalb des Raumschiffs und für ihn ist dieser Planet etwas komplett Neues. Auch Amy war natürlich noch nie zuvor auf der Zentauri-Erde, doch diese gleicht in vielem unserer Erde und somit ist sie hier eindeutig mehr in ihrem Element als Junior. Beide Charaktere entwickeln sich durch diese neue Situation auch stark weiter. Ausserdem kommen nun auch noch die Leute von der Erde ins Spiel, die auf dem Planet angekommen natürlich aufgetaut wurden. Junior traut diesen Leuten nicht, besonders weil er auch noch Orions Warnung im Ohr hat. Bald scheinen sich seine Befürchtungen auch zu bestätigen. Die Leute von der Erde, deren Anführer Amys Vater ist, trauen den Bewohnern der Godspeed nicht und Junior wird aufgrund seines Alters auch nicht wirklich ernst genommen. Amy steht damit zwischen den Fronten, zwischen ihrem Vater und Junior. Ausserdem ist sie die Einzige, die beide Seiten kennt und verstehen kann. Diese Probleme wurden sehr gut dargestellt. Besonders weil auch die Frage wer Gut und wer Böse ist nicht wirklich klar beantwortet werden kann. In der Geschichte gibt es mehr als nur zwei Gruppen, die einander gegenüber stehen und man weiss lange nicht was wirklich dahinter steckt. Es scheint eigentlich so, als hätten alle das Gefühl das Richtige zu tun, das richtige Ziel zu haben. Auch wenn die Mittel um dorthin zu kommen teilweise fragwürdig sind. Dies regt auch zum Nachdenken an. Besonders Amys Vater ist ein Charakter, bei dem man sich immer fragen muss, ob nun zu den "Guten" oder zu den "Bösen" gehört. Amy und Junior können eigentlich nur einander wirklich vertrauen. Ich fand auch das Ende des Buches wirklich gut, da alles aufgelöst wurde, keine Fragen offen blieben und die Lösung auch Sinn machte. Es gab zwar ein paar Dinge, die man sich schon denken konnte und ich hätte mir vielleicht ein paar zusätzliche Erklärungen gewünscht, aber im Grossen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit dem Ende. Fazit: Ein wirklich super gelungener Abschluss, einer Trilogie, die nun ganz klar zu meinen absoluten Lieblingen gehört. Wenn ihr die anderen Teile mochtet werdet ihr hier sicher nicht enttäuscht werden. Die Geschichte ist super spannend und überraschend und Amy und Junior sind einfach ein tolles Team. Ich bin zwar traurig, dass die Geschichte rund um Amy und Junior nun zu Ende ist, doch ich bin auch wirklich zufrieden mit dem Abschluss.

5

„Giovannis Zimmer“ von James Baldwin ist ein gutes Beispiel dafür, dass man durchaus ein Hörbuch fast an einem Stück hören kann. So spannend, bewegend und tiefgründig ist es. Dabei spielt das alles in die 1950ern und doch hatte ich, beim Hören, kein einziges Mal das Gefühl gehabt, in einer fremden Zeit uu stecken. Im Gegenteil. David, der voller Zweifel und Vorurteilen und doch liebenswert und still ist, hat mich einfach eingenommen und ist, auf seine Art und Weise, nicht wirklich anders, als jene junge Männer, die man auch heute noch trifft. Die sich nicht sicher wegen ihrer Sexualität sind und verleugnen, obgleich es heute gewiss anders ist. Damals, in den 1950ern aber musste man kämpfen und das hat man gespürt. Dieser weiße Mann, den James Baldwin hervorragend dargestellt hatte, zeigt das Bild von damals sehr gut und deutlich. Er ist wie er ist und doch verängstigt. Als er Giovanni das erste Mal begegnet, ist es um ihn geschenen. Er weiß das. Giovcanni weiß das und alle irgendwie, die in dieser Bar sind. Die Giovanni als Barmann bedient. Giovanni. Ein Mann, der es nie leicht hatte und noch mehr mitmachen musste. Doch er hatte so ein gutes Gemüt. Das Buch hat mich erschreckt. Zu tiefst aufgewühlt und noch immer, während ich darüber nachdenke, kommen mir die Trännen. Im Nachwort geht es um Baldwin selbst und man erfährt so viel über ihn, dass man einfach nur staunt, schluckt und traurig wird. Traurig, weil er so viel selbst einstecken musste. Das Buch sollte wieder mehr Aufmerksamkeit erhalten. In Zeiten von BLACK LIVES MATTER muss man sich dieser Geschichte bewusst werden. Hier geht es auch um einen Weißen, der mit einem Farbigen zusammen ist – mehr oder weniger und mit alle den Vorurteilen zu kämpfen hat. David steht nicht zu sich. Giovanni war schon immer bewusster, was sich selbst und seine Umgebung angeht. Und doch geht irgendwann einiges verdammt schief. Es ist erschreckend. Das Nachwort verblüffend. Alles an diesem Werk aufwühlend. Der Sprecher, Thomas Lettow, hat es wirklich gut und authentisch vorgetragen.

4

4 Sterne! Ein wirklich toller und actiongeladener Abschluss der Reihe! Ich habe diese Reihe wirklich sehr genossen!

4

Das war ja gar nicht mal so schlecht. Sehr interessante Entwicklung und ein relativ guter Abschluss für die Trilogie :)

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