Glorious Exploits
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Description
Winner of the Waterstones Debut Fiction Prize
Winner of the Authors' Club Best First Novel Award
Shortlisted for the Walter Scott Prize for Historical Fiction
Shortlisted for Newcomer of the Year by the Irish Book Awards
Shortlisted for the Nero Book Awards Debut Fiction Prize
Shortlisted for the British Book Award for Debut Fiction Book of the Year
Longlisted for the Carnegie Medal of Excellence
Named a Best Book of 2024 by Slate, the Guardian, and the New York Public Library
An utterly original celebration of that which binds humanity across battle lines and history.
On the island of Sicily amid the Peloponnesian War, the Syracusans have figured out what to do with the surviving Athenians who had the gall to invade their city: they've herded the sorry prisoners of war into a rock quarry and left them to rot. Looking for a way to pass the time, Lampo and Gelon, two unemployed potters with a soft spot for poetry and drink, head down into the quarry to feed the Athenians if, and only if, they can manage a few choice lines from their great playwright Euripides. Before long, the two mates hatch a plan to direct a full-blown production of Medea. After all, you can hate the people but love their art. But as opening night approaches, what started as a lark quickly sets in motion a series of extraordinary events, and our wayward heroes begin to realize that staging a play can be as dangerous as fighting a war, with all sorts of risks to life, limb, and friendship.
Told in a contemporary Irish voice and as riotously funny as it is deeply moving, Glorious Exploits is an unforgettable ode to the power of art in a time of war, brotherhood in a time of enmity, and human will throughout the ages.
Book Information
Posts
Hier geht es ins Antike Sizilien, um die gefangenen Athener, die von von Zeit zu Zeit eine Ration erhalten. Eines Tages bekam Lampo, Ich Erzähler und Gelon, die beiden auftragslosen Töpferer eine Idee. Da sie mitbekommen, dass die Gefangene wohl Teile von verschiedenen Stücken wie Jason auswendig können, sind sie fasziniert und wollen hier ein Theaterstück aufführen. Dies führt zu den anderen Leuten der Region zu Unruhen, da die Sorge herrscht das man "solche Leute nicht freilassen kann. Denk bloß an die Kinder". Können sie sich dennoch beweisen? Werden sie noch akzeptiert? Werden aus Athener und Sizilianer Freunde? Wird es wieder Freiheit geben?
Ein seltsames Schelmenstück für Fans griechischer Tragödien.
"Im Herzen sind die Menschen gleich, wohin man auch geht. Der Rest ist Kulisse." "Glorreiche Taten" von Ferdia Lennon ist ein sehr spezieller historischer Roman, der wie ein Schelmenstück daherkommt. Sprachlich ist es auf dem Punkt, allerdings ist die gesamte Geschichte, wie es typisch fürs Theater ist, vollends überzeichnet und zudem teilweise sehr grotesk und abgedreht. Syrakus 412 v. Chr.: Die Ausweitung des Poleponnesischen Krieges führt die Athener nach Sizilien. Doch die Belagerung von Syrakus durch hunderte athenische Kriegsschiffe endet für die Griechen in einer vernichtenden Niederlage. Die kriegsgefangenen Athener wurden als Sklavenarbeiter in die Marmorsteinbrüche von Syrakus gebracht. Dort starben viele Gefangene an der großen Hitze, vor Durst, Hunger und an Krankheiten in Massen. Unser Erzähler Lampo und sein Freund Gelo, beide Töpfer von Beruf und große Verehrer des griechischen Dramatikers Euripedes, kommen auf die wahnwitzige Idee mit den Gefangenen Euripedes Meisterwerk "Medea" zu inszenieren. Als Dank und Lohn sollen die Gefangenen Wein, Brot und Oliven bekommen. Es soll eine richtige und große Aufführung werden und der Steinbruch soll als Kulisse herhalten. Doch was die beiden Freunde nicht bedacht haben: Das Syrakuser Publikum ist verständlicher Weise wenig begeistert, den Männern zuzujubeln, die ihre Söhne und Männer im Krieg getötet haben. Ferdia Lennon stellt die Verrohung der Gesellschaft mittels wirklich extremer Gewalt in den Mittelpunkt. Er zeigt uns im Laufe der Geschichte, wie zwischen all der Gewalt Menschlichkeit und Gnade entstehen und wie die Kunst es schafft die ethischen Werte hochzuhalten. Die Charaktere sind überaus exzentrisch und während Gelon dabei noch sehr geistreich ist, wirkt unser Erzähler etwas einfacher gestrickt, wankelmütig und linkisch. Der Einstieg ins Buch ist nicht leicht und anfangs ist die Geschichte eher verwirrend. Man fragt sich beim Lesen oft, was das jetzt soll und weiß eigentlich auch nicht, wie die beiden Chaoten eigentlich auf die Idee kommen, diese Theaterstück zu inszenieren. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird dieses "Warum?" jedoch unwichtig, weil man dann bei den Vorbereitungen des Stücks mitfiebert. Auch das Drumherum wird dann allmählich interessant, obwohl es mich auch weiterhin oft verwirrt hat. Fazit: Das Buch ist für mich zwar weder ein Highlight noch ein Buch, das ich groß loben kann, aber es war interessantes Stück, das mich trotzdem zu fesseln verstand. Für Fans griechische Tragödien ist diese Buch auf jeden Fall eine Leseempfehlung. Übersetzt aus dem Englischen von Thomas Überhoff.

"Phänomenal!" Ist ungefähr das, was mir durch den Kopf ging, nachdem ich "Glorreiche Taten" von Ferdia Lennon beendet habe. Eine Geschichte, die völlig aus dem Rahmen fällt, mutig ist und dabei unglaublich unterhaltsam und das, obwohl sie auf den ersten Blick inhaltlich so überhaupt nicht in mein Beuteschema passt. Ferdia Lennon erzählt hier die Geschichte von den beiden arbeitslosen Töpfern Lampo und Gelon und schickt seine Leser:innen ins Jahr 412 v. Chr. nach Syrakus kurz nach der Sizilienexpedition der Athener. Sagt dir nichts? Macht nichts, Vorkenntnisse sind hier keine nötig, auch nicht für beste Unterhaltung. Die beiden Töpfer haben eine große Vorliebe für das Theater, genauer gesagt für Euripides, und haben sich in den Kopf gesetzt ein Theaterstück aufzuführen - im Steinbruch gemeinsam mit den Athenern, von denen sie kurz zuvor noch angegriffen wurden. Dass das nicht unbedingt auf allgemeine Begeisterung stößt, lässt sich wohl erahnen. Aber was kümmert das die beiden? Genau, die beiden kümmert das gar nicht. "Wir retten das letzte bekannte Stück von Euripides." Lennon hat hier zwei Charaktere geschaffen, die nicht unterschiedlicher sein könnten aber die schon seit Kindertagen beste Freunde sind und sich einig sind, dass man für Träume kämpfen muss, vor allem dann, wenn alles verloren scheint. Erzählt in moderner Sprache, mal flapsig, mal poetisch, tischt Lennon seinen Leser:innen eine Geschichte auf die seinesgleichen sucht. Man schwankt beim Lesen zwischen Hoffnung und Furcht, lacht laut auf bevor einem das Lachen kurz darauf im Halse steckenbleibt. Ich würde sagen, es ist eine Mischung aus Life of Brian und, tja, und genau daran hapert es, ein Vergleich fehlt und! es ist auch nicht so albern, wie Life of Brian (verzeiht, liebe Fans, sollte es hier welche geben). "Glorreiche Taten" hat seinen ganz eigenen Humor, seine eigenen (heute noch wiederkehrende) gesellschaftlichen Kämpfe und eben auch eine ganz klare Botschaft, die zu entdecken ich euch überlasse. "Heute trinken wir nicht, um zu vergessen, sondern um uns zu erinnern und zu träumen. Es ist die Hoffnung, die uns Furcht einflößt, und ich ermahne mich, dass man für seine Ängste dankbar sein sollte, denn sie bedeuten, dass man was zu verlieren und zu gewinnen hat." Ich habe mich sehr gefreut, einfach mal eine ganz andere Geschichte zu lesen und empfehle "Glorreiche Taten" jedem, der gerne mal alles um sich herum vergessen möchte, sich kurzweilige Unterhaltung wünscht und sich vorgenommen hat, auch mal über den eigenen Tellerrand hinweg zu schauen.
Description
Winner of the Waterstones Debut Fiction Prize
Winner of the Authors' Club Best First Novel Award
Shortlisted for the Walter Scott Prize for Historical Fiction
Shortlisted for Newcomer of the Year by the Irish Book Awards
Shortlisted for the Nero Book Awards Debut Fiction Prize
Shortlisted for the British Book Award for Debut Fiction Book of the Year
Longlisted for the Carnegie Medal of Excellence
Named a Best Book of 2024 by Slate, the Guardian, and the New York Public Library
An utterly original celebration of that which binds humanity across battle lines and history.
On the island of Sicily amid the Peloponnesian War, the Syracusans have figured out what to do with the surviving Athenians who had the gall to invade their city: they've herded the sorry prisoners of war into a rock quarry and left them to rot. Looking for a way to pass the time, Lampo and Gelon, two unemployed potters with a soft spot for poetry and drink, head down into the quarry to feed the Athenians if, and only if, they can manage a few choice lines from their great playwright Euripides. Before long, the two mates hatch a plan to direct a full-blown production of Medea. After all, you can hate the people but love their art. But as opening night approaches, what started as a lark quickly sets in motion a series of extraordinary events, and our wayward heroes begin to realize that staging a play can be as dangerous as fighting a war, with all sorts of risks to life, limb, and friendship.
Told in a contemporary Irish voice and as riotously funny as it is deeply moving, Glorious Exploits is an unforgettable ode to the power of art in a time of war, brotherhood in a time of enmity, and human will throughout the ages.
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Posts
Hier geht es ins Antike Sizilien, um die gefangenen Athener, die von von Zeit zu Zeit eine Ration erhalten. Eines Tages bekam Lampo, Ich Erzähler und Gelon, die beiden auftragslosen Töpferer eine Idee. Da sie mitbekommen, dass die Gefangene wohl Teile von verschiedenen Stücken wie Jason auswendig können, sind sie fasziniert und wollen hier ein Theaterstück aufführen. Dies führt zu den anderen Leuten der Region zu Unruhen, da die Sorge herrscht das man "solche Leute nicht freilassen kann. Denk bloß an die Kinder". Können sie sich dennoch beweisen? Werden sie noch akzeptiert? Werden aus Athener und Sizilianer Freunde? Wird es wieder Freiheit geben?
Ein seltsames Schelmenstück für Fans griechischer Tragödien.
"Im Herzen sind die Menschen gleich, wohin man auch geht. Der Rest ist Kulisse." "Glorreiche Taten" von Ferdia Lennon ist ein sehr spezieller historischer Roman, der wie ein Schelmenstück daherkommt. Sprachlich ist es auf dem Punkt, allerdings ist die gesamte Geschichte, wie es typisch fürs Theater ist, vollends überzeichnet und zudem teilweise sehr grotesk und abgedreht. Syrakus 412 v. Chr.: Die Ausweitung des Poleponnesischen Krieges führt die Athener nach Sizilien. Doch die Belagerung von Syrakus durch hunderte athenische Kriegsschiffe endet für die Griechen in einer vernichtenden Niederlage. Die kriegsgefangenen Athener wurden als Sklavenarbeiter in die Marmorsteinbrüche von Syrakus gebracht. Dort starben viele Gefangene an der großen Hitze, vor Durst, Hunger und an Krankheiten in Massen. Unser Erzähler Lampo und sein Freund Gelo, beide Töpfer von Beruf und große Verehrer des griechischen Dramatikers Euripedes, kommen auf die wahnwitzige Idee mit den Gefangenen Euripedes Meisterwerk "Medea" zu inszenieren. Als Dank und Lohn sollen die Gefangenen Wein, Brot und Oliven bekommen. Es soll eine richtige und große Aufführung werden und der Steinbruch soll als Kulisse herhalten. Doch was die beiden Freunde nicht bedacht haben: Das Syrakuser Publikum ist verständlicher Weise wenig begeistert, den Männern zuzujubeln, die ihre Söhne und Männer im Krieg getötet haben. Ferdia Lennon stellt die Verrohung der Gesellschaft mittels wirklich extremer Gewalt in den Mittelpunkt. Er zeigt uns im Laufe der Geschichte, wie zwischen all der Gewalt Menschlichkeit und Gnade entstehen und wie die Kunst es schafft die ethischen Werte hochzuhalten. Die Charaktere sind überaus exzentrisch und während Gelon dabei noch sehr geistreich ist, wirkt unser Erzähler etwas einfacher gestrickt, wankelmütig und linkisch. Der Einstieg ins Buch ist nicht leicht und anfangs ist die Geschichte eher verwirrend. Man fragt sich beim Lesen oft, was das jetzt soll und weiß eigentlich auch nicht, wie die beiden Chaoten eigentlich auf die Idee kommen, diese Theaterstück zu inszenieren. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird dieses "Warum?" jedoch unwichtig, weil man dann bei den Vorbereitungen des Stücks mitfiebert. Auch das Drumherum wird dann allmählich interessant, obwohl es mich auch weiterhin oft verwirrt hat. Fazit: Das Buch ist für mich zwar weder ein Highlight noch ein Buch, das ich groß loben kann, aber es war interessantes Stück, das mich trotzdem zu fesseln verstand. Für Fans griechische Tragödien ist diese Buch auf jeden Fall eine Leseempfehlung. Übersetzt aus dem Englischen von Thomas Überhoff.

"Phänomenal!" Ist ungefähr das, was mir durch den Kopf ging, nachdem ich "Glorreiche Taten" von Ferdia Lennon beendet habe. Eine Geschichte, die völlig aus dem Rahmen fällt, mutig ist und dabei unglaublich unterhaltsam und das, obwohl sie auf den ersten Blick inhaltlich so überhaupt nicht in mein Beuteschema passt. Ferdia Lennon erzählt hier die Geschichte von den beiden arbeitslosen Töpfern Lampo und Gelon und schickt seine Leser:innen ins Jahr 412 v. Chr. nach Syrakus kurz nach der Sizilienexpedition der Athener. Sagt dir nichts? Macht nichts, Vorkenntnisse sind hier keine nötig, auch nicht für beste Unterhaltung. Die beiden Töpfer haben eine große Vorliebe für das Theater, genauer gesagt für Euripides, und haben sich in den Kopf gesetzt ein Theaterstück aufzuführen - im Steinbruch gemeinsam mit den Athenern, von denen sie kurz zuvor noch angegriffen wurden. Dass das nicht unbedingt auf allgemeine Begeisterung stößt, lässt sich wohl erahnen. Aber was kümmert das die beiden? Genau, die beiden kümmert das gar nicht. "Wir retten das letzte bekannte Stück von Euripides." Lennon hat hier zwei Charaktere geschaffen, die nicht unterschiedlicher sein könnten aber die schon seit Kindertagen beste Freunde sind und sich einig sind, dass man für Träume kämpfen muss, vor allem dann, wenn alles verloren scheint. Erzählt in moderner Sprache, mal flapsig, mal poetisch, tischt Lennon seinen Leser:innen eine Geschichte auf die seinesgleichen sucht. Man schwankt beim Lesen zwischen Hoffnung und Furcht, lacht laut auf bevor einem das Lachen kurz darauf im Halse steckenbleibt. Ich würde sagen, es ist eine Mischung aus Life of Brian und, tja, und genau daran hapert es, ein Vergleich fehlt und! es ist auch nicht so albern, wie Life of Brian (verzeiht, liebe Fans, sollte es hier welche geben). "Glorreiche Taten" hat seinen ganz eigenen Humor, seine eigenen (heute noch wiederkehrende) gesellschaftlichen Kämpfe und eben auch eine ganz klare Botschaft, die zu entdecken ich euch überlasse. "Heute trinken wir nicht, um zu vergessen, sondern um uns zu erinnern und zu träumen. Es ist die Hoffnung, die uns Furcht einflößt, und ich ermahne mich, dass man für seine Ängste dankbar sein sollte, denn sie bedeuten, dass man was zu verlieren und zu gewinnen hat." Ich habe mich sehr gefreut, einfach mal eine ganz andere Geschichte zu lesen und empfehle "Glorreiche Taten" jedem, der gerne mal alles um sich herum vergessen möchte, sich kurzweilige Unterhaltung wünscht und sich vorgenommen hat, auch mal über den eigenen Tellerrand hinweg zu schauen.









