Girl With No Past

Girl With No Past

Paperback
3.39
FrauenromanGeheimnisAbgründigCaroline Kepnes

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Description

Ich wusste sofort, dass ich etwas in Händen hielt, was ich nicht sehen wollte. Dennoch zog ich die Karte aus dem Umschlag und starrte auf die Schrift. Alles Gute zum Jahrestag! Ich fürchtete, mich übergeben zu müssen, faltete dennoch die Karte auseinander. Auf der Innenseite stand mein Name. Leah Einzig mein Vorname. In kindlicher Schrift. Jeder Buchstabe hatte eine andere Größe. Ich warf die Karte zurück auf den Tisch, als könnte sie mir körperliche Schmerzen zufügen. Meine Wohnung schien noch kleiner zu werden, als versuchte sie, mich zu erdrücken. Meine Vergangenheit holte mich ein.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Paperback
Pages
368
Price
15.50 €

Posts

4
All
2

Girl with no past lag schon lange auf meinem SuB, die liebe Sarah hatte das gleiche Problem, daher haben wir uns zusammengetan und es in einem Buddy Read 📖 gemeinsam gelesen. Das Buch wurde ja mit Gone Girl und Girl on the train verglichen, das kann ich leider nicht beurteilen, da ich von beiden nur die Filme gesehen habe. Das Buch spielt immer abwechselnd, einmal in der Vergangenheit (Mitte der 90er und Anfang der 2000er) und dann in der "Gegenwart" 2014. Gleich am Anfang wird klar dass es sich um einen Autounfall handelt, um den sich das ganze dreht, wie es genau dazu gekommen ist wird erst auf den letzten Seiten geklärt. Ich finde es gut, wie die Autorin langsam immer mehr Charaktere einbindet, um ein wenig "Verwirrung" zu stiften und das Erraten nicht ganz so leicht zu machen. Zwischendurch war ich wirklich extrem geschockt, was Leah sich in der Schulzeit alles hat bieten lassen. Klar, sie war noch ein Teenager aber da hätte ich lieber keine Freude gehabt als solche. Natürlich kann ich verstehen, dass Leah die Sache nachgegangen ist, aber warum hat sie nie versucht ihre ehemalige Lehrerin aufzusuchen und mit ihr zu sprechen, bleibt für mich ein Rätsel. Die zweite Hälfte des Buches hat mir wirklich viel besser gefallen als der Anfang. Leah ist mir allerdings nicht ans Herz gewachsen, da sie meiner Meinung nach immer die falschen Entscheidungen getroffen hat, egal ob in der Vergangenheit oder in der Gegenwart. Zudem bleiben für mich etliche Fragen offen. ⚠️Spoiler ⚠️ Warum hegen alle in ihrem ehemaligen Wohnort denn einen solchen Groll auf Leah? Warum steht in der Mitte des Buches als Leah die Mutter ihrer ehemaligen Freundin besucht, dass diese zusammen mit ihrem Mann im Urlaub sei, obwohl später gesagt wird, sie sei bereits tot? 🤔 Habe ich das was falsch verstanden? Der Täter als überfürsorglicher ehemaliger Schüler? Warum hat Leah nicht die Polizei gerufen als sie abgehauen ist? Das will mir einfach nicht in den Kopf. Sorry aber dass mit Adam irgendwas nicht stimmt war ja schnell klar aber dass er so krank ist und von Imogen und Corey am Ende auch noch gedeckt wurde ist richtig verstörend. Kann man einen Lehrer derart hassen? Klar ich hatte auch schon einige Lehrer mit denen ich nicht klar gekommen bin aber in das Haus deiner Lehrerin einzubrechen, sie zu stalken und dann zu schlagen und zu vergewaltigen ist schon eine ganz andere Nummer. Alles weil sie ihn angeblich zu schlecht benotet hat oder ihm Nachsitzen aufgedrückt hat? Für mich unverständlich. Haben die denn keine Eltern? Dazu lügen die Drei auch noch bei der Polizei, nur Leah sagte die Wahrheit (was an sich ja schon traurig genug ist). Dann noch die Geschichte mit dem Autounfall, warum waren denn dann alle tot, nur Leah nicht? Mit was hat Ben denn jetzt den Arbeitgeber und den neuen Freund derart verschreckt? Wegen des Unfalls? Wegen der Tat auf die Lehrerin (die nie zur Anklage gekommen ist und anscheinend auch nicht in der Zeitung publiziert wurde) ? Insgesamt lässt sich sagen, dass das Buch gut ist, ich habe mir allerdings mehr erhofft. 🙈 Für ein Erstlingswerk ist es allerdings gar nicht mal so schlecht. 👍 Irgendwie zwischen 2 und 3 ⭐

4

War ganz gut, auch wenn es sich etwas gezogen hat. Die Spannung würde Recht lange aufgebaut.

3

Das Buch selbst wird aus der Ich - Perspektive von Leah geschrieben, was ich persönlich wirklich gut fand. Ich mag diese Erzählperspektive wirklich gerne und schreibe oft genug selbst auf diese Weise. Das Buch wechselt außerdem zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Zwei Handlungsstränge, die am Ende zu einem zusammenführen. Es kommt immer darauf an, wie diese Handlungsstränge aufgebaut sind, aber hier hat mir dieser Zusammenführung eigentlich ganz gut gefallen. Leah war ein Charakter, den ich anfangs so wirklich gar nicht einschätzen konnte. Gerade ihr Vergangenheits - Ich ging mir manchmal ziemlich auf die Nerven. Natürlich war sie jung, natürlich war sie ein Teenager. Auf der anderen Seite muss ich sagen, dass sie auch eine enorme Entwicklung durchgemacht hat. Ich war mir anfangs nicht sicher, ob das gut oder schlecht ist, inzwischen - nachdem ich auch das Ende kenne - bin ich der Meinung, dass es nicht unbedingt zu ihrem Vorteil war. Die Autorin konnte mich mit einigen Handlungssträngen wirklich auf falsche Fährten bringen. Gerade zum Ende hin hatte ich persönlich eine etwas andere Aufklärung im Sinn. Mal davon ab, dass mich das direkte Ende doch sehr enttäuscht hat. Keine Ahnung warum, ich kann es nicht mal genau erklären. Es ist eben einfach so. Dir Tatsache, dass mich die Autorin oft gengu auf eine falsche Fährte bringen konnte, hat mich doch immer weiter lesen lassen. Ich wollte einfach wissen, wie es weitergeht bzw. eher, wo alles angefangen hat. Auch, wenn ich mich mit keinem der Charaktere wirklich identifizieren konnte. Sie bliebe alle irgendwie... blass. Das Hauptaugenmerk lag eben auf Leah. Alles in allem ein Buch, was mich mit seinen Handlungssträngen zwar schon manchmal überraschen konnte, aber dennoch nicht richtig vom Hock reissen konnte. Vielleicht habe ich auch einfach ... etwas anderes erwartet.

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