Geschichten der übelsten Sorte

Geschichten der übelsten Sorte

Hardback
5.01

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Description

Wer hat die fiese Nachricht an die Pinnwand im Büro geheftet? Was sagt man beim wöchentlichen Restaurantbesuch mit dem Scheidungskind? Wie viele Körperflüssigkeiten muss man im Beziehungsalltag aushalten? Garielle (früher Gary) Lutz schreibt über die brutale Gewalt der Einsamkeit, die Obsessionen der Langeweile zwischen Laken, Fastfood und Kopiergerät. Lutz schreibt in einer Sprache, wie wir sie noch nie gehört haben. Beklemmende Satzverrenkungen, raumbrechende Wortneuschöpfungen, Beziehungsgeflechte zwischen Bindestrichen – diese neue Sprache ist Zufluchtsort, Ursprungsort für eine atemberaubende neue Sicht auf die bequeme Unwirtlichkeit unseres Alltags, in dem es vermeintlich nichts zu sehen gibt. Ein echter Augenöffner, der die Sprache in ihren Grundfesten erschüttert. »Die Stories dieses unvergleichlichen Autors sind durchgängig erfindungsreich, düster komisch, überhaupt einfach finster und wirklich neuartig.« Amy Hempel »Gary Lutz ist ein Meister des amerikanischen Englisch. Sein Werk hat eine literarische Bewegung inspiriert, deren Präzision und Eigenartigkeit schon religiöse Züge hat. Ich könnte seine Geschichten tage- und nächtelang lesen.« Ottessa Moshfegh

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
288
Price
22.70 €

Author Description

Garielle (früher Gary) Lutz stammt aus Pennsylvania, wo sie bis heute lebt. Sie studierte Literatur bei Gordon Lish und war Stipendiatin des National Endowment for the Arts und der von John Cage und Jasper Johns gegründeten Foundation for Contemporary Arts. Sie hat sechs Erzählungsbände veröffentlicht, darunter "Geschichten der übelsten Sorte" ("Stories in the Worst Way", 1996) und zuletzt "Worsted" (2021). Sie war Universitätsdozentin für Englisch.

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Literarisch experimentell

„Am zusammensten immerwärts.“ (S. 41) Dieses Buch ist so anders, so fremd, herzerwärmend, suchend. Alles ist neu, die Worte brechen mit Regeln, loten aus, zersetzen sich und schlüpfen ineinander. Ich forsche und finde, gehe verloren und decke beim Lesen auf. Denke nach dem Lesen daran und kann mir überhaupt nicht alles merken. Schaue nach innen. Jage im Außen. Klappe das Buch zu. Verstehe nichts und doch so viel. Man kann nach dieser Lektüre mehrmals greifen. Muss es sogar. Vielleicht lässt man es auch liegen und blickt es mürrisch an. Manches an Text bleibt im Verborgenen, verschließt und entzieht sich mir. Die fremden Wortkonstellationen gären im Kopf, zaubern ein Lächeln auf meine Lippen, wischen mir meine Ängste aus dem Hirn und zeichnen Möglichkeiten hinein. Nach einer handvoll der Geschichten sollte man Abstand nehmen, denn jegliche Leseroutine wird neu erdacht. #gariellelutz kann ich nicht ausdrücklich empfehlen und tue es trotzdem. Mit jeder Faser meines Herzens. Sie ist eine Wortakrobatin, eine nie dagewesene Möglichkeit, Poesie und Realität zu kreieren. So reich an Variationen. Eine sprachliche Revolution. Ich bin froh, die Autorin entdeckt zu haben und warte auf diesen März. Da erscheint ihr Roman „Ich wirkte lebendig“ im @weissbooksverlag

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