GESCHICHTE DER WISSENSCHAFT
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Description
Book Information
Author Description
Clifford A. Pickover hat mehr als vierzig Bücher veröffentlicht, die in dutzende Sprachen übersetzt wurden und Themen aus Wissenschaft, Mathematik, Religion, Kunst und Geschichte behandeln. Er schloss sein Studium über molekulare Biophysik und Biochemie an der Yale-Universität mit dem Doktortitel ab, besitzt in den USA mehr als einhundert Patente und ist Mitherausgeber einiger Wissenschaftsmagazine. Seine Arbeiten haben große öffentliche Aufmerksamkeit erregt und wurden in Medien wie CNN, WIRED oder der New York Times besprochen.
Posts
Dieses Buch ist ohne Frage hochwertig gemacht. Die Texte sind gut geschrieben, verständlich formuliert und die Bilder sind hervorragend: farbig, detailreich, passend ausgewählt und oft so eindrucksvoll, dass man lange bei ihnen verweilt – teilweise sogar bei Themen, die einen inhaltlich eigentlich gar nicht interessieren. Als Bildband und Überblickswerk überzeugt das Buch auf ganzer Linie. Inhaltlich versammelt es eine große Bandbreite wissenschaftlicher Errungenschaften aus unterschiedlichsten Disziplinen. Genau darin liegt aber auch seine Schwäche. Die Beiträge stehen meist für sich, werden erklärt, historisch eingeordnet und als wichtig markiert – bleiben jedoch oft isoliert. Mir fehlte eine stärkere Verknüpfung, ein roter Faden, der die Entwicklungen miteinander verbindet und vor allem ihre kulturelle, menschliche und lebensnahe Bedeutung greifbarer macht. Viele Themen werden korrekt und informativ dargestellt, beantworten für mich aber zu selten die Frage: Was bedeutet das für unser Denken, unseren Alltag oder unser Menschenbild? Gerade abstraktere Inhalte wie Mathematik, Geometrie oder theoretische Physik bleiben dadurch distanziert. Die visuelle Faszination reicht hier nicht aus, um echtes Verständnis oder nachhaltiges Interesse am Text zu wecken. Als Nachschlagewerk, Inspirationsquelle oder visuelles Kompendium funktioniert das Buch sehr gut. Als begleitende Erzählung durch die Geschichte der Wissenschaft – mit Einordnung, Kontext und erzählerischer Führung – bleibt es für meine Ansprüche jedoch zu fragmentiert. Eine vermittelnde Stimme oder narrative Perspektive hätte viele Inhalte zugänglicher und bedeutungsvoller gemacht. Fazit: Ein gutes, hochwertiges Buch mit starken Bildern und soliden Texten, das aber didaktisch eher sammelt als führt. Für Leser, die gerne stöbern und selektiv lesen, absolut geeignetifard empfehlenswert. Für alle, die sich eine zusammenhängende, erzählerische Wissenschaftsgeschichte wünschen, eher nur bedingt geeignet. Drei Sterne sind dafür fair.
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Clifford A. Pickover hat mehr als vierzig Bücher veröffentlicht, die in dutzende Sprachen übersetzt wurden und Themen aus Wissenschaft, Mathematik, Religion, Kunst und Geschichte behandeln. Er schloss sein Studium über molekulare Biophysik und Biochemie an der Yale-Universität mit dem Doktortitel ab, besitzt in den USA mehr als einhundert Patente und ist Mitherausgeber einiger Wissenschaftsmagazine. Seine Arbeiten haben große öffentliche Aufmerksamkeit erregt und wurden in Medien wie CNN, WIRED oder der New York Times besprochen.
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Dieses Buch ist ohne Frage hochwertig gemacht. Die Texte sind gut geschrieben, verständlich formuliert und die Bilder sind hervorragend: farbig, detailreich, passend ausgewählt und oft so eindrucksvoll, dass man lange bei ihnen verweilt – teilweise sogar bei Themen, die einen inhaltlich eigentlich gar nicht interessieren. Als Bildband und Überblickswerk überzeugt das Buch auf ganzer Linie. Inhaltlich versammelt es eine große Bandbreite wissenschaftlicher Errungenschaften aus unterschiedlichsten Disziplinen. Genau darin liegt aber auch seine Schwäche. Die Beiträge stehen meist für sich, werden erklärt, historisch eingeordnet und als wichtig markiert – bleiben jedoch oft isoliert. Mir fehlte eine stärkere Verknüpfung, ein roter Faden, der die Entwicklungen miteinander verbindet und vor allem ihre kulturelle, menschliche und lebensnahe Bedeutung greifbarer macht. Viele Themen werden korrekt und informativ dargestellt, beantworten für mich aber zu selten die Frage: Was bedeutet das für unser Denken, unseren Alltag oder unser Menschenbild? Gerade abstraktere Inhalte wie Mathematik, Geometrie oder theoretische Physik bleiben dadurch distanziert. Die visuelle Faszination reicht hier nicht aus, um echtes Verständnis oder nachhaltiges Interesse am Text zu wecken. Als Nachschlagewerk, Inspirationsquelle oder visuelles Kompendium funktioniert das Buch sehr gut. Als begleitende Erzählung durch die Geschichte der Wissenschaft – mit Einordnung, Kontext und erzählerischer Führung – bleibt es für meine Ansprüche jedoch zu fragmentiert. Eine vermittelnde Stimme oder narrative Perspektive hätte viele Inhalte zugänglicher und bedeutungsvoller gemacht. Fazit: Ein gutes, hochwertiges Buch mit starken Bildern und soliden Texten, das aber didaktisch eher sammelt als führt. Für Leser, die gerne stöbern und selektiv lesen, absolut geeignetifard empfehlenswert. Für alle, die sich eine zusammenhängende, erzählerische Wissenschaftsgeschichte wünschen, eher nur bedingt geeignet. Drei Sterne sind dafür fair.




