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German
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About the book

Der Text untersucht die Entstehung und den kulturellen Kontext von Ludwig Tiecks Werk "Genoveva", das als ein bedeutendes Beispiel der deutschen Romantik gilt. Tiecks Entwicklung hin zu einer romantischen und religiösen Dichtung wird durch seine Freundschaft mit Wilhelm Heinrich Wackenroder und den Einfluss von Friedrich Schleiermacher und Novalis geprägt. Wackenroder, ein enger Freund Tiecks, beeinflusste ihn durch seine tiefe religiöse Kunstverehrung und seine Liebe zur altdeutschen Kunst. Diese Freundschaft führte Tieck zu einer neuen Wertschätzung des Mittelalters und einer positiven religiösen Empfindung, die sich in seinen späteren Werken widerspiegelt. Schleiermachers "Reden über die Religion" verstärkten Tiecks Neigung zur Religion, indem sie eine subjektive und gefühlsbetonte Auffassung von Religion propagierten, die sich von der rationalistischen Sichtweise der Aufklärung abwandte. Novalis, ein weiterer wichtiger Einfluss, teilte mit Tieck die Sehnsucht nach der spirituellen Tiefe des Mittelalters und trug zur romantischen Idealisierung dieser Epoche bei. Tiecks "Genoveva" spiegelt diese Einflüsse wider, indem es eine Synthese aus religiöser Mystik, romantischer Ästhetik und einer Rückbesinnung auf das deutsche Altertum darstellt. Das Werk ist ein Beispiel für die romantische Universalpoesie, die verschiedene künstlerische und religiöse Elemente vereint, um eine tiefere spirituelle Wahrheit zu offenbaren.

Editions (4)

ISBN9791041903290
PublisherCulturea
Publication Date01/13/23
Pages464

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