Geld als Waffe

Geld als Waffe

Hardback
4.011

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Description

Über Krieg oder Frieden entscheidet oft die Wirtschaft

Ein faszinierender Blick hinter die Kulissen der neuen Weltordnung und eine spannende Analyse, die erklärt, warum die Kriegsgefahr so hoch ist – und was wir in Europa tun können, um Frieden zu sichern.

Wie entstehen Kriege? Und wie Frieden? Ulrike Herrmann untersucht in diesem Buch große internationale Konflikte und analysiert, dass die Gründe nicht nur historisch, psychologisch oder politisch sind. Sondern dass oft ökonomische Faktoren ausschlaggebend sind. Sie zeigt am Beispiel Russlands, wie die wirtschaftliche Entwicklung des Landes permanente Kriege auch in Zukunft wahrscheinlich macht. Und sie beschreibt Chinas Aufstieg zur Supermacht und erklärt, wie Präsident Xi sein Land in eine ökonomische Sackgasse manövriert hat, die er mit seinen Aggressionen gegen Taiwan zu kaschieren versucht.

In ihrem augenöffnenden und brisanten Buch zeigt Ulrike Herrmann, welche große Bedeutung die Wirtschaft für die Politik der Supermächte hat – und sie beschreibt sehr anschaulich, was das für uns bedeutet, wenn wir den Frieden sichern wollen.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Economics
Format
Hardback
Pages
336
Price
25.70 €

Author Description

Ulrike Herrmann, geboren 1964 in Hamburg, Ausbildung zur Bankkauffrau, Absolventin der Henri-Nannen-Schule, Studium der Philosophie und Geschichte. Seit 2000 Wirtschaftskorrespondentin der taz. Sie ist Autorin zahlreicher SPIEGEL-Bestseller, zuletzt »Das Ende des Kapitalismus«, der in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde.

Posts

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All
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Das Buch bietet einen guten Überblick, inwiefern wirtschaftliche Interessen das Weltgeschehen prägen. Die Aurorin zeigt, wie finanzielle Abhängigkeiten politische Krisen beeinflussen können.

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Schwierig ein Sachbuch zu bewerten, noch dazu eines welches ein sehr aktuelles und durchaus heißes Thema behandelt. Ulrike Herrmann schafft es anhand der Geschichte von Russland und China die möglichen Gründe für einen Krieg darzulegen. Augenöffnend war für mich wie teuer ein Krieg ist; nicht nur Menschenleben sondern auch die Kosten für Waffen, Munition und die Auswirkungen auf die Wirtschaft vor, während und vor allem nach dem Krieg. Das Buch gibt einen klaren, realistischen Blick auf die aktuelle Lage und nimmt etwas von der Panik.

4

Wenn Geld lauter spricht als Diplomatie

Man sitzt da, will eigentlich nur ein bisschen was über Wirtschaft lesen und plötzlich geht es um Krieg, Macht und die Frage, wie stabil diese Welt eigentlich noch ist. Genau da packt Geld als Waffe einen ziemlich direkt am Kragen. Herrmann schreibt so, dass selbst trockene Themen plötzlich erstaunlich greifbar werden. Kein Fachchinesisch, kein elitäres Gehabe, sondern klare Ansagen. Gerade die Verbindung von Wirtschaft und Kriegsgefahr trifft einen irgendwie unvorbereitet. Da merkt man schnell, dass das Ganze näher ist, als man sich vielleicht eingestehen will. Besonders spannend ist der Blick auf Russland und China. Während man sonst oft nur Schlagzeilen aufschnappt, wird hier mal erklärt, was wirtschaftlich im Hintergrund brodelt. Und ja, dabei sind einige Thesen durchaus steil. An manchen Stellen denkt man sich schon, ob das nicht ein bisschen zu einfach gedacht ist. Aber genau das macht das Buch auch so lebendig. Zwischendurch erwischt man sich bei dem Gedanken, dass Frieden offenbar weniger mit guten Absichten zu tun hat als mit wirtschaftlicher Stabilität. Klingt ernüchternd, fühlt sich auch so an. Gleichzeitig steckt darin aber auch etwas Hoffnungsvolles, weil es zeigt, dass man durchaus Einfluss hat. Unterm Strich ein Buch, das nicht bequem ist, aber genau deshalb hängen bleibt. Kein Wohlfühlstoff, eher ein wachrüttelnder Kaffee am Morgen.

Wenn Geld lauter spricht als Diplomatie
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