Gegen das Schweigen
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Book Information
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Ein Text, der ein sehr wichtiges Anliegen verfolgt: vom Heranwachsen eines Mädchens/einer Frau mit lesbischen Begehren in den 50- und 60er-Jahren zu erzählen. Laut Verlagstext handelt es sich hierbei um den ersten Text dieser Art im deutschsprachigen Raum. Umso mehr bedauere ich es, dass mir die Lektüre wenig gegeben hat. Pusch schreibt im Nachwort selbst, dass sie das Aufschreiben ihrer Geschichte aufgrund der Retraumatisierung "so schnell wie möglich hinter [s]ich gebracht habe". Und leider merkt man das meiner Einschätzung nach auch. Der Text ist tatsächlich größtenteils eine Geschichte im Sinne einer Nacherzählung. Ich hatte jedoch weniger eine Biographie als vielmehr ein Text im essayistischen Stil erwartet. Das war vielleicht auch eine Fehlannahme meinerseits. Dennoch ärgerte ich mich immer wieder, da der Text während des Lesens auf mich wirkte, als sei er nur geschrieben wurden, um geschrieben worden zu sein. Das ärgerte mich immer wieder und dadurch blieb der Text die meiste Zeit zu sehr an der Oberfläche, was sehr, sehr schade, aber auch verständlich ist. Sicherlich ist der Text dennoch eine Bereicherung und ein wichtiges Zeugnis und ich danke trotz meiner Kritik Frau Pusch dafür, erneut durch den Schmerz gegangen zu sein, um der Öffentlichkeit von ihren Erfahrungen zu berichten. Ich hoffe, dass weitere ihrem Mut folgen werden!
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Ein Text, der ein sehr wichtiges Anliegen verfolgt: vom Heranwachsen eines Mädchens/einer Frau mit lesbischen Begehren in den 50- und 60er-Jahren zu erzählen. Laut Verlagstext handelt es sich hierbei um den ersten Text dieser Art im deutschsprachigen Raum. Umso mehr bedauere ich es, dass mir die Lektüre wenig gegeben hat. Pusch schreibt im Nachwort selbst, dass sie das Aufschreiben ihrer Geschichte aufgrund der Retraumatisierung "so schnell wie möglich hinter [s]ich gebracht habe". Und leider merkt man das meiner Einschätzung nach auch. Der Text ist tatsächlich größtenteils eine Geschichte im Sinne einer Nacherzählung. Ich hatte jedoch weniger eine Biographie als vielmehr ein Text im essayistischen Stil erwartet. Das war vielleicht auch eine Fehlannahme meinerseits. Dennoch ärgerte ich mich immer wieder, da der Text während des Lesens auf mich wirkte, als sei er nur geschrieben wurden, um geschrieben worden zu sein. Das ärgerte mich immer wieder und dadurch blieb der Text die meiste Zeit zu sehr an der Oberfläche, was sehr, sehr schade, aber auch verständlich ist. Sicherlich ist der Text dennoch eine Bereicherung und ein wichtiges Zeugnis und ich danke trotz meiner Kritik Frau Pusch dafür, erneut durch den Schmerz gegangen zu sein, um der Öffentlichkeit von ihren Erfahrungen zu berichten. Ich hoffe, dass weitere ihrem Mut folgen werden!




