Gefangen im Buch: Ein Mystery-Science-Fiction-Thriller innerhalb der Zeitreise-Saga

Gefangen im Buch: Ein Mystery-Science-Fiction-Thriller innerhalb der Zeitreise-Saga

Ebook
3.75

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
324
Price
0.89 €

Posts

3
All
3

Genial, aber anstrengend

Nachdem Hauptprotagonist, Wissenschaftler und Science-Fiction-Autor Benjamin Blume eine mysteriöse Maschine findet, wird er in sein eigens verfasstes Buch hineingezogen. Da er die Geschichte selbst erdacht hat, glaubt er zunächst, alle erschreckenden Abläufe bereits zu kennen und darauf vorbereitet zu sein, doch dann kommt es plötzlich zu Abweichungen und einer Mega-Story. „Gefangen im Buch“ ist zwar eine komplett eigenständige und abgeschlossene Geschichte, doch ist sie gleichzeitig auch die Vorgeschichte der Reversum-Trilogie von Mirko Hübner, die von einer wirklich packenden Zeitreise erzählt. Besagte Trilogie habe ich vorher nicht einfach „nur“ gelesen, sondern wirklich mit größter Spannung verfolgt, weshalb es für mich nun auch ein Highlight war, im Epilog zu erfahren „wie alles begann“ und natürlich in den Genuss des angekündigten Aha-Erlebnisses zu kommen. Ansonsten war mir „Gefangen im Buch“ leider etwas zu abgefahren (Stichwort: Hitler), unrealistisch (Stichwort: Geburt) und insgesamt auch zu verworren, bzw. zu verwirrend. So wechseln z.B. die Perspektiven zwischen Benjamin und Jakob (dem Hauptprotagonisten seines Buches) und somit zwischen Fiktion und Realität ständig hin und her - dem konnte ich irgendwann einfach nicht mehr vollends folgen. Auch konnte ich mit den Protagonisten, die zwar hervorragend erdacht, doch leider allesamt nicht mein Fall waren, bis zum Schluss nicht wirklich warm werden. Fazit: Keine Frage, bei „Gefangen im Buch“ handelt es sich definitiv um einen spannenden, pfiffig erdachten Science-Fiction-Thriller! Doch obwohl mir die Idee wirklich super gefallen hat und ich mich über den Epilog, mit dem Reversum Aha-Erlebnis, wirklich sehr gefreut habe, war mir und meinen grauen Zellen das Buch anscheinend „zu hoch“, auf jeden Fall aber zu anstrengend zu lesen.

4.5

Überraschend, verwirrend (positiv) und anders gut

Gefangen im Buch war wieder so eine Geschichte, wo ich sofort vom Titel, dem Cover und dem Klappentext angesprochen wurde - wie schön, wenn dann auch tatsächlich die Geschichte überzeugen kann. Alleine die Idee finde ich genial, Gefangen in der eigenen, geschriebenen Geschichte sich wiederzufinden hat so viel Potential, was der Autor definitiv genutzt hat. Der Einstieg zieht den Leser direkt in den Bann und erzeugt eine Sogwirkung. Eine Geschichte, die an vielen Stellen überrascht und durch Wendungen überzeugen kann. Der Schreibstil ist dabei teils sehr temporeich und bildhaft, weshalb einige Szenen nichts für schwache Nerven sind. Was der Autor wirklich beherrscht, ist es, die Leser auf eine falsche Fährte zu locken und zu verwirren, oft hatte ich HÄ Momente, die aber alle schlüssig und rund geklärt werden. Wer also mal etwas ganz anderes lesen möchte, der macht mit dem Autor nichts falsch.

4

Ein fesselnd erzähltes Buch mit cleveren Ideen und hohem Miträtsel-Faktor.

Das Buch bietet einen fesselnden Einstieg, der sofort neugierig macht, besonders durch das kreative Kapiteldesign, das thematisch perfekt zur Geschichte passt. Die Handlung ist durchgängig spannend, selbst wenn gewisse Elemente sich wiederholen. Viele Szenen regen zum Mitdenken an und machen Lust, die Bewusstseinswechsel und Zusammenhänge zu verstehen und zu versuchen, sie vorherzusehen. Ein Aspekt, der für mich allerdings nicht ganz überzeugend umgesetzt war, ist die Darstellung einer Schwangerschaft und Geburt. Diese wirkte in Timing und Ablauf eher unrealistisch, auch wenn es so manchmal vorkommen kann, und hat mich kurz aus der Geschichte herausgerissen. Besonders interessant ist die Art und Weise, wie der Protagonist die Gedanken und Gefühle anderer Figuren übernimmt. Das eröffnet einerseits faszinierende Einblicke, führt aber andererseits dazu, dass man manchmal ein wenig den Kern der Hauptfigur aus den Augen verliert. Dieser Ansatz ist originell, auch wenn er gelegentlich zulasten seiner Persönlichkeit geht. Das Finale ist spannend und emotional zugleich und rundet die Geschichte stimmig ab. Für alle, die gerne miträtseln und originelle Ideen mögen, definitiv eine Empfehlung.

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