Gai-Jin

Gai-Jin

Softcover
4.25
Historisch

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Description

'A herculean achievement . . . strong plot and strong characterisation' The Times

It is 1862 and Japan is a land in chaos as the power of the Shogun wanes and the rival factions plan to restore the Emperor. In Yokohama, the gai-jin, the hated foreigners, seek to profit from the chaos. At the head of the Noble House - and heir to the title of Tai-Pan - stands Malcolm Struan, who is determined to become his own man and marry the woman he loves. At the head of the Shogunate party is the Lord Yoshi, a direct descendant of Shogun Toranaga, who shares all of his ancestor's cunning and ambition.

'A passionate portrait of suffering . . . a strange and gripping tale of a nation's deflowerment' Mail on Sunday

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
1217
Price
19.00 €

Posts

2
All
4.5

Hat mir wieder sehr gut gefallen, nur ein kleines Manko. Wie so häufig von nicht-japanischen Autoren werden Geisha mal wieder als Edelprostituierte dargestellt. Dabei verkaufen die 'nur' ihre Kunst und nicht ihre Körper an Männer. Dafür gibt es die Kurtisanen... Angelique ist definitiv mein Lieblingscharakter gewesen. Sie setzt sich durch in einer vollkommen patriarchalischen Welt und das gefiel mir gut! Freue mich auf den nächsten Teil der Reihe.

2

Zurück in Japan knüpft Gai-Jin an die Geschichten rund um die Handelshäuser aus Tai-Pan an – kann allerdings nicht mit seinen Vorgängern mithalten.

260 Jahre nach Shogun kehren wir nach Japan zurück. Die Handelshäuser Noble House und Brock’s, bekannt aus Tai-Pan, versuchen hier ihre Macht zu vergrössern, aber dieser Teil der Geschichte bleibt im Hintergrund. Im Mittelpunkt steht das Leben der Europäer in Yokohama und der Versuch der Shishi, das Shogunat zu stürzen und den Kaiser wieder an die Macht zu bringen. Bekannt Namen sind auch schon alles, was Gai-Jin mit den beiden vorangegangenen Bänden der Asia-Saga gemeinsam hat. Denn während Shogun ein wahres Meisterwerk der Erzählkunst ist und auch Tai-Pan mit seinen spannenden Charakteren und der Geschichte zu überzeugen wusste, fehlte für mich bei Gai-Jin die Spannung und Tiefe, die ich von Clavell gewohnt bin und die ich in Shogun so geliebt habe. Wäre dieses Buch nicht Teil der Reihe gewesen hätte ich die 1167 Seiten definitiv nicht durchgehalten. Es tut mir fast weh, diese Rezension über eines der letzen Bücher die James Clavell vor seinem Tod geschrieben hat, zu schreiben. Vor allem da Shogun zu meinen Lieblingsbüchern gehört. Bis zu circa Mitte des Buches fand ich es sehr langatmig und keiner der Charaktere lies mich auch nur im entferntesten mitfiebern. Und bei der Mitte reden wir hier nun mal von fast 600 Seiten… Ab der Mitte wurde es zumindest auf der Seite der Japaner etwas interessanter und ich hatte die Hoffnung, dass die Geschichte jetzt doch noch an Fahrt aufnimmt. Auch Tai-Pan begann erst nach 200 Seiten wirklich spannend zu werden. Doch leider enttäuschte mich Gai-Jin auch hier. Die Geschichte plätscherte weiter dahin, die Charaktere blieben blass oder unausstehlich wie Angelique, die meiner Meinung nach geldgierig, berechnend und arrogant ist. Viele Charaktere waren fast eine Kopie ihrer Vorgänger aus Shogun und Tai-Pan, allerdings deutlich weniger ausgearbeitet z.B. Melcom/Culum, Yoshi/Toranaga, Anjo/Ishido und Raiko/Gyoko. Auch die vielen verschieden Charaktere, die teilweise nur sporadisch vorkamen, machten es schwer voll in die Geschichte einzutauchen. Da half auch das Charakterverzeichnis nichts, zudem ich wirklich häufig zurück geblättert habe. Kein Charakter ist mir wirklich ans Herz gewachsen und so ist es mir leider auch ziemlich egal, was in Zukunft noch mit ihnen passiert, denn auch Gai-Jin lies einige Erzählstränge offen. Die wenigen Lichtblicke waren die Passagen, die sich auf die Zeit bezogen, die zwischen dem Buch Shogun und Gai-Jin vergangen waren. Was passierte in Japan, nachdem Shogun endete? Wie wurde Toranaga Shogun? Was passierte mit Yaemon und der Dame Ochiba? Viele dieser offenen Fragen werden in Gai-Jin beantwortet. Das Highlight des Buches war für mich jedoch eine Gedicht Analyse der Geisha Koiko. Geschrieben wurde das Gedicht von Yoshi Toranaga und die Analyse zeigt, wie viel in nur drei Zeilen an Bedeutung steckt, je nachdem, wer sie liest und in welchem Kontext. «Schwert meiner Väter In meinen Händen Regt sich beklommen» (Zitat) Manche würden dem Verfasser Schwäche zuschreiben, der seiner Verantwortung nicht gewachsen ist, andere würden eine Drohung herauslesen und die Absicht, die Macht an sich zu reissen. Möchtest du mir in die Kommentare schreiben, was du aus diesem Gedicht herauslesen kannst? Abschliessend würde ich dieses Buch nur empfehlen, wenn du vorhast die komplette Asia-Saga zu lesen. Da es wie oben erwähnt, viele zusätzliche Infos zu Shogun bereit hält und zum anderen zwischen Tai-Pan und Noble House steht und man sonst vielleicht einige Charaktere, auf die in Noble House Bezug genommen wird, nicht kennt. Ob es ein MUSS ist, Gai-Jin vor Noble Hose zu lesen ist fraglich. Normalerweise steht jedes Buch für sich und auch das Gai-Jin nach Noble House geschrieben wurde spricht dagegen. Verknüpfungen zwischen den einzelnen Büchern sind aber ganz klar vorhanden.

Zurück in Japan knüpft Gai-Jin an die Geschichten rund um die Handelshäuser aus Tai-Pan an – kann allerdings nicht mit seinen Vorgängern mithalten.
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