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Gärten - als irdisches Abbild des himmlischen Paradieses? So mag es von vielen Menschen zu allen Zeiten empfunden worden sein. Die besonders eindrucksvollen herrschaftlichen Gärten der Barockzeit, die Zier- oder Lustgärten mit ihrer Liebe zur Geometrie, zu Vasen und Plastiken, waren Symbole der Macht und spiegelten den Anspruch und Geltungswillen der Herrscher. Sie dienten früher nur wenigen Bevorzugten zum Vergnügen und zum Lustwandeln in Muße.
In diesem Heft soll nicht von der Geschichte der europäischen Gartenkultur berichtet werden, der Wandlung vom hortus conclusus des Mittelalters zum heutigen Landschaftspark. Sie werden von Orten und Begebenheiten lesen, so in Der Garten meiner Träume oder in Kreisförmige Lautzeichen - im Skulpturengarten, von Frühlingsgärten, von Parks und vom Garten Eden. Durch die Blume wird etwas gesagt, von bestimmten Pflanzen: Stockrosen, der Rotfrucht, von Roßkastanien, von Rosen, Tulpen, Rittersporn, Gladiolen, Kapuzinerkresse, von Eisblumen und Bäumen.
Aus meinem Paradiesgarten habe ich zwei blaue Dreimasterblüten eingefügt, deren Form den gotischen Dreipässen ähnelt. Sie erinnern an fehlende Bilder dieses Heftes.
ISBN9783934611078
PublisherMarien-Blatt
Publication Date04/30/02
Pages40
Main GenrePoetry & Drama
FormatPaperback
LanguageGerman
Price3.30 €
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