Für Seka
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Description
Mina Hava verknüpft in ihrem Debütroman historisches Material, Recherche- und Rekonstruktionsarbeit mit persönlichen Erfahrungen, Verlusten und Ängsten – und beleuchtet, was Geschichte bedeutet für Landschaften und Körper. Sensibel erzählt Für Seka ein junges Leben, in dem das Politische und das Persönliche untrennbar verbunden sind, eine Geschichte vom Verlassen und Verlassenwerden und von der Frage, was war.
Book Information
Author Description
Mina Hava, geboren 1998, studierte Globalgeschichte und Wissenschaftsforschung an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich sowie Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Für Seka ist ihr Debütroman.
Posts
Vergangenes Jahr auf der Leipziger Buchmesse habe ich das Buch „Für Seka“ gekauft in der Hoffnung das es sich positiv in meine „Balkan“ Reihe einfügt. Leider ist das nicht der Fall. Die beiden letzten Romane in meinem liebsten „Genre“ waren alles andere als gut (siehe „Meine Katze Jugoslawien“). Mina Hava erzählt von ihrer Familiengeschichte, vom Balkankrieg, von ihrer eigenen aktuellen Lebensgeschichte und von gefühlt tausend anderen historischen Ereignissen. Seka erhält einen Umschlag voller Bilder, anhand dieser verfolgt sie ihre Familiengeschichte zurück. Der Klappentext beschreibt es schon ziemlich richtig „.. ,in dem das Politische und das Persönliche untrennbar verbunden sind..“. Mir war kein richtiger roter Faden erkennbar, ich wusste nicht was genau mir die Autorin nun erzählen will. Ich hatte konstant das Gefühl im Geschichtsunterricht zu sitzen. Der Schreibstil ist total trocken und hat mir keinerlei Emotionen rübergebracht (und das trotz der sehr schwierigen Thematiken Krieg, Gewalt, Krankheit). Ich mochte dieses rumspringen zwischen den historischen und persönlichen Themen gar nicht. Für mich hätte das eher ein Sachbuch werden sollen und ggf. zusätzlich ein Aufarbeiten der Familiengeschichte in einem separaten Buch. Meine Erwartungen waren ganz andere und im Vergleich zu den bereits gelesenen Büchern zu dem Thema konnte „Für Seka“ leider nicht überzeugen. „Lauf, Mädchen, Lauf!“ beweist das man historische Fakten und persönliche Erlebnisse wunderbar in einem Buch vereinen kann. Dennoch konnte ich die ein oder andere Stelle für mich markieren, die mich zum Nachdenken gebracht hat. Der Vollständigkeit halber wird es wahrscheinlich im Regal bleiben, weil es ja schon ganz hübsch aussieht und das Wort Seka für mich eine besondere Bedeutung hat. Empfehlenswert finde ich es nicht oder besser gesagt ich wüsste nicht wem ich das weiterempfehlen könnte.
Ein bewegender Schweiz-Bosnien-Roman
Ein Briefumschlag mit einigen Fotografien. Mit ihnen rekonstruiert Seka die Geschichte ihrer Familie, eine Geschichte von Flucht, Migration, Angst und Gewalt. Denn Sekas Eltern flohen vor dem Krieg aus Bosnien in die Schweiz. Allerdings kam der Vater beruflich und emotional nie in der neuen Heimat an. Zerrissen zwischen zwei Welten, versuchte er sich mit Gewalt gegenüber seiner Familie einen Weg zu schaffen. Die Familie fiel auseinander und zurückblieb Seka in einem Wirrwarr aus Angst vor dem Vater, Sorge um Mutter und Bruder sowie dem Schrecken vor Knötchen in der Brust. Eines der besten Debüts, die ich gelesen habe. Mehr zum Buch im Lesemonat Juli auf meinem YouTube Kanal „Japan Connect“. ♥️♥️♥️♥️♥️ https://youtu.be/K7Z7xC7L9BY?si=RrddLxC2SxBjoUd9
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Mina Hava verknüpft in ihrem Debütroman historisches Material, Recherche- und Rekonstruktionsarbeit mit persönlichen Erfahrungen, Verlusten und Ängsten – und beleuchtet, was Geschichte bedeutet für Landschaften und Körper. Sensibel erzählt Für Seka ein junges Leben, in dem das Politische und das Persönliche untrennbar verbunden sind, eine Geschichte vom Verlassen und Verlassenwerden und von der Frage, was war.
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Mina Hava, geboren 1998, studierte Globalgeschichte und Wissenschaftsforschung an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich sowie Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Für Seka ist ihr Debütroman.
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Vergangenes Jahr auf der Leipziger Buchmesse habe ich das Buch „Für Seka“ gekauft in der Hoffnung das es sich positiv in meine „Balkan“ Reihe einfügt. Leider ist das nicht der Fall. Die beiden letzten Romane in meinem liebsten „Genre“ waren alles andere als gut (siehe „Meine Katze Jugoslawien“). Mina Hava erzählt von ihrer Familiengeschichte, vom Balkankrieg, von ihrer eigenen aktuellen Lebensgeschichte und von gefühlt tausend anderen historischen Ereignissen. Seka erhält einen Umschlag voller Bilder, anhand dieser verfolgt sie ihre Familiengeschichte zurück. Der Klappentext beschreibt es schon ziemlich richtig „.. ,in dem das Politische und das Persönliche untrennbar verbunden sind..“. Mir war kein richtiger roter Faden erkennbar, ich wusste nicht was genau mir die Autorin nun erzählen will. Ich hatte konstant das Gefühl im Geschichtsunterricht zu sitzen. Der Schreibstil ist total trocken und hat mir keinerlei Emotionen rübergebracht (und das trotz der sehr schwierigen Thematiken Krieg, Gewalt, Krankheit). Ich mochte dieses rumspringen zwischen den historischen und persönlichen Themen gar nicht. Für mich hätte das eher ein Sachbuch werden sollen und ggf. zusätzlich ein Aufarbeiten der Familiengeschichte in einem separaten Buch. Meine Erwartungen waren ganz andere und im Vergleich zu den bereits gelesenen Büchern zu dem Thema konnte „Für Seka“ leider nicht überzeugen. „Lauf, Mädchen, Lauf!“ beweist das man historische Fakten und persönliche Erlebnisse wunderbar in einem Buch vereinen kann. Dennoch konnte ich die ein oder andere Stelle für mich markieren, die mich zum Nachdenken gebracht hat. Der Vollständigkeit halber wird es wahrscheinlich im Regal bleiben, weil es ja schon ganz hübsch aussieht und das Wort Seka für mich eine besondere Bedeutung hat. Empfehlenswert finde ich es nicht oder besser gesagt ich wüsste nicht wem ich das weiterempfehlen könnte.
Ein bewegender Schweiz-Bosnien-Roman
Ein Briefumschlag mit einigen Fotografien. Mit ihnen rekonstruiert Seka die Geschichte ihrer Familie, eine Geschichte von Flucht, Migration, Angst und Gewalt. Denn Sekas Eltern flohen vor dem Krieg aus Bosnien in die Schweiz. Allerdings kam der Vater beruflich und emotional nie in der neuen Heimat an. Zerrissen zwischen zwei Welten, versuchte er sich mit Gewalt gegenüber seiner Familie einen Weg zu schaffen. Die Familie fiel auseinander und zurückblieb Seka in einem Wirrwarr aus Angst vor dem Vater, Sorge um Mutter und Bruder sowie dem Schrecken vor Knötchen in der Brust. Eines der besten Debüts, die ich gelesen habe. Mehr zum Buch im Lesemonat Juli auf meinem YouTube Kanal „Japan Connect“. ♥️♥️♥️♥️♥️ https://youtu.be/K7Z7xC7L9BY?si=RrddLxC2SxBjoUd9





