Fünf Winter
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Description
Honolulu, 1946: Vor fünf Jahren untersuchte Detective Joe McGrady den Mord an einem jungen Mann und dessen Freundin, einer Japanerin. Die Spur führte nach Hong Kong, wo McGrady in Kriegswirren geriet, verhaftet und verschleppt wurde und schließlich in Japan untertauchen musste. Nach nunmehr fünf Wintern kehrt McGrady als Privatdetektiv nach Hawaii zurück, fest entschlossen, den Fall, der ihn nie losließ, endlich abzuschließen …
Fünf Winter ist ein gewaltiges Epos im Cinemascope-Format, das einem für immer im Gedächtnis bleiben wird: ein fesselnder Thriller, eine Geschichte des Überlebens trotz aller Widrigkeiten, ein erschütterndes Porträt des Krieges und eine herzzerreißende Liebesgeschichte in einem.
Book Information
Author Description
James Kestrel ist ein Pseudonym von Jonathan Moore, Anwalt und Romancier. Bevor er sein Jurastudium in New Orleans abschloss, war er Englischlehrer, Wildwasser-Rafting-Führer auf dem Rio Grande, Besitzer von Taiwans erstem mexikanischen Restaurant, Betreuer in einem texanischen Wildniscamp für jugendliche Straftäter und Ermittler für einen Strafverteidiger in Washington, D.C. Er lebt mit seiner Familie auf Hawaii. Seine Bücher wurden in zwölf Sprachen übersetzt. Für Fünf Winter wurde er mit dem Edgar Award 2022 für den besten Roman des Jahres ausgezeichnet. Im Suhrkamp Verlag erschien zuletzt Poison Artist (2022), das im August 2022 auf der Krimibestenliste von Deutschlandfunk Kultur stand.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Grandioser Krimi, spannende Story, einzigartiges Setting und tolle Charaktete
Honolulu, Dezember 1941. Auf der Insel wird eine Leiche entdeckt. Detective Joe McGrady vom HPD soll diesen Fall übernehmen. Ein Auftrag, den er lieber nicht angenommen hätte… Dieses Buch ist unglaublich. Es entfaltet eine Sogwirkung, der man sich nur schwerlich entziehen kann. Alles fängt bei dem Setting an. Für mich bis dahin einzigartig, dass ein Krimi in diesen Gefilden spielt. Und dann natürlich die Zeit. Jeder, der Geschi nicht komplett verpennt hat, weiß, was dort passieren wird. Dabei bin ich mir nicht sicher, ob es sich dabei um Foreshadowing oder um eine Abwandlung von Chekhov‘s Gun handelt. Aber ich finde es genial. Man wartet gespannt, auf diesen einen Moment, der die gesamte Geschichte ändern wird. Und wenn er dann eintritt, kam es komplett anders, als ich erwartet habe. Was ich dem Buch als große Stärke ankreide. Was mir außerdem besonders gut gefallen hat ist, dass viele Welthistorische Ereignisse eine Rolle spielen, ohne aufgeblasen zu sein. Sie haben eine Auswirkung auf den Charakter, aber er nimmt sie nur peripher war. Ich hatte Angst, dass es zu doll ausgeschlachtet wird, wurde es aber nicht. Dieses Buch vereint so viel. Einen spannenden Krimi, eine Kriegsgeschichte, ein Spionagethriller, einen historischen Roman und eine Liebesgeschichte. Dabei merkt man dem Autor an, dass er mit vielen Menschen gesprochen hat, die alle ihren Teil dazu beigetragen haben, das Buch möglichst akkurat zu gestalten. Man fühlt sich komplett in die Zeit versetzt und die Story geht glaubwürdig voran. Eine große Empfehlung.
Fünf Winter ist ein spannender Krimi, der zur Zeit des Zweiten Weltkriegs spielt. Der Ermittler war mir mit seinem trockenen Humor sofort sympathisch und bekommt im Laufe des Buches eine überraschende emotionale Tiefe, die ihn für mich sehr greifbar gemacht hat. Durch den tollen Schreibstil kann man der Story jederzeit super folgen, und gerade der historische Aspekt hat mich total fasziniert. Spannend, unterhaltsam – definitiv ein Must-Read für alle Krimi-Fans!
Grandioses Meisterwerk mit Tiefgang
Der Schauplatz des Buchs ist im Hawaii während des 2. Weltkrieges angesiedelt und startet direkt im ersten Kapitel mit einem Doppelmord. Das nenne ich mal einen packenden Start. Das Niveau wird auch durch das ganze Buch hinweg gehalten. Die Geschichte ist historisch super interessant, toll recherchiert und wartet mit vielen Wendungen auf die ich so nicht habe kommen sehen. Ein weiteres persönliches Highlight ist der Protagonist Joe McGrady; ein Detektive und ehemaliger US-Soldat mit viel Durchsetzungsvermögen. Er ist einfach ein sympathischer, fairer Charakter der aber auch seinen weichen Kern hat, und trotz vieler beruflicher und privater Rückschlage, sowie einer Kriegsgefangenschaft in Hongkong, auch nach 5 Wintern immernoch an dem Fall dranbleibt. Unterstrichen wird alles dann noch durch die fantastische Erzählweise des Autors und die angenehm kurz gehaltenen Kapitel. Das war mein erster Thriller mit Kriegssetting und ich hätte es nie für möglich gehalten, dass dieses Buch mich so sehr in seinen Bann zieht. Ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen. Eine absolute Leseempfehlung von mir!
War für mich ein Überraschungshit
Für mich war Fünf Winter eine wirklich positive Überraschung. Ich hatte zuvor noch nichts von James Kestrel gelesen und habe mich allein aufgrund des Klappentextes und der Werbung darauf dazu verleiten lassen, dieses Buch zu kaufen – und ich bin sehr froh, dass ich es getan habe. Direkt im Anschluss habe ich mir ein weiteres Werk von ihm zugelegt. Wir lesen hier einen wahren Kriminalepos – und dieser Begriff ist absolut gerechtfertigt. Die Handlung erstreckt sich über mehrere Jahre hinweg und zeigt eindrucksvoll die Grausamkeit des Krieges. Gleichzeitig wird deutlich, wie schnell sich ein Leben durch unvorhergesehene Ereignisse verändern kann. Das Buch thematisiert auch Liebe in verschiedenen Facetten: eine Liebe, die zerbricht, und eine, die standhält – für die man bereit ist, große Opfer zu bringen. Am Ende riskiert der Protagonist sogar sein Leben, um dieser Liebe zu folgen. Zudem erleben wir Verrat unter Freunden und Kollegen sowie einen gelungenen Plot-Twist. Alles in allem ist dieses Buch für mich so gut abgerundet und in sich stimmig, dass ich sagen muss: Es gehört zu den besten Kriminalromanen – vielleicht sogar zu den besten Romanen insgesamt –, die ich bisher gelesen habe. Ich freue mich schon sehr darauf, sein nächstes Werk zu lesen.
Absolut Lesenswert.
Eines der besten Bücher, welches ich in den letzten Jahren gelesen habe. Eigentlich kein Krimi im eigentlichen Sinn, eher ein Porträt des Krieges und welchen Einfluss er auf die Menschen hat. Eine Geschichte über Liebe, und wie sie Grenzen überwindet. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Sehr gut recherchiert und detailliert geschrieben.
12/2026 Kein typischer Thriller, aber richtig gut!
Als ich 1941/1946 las, wollte ich erst nicht anfangen, da ich in letzter Zeit recht viel rund um den 2. Weltkrieg gelesen hatte. Aber dieser Thriller spielt ganz woanders und beleuchtet die Ereignisse rund um Hawai'i/Pearl Harbour, Hong-Kong und Japan. Das gefiel mir sehr! Kein typischer Thriller, aber richtig gut! eBook (Onleihe)

Ein ordentlich geschriebener Roman mit spannender Grundidee und starkem Ende, aber deutlichen Längen im Mittelteil. Für Thriller-Fans nur bedingt empfehlenswert.
„Fünf Winter“ von James Castor wird als Thriller beworben – und tatsächlich trägt die übergeordnete Handlung durchaus spannende Elemente in sich. Die zentrale Frage, die sich durch das Buch zieht – wer letztlich hinter allem steckt – wird bis zum Ende gut aufgebaut und auch überzeugend aufgelöst. Gerade im Finale zeigt der Roman, dass er das Potenzial hatte, ein wirklich packender Thriller zu sein. Allerdings verliert sich die Geschichte besonders im Mittelteil spürbar. Über weite Strecken wirkt der Roman eher wie ein zeitgeschichtliches Drama als wie ein Thriller. Die Spannung tritt in den Hintergrund, und das Tempo wird deutlich gedrosselt. Wer einen echten Page-Turner erwartet, könnte hier enttäuscht werden. Zwar ist der Schreibstil insgesamt gut und angenehm zu lesen, doch die Dramaturgie leidet unter einigen Längen. Interessant ist das Setting: Die Handlung spielt in einer historisch und weltpolitisch prägenden Zeit, die – aus deutscher Perspektive betrachtet – auf der anderen Seite der Welt verortet ist. Dieser Hintergrund verleiht dem Roman Tiefe und Atmosphäre. Gleichzeitig bleibt für mich jedoch eine gewisse Unklarheit bestehen: Sind die Figuren und Ereignisse rein fiktiv, oder gibt es biografische Bezüge? Diese Offenheit kann einerseits reizvoll sein, hinterlässt hier aber eher ein Gefühl der Unvollständigkeit. Insgesamt ist „Fünf Winter“ kein schlechtes Buch. Es ist solide geschrieben, bietet eine gut konstruierte Hauptauflösung und ein interessantes historisches Umfeld. Dennoch fehlt über weite Teile die für einen Thriller typische Spannung. Man kann es lesen – muss es aber nicht unbedingt.
Ergreifend, spannend und sehr unterhaltsam!
Fazit 📖 >>> Auf dem Hardcover steht - ein Krimi-Epos für die Ewigkeit ! Dies kann ich ohne Einwände so unterschreiben. Die Geschichte, um den ehemaligen Army-Offizier Joe McGrady ist wahnsinnig gut, glaubhaft und spannend geschrieben. Joe ist für mein Empfinden als Charakter von Beginn an sehr sympathisch und authentisch gewesen. Der erste große Fall, an der kurzen Leine, ein Arschloch als Vorgesetzter und ein brutaler Doppelmord. Gepaart mit den Ereignissen, die über Joe im Laufe seiner Ermittlungen hereinbrechen und sein Leben nachhaltig für immer verändern werden, ergibt all das, eine Geschichte die den Leser berühren wird. Zutaten, die diesen Roman zu einem echten Leckerbissen für den literarischen Hunger machen. Im richtigen Maß und Umfang eröffnet der Autor seinem Publikum außerdem einen erschreckenden, verstörenden und intensiven Ausblick darauf, was es heißt wenn Menschen Kriege führen. Längen oder unnötige Passagen, die den Roman künstlich umfangreicher machen als er sein muss, sind nicht zu finden. Ich persönlich habe nicht das geringste zu bemängeln, was zwangsläufig zu einer 5/5 ⭐️ Bewertung führt. Eine einzigartige Geschichte über Krieg, Mord, Freundschaft, Integrität, Ehre, Liebe und was es bedeutet ein Versprechen nicht einfach leichtfertig zu geben.

Historischer Thriller, absolut spannend und mal was ganz anderes.
Ich war mir im ersten Drittel nicht ganz sicher, ob ich mich hier an den richtigen Thriller gewagt habe. Zu hölzern, die Story für mich etwas schleppen. Aber ab etwa der Hälfte konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, der beschreibende Stil der Gefangenschaft und der Kriegsjahre hat mich völlig eingenommen. Ich war einfach mittendrin und die Story hat sich wie nebenbei einfach entsponnen. Das nachher alle Fäden vernünftig zusammengeführt wurden, war dann nur noch der krönende Abschluss.
Die Handlung des Buches ist historisch extrem spannend eingebettet und dies macht für mich den größten Reiz aus. Die Handlung an sich ist gut, insbesondere wenn es um die Beziehungen des Protagonisten geht, war es für mich jedoch nicht immer nachvollziehbar oder stimmig. Bei einigen Szenen war klar, dass das Buch von einem Mann geschrieben wurde. Insgesamt aber dennoch eine empfehlenswerte Lektüre.
Leicht zu lesen
Das Buch hat viele Preise gewonnen und wurde mir empfohlen. Auf den knapp 500 Seiten passiert sehr viel. Leider wurde ich mit dem Hauptprotagonisten nicht besonders warm. Die Geschichte ist nicht unspannend, aber eben auch nicht So fesselnd, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht. Dennoch liest sich die Geschichte leicht und fast wie eine Fernsehserie. Ein Buch, zu dem die Serie vielleicht ausnahmsweise besser wäre als der Text.
John McGrady übernimmt seinen ersten Mordfall beim Honolulu Police Department; und der hat es in sich. Zwei junge Menschen, aufgeschlitzt und mißhandelt. Die Spur des Mörders führt nach Honkong. McGrady folgt ihr, gerät jedoch in eine Falle. Während die Japaner Pearl Harbor angreifen und die USA in den Krieg verwickeln, sitzt er in Honkong in einem Gefängnis fest. Auch Honkong wird von den Japanern überrannt; McGrady gerät in Kriegsgefangenschaft. Durch verschiedene Umstände, wie er von einem japanischen Diplomaten befreit und verbringt die gesamte Kriegszeit -versteckt in dessen Haus - in Japan. Nach Ende des Krieges gelangt er wieder nach Hawaii - und macht sich erneut auf die Suche nach dem Mörder. Ein wirklich spannendes Buch und ein wahrer Pageturner. Ein Thriller der besonderen Art - wobei ich ihn eher als typischen Hardboiled-Ermittler-Kriegs-Krimi bezeichnen würde. Kestrel hat es verstanden, den Krimi-Noir-Flair der 1940er Jahre mit einem modernen Krimi zu verweben. Im wahrsten Sinne des Wortes: Ganz großes Kino! Eine klare Empfehlung von meiner Seite.

Fünf Winter von James Kestrel dem #suhrkampverlag ▪️ Krimi oder Thriller? Hier wird ermittelt, Spuren werden verfolgt, Mensch sterben oder überleben. . Historischer Roman? Die Handlung beginnt 1941 und endet kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Mit dieser Geschichte seid ihr auf Hawaii, in Hongkong und auf Japan. War ich noch nie… fand ich zum Lesen sehr interessant. . Liebesgeschichte oder Drama? Beides! Auf jedenfall. . Das Buch hat mir gefallen. Es war kein schnöder Krimi oder ein stumpfer Thriller. Es hat mehrere andere Elemente und das alles zusammen hat mich gepackt. . Ich vergebe 4,5 Sterne 🌟
Starker Roman mit Tiefgang – bleibt im Kopf und im Lieblingsbuchregal
Ein durchweg spannender Roman mit historischem Hintergrund. McGrady als Hauptfigur hat mir super gefallen – kantig, glaubwürdig, guter Humor und emotional greifbar. Der Schmöker hat mich komplett abgeholt und die Freude am Lesen entfacht (allein dafür schon was ganz besonderes für mich).

Spannend bis zur letzten Seite
Ein wahnsinnig gut geschriebener Thriller mit Beginn auf Hawaii. Die Geschichte führt den Protagonisten Joe McGrady auf den Spuren eines brutalen Mordes über Hongkong durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges. Nach fünf Jahren („Fünf Wintern“) Gefangenschaft und Flucht kehrt er zurück nach Japan, um den Fall zu lösen. Spannend an der Erzählweise ist für mich, dass wir die Handlung zwar aus Perspektive von McGrady erleben, er aber einfach nicht zu fühlen scheint - es gibt trotz der vielen hochemotionalen Momente in der Geschichte keinen Einblick in seine Gefühlswelt. Die Handlung ist gut recherchiert, durchdacht und mitreißend erzählt, vermittelt gleichzeitig aber auch das Chaos der damaligen Zeit authentisch. Ein sehr spannendes Buch!

Ein Doppelmord auf Hawaii zu Kriegsbeginn
Ein wirklich bewegender Thriller. Die Schilderungen des Krieges sind für mich einfach furchtbar. Nichts desto trotz musste ich wissen, ob McGrady den Fall löst. Dafür brauchte eben 5 Winter, 2 Reisen um die halbe Welt und eine packende Liebesgeschichte. Klare Leseempfehlung
Ein sehr guter Thriller mit einer emotionalen Tiefe.
Es war eine andere Perspektive auf die Irrungen und Wirrungen des zweiten Weltkrieges. Dabei liegen die Schauplätze auf Hawai, Hongkong und Tokyo. Eine weite und lange Reise, die der Polizist Joe McGrady auf sich nehmen muss, um einen Doppelmord aufzuklären. Vorsicht: Klappentext verrät 2/3 des Buches.

Wow!!!
Es ist mal wieder ein Buch, das mich v.a. durch das Cover und den Titel angesprochen hat. Was sich dann herausgestellt hat, ist so viel mehr. Ich kann nur leider nicht so viel darüber erzählen weil ich sonst schnell ins Spoilern komme. Kurz: es ist ein Krimi mit Thriller-Elementen, ein Kriegsdrama und eine Liebesgeschichte, die nicht unangenehm wird oder sehr viel Raum einnimmt. Alles hält sich gekonnt die Waage, auch das ist selten. Atemberaubend gezeichnete Bilder, spannende Story, nahe Charaktere und vieles mehr machen dieses Buch zu einem wirklich kurzweiligen Pageturner, fast wie ein Film-Epos, Oscarkandidat. Ich war so drin, dass ich mich nicht einmal auf einen Lese-Soundtrack konzentrieren konnte... Wer nicht starr auf ein Genre festgelegt ist, kommt hier definitiv auf seine Kosten!
Honolulu, 1946: Vor fünf Jahren untersuchte Detective Joe McGrady den Mord an einem jungen Mann und dessen Freundin, einer Japanerin. Die Spur führte nach Hong Kong, wo McGrady in Kriegswirren geriet, verhaftet und verschleppt wurde und schließlich in Japan untertauchen musste. Nach nunmehr fünf Wintern kehrt McGrady als Privatdetektiv nach Hawaii zurück, fest entschlossen, den Fall, der ihn nie losließ, endlich abzuschließen … Zuallererst möchte ich einmal sagen, dass ich Joe McGrady als Protagonisten unglaublich gerne mochte. Er war für mich ein ganz besonderer, wenn auch sehr spezieller Charakter, der mich zum Schmunzeln, aber auch immer wieder mit seinen Ideen sehr überrascht hat. Ich habe ihn unglaublich gerne in diesem Buch begleitet. Nun kommt aber auch schon dass große „Aber“. Denn wäre Joe McGrady nicht gewesen, hätte ich das Buch sehr wahrscheinlich nicht durchgehalten. Zwar war der Klappentext so vielversprechend und spannend, dass ich mich auf eine tolle und mitreißende Geschichte gefreut habe. Leider muss ich aber auch sagen, dass der Klappentext bei mir völlig falsche Erwartungen hervorgerufen hat. Denn ich bin davon ausgegangen, dass Detective Joe McGrady in diesem Buch damit beschäftigt ist, den ungelösten Fall zu lösen, nachdem er zurück in Hawaii ist. Dem ist aber leider nicht so. Das Buch beginnt schon ziemlich spannend. Allerdings war ich dann schnell mit Joe McGrady in Japan gefangen und habe ihm ziemlich lange beim Nichtstun zugesehen. Naja, nichts hat er natürlich nicht getan, aber spannend war es bei Weitem nicht. Erst nach über 300 Seiten kehrt er nach Hawaii zurück und beginnt zu ermitteln. Aber auch hier gab es für mich viele Spannungseinbrüche und ich habe mich oft gefragt, ob er diesen Fall wohl tatsächlich lösen wird. Natürlich werde ich das hier nicht verraten. Dennoch kann ich sagen, dass der Spannungsbogen deutlich stabiler gespannt hätte sein können. Von brutalen Horrorszenen über seitenlanges Geplänkel war wirklich alles mit dabei und für mich leider nur so halb bis gar nicht fesselnd. Auch das Ende war okay, aber leider kein Highlight. Mein Fazit: „Fünf Winter“ von James Kestrel hätte meiner Meinung nach viel mehr Potential gehabt. Ich wurde ganz gut unterhalten, empfand das Lesen aber streckenweise wirklich langweilig und ermüdend. Wer sich im Vorfeld nicht mit dem Klappentext auseinandersetzt, könnte hier deutlich glücklicher werden, denke ich.

Wie immer bin ich bei Büchern, die hochgelobt werden, skeptisch. Aber dieses Buch hat mich einfach umgehauen. Historischer Krimi und Liebesgeschichte mit so lebendigen Beschreibungen, einfach unfassbar gut geschrieben. Die Geschichte spielt zwischen 1941 und 1945 in Japan, Hongkong und Pearl Harbour, dreht sich um den Kriegserklärung Japans an die USA.
Quietschvergnügte irrationale 4 Sterne. Krimiliteratur auf Abwegen. Ich glaub, ich mag das Buch aufgrund der Bescheidenheit und Geduld die es ausstrahlt. Die funktionale, knappe Sprache steht den sich zäh entwickeln Ereignissen in der zweiten Hälfte zwar im Weg - dennoch geht das Konzept am Ende für mich auf. Recht spannungsarm für Krimiliteratur. Mein globales Herz schlägt höher. Hawai, China, Japan. Die Reisen und das Verweilen vor Ort, unter den widrigen Umständen, im Kontext des 2. Weltkrieges. Eine stille Intensität des Grauens, durchzogen von gleichzeitiger Nähe und Zartheit. Sehr ungewöhnlich für dieses Genre.
Klassischer guter Krimi, mit einem abgefuckten Ermittler. Der Kriminalfall entwickelt sich eigentlich zu einem Cold Case, da zwischendurch der Angriff auf Pearl Harbour erfolgt und der Ermittler über Umwege in Japan versteckt gehalten wird. Mir gefällt die Verknüpfung von Krimi und Geschichte und wie beides miteinander verwoben ist.
Gelungener Krimi/Thriller!
Insgesamt hat mir das Buch gefallen. Es hat einige Schwächen, wie ich finde. Zwischendurch waren Passagen dabei, die unfassbar spannend waren, dann waren sie irgendwie wieder vorbei und es wurde öde. Es war kein Buch à la: Wer könnte der Täter sein? Sondern es beschreibt zum Teil die Zeit des Kriegs und stellt den Hauptcharakter Joe McGrady wunderbar in Szene. Man leidet wirklich ein bisschen mit. Dennoch haben mich manche Passagen eher nur „treiben“ lassen, weswegen ich dem Buch insgesamt 4 von 5 Sternen gebe, es jedoch bedenkenlos an Krimi und Thriller Fans weiterempfehlen kann, welche das klassische Setting mal verlassen wollen.
2. Weltkrieg aus einer anderen Perspektive
Eine Geschichte wärend des 2. Weltkrieges, aus einer gänzlich anderen Perspektive - als Nebenereignis. Spannende und interessante Geschichte in einer schon fast nüchternen und ausgesprochen ruhigen Erzählweise. Ich würde das Genre jedoch fast eher als Roman und nicht Thriller einstufen. Da fehlt etwas Aktion. Nach dem Ende blieben viele Fragen zum eigentlichen Kriminalfall offen, da stand die Lovestory im Vordergrund.
Spannender Roman
Rezensionsexemplar vom @Suhrkamp Verlag 💫✨🫶. Handlung: "Fünf Winter" von James Kestrel ist ein mitreißender Roman, der den Leser in eine düstere Zukunft entführt. In Focus steht der Detective Joe McGrady, der vor 5 Jahren den Mord an einem jungen Mann und dessen Freundin, eine Japanerin untersucht. Die Spur führte nach Hong Kong, wo McGrady in Kriegswirren geriet, verhaftet und verschleppt wurde und schließlich in Japan untertauchen musste. Nach nunmehr fünf Wintern kehrt McGrady als Privatdetektiv nach Hawaii zurück, fest entschlossen, den Fall, der ihn nie losließ, endlich abzuschließen ... Meine Meinung: Fünf Winter ist ein klassischer Roman mit einem prototypischen hartgesottenen Helden. Der Protagonist Joe McGrady ist ein tapferer und entschlossener Überlebenden in dieser gefährlichen Welt. Joes Charakter ist gut ausgearbeitet, und man kann seine inneren Konflikte und seinen Überlebenswillen spüren. Auch die anderen Charaktere des Buches sind gut ausgearbeitet und vielschichtig. Man kann ihre Motivationen und Handlungen gut nachvollziehen. Ebenso mochte ich die Atmosphäre, die Kestrel in dem gesamten Buch erschafft und die den Leser nicht mehr loslässt. Er beschreibt die Handlungen sehr detailliert, schafft es aber gleichzeitig den Leser nicht mit historischen Fakten zu langweilen. Dadurch entsteht ein spannender Triller, der mich durch viele überraschenden Wendungen und Spannung überzeugen konnte. Kestrel beschreibt die Auswirkungen des Krieges auf das Leben der Menschen einfühlsam und realistisch. Man spürt die Anspannung, die Gewalt und die Zerstörung, die der Krieg mit sich bringt. Obwohl der Krieg nicht den Hauptfokus der Geschichte bildet, trägt er dennoch dazu bei, die Spannung zu erhöhen und die Handlung voranzutreiben. Da in dem Buch mehrere verschiedene Genres verbunden werden, wie Thriller, Liebesgeschichte und Kriegsgeschichte, war ich anfangs etwas skeptisch. Jedoch fand ich dies im Nachhinein sehr gelungen, da es viel für Abwechslung und Spannung gesorgt hat. Fazit: "Fünf Winter" ist ein Buch, das man nicht so leicht vergisst. Es ist ein mitreißendes Abenteuer, das den Leser in seinen Bann zieht und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. James Kestrel hat mit diesem Roman ein Meisterwerk geschaffen, das ich jedem empfehlen kann, der nach einer fesselnden Lektüre sucht.

Zwei Dinge finde ich absolut erstaunlich in diesem Buch ...
... 1. Wie kann man 5 Jahre in so konzentrierter Form auf knapp 500 Seiten erzählt bekommen, ohne dass der Leser (also zumindest ich) das Gefühl hat, dass da etwas ausgelassen wurde. Und 2. Wie kann man eine Person beschreiben, ohne sie mir soviel Worten zu beschreiben. Der Autor beschreibt die Handlungen von Joe McGrady und lässt dadurch eine Persönlichkeit entstehen, die vor mir steht, als ob er sie direkt beschrieben hätte. Und dann fand ich die Idee hinter der Geschichte des Buches auch faszinierend - was wäre passiert, wenn die eine Person in der Lage gewesen wäre, ihr Wissen weiter zugeben? Wäre es dann tatsächlich zu dem Feuersturm von Tokio und den Atombomben von Hiroshima und Nagasaki gekommen? Kann der Lauf der Geschichte durch eine Person entschieden werden? Und was ist mit meiner eigenen Geschichte, hätte diese eine Entscheidung mein Leben tatsächlich geändert, wenn ich sie anders entschieden hätte? Das alles und eine Art zu schreiben, die es vermochte mich in so die Geschichte hineinzuziehen, dass ich das Buch fast nicht aus der Hand legen konnte und wenn ich es dann doch tat, ich mich am nächsten Morgen, nach dem Aufwachen dabei ertappte, mir zu überlegen, was ich da gelesen hatte und wie die Geschichte weitergehen könnte. Also: Für den-/diejenige, die Krimis mag und ein paar recht harte Szenen verkraften kann, einen ganz klare Leseempfehlung.
Ich konnte leider die Begeisterung für das Buch überhaupt nicht nachvollziehen. Klar, über fünf Jahre und Etliche Kontinente zieht sich die Geschichte und läuft am Ende wieder zusammen. Das ist schon großartig erzählt- gepackt hat es mich trotzdem nicht. Vielleicht lag es am geschichtlichen Hintergrund ( einiges musste ich erstmal googeln) und die vielen Namen … nee… irgendwie nicht. Ich habe ‚Bis in alle Endlichkeit‘ von ihm gelesen. Das fand ich wirklich total super !
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Honolulu, 1946: Vor fünf Jahren untersuchte Detective Joe McGrady den Mord an einem jungen Mann und dessen Freundin, einer Japanerin. Die Spur führte nach Hong Kong, wo McGrady in Kriegswirren geriet, verhaftet und verschleppt wurde und schließlich in Japan untertauchen musste. Nach nunmehr fünf Wintern kehrt McGrady als Privatdetektiv nach Hawaii zurück, fest entschlossen, den Fall, der ihn nie losließ, endlich abzuschließen …
Fünf Winter ist ein gewaltiges Epos im Cinemascope-Format, das einem für immer im Gedächtnis bleiben wird: ein fesselnder Thriller, eine Geschichte des Überlebens trotz aller Widrigkeiten, ein erschütterndes Porträt des Krieges und eine herzzerreißende Liebesgeschichte in einem.
Book Information
Author Description
James Kestrel ist ein Pseudonym von Jonathan Moore, Anwalt und Romancier. Bevor er sein Jurastudium in New Orleans abschloss, war er Englischlehrer, Wildwasser-Rafting-Führer auf dem Rio Grande, Besitzer von Taiwans erstem mexikanischen Restaurant, Betreuer in einem texanischen Wildniscamp für jugendliche Straftäter und Ermittler für einen Strafverteidiger in Washington, D.C. Er lebt mit seiner Familie auf Hawaii. Seine Bücher wurden in zwölf Sprachen übersetzt. Für Fünf Winter wurde er mit dem Edgar Award 2022 für den besten Roman des Jahres ausgezeichnet. Im Suhrkamp Verlag erschien zuletzt Poison Artist (2022), das im August 2022 auf der Krimibestenliste von Deutschlandfunk Kultur stand.
Posts
Grandioser Krimi, spannende Story, einzigartiges Setting und tolle Charaktete
Honolulu, Dezember 1941. Auf der Insel wird eine Leiche entdeckt. Detective Joe McGrady vom HPD soll diesen Fall übernehmen. Ein Auftrag, den er lieber nicht angenommen hätte… Dieses Buch ist unglaublich. Es entfaltet eine Sogwirkung, der man sich nur schwerlich entziehen kann. Alles fängt bei dem Setting an. Für mich bis dahin einzigartig, dass ein Krimi in diesen Gefilden spielt. Und dann natürlich die Zeit. Jeder, der Geschi nicht komplett verpennt hat, weiß, was dort passieren wird. Dabei bin ich mir nicht sicher, ob es sich dabei um Foreshadowing oder um eine Abwandlung von Chekhov‘s Gun handelt. Aber ich finde es genial. Man wartet gespannt, auf diesen einen Moment, der die gesamte Geschichte ändern wird. Und wenn er dann eintritt, kam es komplett anders, als ich erwartet habe. Was ich dem Buch als große Stärke ankreide. Was mir außerdem besonders gut gefallen hat ist, dass viele Welthistorische Ereignisse eine Rolle spielen, ohne aufgeblasen zu sein. Sie haben eine Auswirkung auf den Charakter, aber er nimmt sie nur peripher war. Ich hatte Angst, dass es zu doll ausgeschlachtet wird, wurde es aber nicht. Dieses Buch vereint so viel. Einen spannenden Krimi, eine Kriegsgeschichte, ein Spionagethriller, einen historischen Roman und eine Liebesgeschichte. Dabei merkt man dem Autor an, dass er mit vielen Menschen gesprochen hat, die alle ihren Teil dazu beigetragen haben, das Buch möglichst akkurat zu gestalten. Man fühlt sich komplett in die Zeit versetzt und die Story geht glaubwürdig voran. Eine große Empfehlung.
Fünf Winter ist ein spannender Krimi, der zur Zeit des Zweiten Weltkriegs spielt. Der Ermittler war mir mit seinem trockenen Humor sofort sympathisch und bekommt im Laufe des Buches eine überraschende emotionale Tiefe, die ihn für mich sehr greifbar gemacht hat. Durch den tollen Schreibstil kann man der Story jederzeit super folgen, und gerade der historische Aspekt hat mich total fasziniert. Spannend, unterhaltsam – definitiv ein Must-Read für alle Krimi-Fans!
Grandioses Meisterwerk mit Tiefgang
Der Schauplatz des Buchs ist im Hawaii während des 2. Weltkrieges angesiedelt und startet direkt im ersten Kapitel mit einem Doppelmord. Das nenne ich mal einen packenden Start. Das Niveau wird auch durch das ganze Buch hinweg gehalten. Die Geschichte ist historisch super interessant, toll recherchiert und wartet mit vielen Wendungen auf die ich so nicht habe kommen sehen. Ein weiteres persönliches Highlight ist der Protagonist Joe McGrady; ein Detektive und ehemaliger US-Soldat mit viel Durchsetzungsvermögen. Er ist einfach ein sympathischer, fairer Charakter der aber auch seinen weichen Kern hat, und trotz vieler beruflicher und privater Rückschlage, sowie einer Kriegsgefangenschaft in Hongkong, auch nach 5 Wintern immernoch an dem Fall dranbleibt. Unterstrichen wird alles dann noch durch die fantastische Erzählweise des Autors und die angenehm kurz gehaltenen Kapitel. Das war mein erster Thriller mit Kriegssetting und ich hätte es nie für möglich gehalten, dass dieses Buch mich so sehr in seinen Bann zieht. Ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen. Eine absolute Leseempfehlung von mir!
War für mich ein Überraschungshit
Für mich war Fünf Winter eine wirklich positive Überraschung. Ich hatte zuvor noch nichts von James Kestrel gelesen und habe mich allein aufgrund des Klappentextes und der Werbung darauf dazu verleiten lassen, dieses Buch zu kaufen – und ich bin sehr froh, dass ich es getan habe. Direkt im Anschluss habe ich mir ein weiteres Werk von ihm zugelegt. Wir lesen hier einen wahren Kriminalepos – und dieser Begriff ist absolut gerechtfertigt. Die Handlung erstreckt sich über mehrere Jahre hinweg und zeigt eindrucksvoll die Grausamkeit des Krieges. Gleichzeitig wird deutlich, wie schnell sich ein Leben durch unvorhergesehene Ereignisse verändern kann. Das Buch thematisiert auch Liebe in verschiedenen Facetten: eine Liebe, die zerbricht, und eine, die standhält – für die man bereit ist, große Opfer zu bringen. Am Ende riskiert der Protagonist sogar sein Leben, um dieser Liebe zu folgen. Zudem erleben wir Verrat unter Freunden und Kollegen sowie einen gelungenen Plot-Twist. Alles in allem ist dieses Buch für mich so gut abgerundet und in sich stimmig, dass ich sagen muss: Es gehört zu den besten Kriminalromanen – vielleicht sogar zu den besten Romanen insgesamt –, die ich bisher gelesen habe. Ich freue mich schon sehr darauf, sein nächstes Werk zu lesen.
Absolut Lesenswert.
Eines der besten Bücher, welches ich in den letzten Jahren gelesen habe. Eigentlich kein Krimi im eigentlichen Sinn, eher ein Porträt des Krieges und welchen Einfluss er auf die Menschen hat. Eine Geschichte über Liebe, und wie sie Grenzen überwindet. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Sehr gut recherchiert und detailliert geschrieben.
12/2026 Kein typischer Thriller, aber richtig gut!
Als ich 1941/1946 las, wollte ich erst nicht anfangen, da ich in letzter Zeit recht viel rund um den 2. Weltkrieg gelesen hatte. Aber dieser Thriller spielt ganz woanders und beleuchtet die Ereignisse rund um Hawai'i/Pearl Harbour, Hong-Kong und Japan. Das gefiel mir sehr! Kein typischer Thriller, aber richtig gut! eBook (Onleihe)

Ein ordentlich geschriebener Roman mit spannender Grundidee und starkem Ende, aber deutlichen Längen im Mittelteil. Für Thriller-Fans nur bedingt empfehlenswert.
„Fünf Winter“ von James Castor wird als Thriller beworben – und tatsächlich trägt die übergeordnete Handlung durchaus spannende Elemente in sich. Die zentrale Frage, die sich durch das Buch zieht – wer letztlich hinter allem steckt – wird bis zum Ende gut aufgebaut und auch überzeugend aufgelöst. Gerade im Finale zeigt der Roman, dass er das Potenzial hatte, ein wirklich packender Thriller zu sein. Allerdings verliert sich die Geschichte besonders im Mittelteil spürbar. Über weite Strecken wirkt der Roman eher wie ein zeitgeschichtliches Drama als wie ein Thriller. Die Spannung tritt in den Hintergrund, und das Tempo wird deutlich gedrosselt. Wer einen echten Page-Turner erwartet, könnte hier enttäuscht werden. Zwar ist der Schreibstil insgesamt gut und angenehm zu lesen, doch die Dramaturgie leidet unter einigen Längen. Interessant ist das Setting: Die Handlung spielt in einer historisch und weltpolitisch prägenden Zeit, die – aus deutscher Perspektive betrachtet – auf der anderen Seite der Welt verortet ist. Dieser Hintergrund verleiht dem Roman Tiefe und Atmosphäre. Gleichzeitig bleibt für mich jedoch eine gewisse Unklarheit bestehen: Sind die Figuren und Ereignisse rein fiktiv, oder gibt es biografische Bezüge? Diese Offenheit kann einerseits reizvoll sein, hinterlässt hier aber eher ein Gefühl der Unvollständigkeit. Insgesamt ist „Fünf Winter“ kein schlechtes Buch. Es ist solide geschrieben, bietet eine gut konstruierte Hauptauflösung und ein interessantes historisches Umfeld. Dennoch fehlt über weite Teile die für einen Thriller typische Spannung. Man kann es lesen – muss es aber nicht unbedingt.
Ergreifend, spannend und sehr unterhaltsam!
Fazit 📖 >>> Auf dem Hardcover steht - ein Krimi-Epos für die Ewigkeit ! Dies kann ich ohne Einwände so unterschreiben. Die Geschichte, um den ehemaligen Army-Offizier Joe McGrady ist wahnsinnig gut, glaubhaft und spannend geschrieben. Joe ist für mein Empfinden als Charakter von Beginn an sehr sympathisch und authentisch gewesen. Der erste große Fall, an der kurzen Leine, ein Arschloch als Vorgesetzter und ein brutaler Doppelmord. Gepaart mit den Ereignissen, die über Joe im Laufe seiner Ermittlungen hereinbrechen und sein Leben nachhaltig für immer verändern werden, ergibt all das, eine Geschichte die den Leser berühren wird. Zutaten, die diesen Roman zu einem echten Leckerbissen für den literarischen Hunger machen. Im richtigen Maß und Umfang eröffnet der Autor seinem Publikum außerdem einen erschreckenden, verstörenden und intensiven Ausblick darauf, was es heißt wenn Menschen Kriege führen. Längen oder unnötige Passagen, die den Roman künstlich umfangreicher machen als er sein muss, sind nicht zu finden. Ich persönlich habe nicht das geringste zu bemängeln, was zwangsläufig zu einer 5/5 ⭐️ Bewertung führt. Eine einzigartige Geschichte über Krieg, Mord, Freundschaft, Integrität, Ehre, Liebe und was es bedeutet ein Versprechen nicht einfach leichtfertig zu geben.

Historischer Thriller, absolut spannend und mal was ganz anderes.
Ich war mir im ersten Drittel nicht ganz sicher, ob ich mich hier an den richtigen Thriller gewagt habe. Zu hölzern, die Story für mich etwas schleppen. Aber ab etwa der Hälfte konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, der beschreibende Stil der Gefangenschaft und der Kriegsjahre hat mich völlig eingenommen. Ich war einfach mittendrin und die Story hat sich wie nebenbei einfach entsponnen. Das nachher alle Fäden vernünftig zusammengeführt wurden, war dann nur noch der krönende Abschluss.
Die Handlung des Buches ist historisch extrem spannend eingebettet und dies macht für mich den größten Reiz aus. Die Handlung an sich ist gut, insbesondere wenn es um die Beziehungen des Protagonisten geht, war es für mich jedoch nicht immer nachvollziehbar oder stimmig. Bei einigen Szenen war klar, dass das Buch von einem Mann geschrieben wurde. Insgesamt aber dennoch eine empfehlenswerte Lektüre.
Leicht zu lesen
Das Buch hat viele Preise gewonnen und wurde mir empfohlen. Auf den knapp 500 Seiten passiert sehr viel. Leider wurde ich mit dem Hauptprotagonisten nicht besonders warm. Die Geschichte ist nicht unspannend, aber eben auch nicht So fesselnd, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht. Dennoch liest sich die Geschichte leicht und fast wie eine Fernsehserie. Ein Buch, zu dem die Serie vielleicht ausnahmsweise besser wäre als der Text.
John McGrady übernimmt seinen ersten Mordfall beim Honolulu Police Department; und der hat es in sich. Zwei junge Menschen, aufgeschlitzt und mißhandelt. Die Spur des Mörders führt nach Honkong. McGrady folgt ihr, gerät jedoch in eine Falle. Während die Japaner Pearl Harbor angreifen und die USA in den Krieg verwickeln, sitzt er in Honkong in einem Gefängnis fest. Auch Honkong wird von den Japanern überrannt; McGrady gerät in Kriegsgefangenschaft. Durch verschiedene Umstände, wie er von einem japanischen Diplomaten befreit und verbringt die gesamte Kriegszeit -versteckt in dessen Haus - in Japan. Nach Ende des Krieges gelangt er wieder nach Hawaii - und macht sich erneut auf die Suche nach dem Mörder. Ein wirklich spannendes Buch und ein wahrer Pageturner. Ein Thriller der besonderen Art - wobei ich ihn eher als typischen Hardboiled-Ermittler-Kriegs-Krimi bezeichnen würde. Kestrel hat es verstanden, den Krimi-Noir-Flair der 1940er Jahre mit einem modernen Krimi zu verweben. Im wahrsten Sinne des Wortes: Ganz großes Kino! Eine klare Empfehlung von meiner Seite.

Fünf Winter von James Kestrel dem #suhrkampverlag ▪️ Krimi oder Thriller? Hier wird ermittelt, Spuren werden verfolgt, Mensch sterben oder überleben. . Historischer Roman? Die Handlung beginnt 1941 und endet kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Mit dieser Geschichte seid ihr auf Hawaii, in Hongkong und auf Japan. War ich noch nie… fand ich zum Lesen sehr interessant. . Liebesgeschichte oder Drama? Beides! Auf jedenfall. . Das Buch hat mir gefallen. Es war kein schnöder Krimi oder ein stumpfer Thriller. Es hat mehrere andere Elemente und das alles zusammen hat mich gepackt. . Ich vergebe 4,5 Sterne 🌟
Starker Roman mit Tiefgang – bleibt im Kopf und im Lieblingsbuchregal
Ein durchweg spannender Roman mit historischem Hintergrund. McGrady als Hauptfigur hat mir super gefallen – kantig, glaubwürdig, guter Humor und emotional greifbar. Der Schmöker hat mich komplett abgeholt und die Freude am Lesen entfacht (allein dafür schon was ganz besonderes für mich).

Spannend bis zur letzten Seite
Ein wahnsinnig gut geschriebener Thriller mit Beginn auf Hawaii. Die Geschichte führt den Protagonisten Joe McGrady auf den Spuren eines brutalen Mordes über Hongkong durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges. Nach fünf Jahren („Fünf Wintern“) Gefangenschaft und Flucht kehrt er zurück nach Japan, um den Fall zu lösen. Spannend an der Erzählweise ist für mich, dass wir die Handlung zwar aus Perspektive von McGrady erleben, er aber einfach nicht zu fühlen scheint - es gibt trotz der vielen hochemotionalen Momente in der Geschichte keinen Einblick in seine Gefühlswelt. Die Handlung ist gut recherchiert, durchdacht und mitreißend erzählt, vermittelt gleichzeitig aber auch das Chaos der damaligen Zeit authentisch. Ein sehr spannendes Buch!

Ein Doppelmord auf Hawaii zu Kriegsbeginn
Ein wirklich bewegender Thriller. Die Schilderungen des Krieges sind für mich einfach furchtbar. Nichts desto trotz musste ich wissen, ob McGrady den Fall löst. Dafür brauchte eben 5 Winter, 2 Reisen um die halbe Welt und eine packende Liebesgeschichte. Klare Leseempfehlung
Ein sehr guter Thriller mit einer emotionalen Tiefe.
Es war eine andere Perspektive auf die Irrungen und Wirrungen des zweiten Weltkrieges. Dabei liegen die Schauplätze auf Hawai, Hongkong und Tokyo. Eine weite und lange Reise, die der Polizist Joe McGrady auf sich nehmen muss, um einen Doppelmord aufzuklären. Vorsicht: Klappentext verrät 2/3 des Buches.

Wow!!!
Es ist mal wieder ein Buch, das mich v.a. durch das Cover und den Titel angesprochen hat. Was sich dann herausgestellt hat, ist so viel mehr. Ich kann nur leider nicht so viel darüber erzählen weil ich sonst schnell ins Spoilern komme. Kurz: es ist ein Krimi mit Thriller-Elementen, ein Kriegsdrama und eine Liebesgeschichte, die nicht unangenehm wird oder sehr viel Raum einnimmt. Alles hält sich gekonnt die Waage, auch das ist selten. Atemberaubend gezeichnete Bilder, spannende Story, nahe Charaktere und vieles mehr machen dieses Buch zu einem wirklich kurzweiligen Pageturner, fast wie ein Film-Epos, Oscarkandidat. Ich war so drin, dass ich mich nicht einmal auf einen Lese-Soundtrack konzentrieren konnte... Wer nicht starr auf ein Genre festgelegt ist, kommt hier definitiv auf seine Kosten!
Honolulu, 1946: Vor fünf Jahren untersuchte Detective Joe McGrady den Mord an einem jungen Mann und dessen Freundin, einer Japanerin. Die Spur führte nach Hong Kong, wo McGrady in Kriegswirren geriet, verhaftet und verschleppt wurde und schließlich in Japan untertauchen musste. Nach nunmehr fünf Wintern kehrt McGrady als Privatdetektiv nach Hawaii zurück, fest entschlossen, den Fall, der ihn nie losließ, endlich abzuschließen … Zuallererst möchte ich einmal sagen, dass ich Joe McGrady als Protagonisten unglaublich gerne mochte. Er war für mich ein ganz besonderer, wenn auch sehr spezieller Charakter, der mich zum Schmunzeln, aber auch immer wieder mit seinen Ideen sehr überrascht hat. Ich habe ihn unglaublich gerne in diesem Buch begleitet. Nun kommt aber auch schon dass große „Aber“. Denn wäre Joe McGrady nicht gewesen, hätte ich das Buch sehr wahrscheinlich nicht durchgehalten. Zwar war der Klappentext so vielversprechend und spannend, dass ich mich auf eine tolle und mitreißende Geschichte gefreut habe. Leider muss ich aber auch sagen, dass der Klappentext bei mir völlig falsche Erwartungen hervorgerufen hat. Denn ich bin davon ausgegangen, dass Detective Joe McGrady in diesem Buch damit beschäftigt ist, den ungelösten Fall zu lösen, nachdem er zurück in Hawaii ist. Dem ist aber leider nicht so. Das Buch beginnt schon ziemlich spannend. Allerdings war ich dann schnell mit Joe McGrady in Japan gefangen und habe ihm ziemlich lange beim Nichtstun zugesehen. Naja, nichts hat er natürlich nicht getan, aber spannend war es bei Weitem nicht. Erst nach über 300 Seiten kehrt er nach Hawaii zurück und beginnt zu ermitteln. Aber auch hier gab es für mich viele Spannungseinbrüche und ich habe mich oft gefragt, ob er diesen Fall wohl tatsächlich lösen wird. Natürlich werde ich das hier nicht verraten. Dennoch kann ich sagen, dass der Spannungsbogen deutlich stabiler gespannt hätte sein können. Von brutalen Horrorszenen über seitenlanges Geplänkel war wirklich alles mit dabei und für mich leider nur so halb bis gar nicht fesselnd. Auch das Ende war okay, aber leider kein Highlight. Mein Fazit: „Fünf Winter“ von James Kestrel hätte meiner Meinung nach viel mehr Potential gehabt. Ich wurde ganz gut unterhalten, empfand das Lesen aber streckenweise wirklich langweilig und ermüdend. Wer sich im Vorfeld nicht mit dem Klappentext auseinandersetzt, könnte hier deutlich glücklicher werden, denke ich.

Wie immer bin ich bei Büchern, die hochgelobt werden, skeptisch. Aber dieses Buch hat mich einfach umgehauen. Historischer Krimi und Liebesgeschichte mit so lebendigen Beschreibungen, einfach unfassbar gut geschrieben. Die Geschichte spielt zwischen 1941 und 1945 in Japan, Hongkong und Pearl Harbour, dreht sich um den Kriegserklärung Japans an die USA.
Quietschvergnügte irrationale 4 Sterne. Krimiliteratur auf Abwegen. Ich glaub, ich mag das Buch aufgrund der Bescheidenheit und Geduld die es ausstrahlt. Die funktionale, knappe Sprache steht den sich zäh entwickeln Ereignissen in der zweiten Hälfte zwar im Weg - dennoch geht das Konzept am Ende für mich auf. Recht spannungsarm für Krimiliteratur. Mein globales Herz schlägt höher. Hawai, China, Japan. Die Reisen und das Verweilen vor Ort, unter den widrigen Umständen, im Kontext des 2. Weltkrieges. Eine stille Intensität des Grauens, durchzogen von gleichzeitiger Nähe und Zartheit. Sehr ungewöhnlich für dieses Genre.
Klassischer guter Krimi, mit einem abgefuckten Ermittler. Der Kriminalfall entwickelt sich eigentlich zu einem Cold Case, da zwischendurch der Angriff auf Pearl Harbour erfolgt und der Ermittler über Umwege in Japan versteckt gehalten wird. Mir gefällt die Verknüpfung von Krimi und Geschichte und wie beides miteinander verwoben ist.
Gelungener Krimi/Thriller!
Insgesamt hat mir das Buch gefallen. Es hat einige Schwächen, wie ich finde. Zwischendurch waren Passagen dabei, die unfassbar spannend waren, dann waren sie irgendwie wieder vorbei und es wurde öde. Es war kein Buch à la: Wer könnte der Täter sein? Sondern es beschreibt zum Teil die Zeit des Kriegs und stellt den Hauptcharakter Joe McGrady wunderbar in Szene. Man leidet wirklich ein bisschen mit. Dennoch haben mich manche Passagen eher nur „treiben“ lassen, weswegen ich dem Buch insgesamt 4 von 5 Sternen gebe, es jedoch bedenkenlos an Krimi und Thriller Fans weiterempfehlen kann, welche das klassische Setting mal verlassen wollen.
2. Weltkrieg aus einer anderen Perspektive
Eine Geschichte wärend des 2. Weltkrieges, aus einer gänzlich anderen Perspektive - als Nebenereignis. Spannende und interessante Geschichte in einer schon fast nüchternen und ausgesprochen ruhigen Erzählweise. Ich würde das Genre jedoch fast eher als Roman und nicht Thriller einstufen. Da fehlt etwas Aktion. Nach dem Ende blieben viele Fragen zum eigentlichen Kriminalfall offen, da stand die Lovestory im Vordergrund.
Spannender Roman
Rezensionsexemplar vom @Suhrkamp Verlag 💫✨🫶. Handlung: "Fünf Winter" von James Kestrel ist ein mitreißender Roman, der den Leser in eine düstere Zukunft entführt. In Focus steht der Detective Joe McGrady, der vor 5 Jahren den Mord an einem jungen Mann und dessen Freundin, eine Japanerin untersucht. Die Spur führte nach Hong Kong, wo McGrady in Kriegswirren geriet, verhaftet und verschleppt wurde und schließlich in Japan untertauchen musste. Nach nunmehr fünf Wintern kehrt McGrady als Privatdetektiv nach Hawaii zurück, fest entschlossen, den Fall, der ihn nie losließ, endlich abzuschließen ... Meine Meinung: Fünf Winter ist ein klassischer Roman mit einem prototypischen hartgesottenen Helden. Der Protagonist Joe McGrady ist ein tapferer und entschlossener Überlebenden in dieser gefährlichen Welt. Joes Charakter ist gut ausgearbeitet, und man kann seine inneren Konflikte und seinen Überlebenswillen spüren. Auch die anderen Charaktere des Buches sind gut ausgearbeitet und vielschichtig. Man kann ihre Motivationen und Handlungen gut nachvollziehen. Ebenso mochte ich die Atmosphäre, die Kestrel in dem gesamten Buch erschafft und die den Leser nicht mehr loslässt. Er beschreibt die Handlungen sehr detailliert, schafft es aber gleichzeitig den Leser nicht mit historischen Fakten zu langweilen. Dadurch entsteht ein spannender Triller, der mich durch viele überraschenden Wendungen und Spannung überzeugen konnte. Kestrel beschreibt die Auswirkungen des Krieges auf das Leben der Menschen einfühlsam und realistisch. Man spürt die Anspannung, die Gewalt und die Zerstörung, die der Krieg mit sich bringt. Obwohl der Krieg nicht den Hauptfokus der Geschichte bildet, trägt er dennoch dazu bei, die Spannung zu erhöhen und die Handlung voranzutreiben. Da in dem Buch mehrere verschiedene Genres verbunden werden, wie Thriller, Liebesgeschichte und Kriegsgeschichte, war ich anfangs etwas skeptisch. Jedoch fand ich dies im Nachhinein sehr gelungen, da es viel für Abwechslung und Spannung gesorgt hat. Fazit: "Fünf Winter" ist ein Buch, das man nicht so leicht vergisst. Es ist ein mitreißendes Abenteuer, das den Leser in seinen Bann zieht und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. James Kestrel hat mit diesem Roman ein Meisterwerk geschaffen, das ich jedem empfehlen kann, der nach einer fesselnden Lektüre sucht.

Zwei Dinge finde ich absolut erstaunlich in diesem Buch ...
... 1. Wie kann man 5 Jahre in so konzentrierter Form auf knapp 500 Seiten erzählt bekommen, ohne dass der Leser (also zumindest ich) das Gefühl hat, dass da etwas ausgelassen wurde. Und 2. Wie kann man eine Person beschreiben, ohne sie mir soviel Worten zu beschreiben. Der Autor beschreibt die Handlungen von Joe McGrady und lässt dadurch eine Persönlichkeit entstehen, die vor mir steht, als ob er sie direkt beschrieben hätte. Und dann fand ich die Idee hinter der Geschichte des Buches auch faszinierend - was wäre passiert, wenn die eine Person in der Lage gewesen wäre, ihr Wissen weiter zugeben? Wäre es dann tatsächlich zu dem Feuersturm von Tokio und den Atombomben von Hiroshima und Nagasaki gekommen? Kann der Lauf der Geschichte durch eine Person entschieden werden? Und was ist mit meiner eigenen Geschichte, hätte diese eine Entscheidung mein Leben tatsächlich geändert, wenn ich sie anders entschieden hätte? Das alles und eine Art zu schreiben, die es vermochte mich in so die Geschichte hineinzuziehen, dass ich das Buch fast nicht aus der Hand legen konnte und wenn ich es dann doch tat, ich mich am nächsten Morgen, nach dem Aufwachen dabei ertappte, mir zu überlegen, was ich da gelesen hatte und wie die Geschichte weitergehen könnte. Also: Für den-/diejenige, die Krimis mag und ein paar recht harte Szenen verkraften kann, einen ganz klare Leseempfehlung.
Ich konnte leider die Begeisterung für das Buch überhaupt nicht nachvollziehen. Klar, über fünf Jahre und Etliche Kontinente zieht sich die Geschichte und läuft am Ende wieder zusammen. Das ist schon großartig erzählt- gepackt hat es mich trotzdem nicht. Vielleicht lag es am geschichtlichen Hintergrund ( einiges musste ich erstmal googeln) und die vielen Namen … nee… irgendwie nicht. Ich habe ‚Bis in alle Endlichkeit‘ von ihm gelesen. Das fand ich wirklich total super !





















































