Fuchskind
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Description
Book Information
Author Description
Annette Wieners, geboren in Paderborn, hat für ARD, ZDF und WDR als Drehbuchautorin gearbeitet. Sie lebt als Autorin und Journalistin in Köln.
Posts
Nichts erwartet und doch enttäuscht worden
Das Buch war ein Geschenk, hatte demnach keine Erwartungen. Ich finde es nicht notwendig, den ersten Teil zu lesen, man kommt auch so gut zurecht. Der Schreibstil hat mir leider gar nicht gefallen. Ich hätte mir ein bisschen mehr Handlung gewünscht, statt alle Geräusche/Gerüche etc. so detailliert zu beschreiben. Die Auflösung des Findeldkinds/Mordfalls war vom Gedanken her bzw. die Idee der Storyline gut, so 100%ig durchgeblickt hab ich am Ende aber nicht mehr. Das hätte man noch viel mehr "ausschlachten" können. Leider eines der schlechtesten Bücher, das ich zuletzt gelesen habe.
Leider wurde ich mit dem Schreibstil der Autorin nicht wirklich warm. Manchmal hatte ich zudem das Gefühl das ganz Vieles ungeklärt blieb und bei der Beendung des Buches vergessen bzw. einfach übergangen wurde. Ich besitze auch den 3. Band dieser Reihe, das ich bereits angefangen habe zu lesen. Auch hier werden bestehende Fragen aus dem zweiten Teil bislang kein bisschen aufgearbeitet... bin ein wenig enttäuscht.
Eines morgens, als Gesine ihren Job als Friehofsgärtnerin antreten möchte, findet sie im Gebüsch ein ausgesetztes Baby. Sie bringt das Findelkind ins Krankenhaus und erfährt daraufhin, dass am selben morgen, nur ein paar Meter vom Friedhof entfernt, eine Leiche gefunden wurde. Die Ermittlungen laufen schleppend und es gibt kaum Spuren auf den Mörder oder eine Verbindung zum Findelkind. Gesine beginnt selbst Nachforschungen anzustellen und kommt der Polizei damit gehörig in die Quere. Als allerdings ihr Exmann und sein Chef in der Stadt auftauchen, merkt die Polizei bald, welchen Nutzen Gesine haben kann. Ein spannender Krimi mit unerwartetem Ende.
Das Buch "Fuchskind" von Annette Wieners ist der zweite Band der "Gesine Cordes" - Reihe. Wer "Kaninchenherz" (Band 1) auch lesen möchte, sollte das zuerst tun, denn Band 2 würde Band 1 in einigen Punkten spoilern, auch wenn keine Details verraten werden. Das Cover passt von der düsteren Stimmung zu Band 1. Wo der Acker in Band 1 für mich noch nachvollziehbar zur Handlung gepasst hat, passt die Bachlandschaft für mich jetzt nicht so gut, eine Wiedererkennung als "Serie" ist aber durch den Schriftzug gegeben. Auch hier ist wieder der Schriftzug hochstehend geprägt, der Himmel ist glänzend foliert und nach einmaligem Lesen sieht das Taschenbuch aus wie neu. Auch hier ist die Verarbeitung so hochwertig wie bei Band 1, auch nach dem Lesen noch ein Schmuckstück fürs Bücherregal. An einem nebligen Herbsttag findet die Friedhofsgärtnerin und Ex-Polizistin Gesine Cordes ein schreiendes Baby, genau an dem 10- Jährigen Todestag ihres eigenen Sohnes. Gleichzeitig entdeckt die Polizei eine Frauenleiche for dem Friedhof, der Pförtner hat nicht geöffnet und schon ist man mittendrin in der Handlung. Das Buch finde ich durchgehend spannend und mit dem gleichen flüssigen Schreibstil wie Band 1 geschrieben. Ganz besonders toll sind hier auch wieder die Seiten mit den vorgestellten Giftpflanzen, die Gesine in ihrem Gartenbuch dokumentiert. Somit lerne ich auch beim Lesen des Krimis noch etwas dazu, also ein Krimi mit Mehrwert. Die Kapitel sind kurz genug, um das Buch auch nach Lesehäppchen, die man sich zwischendurch gönnt, zur Seite zu legen. Gesine Cordes mag ich als Charakter sehr gerne. Eine starke Frau, die sich nach dem Schlimmsten, was einem Menschen passieren kann, neu orientiert hat und ihr Leben in den Griff bekommen hat. Von der Polizistin zur Gärtnerin ist es ein breiter Weg, wer aber so nette Kollegen hat wie Gesine, dem gefällt es dort sicher auch. Schön, dass sie mit ihrer neuen Tätigkeit den Verlust ihres Sohnes kompensieren kann. Auch andere Charaktere aus dem ersten Band trifft man wieder - den Chef, den Pförtner und ihre Zwillingsnichten, die mit dem Tod deren Mutter zurecht kommen müssen. Vom überforderten Schwager von Gesine, dem Vater der Zwillinge, erfährt man nur wenig und beiläufig in diesem Band. Dass Gesine bei der Erziehung unterstützend einspringt, scheint hier selbstverständlich. Mitgefühlt habe ich auch bei der Beziehung, die Gesine von Anfang an zu dem Findelkind hatte. Ich finde es sehr schön, dass in diesem Band auch Platz für einen kleinen Menschen mit Behinderung war - und auch die Schönen Seiten der Trisomie 21 herausgearbeitet waren. Dieses Element hat mich ganz besonders berührt. Den Exmann von Gesine, Klaus, kann ich von Anfang an nicht leiden, was sich auch im Verlaufe der Geschichte leider überhaupt nicht ändert. Er wird mir mit jedem Satz, den ich über ihn lese, unsympathischer. Für mich wirkt das soziale Engagement in seiner neuen Heimat eher vorgeschoben - der "gefallene Held" passt für mich nicht in das Bild, das ich mir von ihm gemacht habe. Aber Männergeschmack ist hier ja bekanntlich verschieden. Auch mit Marina Olbert und der Lehrerin der Zwillinge werde ich, obwohl sie potentielle Identifikationsfiguren wären, überhaupt nicht warm. Die Freundschaft zwischen Gesine und Marina wird auf eine harte Probe gestellt, was für mich spannend zu lesen war. In Summe ein durch und durch guter Krimi, vielen Dank, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar lesen durfte!
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Annette Wieners, geboren in Paderborn, hat für ARD, ZDF und WDR als Drehbuchautorin gearbeitet. Sie lebt als Autorin und Journalistin in Köln.
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Nichts erwartet und doch enttäuscht worden
Das Buch war ein Geschenk, hatte demnach keine Erwartungen. Ich finde es nicht notwendig, den ersten Teil zu lesen, man kommt auch so gut zurecht. Der Schreibstil hat mir leider gar nicht gefallen. Ich hätte mir ein bisschen mehr Handlung gewünscht, statt alle Geräusche/Gerüche etc. so detailliert zu beschreiben. Die Auflösung des Findeldkinds/Mordfalls war vom Gedanken her bzw. die Idee der Storyline gut, so 100%ig durchgeblickt hab ich am Ende aber nicht mehr. Das hätte man noch viel mehr "ausschlachten" können. Leider eines der schlechtesten Bücher, das ich zuletzt gelesen habe.
Leider wurde ich mit dem Schreibstil der Autorin nicht wirklich warm. Manchmal hatte ich zudem das Gefühl das ganz Vieles ungeklärt blieb und bei der Beendung des Buches vergessen bzw. einfach übergangen wurde. Ich besitze auch den 3. Band dieser Reihe, das ich bereits angefangen habe zu lesen. Auch hier werden bestehende Fragen aus dem zweiten Teil bislang kein bisschen aufgearbeitet... bin ein wenig enttäuscht.
Eines morgens, als Gesine ihren Job als Friehofsgärtnerin antreten möchte, findet sie im Gebüsch ein ausgesetztes Baby. Sie bringt das Findelkind ins Krankenhaus und erfährt daraufhin, dass am selben morgen, nur ein paar Meter vom Friedhof entfernt, eine Leiche gefunden wurde. Die Ermittlungen laufen schleppend und es gibt kaum Spuren auf den Mörder oder eine Verbindung zum Findelkind. Gesine beginnt selbst Nachforschungen anzustellen und kommt der Polizei damit gehörig in die Quere. Als allerdings ihr Exmann und sein Chef in der Stadt auftauchen, merkt die Polizei bald, welchen Nutzen Gesine haben kann. Ein spannender Krimi mit unerwartetem Ende.
Das Buch "Fuchskind" von Annette Wieners ist der zweite Band der "Gesine Cordes" - Reihe. Wer "Kaninchenherz" (Band 1) auch lesen möchte, sollte das zuerst tun, denn Band 2 würde Band 1 in einigen Punkten spoilern, auch wenn keine Details verraten werden. Das Cover passt von der düsteren Stimmung zu Band 1. Wo der Acker in Band 1 für mich noch nachvollziehbar zur Handlung gepasst hat, passt die Bachlandschaft für mich jetzt nicht so gut, eine Wiedererkennung als "Serie" ist aber durch den Schriftzug gegeben. Auch hier ist wieder der Schriftzug hochstehend geprägt, der Himmel ist glänzend foliert und nach einmaligem Lesen sieht das Taschenbuch aus wie neu. Auch hier ist die Verarbeitung so hochwertig wie bei Band 1, auch nach dem Lesen noch ein Schmuckstück fürs Bücherregal. An einem nebligen Herbsttag findet die Friedhofsgärtnerin und Ex-Polizistin Gesine Cordes ein schreiendes Baby, genau an dem 10- Jährigen Todestag ihres eigenen Sohnes. Gleichzeitig entdeckt die Polizei eine Frauenleiche for dem Friedhof, der Pförtner hat nicht geöffnet und schon ist man mittendrin in der Handlung. Das Buch finde ich durchgehend spannend und mit dem gleichen flüssigen Schreibstil wie Band 1 geschrieben. Ganz besonders toll sind hier auch wieder die Seiten mit den vorgestellten Giftpflanzen, die Gesine in ihrem Gartenbuch dokumentiert. Somit lerne ich auch beim Lesen des Krimis noch etwas dazu, also ein Krimi mit Mehrwert. Die Kapitel sind kurz genug, um das Buch auch nach Lesehäppchen, die man sich zwischendurch gönnt, zur Seite zu legen. Gesine Cordes mag ich als Charakter sehr gerne. Eine starke Frau, die sich nach dem Schlimmsten, was einem Menschen passieren kann, neu orientiert hat und ihr Leben in den Griff bekommen hat. Von der Polizistin zur Gärtnerin ist es ein breiter Weg, wer aber so nette Kollegen hat wie Gesine, dem gefällt es dort sicher auch. Schön, dass sie mit ihrer neuen Tätigkeit den Verlust ihres Sohnes kompensieren kann. Auch andere Charaktere aus dem ersten Band trifft man wieder - den Chef, den Pförtner und ihre Zwillingsnichten, die mit dem Tod deren Mutter zurecht kommen müssen. Vom überforderten Schwager von Gesine, dem Vater der Zwillinge, erfährt man nur wenig und beiläufig in diesem Band. Dass Gesine bei der Erziehung unterstützend einspringt, scheint hier selbstverständlich. Mitgefühlt habe ich auch bei der Beziehung, die Gesine von Anfang an zu dem Findelkind hatte. Ich finde es sehr schön, dass in diesem Band auch Platz für einen kleinen Menschen mit Behinderung war - und auch die Schönen Seiten der Trisomie 21 herausgearbeitet waren. Dieses Element hat mich ganz besonders berührt. Den Exmann von Gesine, Klaus, kann ich von Anfang an nicht leiden, was sich auch im Verlaufe der Geschichte leider überhaupt nicht ändert. Er wird mir mit jedem Satz, den ich über ihn lese, unsympathischer. Für mich wirkt das soziale Engagement in seiner neuen Heimat eher vorgeschoben - der "gefallene Held" passt für mich nicht in das Bild, das ich mir von ihm gemacht habe. Aber Männergeschmack ist hier ja bekanntlich verschieden. Auch mit Marina Olbert und der Lehrerin der Zwillinge werde ich, obwohl sie potentielle Identifikationsfiguren wären, überhaupt nicht warm. Die Freundschaft zwischen Gesine und Marina wird auf eine harte Probe gestellt, was für mich spannend zu lesen war. In Summe ein durch und durch guter Krimi, vielen Dank, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar lesen durfte!









