Freitags um fünf

Freitags um fünf

Hardback
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Description

Eine berührende Freundschaftsgeschichte zwischen einer Zehnjährigen und dem Bundeskanzler

Es ist purer Zufall, dass Bundeskanzler Ernst Meister Bekanntschaft mit der zehnjährigen Emma macht. Denn Meister verläuft sich im Bundeskanzleramt, und nach diversen Irrwegen steht er plötzlich draußen. Dort hockt ein Mädchen und spielt mit Murmeln. Als Meister kurz darauf mit Verdacht auf Herzinfarkt ins Krankenhaus muss, bekommt er eine Karte, auf der in kindlicher Handschrift «Freitag 5» steht, neben einer mit Klebestreifen aufgeklebten Murmel. Von nun an sorgt der Kanzler dafür, dass er Freitags um fünf ein paar Minuten Zeit für Emma hat. Denn wenn man im Kanzleramt arbeitet, kann es vorkommen, dass man den Blick für das Wesentliche verliert. Und wenn man die Welt mit Kinderaugen sieht, kann es passieren, dass man ebendiese Dinge wiederentdeckt.

Ein kleiner Roman über die großen Fragen des Lebens und ein Plädoyer für mehr Miteinander.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
160
Price
22.70 €

Author Description

Thomas Montasser ist Autor zahlreicher Romane und Kinderbücher, Germanistikdozent und Literaturagent. Neben zahlreichen belletristischen Autorinnen und Autoren hat er auch mehrere Bundesminister und Pressesprecher der Bundesregierung vertreten. Er lebt mit seiner Familie in München und kennt nichts Erholsameres als ein gutes Buch zu lesen (außer natürlich: eines zu schreiben).

Posts

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All
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Eine kleine, warme Geschichte, die mir persönlich aber doch zu wenig Tiefgang hatte.

5

Darum geht es: Bundeskanzler Ernst Meister verläuft sich eines Tages im eigenen Amt und landet unvermittelt draußen, wo ein zehnjähriges Mädchen namens Emma mit Murmeln spielt. Eine handgeschriebene Karte mit „Freitag um fünf" und eine beigefügte Murmel markieren den Anfang einer ungewöhnlichen Freundschaft. Zwischen Aktenbergen und Termindruck erinnert Emma den Kanzler daran, was wirklich zählt. Die Welt mit neugierigen Augen zu sehen und die kleinen Wunder des Lebens nicht aus dem Blick zu verlieren. Manchmal braucht es nur eine Begegnung, um alles zu verändern. Mein Leseeindruck: Auf knapp 160 Seiten erzählt der Autor Thomas Montasser eine warmherzige und zugleich tiefgründige Geschichte, die mich vom ersten Satz an gefesselt hat. Montasser versteht es meisterhaft, mit einem feinfühligen, flüssigen Schreibstil Szenen so lebendig zu zeichnen, dass man als Leser das Gefühl hat, direkt neben den Figuren zu stehen. Besonders das Zusammenspiel zwischen Jung und Alt hat mich tief berührt. Durch eine zufällige Begegnung entsteht eine Verbindung, die beiden neue Perspektiven schenkt. Die Geschichte strahlt unheimlich viel Wärme aus, ohne je ins Kitschige zu rutschen. Sie erinnert daran, was im Leben wirklich zählt: Zeit füreinander, ein offenes Herz und der Blick für die kleinen Wunder. Das Ende war für mich ein besonderer Höhepunkt. Leise, aber kraftvoll, und es hinterlässt ein wohliges Gefühl, das man nur bei Büchern hat, die noch lange im Herzen nachhallen. Fazit: 5/5 ⭐️ Ein Buch, das man nicht einfach weglegt, sondern das einen begleitet. Still, schön und unvergesslich ♥️

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5

Sooooo toll! Die einzige Kritik, die ich habe: Es hat nur 160 Seiten - allerdings ganz wundervolle 160 Seiten 😍😍😍

5

„FREITAGS UM FÜNF“ von Thomas Montasser, 
gelesen von Peter Lontzek
Hörbuch: Argon Verlag
Dauer: 3 Stunden 40 Minuten 
ET: 01.08.2025 „Manchmal genügt eine kleine Murmel, um die ganze Welt 
auf den Kopf zu stellen“ (Seite 160) Was für eine wundervolle, leise Geschichte. 
Eine Geschichte, die im Herzen bleibt. Bundeskanzler Ernst Meister verirrt sich durch eine Tür ohne Sicherheitspersonal. Und draußen stößt er auf ein Mädchen: Emma, zehn Jahre alt und sie spielt mit Murmeln. Emma begegnet dem Kanzler, als wäre er einfach ein Mensch. 
Kein Amt. Kein Protokoll. Kein Titel. Genau das macht dieses Hörbuch „Freitags um fünf“ so besonders. Emma begegnet ihm mit kindlicher Direktheit, voller Wärme und ohne Scheu. Und Ernst Meister, völlig überarbeitet, eingespannt in politischen Druck und dem endlosen Rauschen seiner Umgebung, beginnt innezuhalten. Und nachzudenken - über sich und das, was war. Und über das, was wichtig ist! Die Treffen mit Emma, immer freitags um fünf, werden zu einem kleinen Highlight in Ernst Meisters Leben. Ohne dass viel passieren muss. Es ist das stille Zusammensein, das Spiel mit den Murmeln, die Gespräche voller kindlicher Weisheit – die mir selbst beim Hören öfter mal einen kleinen Stich ins Herz gegeben haben. Ehrlich und echt. Ohne Erwartungen! Als Emma nicht zu einem Treffen kommt, wirkt Ernst Meister an dem Treffpunkt, mit seinen Murmeln in der Jackentasche verloren. Als Emma ein weiteres Mal nicht kommt, macht er sich Sorgen. Ich habe mitgefühlt mit dem Bundeskanzler und mich gefreut, als er sich endlich auf die Suche machte. Peter Lontzek als Sprecher hat mich ganz sanft durch diese Geschichte getragen. Seine Stimme hat dem Text Tiefe, Wärme und Intensität verliehen. Ich war als Hörerin mitten im Kanzleramt, im Park, beim Murmelspiel. Thomas Montasser hat hier kein lautes Buch geschrieben.
Es ist ein stilles, aber unglaublich starkes Plädoyer: Für mehr Menschlichkeit als Bürokratie. Mehr Miteinander als Gegeneinander. Mehr echte Gespräche statt leerer Floskeln. Manchmal braucht es kein großes Drama.
Nur eine kleine Murmel, Ehrlichkeit und ein paar stille Minuten. Und ein Kind, das einen daran erinnert, wer man einmal war, was wichtig ist im Leben und wie man für seine Meinung einstehen kann. Ein berührendes kleines Highlight voller Gefühl, Wärme und Wahrhaftigkeit. Ich bin dankbar für diese kleine Auszeit mit dem Bundeskanzler und kann euch nur empfehlen: Hört rein. Lasst euch berühren. Vielleicht verändert es euch auch ein kleines bisschen. Freitags um fünf. Oder wann immer ihr mögt.

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4

Ein Wohlfühlbuch, dass man abends gut zum Abschalten lesen kann. Es wäre schön, wenn Gesellschaft so funktionieren könnte. An manchen Stellen musste ich sogar schmunzeln. Das Ende ist sehr unrealistisch.

4

🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 📝 Rezension 📚 Rezensionsexemplar / Roman #Rowohlt #thomasmontasser #freitagsumfünf #Bundeskanzler #Berlin #Mädchen #freundschaft #Murmelspiel ❓️Warum wollte ich das Buch lesen? Bei dieser Geschichte hatte ich sofort das Gefühl, das wird ein Herzensbuch, ein Jahreshighlight. Cover gesehen, Klappentext gelesen und schon war es um mich geschehen. Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen. 🔎 Worum geht’s? Bundeskanzler Ernst Meister trifft zufällig auf die zehnjährige Emma, als er sich im Kanzleramt verläuft. Sie spielen Murmeln und aus einer spontanen Begegnung wird ein fester Termin, "freitags um fünf". Zwischen Murmelrunden lernt Meister, was im Leben wirklich zählt. Als Emma plötzlich nicht mehr erscheint, merkt er, wie wichtig sie ihm geworden istnund macht sich auf die Suche nach ihr. 🧠 Meine Meinung: Kaum hatte mich die Geschichte ganz für sich gewonnen, war sie auch schon vorbei. Mit rund 160 Seiten ist sie schnell gelesen, vielleicht zu schnell. Für den Preis hätte sie gerne etwas länger sein dürfen. Nicht nur aus Kostengründen, sondern vor allem, weil ich gerne mehr Zeit mit dieser berührenden Handlung verbracht hätte. Bundeskanzler Ernst Meister begegnet zufällig der zehnjährigen Emma, die völlig in ihr Murmelspiel vertieft ist. Für sie ist er kein Kanzler, kein Politiker, einfach nur ein Mensch. Emma begegnet ihm offen, direkt, unbefangen. Genau das bringt ihn zum Innehalten. Zwischen Sitzungen, Terminen und politischen Entscheidungen findet er sich Woche für Woche bei ihr wieder. Sie spielen Murmeln, reden ehrlich miteinander, teilen stille Momente, nichts Spektakuläres und doch geschieht etwas Großes. Auch die Nebenfiguren tragen dazu bei, dass die Geschichte so warm wirkt. Herr Schnute z.B., den mochte ich irgendwie gleich. Gespannt war ich vor allem darauf, mehr über Emmas familiären Hintergrund zu erfahren. Man merkt früh, dass dort etwas nicht stimmt. Gleichzeitig fragt man sich, wie ein zehnjähriges Mädchen so oft unbeaufsichtigt sein kann, ohne dass es jemandem auffällt. Diese Frage schwingt zwar immer mit, steigert aber auch die Neugier. Ob das realistisch ist, lasse ich dahingestellt, doch bei dieser Geschichte konnte ich darüber hinwegsehen, was vor allem an der besonderen Beziehung zwischen Ernst und Emma liegt. Die beiden zusammen sind einfach herzerwärmend, auch wenn ich finde, dass die Geschichte insgesamt zu kurz geraten ist. Thomas Montasser erzählt eine ruhige Geschichte, die auf der einen Seite wie eine Komödie wirkt und erheitert, auf der anderen Seite aber auch traurig ist und Werte vermittelt. Er erinnert daran, was wirklich zählt: Freundschaft, Mitgefühl, füreinander da sein, schlicht Menschlichkeit. Oder, wie es auf Seite 159 so schön heißt: > „Manchmal genügt eine kleine Murmel, um die ganze Welt auf den Kopf zu stellen.“ ✅️ Fazit: Ein feines, warmherziges Buch, das mich tief berührt und zum Nachdenken gebracht hat. Hätte, für mich, gerne länger sein dürfen

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4

Ein Bundesmärchen

Politiker sind auch nur Menschen. Nicht immer gute, in letzter Zeit eher unfähige, aber trotzdem sind sie aus Fleisch und Blut wie du und ich. Mich würde sehr interessieren, was es braucht und ihr Herz zu öffnen und den Blick auf die wirklichen Probleme der Menschen zu richten. Emma hat es geschafft. Sie spielt in der Nähe vom Kanzleramt mit Murmeln, als ihr Ernst Meister begegnet der amtierende Bundeskanzler. Zwischen ihm und dem kleinen Mädchen entsteht direkt eine Verbindung. Irgendwas berührt ihn sehr an dieser ehrlichen und offenen Person, die keine Berührungsängste hat und ihn so nimmt, wie er ist. Und ab sofort verabreden Sie sich für jeden Freitag, 17:00 Uhr zum Murmelspiel. Neben all seinen Regierungsgeschäften, seiner angeschlagenen Gesundheit und der schlechten Beziehungen zu den Menschen in seinem privaten Umfeld ist ihm dieser Termin mit der wichtigste. Oft kann er ihn nicht einhalten, weil doch irgendeine Krise seine Anwesenheit fordert, doch wenn er in Berlin ist, versucht er, alles in die Wege zu leiten, um sich mit Emma zu treffen. Das sie große Sorgen mit sich trägt, merkt er nicht. Doch als sie nicht mehr auftaucht, macht er sich große Sorgen und begibt sich auf die Suche. Diese kleine, berührende Geschichte klingt wie ein Märchen – und ich befürchte, mit dem aktuellen Bundeskanzler bleibt es das auch. Der Autor hat das menschliche sehr schön heraus gezeichnet. Man ist ja quasi im Kopf des Bundeskanzler und kann sich sehr gut vorstellen, was es bedeutet zu regieren, wenn die Gesundheit einen eigentlich eher auf den Liegestuhl manövriert. Das Emma nur am Rande vorkommt, fand ich bedauerlich, macht die Geschichte aber ein bisschen weniger sentimental. Damit ist der Kitschfaktor doch sehr reduziert und man nimmt den Regierungschef so, wie sein Name klingt – Ernst! Die Geschichte ist also schnell erzählt und wärmt einmal eben schnell das Herz. Nicht mehr und nicht weniger. Für mich war das der richtige Moment. Eine schöne kleine Lektüre für zwischendurch, die auch gut in Vorweihnachtszeit passt, kommt es doch genau an den Feiertagen zum großen Finale. Wenn ihr sowas mögt, dann empfehle ich euch dieses Büchlein.

3.5

Eine nette Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft. Der vielbeschäftigte Kanzler freundet sich eher zufällig mit der kleinen Emma an. Diese zeigt dem wichtigen Staatsmann mit ihrer kindlichen Klugheit das es manchmal wichtig ist, innezuhalten und zu hinterfragen, ob das was man tut für das Leben Sinn stiftend ist. Leider wurde für mich der Fokus zu wenig auf die Annäherung und die besondere Verbindung der von Ernst und Emma gelegt. Da hätte ich mir einfach mehr gewünscht…

0.5

In “Freitags um fünf” von Thomas Montasser geht es um den Bundeskanzler Ernst Meister, der durch Zufall auf das Mädchen Emma stößt und sich mit ihr übers Murmelspielen anfreundet. Dabei gewinnt er Einsichten in das Leben. Dieses Hörbuch hat mich unfassbar genervt. Einerseits hat der Sprecher für mich nicht zum Buch gepasst - der ernst-strenge Unterton hat den Humor, der wohl vorhanden sein sollte, nicht im Mindesten rüber gebracht. Noch schlimmer war für mich jedoch die hanebüchene Handlung. Dass es der Kanzler über Monate schafft, sich heimlich einmal pro Woche aus dem Kanzleramt zu schleichen, um ein paar Meter weiter an der Spree mit einem fremden Kind zu spielen - geschenkt. Aber auch die Naivität und Alltagsdummheit der Figur Ernst Meister kaufe ich der Erzählung nicht ab - neben vielen unstimmigen Kleinigkeiten. Der Fahrdienst, der den Kanzler, weil er ihn so mag, auch in der Freizeit kutschiert, die schlecht erzählte Beziehung zu seiner Frau und Tochter, ein paar inhaltliche Schnitzer (eine Figur ist plötzlich die Schwester von Frau S., nicht Herrn S.), schiefe sprachliche Bilder (die Stadt war weiß vom Schnee und wirkte dadurch wie vergoldet) oder die romantisierte Krankenhausgeschichte zum Schluss - hier stimmt absolut nichts. Wenn es denn wenigstens gut und mitreißend geschrieben worden wäre, aber der “humorvoll-nachdenkliche” Schreibstil wirkt extrem dilettantisch. Allerdings wird dafür gesorgt, dass man nie vergisst, um wen es in diesem Buch geht - der Name Ernst Meister wird ungefähr in jedem dritten Satz genannt. Bislang das schlechteste Buch, das ich in diesem Jahr beendet habe. *Das Hörbuch wurde mir kostenfrei von netgalley zur Verfügung gestellt.

5

So ein herzzerreißendes und gleichzeitig lustiges, zum Nachdenken anregendes Buch!

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