Freiheitliches Strafrecht
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Description
Winfried Hassemer studierte von 1959 bis 1963 die Rechtswissenschaften in Heidelberg, Genf und Saarbrücken, promovierte 1967 zum Dr. jur., habilitierte sich 1972 bei seinem Lehrer Arthur Kaufmann in München und ist seit 1973 Professor für Rechtstheorie, Rechtssoziologie, Strafrecht und Strafverfahrensrecht an der Universität Frankfurt.
1991 wurde Hassemer vom Hessischen Landtag mit den Stimmen aller Fraktionen zum neuen Datenschutzbeauftragten des Landes gewählt. Als entschieden liberaler Jurist wurde er bundesweit bekannt, als er sich als Gegner der Kronzeugenregelung und des Großen Lauschangriffs zu erkennen gab. Die Süddeutsche Zeitung beschrieb ihn 1996 als einen 'bodenständigen Hochschullehrer mit freundlich-offensiver Lust zu intellektueller Auseinandersetzung'. Seit Mai 1996 ist Hassemer Richter im zweiten Senat des Bundesverfassungsgerichts. Er ist der erste Strafrechtsprofessor, der in dieses Amt berufen wurde und neben dem Asyl-, dem Staatskirchen-, dem Kommunal- und dem Strafvollzugsrecht mit all jenen Problemen befaßt ist, die sich aus der deutschen Wiedervereinigung ergeben.
Das Strafrecht gilt vor allem als Instrument der Repression des Verbrechens, der Vergeltung von Unrecht. In jüngster Zeit wird es empfohlen und eingesetzt, um die Innere Sicherheit zu schützen und um moderne Risiken zu beherrschen: Umweltzerstörung, Drogenmißbrauch, Wirtschaftsdelikte.
Das ist nicht falsch, aber es ist nur die eine Seite der Medaille. Das Strafrecht besteht nicht nur aus Verboten, sondern auch aus Garantien. Es bedroht nicht nur Diebe und Räuber mit Strafe, sondern schützt auch die des Diebstahls und des Raubs Verdächtigen vor vorschneller Verurteilung, es sichert die Voraussetzungen einer Untersuchungshaft, verspricht das Recht auf eine Verteidigung und auf einen menschenwürdigen Strafvollzug. Es will dem Opfer, dem Täter und dem Verdächtigen gerecht werden und unser aller Freiheit sichern.
Von der Sicherung der Freiheit ist in diesem Buch vor allem die Rede. Das Grundgesetz hat dem Strafrecht in Theorie und Praxis noch viel zu sagen.
Der Autor:
Winfried Hassemer, geb. 1940, Prof. Dr. Dr. h.c., Richter des Bundesverfassungsgerichts; Professor am Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Frankfurt am Main; langjähriges Vorstandsmitglied in der Deutschen Sektion der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie sowie in der Vereinigung für Rechtsphilosophie.
Veröffentlichungen u.a.: Theorie und Soziologie des Verbrechens (1973), Strafrechtsdogmatik und Kriminalpolitik (1974), Einführung in die Grundlagen des Strafrechts (1981/90), Fortschritte im Strafrecht durch die Sozialwissenschaften (1983), Datenschutz und Datenverarbeitung heute (1995), Das Opfer als Verfolger (1996).
Book Information
Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Philosophy
Format
Softcover
Pages
276
Price
25.70 €
Description
Winfried Hassemer studierte von 1959 bis 1963 die Rechtswissenschaften in Heidelberg, Genf und Saarbrücken, promovierte 1967 zum Dr. jur., habilitierte sich 1972 bei seinem Lehrer Arthur Kaufmann in München und ist seit 1973 Professor für Rechtstheorie, Rechtssoziologie, Strafrecht und Strafverfahrensrecht an der Universität Frankfurt.
1991 wurde Hassemer vom Hessischen Landtag mit den Stimmen aller Fraktionen zum neuen Datenschutzbeauftragten des Landes gewählt. Als entschieden liberaler Jurist wurde er bundesweit bekannt, als er sich als Gegner der Kronzeugenregelung und des Großen Lauschangriffs zu erkennen gab. Die Süddeutsche Zeitung beschrieb ihn 1996 als einen 'bodenständigen Hochschullehrer mit freundlich-offensiver Lust zu intellektueller Auseinandersetzung'. Seit Mai 1996 ist Hassemer Richter im zweiten Senat des Bundesverfassungsgerichts. Er ist der erste Strafrechtsprofessor, der in dieses Amt berufen wurde und neben dem Asyl-, dem Staatskirchen-, dem Kommunal- und dem Strafvollzugsrecht mit all jenen Problemen befaßt ist, die sich aus der deutschen Wiedervereinigung ergeben.
Das Strafrecht gilt vor allem als Instrument der Repression des Verbrechens, der Vergeltung von Unrecht. In jüngster Zeit wird es empfohlen und eingesetzt, um die Innere Sicherheit zu schützen und um moderne Risiken zu beherrschen: Umweltzerstörung, Drogenmißbrauch, Wirtschaftsdelikte.
Das ist nicht falsch, aber es ist nur die eine Seite der Medaille. Das Strafrecht besteht nicht nur aus Verboten, sondern auch aus Garantien. Es bedroht nicht nur Diebe und Räuber mit Strafe, sondern schützt auch die des Diebstahls und des Raubs Verdächtigen vor vorschneller Verurteilung, es sichert die Voraussetzungen einer Untersuchungshaft, verspricht das Recht auf eine Verteidigung und auf einen menschenwürdigen Strafvollzug. Es will dem Opfer, dem Täter und dem Verdächtigen gerecht werden und unser aller Freiheit sichern.
Von der Sicherung der Freiheit ist in diesem Buch vor allem die Rede. Das Grundgesetz hat dem Strafrecht in Theorie und Praxis noch viel zu sagen.
Der Autor:
Winfried Hassemer, geb. 1940, Prof. Dr. Dr. h.c., Richter des Bundesverfassungsgerichts; Professor am Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Frankfurt am Main; langjähriges Vorstandsmitglied in der Deutschen Sektion der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie sowie in der Vereinigung für Rechtsphilosophie.
Veröffentlichungen u.a.: Theorie und Soziologie des Verbrechens (1973), Strafrechtsdogmatik und Kriminalpolitik (1974), Einführung in die Grundlagen des Strafrechts (1981/90), Fortschritte im Strafrecht durch die Sozialwissenschaften (1983), Datenschutz und Datenverarbeitung heute (1995), Das Opfer als Verfolger (1996).
Book Information
Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Philosophy
Format
Softcover
Pages
276
Price
25.70 €



