Frauen lesen anders

Frauen lesen anders

Hardback
3.82

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Description

Herausragende literaturwissenschaftliche Kompetenz in Verbindung mit Verve, Witz und großartiger Formulierungskunst. Ein originelles Vergnügen! »Die meiste Literatur, die ich kenne, ist von Männern. Lese ich sie anders? Ich meine schon. Aber wie denn?« Diese Frage bewegte die Literaturwissenschaftlerin und Schriftstellerin Ruth Klüger von Anfang an. Antworten dazu gab sie selbst und veröffentlichte sie im Jahr 1996 erstmals unter dem Titel »Frauen lesen anders«. Wenn Klüger mit diesem Impetus Autoren wie Grimmelshausen, Goethe, Kleist, Stifter, Schnitzler und Kästner gegen den Strich liest, verbindet sie dabei literaturwissenschaftliche Kompetenz mit Verve, Witz und hoher Formulierungskunst. Die Zusammenstellung des Bandes wurde von Klüger selbst 1996 vorgenommen, dem folgt die vorliegende Ausgabe weitgehend. Zusätzlich aufgenommen wurde eine neuere bislang unveröffentlichte Untersuchung aus dem Nachlass: »›Das muss ein Mann mir sagen‹. Kleists Frauenbild«. Mit »Frauen lesen anders« werden die Essaybände von Ruth Klüger »Wer rechnet schon mit Lesern?« (2021) und »anders lesen. Frauen und Juden in der deutschen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts« (2023) fortgesetzt.

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Literary Essays
Format
Hardback
Pages
264
Price
25.70 €

Author Description

Ruth Klüger (1931-2020) war von 1966 bis 1992 Professorin für Deutsche Philologie an verschiedenen amerikanischen Universitäten, zuletzt an der University of California / Irvine. Von 1978 bis 1986 war sie Herausgeberin der Zeitschrift »The German Quarterly«, von 1980 bis 1985 Vizepräsidentin der Internationalen Vereinigung der Germanisten (IVG). Sie war Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Mit ihrer in mehrere Sprachen übersetzten Autobiographie »weiter leben« (1992) wurde sie einem breiten Publikum im In- und Ausland bekannt. Für ihre Werke erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter: Roswitha-Preis (2006), Lessing-Preis des Freistaates Sachsen (2007),Bundesverdienstkreuz erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland (2008), Ehrendoktorwürde der Universität Wien (2015), Bayerischer Buchpreis - Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten (2016).

Posts

1
All
2.5

Hat nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen, erwas zu langatmig

Prinzipiell kann ich mit dem Thema "Frauen lesen anders" sehr viel anfangen und ich hatte mir viel von dem Buch versprochen. Ich hatte mir allerdings erhofft, die Autorin hätte sich nicht überwiegend mit Schriftstellern der Klassik (Kästner ist natürlich keine Klassik mehr) beschäftigt, sondern hätte sich auch moderner Literatur zugewandt. Da gäbe es bestimmt auch genug aufzuarbeiten. Wenn man Goethe und Kleist vor dem Hintergrund ihrer Zeit betrachtet, sind die Ansichten, die die Herren vertreten, natürlich auch nicht besser, aber immerhin nachvollziehbarer. Die Erstausgabe des Buches ist 1996 erschienen, da hätte es sicherlich viele Themen auch in der neueren Literatur gegeben. Insgesamt fand ich es daher eher sehr langatmig, auch wenn ich besonders auf die Auseinandersetzung mit Goethes Werk, das ich eigentlich sehr schätze, gespannt war.

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