Frauen lesen anders
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Description
Book Information
Author Description
Ruth Klüger (1931-2020) war von 1966 bis 1992 Professorin für Deutsche Philologie an verschiedenen amerikanischen Universitäten, zuletzt an der University of California / Irvine. Von 1978 bis 1986 war sie Herausgeberin der Zeitschrift »The German Quarterly«, von 1980 bis 1985 Vizepräsidentin der Internationalen Vereinigung der Germanisten (IVG). Sie war Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Mit ihrer in mehrere Sprachen übersetzten Autobiographie »weiter leben« (1992) wurde sie einem breiten Publikum im In- und Ausland bekannt. Für ihre Werke erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter: Roswitha-Preis (2006), Lessing-Preis des Freistaates Sachsen (2007),Bundesverdienstkreuz erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland (2008), Ehrendoktorwürde der Universität Wien (2015), Bayerischer Buchpreis - Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten (2016).
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Hat nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen, erwas zu langatmig
Prinzipiell kann ich mit dem Thema "Frauen lesen anders" sehr viel anfangen und ich hatte mir viel von dem Buch versprochen. Ich hatte mir allerdings erhofft, die Autorin hätte sich nicht überwiegend mit Schriftstellern der Klassik (Kästner ist natürlich keine Klassik mehr) beschäftigt, sondern hätte sich auch moderner Literatur zugewandt. Da gäbe es bestimmt auch genug aufzuarbeiten. Wenn man Goethe und Kleist vor dem Hintergrund ihrer Zeit betrachtet, sind die Ansichten, die die Herren vertreten, natürlich auch nicht besser, aber immerhin nachvollziehbarer. Die Erstausgabe des Buches ist 1996 erschienen, da hätte es sicherlich viele Themen auch in der neueren Literatur gegeben. Insgesamt fand ich es daher eher sehr langatmig, auch wenn ich besonders auf die Auseinandersetzung mit Goethes Werk, das ich eigentlich sehr schätze, gespannt war.
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Ruth Klüger (1931-2020) war von 1966 bis 1992 Professorin für Deutsche Philologie an verschiedenen amerikanischen Universitäten, zuletzt an der University of California / Irvine. Von 1978 bis 1986 war sie Herausgeberin der Zeitschrift »The German Quarterly«, von 1980 bis 1985 Vizepräsidentin der Internationalen Vereinigung der Germanisten (IVG). Sie war Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Mit ihrer in mehrere Sprachen übersetzten Autobiographie »weiter leben« (1992) wurde sie einem breiten Publikum im In- und Ausland bekannt. Für ihre Werke erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter: Roswitha-Preis (2006), Lessing-Preis des Freistaates Sachsen (2007),Bundesverdienstkreuz erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland (2008), Ehrendoktorwürde der Universität Wien (2015), Bayerischer Buchpreis - Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten (2016).
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Hat nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen, erwas zu langatmig
Prinzipiell kann ich mit dem Thema "Frauen lesen anders" sehr viel anfangen und ich hatte mir viel von dem Buch versprochen. Ich hatte mir allerdings erhofft, die Autorin hätte sich nicht überwiegend mit Schriftstellern der Klassik (Kästner ist natürlich keine Klassik mehr) beschäftigt, sondern hätte sich auch moderner Literatur zugewandt. Da gäbe es bestimmt auch genug aufzuarbeiten. Wenn man Goethe und Kleist vor dem Hintergrund ihrer Zeit betrachtet, sind die Ansichten, die die Herren vertreten, natürlich auch nicht besser, aber immerhin nachvollziehbarer. Die Erstausgabe des Buches ist 1996 erschienen, da hätte es sicherlich viele Themen auch in der neueren Literatur gegeben. Insgesamt fand ich es daher eher sehr langatmig, auch wenn ich besonders auf die Auseinandersetzung mit Goethes Werk, das ich eigentlich sehr schätze, gespannt war.




