Fragen Sie Ihren Bestatter
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Description
Wie befördert man übergewichtige Tote aus dem obersten Stockwerk auf die Straße? Wie geht man mit den schockierten Angehörigen um? Und wie bekommt man die Knochen in die Urne? In ihrem unter die Haut gehenden Memoir berichtet Caitlin Doughty in teils komischen, teils bizarren Szenen von ihrer etwas anderen Arbeit. Ein eindrucksvolles Plädoyer dafür, unsere Toten nicht länger hinter einem Vorhang aus Angst und Tabus verschwinden zu lassen.
Als die 23-jährige Caitlin Doughty ihren Dienst als Krematoriumsfachkraft antritt, ist ihre erste Aufgabe, eine Leiche zu rasieren. So wird sie im Westwind-Krematorium schnell zur Expertin, die vor keiner Aufgabe zurückschreckt. In ihrem wunderbar offenherzig und ironisch geschriebenen Buch öffnet sie uns die Augen für unseren Umgang mit den Toten. Sie blickt zurück in die Geschichte des Todes und erzählt, was in anderen Kulturen mit den Leichen geschieht. Wer schon immer mit einem guten Freund zur Mitternacht einen Friedhof besuchen wollte, um den Tod mit anderen Augen zu sehen, der sollte diese unvergessliche Geschichte lesen.
Book Information
Author Description
Caitlin Doughty, geb. 1984, heuerte nach ihrem Studium der mittelalterlichen Geschichte bei einem Krematorium an, führt in Los Angeles ein Bestattungsinstitut und gilt in den USA als "Champion der alternativen Bestattungsindustrie" (Independent). Ihre Youtube-Serie "Ask a Mortician" hat Fans auf der ganzen Welt. Mit dem von ihr gegründeten "Order of the Good Death" setzt sie sich dafür ein, die Menschen wieder stärker mit "ihren" Toten zu konfrontieren.
Posts
Interessanter Einblick.,.
....aber man muss damit zurecht kommen. In bestimmten Phasen hätte ich das nicht geschafft obwohl das Buch auch mit dem nötigen Humor geschrieben ist. 😊 Wer also mit recht detaillierten Beschreibungen Verstorbener und verschiedenen Gebräuchen usw gut zurecht kommt, sollte es definitiv lesen. 👍🏽
Es hat stark begonnen,
war unglaublich informativ und hat wirklich interessante Einblicke gegeben. In meinen Augen wurde das Buch ab der Hälfte schwächer, einiges wirkte dann eher biografisch und hatte weniger mit dem Leitthema zu tun. Es las sich trotzdem gut und wäre mit 100 Seiten weniger genau das geworden, was man sich unter dem Titel vorstellt. Der Schreibstil war modern und humorvoll gewählt, das Thema wirkte dadurch lockerer als man annehmen würde. Ich bin trotz der genannten negativen Aspekte dankbar für die Auszüge aus diesen Beruf.
Die Lektüre Fragen Sie Ihren Bestatter von Caitlin Doughty war für mich eine enttäuschende Erfahrung. Der Schreibstil hat mir überhaupt nicht gefallen, er wirkt oft gezwungen und bemüht, was dazu führt, dass die durchaus spannenden Anfangskapitel schnell in Langeweile abdriften. Während ich zu Beginn noch neugierig war, wie Doughty ihre ungewöhnliche Arbeit als Krematoriumsfachkraft beschreibt, musste ich mich nach einiger Zeit regelrecht zwingen, das Buch zu Ende zu lesen. Die interessanten Fragen, wie man übergewichtige Tote aus einem obersten Stockwerk befördert oder mit schockierten Angehörigen umgeht, hätten das Potenzial gehabt, fesselnde Einblicke zu bieten. Stattdessen verliert sich die Autorin in teils komischen, teils bizarren Szenen, die eher verwirrend als aufschlussreich wirken. Doughtys Ansatz, den Tod zu enttabuisieren, klingt vielversprechend, wird jedoch durch einen monotonen Erzählstil und wenig durchdachte Übergänge in der Handlung stark beeinträchtigt. Insgesamt bleibt ein schaler Nachgeschmack, da die vielgepriesene Offenheit und die historischen Rückblicke nicht die erhoffte Tiefgründigkeit erreichen. Das Buch hat mich nicht überzeugt und ich kann es leider nicht empfehlen.

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Wie befördert man übergewichtige Tote aus dem obersten Stockwerk auf die Straße? Wie geht man mit den schockierten Angehörigen um? Und wie bekommt man die Knochen in die Urne? In ihrem unter die Haut gehenden Memoir berichtet Caitlin Doughty in teils komischen, teils bizarren Szenen von ihrer etwas anderen Arbeit. Ein eindrucksvolles Plädoyer dafür, unsere Toten nicht länger hinter einem Vorhang aus Angst und Tabus verschwinden zu lassen.
Als die 23-jährige Caitlin Doughty ihren Dienst als Krematoriumsfachkraft antritt, ist ihre erste Aufgabe, eine Leiche zu rasieren. So wird sie im Westwind-Krematorium schnell zur Expertin, die vor keiner Aufgabe zurückschreckt. In ihrem wunderbar offenherzig und ironisch geschriebenen Buch öffnet sie uns die Augen für unseren Umgang mit den Toten. Sie blickt zurück in die Geschichte des Todes und erzählt, was in anderen Kulturen mit den Leichen geschieht. Wer schon immer mit einem guten Freund zur Mitternacht einen Friedhof besuchen wollte, um den Tod mit anderen Augen zu sehen, der sollte diese unvergessliche Geschichte lesen.
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Caitlin Doughty, geb. 1984, heuerte nach ihrem Studium der mittelalterlichen Geschichte bei einem Krematorium an, führt in Los Angeles ein Bestattungsinstitut und gilt in den USA als "Champion der alternativen Bestattungsindustrie" (Independent). Ihre Youtube-Serie "Ask a Mortician" hat Fans auf der ganzen Welt. Mit dem von ihr gegründeten "Order of the Good Death" setzt sie sich dafür ein, die Menschen wieder stärker mit "ihren" Toten zu konfrontieren.
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Interessanter Einblick.,.
....aber man muss damit zurecht kommen. In bestimmten Phasen hätte ich das nicht geschafft obwohl das Buch auch mit dem nötigen Humor geschrieben ist. 😊 Wer also mit recht detaillierten Beschreibungen Verstorbener und verschiedenen Gebräuchen usw gut zurecht kommt, sollte es definitiv lesen. 👍🏽
Es hat stark begonnen,
war unglaublich informativ und hat wirklich interessante Einblicke gegeben. In meinen Augen wurde das Buch ab der Hälfte schwächer, einiges wirkte dann eher biografisch und hatte weniger mit dem Leitthema zu tun. Es las sich trotzdem gut und wäre mit 100 Seiten weniger genau das geworden, was man sich unter dem Titel vorstellt. Der Schreibstil war modern und humorvoll gewählt, das Thema wirkte dadurch lockerer als man annehmen würde. Ich bin trotz der genannten negativen Aspekte dankbar für die Auszüge aus diesen Beruf.
Die Lektüre Fragen Sie Ihren Bestatter von Caitlin Doughty war für mich eine enttäuschende Erfahrung. Der Schreibstil hat mir überhaupt nicht gefallen, er wirkt oft gezwungen und bemüht, was dazu führt, dass die durchaus spannenden Anfangskapitel schnell in Langeweile abdriften. Während ich zu Beginn noch neugierig war, wie Doughty ihre ungewöhnliche Arbeit als Krematoriumsfachkraft beschreibt, musste ich mich nach einiger Zeit regelrecht zwingen, das Buch zu Ende zu lesen. Die interessanten Fragen, wie man übergewichtige Tote aus einem obersten Stockwerk befördert oder mit schockierten Angehörigen umgeht, hätten das Potenzial gehabt, fesselnde Einblicke zu bieten. Stattdessen verliert sich die Autorin in teils komischen, teils bizarren Szenen, die eher verwirrend als aufschlussreich wirken. Doughtys Ansatz, den Tod zu enttabuisieren, klingt vielversprechend, wird jedoch durch einen monotonen Erzählstil und wenig durchdachte Übergänge in der Handlung stark beeinträchtigt. Insgesamt bleibt ein schaler Nachgeschmack, da die vielgepriesene Offenheit und die historischen Rückblicke nicht die erhoffte Tiefgründigkeit erreichen. Das Buch hat mich nicht überzeugt und ich kann es leider nicht empfehlen.









