Fräulein vom Amt – Spiel auf Leben und Tod
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Description
Alma Täuber ermittelt zwischen Schachspiel-Begeisterung und mysteriösen Vorkommnissen – der dritte Fall für das Fräulein vom Amt
Baden-Baden 1925. Die Kurstadt wird von begeisterten Schach-Anhängern überrannt und brummt wie zur Sommerfrische. Alle wollen das Internationale Schachturnier im prachtvollen Turniersaal des Kurhauses verfolgen. Auch das Fräulein vom Amt Alma Täuber und ihre Freundin Emmi hat das Schachfieber gepackt. Bis ein tragisches Unglück Almas gesamte Aufmerksamkeit fordert.
Gertrude, die Cousine einer Kollegin, wurde tot in einer Wäschetrommel der Waschdampfanstalt gefunden. Die Polizei geht von Unfall oder Selbsttötung aus. Doch Alma erscheint beides eher unwahrscheinlich.
Entgegen der Warnung ihres Freundes – Kriminalkommissar Ludwig Schiller – beginnt sie, Gertrudes Umfeld zu befragen. Und sieht im verruchten Tanzlokal
Libelle
etwas, das nicht für ihre Augen bestimmt ist. Wusste auch Gertrude davon? Und hat sie das das Leben gekostet?
Book Information
Author Description
Ein Foto von ihrer mit Kopfhörern vor einem Schaltschrank sitzenden Großmutter hatte es Regine Bott schon als Kind angetan. Dem Begriff des »Fräulein vom Amt« begegnete sie damals zum ersten Mal, und der Beruf der Telefonistin ließ sie nicht mehr los. Dorothea Böhme begegnete Regine Bott hingegen erst Jahrzehnte später. Und siehe da: Auch das Leben von Dorotheas Großmutter bot so einiges an Romanstoff, stellte sie doch die damaligen Geschlechterrollen auf den Kopf. Die Idee, gemeinsam als Charlotte Blum eine Serie um das Fräulein vom Amt Alma Täuber und ihre unkonventionelle Freundin Emmi zu schreiben, war geboren. Die beiden Autorinnen sind gemeinsam nicht nur schreibend unterwegs, sondern treten auch regelmäßig im Rahmen einer Lesebühne zusammen auf. Sie leben mit ihren Familien in Stuttgart und Kornwestheim.
Posts
Kluger Krimi - Teil 3 der Serie „Fräulein vom Amt“
Ein Schach-Turnier in Baden-Baden, Tote, Diebstahl und Entführung. In den roaring Twenties ist das Fräulein vom Amt, Alma, wieder unterwegs und versucht mit ihrem kriminalistischen Spürsinn den Tod eines jungen Mädchens aufzuklären. Wie in den ersten beiden Teilen ist die Hauptfigur, Alma, schlau und willensstark gezeichnet. Der Fall ist gut konstruiert. Es gibt einige überraschende Momente und Zusammenhänge. In diesem dritten Teil der Serie sind viel mehr gefährliche Szenen für die Hauptperson eingebaut, als man es von den Vorgängern gewohnt ist. Alles in allem ist der Krimi flüssig zu lesen und nach ca einem Viertel des Buches nimmt die Geschichte auch an Fahrt auf, die bis zum Schluss anhält. Eine Leseempfehlung!
Ich fand die ersten beiden Teile der Fräulein vom Amt-Reihe schon richtig gut und auch den dritten Teil fand ich echt gut. Nur das Ende ließ mich unzufrieden zurück. Alma wird von ihrer Arbeitskollegin gebeten, sich mit den Todesumständen ihrer Cousine Gertrude zu beschäftigen. Sie glaubt nicht an einen Unfall. Und Alma bald auch nicht mehr. Sie macht sich mit ihrer Freundin Emmi auf, um in einem Tanzlokal zu ermitteln und findet sich in den Kreisen einer Diebesbande wieder. Aber was hatte Gertrude mit den Diebstählen in den Hotels zu tun? Und gibt es tatsächlich noch eine zweite Bande? Zusätzlich muss sie sich auch mit ihrer Beziehung zu ihrem Freund Ludwig kümmern, denn wenn sie ihn heiratet, dann muss sie ihre Stellung aufgeben. Alma kann, mithilfe von Ludwig und ihrer Freunde, den Fall lösen. Allerdings ist das Buch am Ende, was das Zusammenleben mit Emmi und einer Verlobung mit Ludwig betrifft, komplett offen. Und das fand ich persönlich schade. Natürlich lässt es die Türen für einen vierten Teil offen, aber da immer nur von einer Triologie die Rede war, hätte ich mir hier auch ein Ende gewünscht. Ich hoffe wirklich wirklich, dass es noch einen vierten Band geben wird. Denn so fühlt es sich für mich nicht abschließend an. Deshalb gibt es für mich nur ⭐️⭐️⭐️⭐️/5 Sternen

Bester Teil der Reihe 🎷🎶
"Hier Amt, was beliebt?" Die Kulissen im Hotel, Wäscherei etc., generell Baden-Baden mochte ich nach wie vor sehr gerne. Die Integration des Schachturniers war ebenso gelungen. Rundum fande ich, dass es der beste Teil der Reihe war. Jetzt wo es vorbei ist, werde ich Alma, Emmi, Ludwig und Walter doch ein wenig vermissen. 😉

Guter Krimi, allerdings mit offenem Ende
Das offene Ende bezieht sich hier auf die Figuren, die Beziehungen untereinander und das sie leider zu keinem abschließendem Ende kommen. Das fand ich echt schade, da man nicht weiß und es sich auch nicht recht denken kann, wie es weitergeht. Es ist auch kein weiterer Band angekündigt. Dafür fand ich den Krimnalfall sehr spannend mit seinen ganzen Irrungen und Wirrungen. Es hat richtig Spaß gemacht selbst zu Rätseln und sich neue Theorien auszudenken. Alma finde ich eine tolle Figur, sie hat es mir wirklich angetan, schade nur, dass sie zum Ende hin immer noch so unentschlossen ist. Das Gleiche gilt leider auch für Emmi und Walter, die beiden sind eine tolle Ergänzung und bringen neuen Schwung in die Ermittlungen. Wieder ein toller Fall.
Hier Amt, was beliebt?
Inhalt: 1925. Alma Täuber, die sich ihren Lebensunterhalt als Fräulein vom Amt verdient, wird von ihrer Kollegin Friederike gebeten, den Tod deren Cousine Gertrude aufzuklären. Diese wurde in einer Wäschetrommel gefunden, in der sie erstickt ist. Ein Unfall oder Selbstmord, sagt die Polizei. Daran glaubt Friederike jedoch nicht. Alma beginnt sich umzuhören und gerät schon bald selbst in Gefahr..... Leseeindruck: "Fräulein vom Amt - Spiel auf Leben und Tod" ist der 3. Band um die ermittelnde Telefonistin Alma Täuber. Ich kenne die Vorgänger nicht. Ein bisschen musste ich mich deshalb an die Figuren und ihre Eigenarten gewöhnen. Sie sprechen sich z.B mit Kosenamen untereinander an. Auch im realen Leben muss ich bei so etwas die Augen verdrehen. Im Roman ging es mir nicht anders. Auch manche Wortwahl war für mich gewöhnungsbedürftig. Die Geschichte ist eine Mischung aus Privatleben und Fall. In der Anfangsphase bis zur Mitte kam mir Letzteres manchmal zu kurz. Doch danach wurde es richtig spannend und es gab auch noch eine überraschende Auflösung. Wie ich dem Nachwort entnehmen konnte, gibt es in jedem Band eine Hintergrundveranstaltung. Dieses Mal konnte man ein bisschen rund um das Thema Schach erfahren. Die Figuren sind vielschichtig und haben alle ihre "Macken". Das hat für mich die Geschichte lebendig werden lassen und ich konnte über das ein oder andere Schmunzeln. Den Fräuleins beim Amt über die Schulter zu schauen war eine tolle Zeitreise und hat mir die Anfänge des Telefonierens nahegebracht. Fazit: Alles in allem hat mich "Fräulein vom Amt - Spiel auf Leben und Tod" gut unterhalten. Ich konnte in eine längst vergangene Zeit eintauchen und Alma mit ihrer detektivischen Ader kennenlernen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Ein sehr gelungener 3. Teil der Reihe!
Alma kanns nicht lassen... Baden-Baden, 1925: Gerade brummt es in der Kurstadt, denn aus vielen Ländern der Erde sind Schachspieler angereist, die sich nun miteinander messen. Das lockt viele Zuschauer an, aber leider auch Kriminelle, die sich bereichern möchten. So wird dem Verbrechen an Gertrude, der Cousine von Almas Kollegin Friederike, auch kaum Beachtung geschenkt und laut dem ermittelnden Kriminalpolizisten handelt es sich um Selbstmord oder einen tragischen Unfall. Almas Neugier ist geweckt, als Friederike sie um Hilfe bittet, denn die Umstände passen nicht zu einem Suizid. Obwohl Almas Freund, Kriminalbeamter Ludwig Schiller, sie bittet, die Finger vom Ermitteln zu lassen, kann und will Alma nicht aufhören. So gerät sie in ein Lokal, das als Treffpunkt der örtlichen Kommunisten gilt und begibt sich damit in eine Gefahr, von der sie zu diesem Zeitpunkt noch nichts ahnt... Charlotte Blum, dem Pseudonym von den beiden Autorinnen Regine Bott und Dorothea Böhme, gelingt es immer wieder aufs Neue, spannende, aber ebenso unterhaltsame Krimis, aus dem historischen Baden-Baden, zu erschaffen. Alma Täuber ist eine perfekte Protagonistin, die sich nun mit dem Kriminalpolizisten Ludwig Schiller in einer Liebesbeziehung befindet, was ihrem kriminalistischen Spürsinn noch besser bekommt. Alma und ihre Freundin Emmi sind sehr fortschrittliche junge Frauen, die für einen moderneren Lebensstil und mehr Unabhängigkeit stehen. Sowieso spiegeln sich in der gesamten Handlung die gesellschaftlichen Ansichten und historischen Begebenheiten wider und gewähren einen interessanten Einblick in die damalige Zeit. Verbunden mit dem Kriminalfall entsteht so eine sehr gelungene Geschichte. Alma und ihre Freundin Emmi, aber auch Ludwig und Cousin Walter, sind mir mittlerweile richtig ans Herz gewachsen, weshalb ich mit dem größten Vergnügen diesen dritten Teil der Reihe gelesen habe. Ich liebe die Kombination aus Krimi und historischer Handlung. Deshalb kann ich diesen dritten Band der Reihe rund um Alma Täuber uneingeschränkt weiterempfehlen!

"Fräulein vom Amt – Spiel auf Leben und Tod" entführt den Leser in das prächtige Baden- Baden des Jahres 1925, wo das Schachfieber die Kurstadt erfasst hat. Inmitten dieser aufregenden Zeit wird Alma Täuber, das sympathische Fräulein vom Amt, in einen mysteriösen Fall verwickelt, der ihre detektivischen Fähigkeiten auf die Probe stellt. Der dritte Fall für Alma Täuber beginnt mit einem tragischen Unglück: Gertrude, die Cousine einer Kollegin, wird tot in einer Wäschetrommel gefunden. Während die Polizei von einem Unfall oder Selbstmord ausgeht, zweifelt Alma an dieser simplen Erklärung. Entgegen den Warnungen ihres Freundes, Kriminalkommissar Ludwig Schiller, beginnt sie, Gertrudes Umfeld zu durchleuchten, und stößt dabei auf dunkle Geheimnisse. Die Autorin entführt die Leser in die Welt des Schachturniers im prachtvollen Kurhaus, während sie gleichzeitig Alma auf ihrer gefährlichen Suche nach der Wahrheit begleiten. Dabei wird nicht nur ein spannender Kriminalfall entfaltet, sondern auch die gesellschaftliche Stellung von Mann und Frau in dieser Zeit kritisch hinterfragt. Besonders faszinierend ist Almas Charakter, der sich nicht den Erwartungen der Gesellschaft beugt, sondern mutig ihren eigenen Weg geht. Ihre Unabhängigkeit und Entschlossenheit machen sie zu einer bemerkenswerten Protagonistin, die den Leser von Anfang an fesselt. Ein weiterer Pluspunkt des Buches ist die detailreiche Beschreibung der historischen Kulisse. Die Atmosphäre von Baden-Baden im Jahr 1925 wird lebendig, und man kann sich mühelos in die Zeit und die Ereignisse hineinversetzen. "Fräulein vom Amt – Spiel auf Leben und Tod" ist eine gelungene Mischung aus spannendem Kriminalfall, fesselnder Atmosphäre und kritischer Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Normen. Ein Muss für alle, die historische Krimis mit starken weiblichen Hauptfiguren lieben.
Etwas ruhiger als die ersten beiden Bände, aber trotzdem spannend bis zum Schluss.
Schachmatt für den Mörder „Ich möchte dich … wie sagt man … anheuern?“ (S. 23) Ganz Baden-Baden ist 1925 wegen des Schachturniers und der sich dabei häufenden Taschendiebstähle in heller Aufregung, da interessiert sich kaum jemand für eine in einer Wäschetrommel umgekommene junge Wäscherin. Die Polizei legt sich schnell auf Selbstmord oder Unfall fest und die Ermittlungen zu den Akten. Doch die Cousine der Toten, Almas Kollegin Friederike, ist sich ziemlich sicher, dass ihre Verwandte umgebracht wurde. Allerdings kann sie sich keinen Grund dafür vorstellen, denn das Mädchen war brav und unscheinbar. Also bittet sie Alma, sich der Sache anzunehmen. Deren Freund, Kriminalkommissar Ludwig Schiller, hat Angst um sie, weil sie sich bei ihren letzten Ermittlungen zuoft in Gefahr gebracht hat. Und so richtig motiviert ist Alma zu Beginn auch nicht. Aber dann entdeckt sie in der Wäscherei etwas, dass einen Unfall oder Selbstmord ausschließt. Alma ist mit ihrem Leben zufrieden, genießt es, durch ihre Arbeit als Telefonistin für sich selbst sorgen und mit Ludwig zusammen sein zu können. Doch der will langsam mehr, träumt von einem gemeinsamen Zuhause und einer Familie. Aber soweit ist Alma noch nicht. „Ich habe Angst, meinen Beruf aufzugeben. Meine … Freiheit.“ (S. 194) Sie kann ihre Kolleginnen verstehen, die rote Parolen verbreiten, mit den Suffragetten sympathisieren und die gleichen Freiheiten wie die Männer fordern: einen Beruf trotz Ehe und Hosen statt Röcke. Ihre beste Freundin und Mitbewohnerin Emmi hat von ihrem Chef endlich die Leitung einer eigenen Filiale übertragen bekommen. Dadurch verdient sie mehr und hofft, mit Alma in eine größere Wohnung ziehen zu können, wenn diese die Detektei eröffnet, von der sie schon länger träumt. Dabei übergeht sie Ludwig – wie lange der wohl noch auf Alma warten wird? Das Autorenduo Charlotte Blum hat wieder sehr geschickt das Schachturnier als realen historischen Hintergrund mit einem fiktiven Verbrechen verbunden und die goldenen 20er in der Kurstadt wiederaufleben lassen. Neben ihrer Arbeit und den Nachforschungen, bei denen auch Almas Cousin Walter wieder mit von der Partie ist, genießen die jungen Frauen das Nachtleben, gehen in geheime Kellerkneipen oder fahren mit der letzten Seilbahn auf den Baden-Badener Hausberg Merkur zum Tanzen. Sie sind neugierig auf technische Errungenschaften, wie die ersten Radios, und träumen bereits vom Fernsehern, ohne die Technik benennen zu können. Aber Alma macht sich auch Sorgen, was aus ihrer Arbeit wird, wenn sich die Selbstwahltelefone durchsetzen. Damit zeigen die Autorinnen ein sehr schönes, rundes Bild über Almas Leben zu ihrer Zeit. Im Gegensatz zu den ersten beiden Bänden ist „Spiel auf Leben und Tod“ etwas ruhiger. Alma stürzt sich nicht in atemlose Ermittlungen und jagt ständig neuen Hinweisen nach, sondern überlegt wie beim Schachspiel gründlich ihre nächsten Züge. Trotzdem ist das Buch spannend bis zum Schluss.

Für mich der bisher beste Teil der Reihe und ich mochte sie alle. Die Charaktere sind mir inzwischen ans Herz gewachsen und ich mag es sehr, wie die Autorin den Zeitgeist und ein wenig Lokalkolorit einfließen lässt. Das Thema Schach wurde super eingeflochten, in einen spannenden Fall und die Sprecherin konnte mich ebenfalls wieder überzeugen. Ich bin wirklich neugierig wie sich Almas und Emmis Leben, privat, beruflich und in der Liebe, weiterentwickelt.
Knüpft perfekt an Band 2 an
Wie durch Band 2 bin ich auch durch diesen letzten Band ruck zuck durchgewesen. Aber was bitte war das für ein Ende? Ich kann ja verstehen, dass es hin und wieder nicht verkehrt ist wenn ein Buch endet und einiges weiterhin der Fantasie überlassen bleibt, aber hier hätte ich ein eindeutiges Ende bevorzugt 🫣 Der Krimi im "Schachmilieu" hat mir gefallen.
Ein nettes Buch mit einigen Längen
Fräulein vom Amt Spiel auf Leben und Tod von Charlotte Blum ist der dritte Band der Fräulein Reihe rund um die Telefonistin Alma Täuber. Ich kenne die ersten beiden Teile des Autorenduos bisher nicht, sie liegen aber schon auf meinem SuB. Da das Buch in sich abgeschlossen ist, hatte ich keine Probleme es zu lesen. Alles wichtige aus den Vorgänger Teilen wird erwähnt um einen Zusammenhang zu erkennen und ein paar Handlungen besser zu verstehen. Also für meinen Geschmack muss man nicht unbedingt die anderen Teile kennen. Die Autorinnen entführen den Leser ins Baden-Baden der 1925iger Jahre. In diesem Jahr findet ein internationales Schachtunier statt mit vielen Reichen und Gästen. So bietet es einen tollen Hintergrund für die Geschichte. Alma wird von ihrer Kollegin gebeten sich den Fall um ihre Tote Cousine Gertrude anzusehen. Die junge Wäscherin wurde tot in der Wäschetrommel einer Wäscherei gefunden. Die Polizei geht von Selbstmord oder einen Unfall aus. Aber für Alma und ihre Kollegin spricht auch einiges für Mord. Für Alma entwickelt sich der Fall für sehr verzwickt und gefährlich. Ich bin recht gut und schnell in das Buch reingekommen. Der Anfang war auch spannend und es kamen einem gleich viele Frage in den Kopf. Zudem war es recht unterhaltsam geschrieben und hat einen angenehmen leichten Schreibstil. Gut hat mir der Eindruck der 1920iger Jahre gefallen. So konnte man sich in das damalige Leben gut hineinversetzen und hat die technische Entwicklung quasi Hautnah mit Alma erlebt. Leider wurde der Kriminalfall für mich zusehends zu konstruiert und fadenscheinig. Auch wirkte alles etwas Zusammenhangslos und es wurde sich oft auf andere Dinge konzentrieren. Auch die Auflösung war mir zu unrealistisch und kam recht plötzlich ausgemacht nichts. Auch war die Wortwahl manchmal einfach zu modern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Menschen damals von Dancing, Broadcasting oder Knock out gesprochen haben. Wenn ich einen historischen Roman lese bzw einen Roman der in einer bestimmten Zeit spielt will ich keine zu moderne Sprache darin haben. Das Buch hat ein paar Längen konnte mich aber dennoch recht gut unterhalten.

Glanz, Glamour und Ganoven Worum geht’s? 1925: In Baden-Baden findet ein internationales Schachturnier statt, zu dem Spieler aus der ganzen Welt anreisen. Doch in den Hotels, in denen die Partien nachgespielt werden, verschwinden auf mysteriöse Weise Schmuckstücke und kurz darauf wird eine Tote aufgefunden. Almas Kollegin, die Cousine der Toten, bittet Alma um Hilfe. Meine Meinung: „Fräulein vom Amt – Spiel auf Leben und Tod“ (FISCHER Scherz, 08/2023) des Autorinnenduos hinter dem Pseudonym Charlotte Blum ist bereits der dritte Fall für Alma Täuber, unserem Fräulein vom Amt. Auch hier hat mir der Schreibstil wieder mehr als gut gefallen. Ich wurde hineingerissen ins Baden-Baden des Jahres 1925 und möchte behaupten, dass dies bislang der spannendste Roman der Serie war. Ich mag Alma und ihre Mitbewohnerin Emmi einfach. Beide stehen fest im Leben, aber haben dennoch auch eine jugendliche Leichtigkeit und eine wunderbare Freundschaft, wer möchte nicht so eine Mitbewohnerin/Freundin haben? Dann noch Almas Cousin Walter und ihr Kriminalkommissar Ludwig – ich habe einfach alle seit dem ersten Teil der Serie ins Herz geschlossen und kann schon von diesen liebenswerten Charakteren nicht genug bekommen. Dann gefallen mir auch die geschichtlichen Fakten, die das Autorenduo immer wieder einstreut. Die Verhaftung Hitlers, die Wiedergründung und Wahl der NSDAP, die Kommunisten, die sich heimlich treffen. All dies erfahren wir nebenbei, auch, wie schwierig es doch für eine Frau ist, wenn sie erst verheiratet ist. Für Ehe ihre Selbstständigkeit aufgeben muss. Und Charlotte Blum nimmt uns wieder mit ins Nachtleben der goldenen 1920er Jahre sowie zum internationalen Schachturnier. Auch die Ermittlungen sind wieder außergewöhnlich spannend. Mit den damaligen Methoden jagen wir an Almas und Ludwigs Seite den Mörder von Gertrud. Und nicht nur mit Mord haben wir es zu tun, sondern auch mit organisierter Kriminalität – wirklich spannend aufgebaut und dargestellt. Ich mag Emmis offene und herzliche Art, Almas Scharfsinn und wie die Ermittlungen aufgebaut sind. Wie wir von Hinweis zu Hinweis geführt werden. Und hier hatten wir für einen Roman sogar einen richtig spannenden Showdown, bei dem die letzten Seiten des Buches noch schneller dahingeflogen sind! Ich habe mich wohlgefühlt in diesem Buch, habe gerne mitgerätselt, hinter die Kulissen gesehen und an den Ermittlungen teilgehabt und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Fall von unserem Fräulein vom Amt und natürlich auch darauf, wie es privat und beruflich mit den Protagonisten weitergeht, die mir von mal zu mal mehr ans Herz wachsen! Fazit: Mit „Fräulein vom Amt – Spiel auf Leben und Tod“ setzt das Autorinnenduo hinter dem Pseudonym Charlotte Blum die Erfolgsserie um Alma Täuber fort. Und der Roman ist wirklich wieder toll! Es war richtiggehend ein Pageturner, der uns ins Baden-Baden im Jahr 1925 geführt hat. Zu den politischen und gesellschaftlichen Ereignissen und zu einem neuen Fall für Alma, der es wieder ins ich hatte. Ich mochte das schillernde Nachtleben, die spannenden Ermittlungen und den fulminanten Showdown, bei dem Alma mal wieder den Fall gelöst hatte und jetzt freue ich mich auf den nächsten Fall. 5 Sterne von mir und ich bin gespannt, wie es privat und beruflich mit den Protagonisten weitergeht, die mir total ans Herz gewachsen sind - „Fräulein vom Amt“ ist definitiv eine meiner Lieblingsserien!
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Alma Täuber ermittelt zwischen Schachspiel-Begeisterung und mysteriösen Vorkommnissen – der dritte Fall für das Fräulein vom Amt
Baden-Baden 1925. Die Kurstadt wird von begeisterten Schach-Anhängern überrannt und brummt wie zur Sommerfrische. Alle wollen das Internationale Schachturnier im prachtvollen Turniersaal des Kurhauses verfolgen. Auch das Fräulein vom Amt Alma Täuber und ihre Freundin Emmi hat das Schachfieber gepackt. Bis ein tragisches Unglück Almas gesamte Aufmerksamkeit fordert.
Gertrude, die Cousine einer Kollegin, wurde tot in einer Wäschetrommel der Waschdampfanstalt gefunden. Die Polizei geht von Unfall oder Selbsttötung aus. Doch Alma erscheint beides eher unwahrscheinlich.
Entgegen der Warnung ihres Freundes – Kriminalkommissar Ludwig Schiller – beginnt sie, Gertrudes Umfeld zu befragen. Und sieht im verruchten Tanzlokal
Libelle
etwas, das nicht für ihre Augen bestimmt ist. Wusste auch Gertrude davon? Und hat sie das das Leben gekostet?
Book Information
Author Description
Ein Foto von ihrer mit Kopfhörern vor einem Schaltschrank sitzenden Großmutter hatte es Regine Bott schon als Kind angetan. Dem Begriff des »Fräulein vom Amt« begegnete sie damals zum ersten Mal, und der Beruf der Telefonistin ließ sie nicht mehr los. Dorothea Böhme begegnete Regine Bott hingegen erst Jahrzehnte später. Und siehe da: Auch das Leben von Dorotheas Großmutter bot so einiges an Romanstoff, stellte sie doch die damaligen Geschlechterrollen auf den Kopf. Die Idee, gemeinsam als Charlotte Blum eine Serie um das Fräulein vom Amt Alma Täuber und ihre unkonventionelle Freundin Emmi zu schreiben, war geboren. Die beiden Autorinnen sind gemeinsam nicht nur schreibend unterwegs, sondern treten auch regelmäßig im Rahmen einer Lesebühne zusammen auf. Sie leben mit ihren Familien in Stuttgart und Kornwestheim.
Posts
Kluger Krimi - Teil 3 der Serie „Fräulein vom Amt“
Ein Schach-Turnier in Baden-Baden, Tote, Diebstahl und Entführung. In den roaring Twenties ist das Fräulein vom Amt, Alma, wieder unterwegs und versucht mit ihrem kriminalistischen Spürsinn den Tod eines jungen Mädchens aufzuklären. Wie in den ersten beiden Teilen ist die Hauptfigur, Alma, schlau und willensstark gezeichnet. Der Fall ist gut konstruiert. Es gibt einige überraschende Momente und Zusammenhänge. In diesem dritten Teil der Serie sind viel mehr gefährliche Szenen für die Hauptperson eingebaut, als man es von den Vorgängern gewohnt ist. Alles in allem ist der Krimi flüssig zu lesen und nach ca einem Viertel des Buches nimmt die Geschichte auch an Fahrt auf, die bis zum Schluss anhält. Eine Leseempfehlung!
Ich fand die ersten beiden Teile der Fräulein vom Amt-Reihe schon richtig gut und auch den dritten Teil fand ich echt gut. Nur das Ende ließ mich unzufrieden zurück. Alma wird von ihrer Arbeitskollegin gebeten, sich mit den Todesumständen ihrer Cousine Gertrude zu beschäftigen. Sie glaubt nicht an einen Unfall. Und Alma bald auch nicht mehr. Sie macht sich mit ihrer Freundin Emmi auf, um in einem Tanzlokal zu ermitteln und findet sich in den Kreisen einer Diebesbande wieder. Aber was hatte Gertrude mit den Diebstählen in den Hotels zu tun? Und gibt es tatsächlich noch eine zweite Bande? Zusätzlich muss sie sich auch mit ihrer Beziehung zu ihrem Freund Ludwig kümmern, denn wenn sie ihn heiratet, dann muss sie ihre Stellung aufgeben. Alma kann, mithilfe von Ludwig und ihrer Freunde, den Fall lösen. Allerdings ist das Buch am Ende, was das Zusammenleben mit Emmi und einer Verlobung mit Ludwig betrifft, komplett offen. Und das fand ich persönlich schade. Natürlich lässt es die Türen für einen vierten Teil offen, aber da immer nur von einer Triologie die Rede war, hätte ich mir hier auch ein Ende gewünscht. Ich hoffe wirklich wirklich, dass es noch einen vierten Band geben wird. Denn so fühlt es sich für mich nicht abschließend an. Deshalb gibt es für mich nur ⭐️⭐️⭐️⭐️/5 Sternen

Bester Teil der Reihe 🎷🎶
"Hier Amt, was beliebt?" Die Kulissen im Hotel, Wäscherei etc., generell Baden-Baden mochte ich nach wie vor sehr gerne. Die Integration des Schachturniers war ebenso gelungen. Rundum fande ich, dass es der beste Teil der Reihe war. Jetzt wo es vorbei ist, werde ich Alma, Emmi, Ludwig und Walter doch ein wenig vermissen. 😉

Guter Krimi, allerdings mit offenem Ende
Das offene Ende bezieht sich hier auf die Figuren, die Beziehungen untereinander und das sie leider zu keinem abschließendem Ende kommen. Das fand ich echt schade, da man nicht weiß und es sich auch nicht recht denken kann, wie es weitergeht. Es ist auch kein weiterer Band angekündigt. Dafür fand ich den Krimnalfall sehr spannend mit seinen ganzen Irrungen und Wirrungen. Es hat richtig Spaß gemacht selbst zu Rätseln und sich neue Theorien auszudenken. Alma finde ich eine tolle Figur, sie hat es mir wirklich angetan, schade nur, dass sie zum Ende hin immer noch so unentschlossen ist. Das Gleiche gilt leider auch für Emmi und Walter, die beiden sind eine tolle Ergänzung und bringen neuen Schwung in die Ermittlungen. Wieder ein toller Fall.
Hier Amt, was beliebt?
Inhalt: 1925. Alma Täuber, die sich ihren Lebensunterhalt als Fräulein vom Amt verdient, wird von ihrer Kollegin Friederike gebeten, den Tod deren Cousine Gertrude aufzuklären. Diese wurde in einer Wäschetrommel gefunden, in der sie erstickt ist. Ein Unfall oder Selbstmord, sagt die Polizei. Daran glaubt Friederike jedoch nicht. Alma beginnt sich umzuhören und gerät schon bald selbst in Gefahr..... Leseeindruck: "Fräulein vom Amt - Spiel auf Leben und Tod" ist der 3. Band um die ermittelnde Telefonistin Alma Täuber. Ich kenne die Vorgänger nicht. Ein bisschen musste ich mich deshalb an die Figuren und ihre Eigenarten gewöhnen. Sie sprechen sich z.B mit Kosenamen untereinander an. Auch im realen Leben muss ich bei so etwas die Augen verdrehen. Im Roman ging es mir nicht anders. Auch manche Wortwahl war für mich gewöhnungsbedürftig. Die Geschichte ist eine Mischung aus Privatleben und Fall. In der Anfangsphase bis zur Mitte kam mir Letzteres manchmal zu kurz. Doch danach wurde es richtig spannend und es gab auch noch eine überraschende Auflösung. Wie ich dem Nachwort entnehmen konnte, gibt es in jedem Band eine Hintergrundveranstaltung. Dieses Mal konnte man ein bisschen rund um das Thema Schach erfahren. Die Figuren sind vielschichtig und haben alle ihre "Macken". Das hat für mich die Geschichte lebendig werden lassen und ich konnte über das ein oder andere Schmunzeln. Den Fräuleins beim Amt über die Schulter zu schauen war eine tolle Zeitreise und hat mir die Anfänge des Telefonierens nahegebracht. Fazit: Alles in allem hat mich "Fräulein vom Amt - Spiel auf Leben und Tod" gut unterhalten. Ich konnte in eine längst vergangene Zeit eintauchen und Alma mit ihrer detektivischen Ader kennenlernen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Ein sehr gelungener 3. Teil der Reihe!
Alma kanns nicht lassen... Baden-Baden, 1925: Gerade brummt es in der Kurstadt, denn aus vielen Ländern der Erde sind Schachspieler angereist, die sich nun miteinander messen. Das lockt viele Zuschauer an, aber leider auch Kriminelle, die sich bereichern möchten. So wird dem Verbrechen an Gertrude, der Cousine von Almas Kollegin Friederike, auch kaum Beachtung geschenkt und laut dem ermittelnden Kriminalpolizisten handelt es sich um Selbstmord oder einen tragischen Unfall. Almas Neugier ist geweckt, als Friederike sie um Hilfe bittet, denn die Umstände passen nicht zu einem Suizid. Obwohl Almas Freund, Kriminalbeamter Ludwig Schiller, sie bittet, die Finger vom Ermitteln zu lassen, kann und will Alma nicht aufhören. So gerät sie in ein Lokal, das als Treffpunkt der örtlichen Kommunisten gilt und begibt sich damit in eine Gefahr, von der sie zu diesem Zeitpunkt noch nichts ahnt... Charlotte Blum, dem Pseudonym von den beiden Autorinnen Regine Bott und Dorothea Böhme, gelingt es immer wieder aufs Neue, spannende, aber ebenso unterhaltsame Krimis, aus dem historischen Baden-Baden, zu erschaffen. Alma Täuber ist eine perfekte Protagonistin, die sich nun mit dem Kriminalpolizisten Ludwig Schiller in einer Liebesbeziehung befindet, was ihrem kriminalistischen Spürsinn noch besser bekommt. Alma und ihre Freundin Emmi sind sehr fortschrittliche junge Frauen, die für einen moderneren Lebensstil und mehr Unabhängigkeit stehen. Sowieso spiegeln sich in der gesamten Handlung die gesellschaftlichen Ansichten und historischen Begebenheiten wider und gewähren einen interessanten Einblick in die damalige Zeit. Verbunden mit dem Kriminalfall entsteht so eine sehr gelungene Geschichte. Alma und ihre Freundin Emmi, aber auch Ludwig und Cousin Walter, sind mir mittlerweile richtig ans Herz gewachsen, weshalb ich mit dem größten Vergnügen diesen dritten Teil der Reihe gelesen habe. Ich liebe die Kombination aus Krimi und historischer Handlung. Deshalb kann ich diesen dritten Band der Reihe rund um Alma Täuber uneingeschränkt weiterempfehlen!

"Fräulein vom Amt – Spiel auf Leben und Tod" entführt den Leser in das prächtige Baden- Baden des Jahres 1925, wo das Schachfieber die Kurstadt erfasst hat. Inmitten dieser aufregenden Zeit wird Alma Täuber, das sympathische Fräulein vom Amt, in einen mysteriösen Fall verwickelt, der ihre detektivischen Fähigkeiten auf die Probe stellt. Der dritte Fall für Alma Täuber beginnt mit einem tragischen Unglück: Gertrude, die Cousine einer Kollegin, wird tot in einer Wäschetrommel gefunden. Während die Polizei von einem Unfall oder Selbstmord ausgeht, zweifelt Alma an dieser simplen Erklärung. Entgegen den Warnungen ihres Freundes, Kriminalkommissar Ludwig Schiller, beginnt sie, Gertrudes Umfeld zu durchleuchten, und stößt dabei auf dunkle Geheimnisse. Die Autorin entführt die Leser in die Welt des Schachturniers im prachtvollen Kurhaus, während sie gleichzeitig Alma auf ihrer gefährlichen Suche nach der Wahrheit begleiten. Dabei wird nicht nur ein spannender Kriminalfall entfaltet, sondern auch die gesellschaftliche Stellung von Mann und Frau in dieser Zeit kritisch hinterfragt. Besonders faszinierend ist Almas Charakter, der sich nicht den Erwartungen der Gesellschaft beugt, sondern mutig ihren eigenen Weg geht. Ihre Unabhängigkeit und Entschlossenheit machen sie zu einer bemerkenswerten Protagonistin, die den Leser von Anfang an fesselt. Ein weiterer Pluspunkt des Buches ist die detailreiche Beschreibung der historischen Kulisse. Die Atmosphäre von Baden-Baden im Jahr 1925 wird lebendig, und man kann sich mühelos in die Zeit und die Ereignisse hineinversetzen. "Fräulein vom Amt – Spiel auf Leben und Tod" ist eine gelungene Mischung aus spannendem Kriminalfall, fesselnder Atmosphäre und kritischer Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Normen. Ein Muss für alle, die historische Krimis mit starken weiblichen Hauptfiguren lieben.
Etwas ruhiger als die ersten beiden Bände, aber trotzdem spannend bis zum Schluss.
Schachmatt für den Mörder „Ich möchte dich … wie sagt man … anheuern?“ (S. 23) Ganz Baden-Baden ist 1925 wegen des Schachturniers und der sich dabei häufenden Taschendiebstähle in heller Aufregung, da interessiert sich kaum jemand für eine in einer Wäschetrommel umgekommene junge Wäscherin. Die Polizei legt sich schnell auf Selbstmord oder Unfall fest und die Ermittlungen zu den Akten. Doch die Cousine der Toten, Almas Kollegin Friederike, ist sich ziemlich sicher, dass ihre Verwandte umgebracht wurde. Allerdings kann sie sich keinen Grund dafür vorstellen, denn das Mädchen war brav und unscheinbar. Also bittet sie Alma, sich der Sache anzunehmen. Deren Freund, Kriminalkommissar Ludwig Schiller, hat Angst um sie, weil sie sich bei ihren letzten Ermittlungen zuoft in Gefahr gebracht hat. Und so richtig motiviert ist Alma zu Beginn auch nicht. Aber dann entdeckt sie in der Wäscherei etwas, dass einen Unfall oder Selbstmord ausschließt. Alma ist mit ihrem Leben zufrieden, genießt es, durch ihre Arbeit als Telefonistin für sich selbst sorgen und mit Ludwig zusammen sein zu können. Doch der will langsam mehr, träumt von einem gemeinsamen Zuhause und einer Familie. Aber soweit ist Alma noch nicht. „Ich habe Angst, meinen Beruf aufzugeben. Meine … Freiheit.“ (S. 194) Sie kann ihre Kolleginnen verstehen, die rote Parolen verbreiten, mit den Suffragetten sympathisieren und die gleichen Freiheiten wie die Männer fordern: einen Beruf trotz Ehe und Hosen statt Röcke. Ihre beste Freundin und Mitbewohnerin Emmi hat von ihrem Chef endlich die Leitung einer eigenen Filiale übertragen bekommen. Dadurch verdient sie mehr und hofft, mit Alma in eine größere Wohnung ziehen zu können, wenn diese die Detektei eröffnet, von der sie schon länger träumt. Dabei übergeht sie Ludwig – wie lange der wohl noch auf Alma warten wird? Das Autorenduo Charlotte Blum hat wieder sehr geschickt das Schachturnier als realen historischen Hintergrund mit einem fiktiven Verbrechen verbunden und die goldenen 20er in der Kurstadt wiederaufleben lassen. Neben ihrer Arbeit und den Nachforschungen, bei denen auch Almas Cousin Walter wieder mit von der Partie ist, genießen die jungen Frauen das Nachtleben, gehen in geheime Kellerkneipen oder fahren mit der letzten Seilbahn auf den Baden-Badener Hausberg Merkur zum Tanzen. Sie sind neugierig auf technische Errungenschaften, wie die ersten Radios, und träumen bereits vom Fernsehern, ohne die Technik benennen zu können. Aber Alma macht sich auch Sorgen, was aus ihrer Arbeit wird, wenn sich die Selbstwahltelefone durchsetzen. Damit zeigen die Autorinnen ein sehr schönes, rundes Bild über Almas Leben zu ihrer Zeit. Im Gegensatz zu den ersten beiden Bänden ist „Spiel auf Leben und Tod“ etwas ruhiger. Alma stürzt sich nicht in atemlose Ermittlungen und jagt ständig neuen Hinweisen nach, sondern überlegt wie beim Schachspiel gründlich ihre nächsten Züge. Trotzdem ist das Buch spannend bis zum Schluss.

Für mich der bisher beste Teil der Reihe und ich mochte sie alle. Die Charaktere sind mir inzwischen ans Herz gewachsen und ich mag es sehr, wie die Autorin den Zeitgeist und ein wenig Lokalkolorit einfließen lässt. Das Thema Schach wurde super eingeflochten, in einen spannenden Fall und die Sprecherin konnte mich ebenfalls wieder überzeugen. Ich bin wirklich neugierig wie sich Almas und Emmis Leben, privat, beruflich und in der Liebe, weiterentwickelt.
Knüpft perfekt an Band 2 an
Wie durch Band 2 bin ich auch durch diesen letzten Band ruck zuck durchgewesen. Aber was bitte war das für ein Ende? Ich kann ja verstehen, dass es hin und wieder nicht verkehrt ist wenn ein Buch endet und einiges weiterhin der Fantasie überlassen bleibt, aber hier hätte ich ein eindeutiges Ende bevorzugt 🫣 Der Krimi im "Schachmilieu" hat mir gefallen.
Ein nettes Buch mit einigen Längen
Fräulein vom Amt Spiel auf Leben und Tod von Charlotte Blum ist der dritte Band der Fräulein Reihe rund um die Telefonistin Alma Täuber. Ich kenne die ersten beiden Teile des Autorenduos bisher nicht, sie liegen aber schon auf meinem SuB. Da das Buch in sich abgeschlossen ist, hatte ich keine Probleme es zu lesen. Alles wichtige aus den Vorgänger Teilen wird erwähnt um einen Zusammenhang zu erkennen und ein paar Handlungen besser zu verstehen. Also für meinen Geschmack muss man nicht unbedingt die anderen Teile kennen. Die Autorinnen entführen den Leser ins Baden-Baden der 1925iger Jahre. In diesem Jahr findet ein internationales Schachtunier statt mit vielen Reichen und Gästen. So bietet es einen tollen Hintergrund für die Geschichte. Alma wird von ihrer Kollegin gebeten sich den Fall um ihre Tote Cousine Gertrude anzusehen. Die junge Wäscherin wurde tot in der Wäschetrommel einer Wäscherei gefunden. Die Polizei geht von Selbstmord oder einen Unfall aus. Aber für Alma und ihre Kollegin spricht auch einiges für Mord. Für Alma entwickelt sich der Fall für sehr verzwickt und gefährlich. Ich bin recht gut und schnell in das Buch reingekommen. Der Anfang war auch spannend und es kamen einem gleich viele Frage in den Kopf. Zudem war es recht unterhaltsam geschrieben und hat einen angenehmen leichten Schreibstil. Gut hat mir der Eindruck der 1920iger Jahre gefallen. So konnte man sich in das damalige Leben gut hineinversetzen und hat die technische Entwicklung quasi Hautnah mit Alma erlebt. Leider wurde der Kriminalfall für mich zusehends zu konstruiert und fadenscheinig. Auch wirkte alles etwas Zusammenhangslos und es wurde sich oft auf andere Dinge konzentrieren. Auch die Auflösung war mir zu unrealistisch und kam recht plötzlich ausgemacht nichts. Auch war die Wortwahl manchmal einfach zu modern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Menschen damals von Dancing, Broadcasting oder Knock out gesprochen haben. Wenn ich einen historischen Roman lese bzw einen Roman der in einer bestimmten Zeit spielt will ich keine zu moderne Sprache darin haben. Das Buch hat ein paar Längen konnte mich aber dennoch recht gut unterhalten.

Glanz, Glamour und Ganoven Worum geht’s? 1925: In Baden-Baden findet ein internationales Schachturnier statt, zu dem Spieler aus der ganzen Welt anreisen. Doch in den Hotels, in denen die Partien nachgespielt werden, verschwinden auf mysteriöse Weise Schmuckstücke und kurz darauf wird eine Tote aufgefunden. Almas Kollegin, die Cousine der Toten, bittet Alma um Hilfe. Meine Meinung: „Fräulein vom Amt – Spiel auf Leben und Tod“ (FISCHER Scherz, 08/2023) des Autorinnenduos hinter dem Pseudonym Charlotte Blum ist bereits der dritte Fall für Alma Täuber, unserem Fräulein vom Amt. Auch hier hat mir der Schreibstil wieder mehr als gut gefallen. Ich wurde hineingerissen ins Baden-Baden des Jahres 1925 und möchte behaupten, dass dies bislang der spannendste Roman der Serie war. Ich mag Alma und ihre Mitbewohnerin Emmi einfach. Beide stehen fest im Leben, aber haben dennoch auch eine jugendliche Leichtigkeit und eine wunderbare Freundschaft, wer möchte nicht so eine Mitbewohnerin/Freundin haben? Dann noch Almas Cousin Walter und ihr Kriminalkommissar Ludwig – ich habe einfach alle seit dem ersten Teil der Serie ins Herz geschlossen und kann schon von diesen liebenswerten Charakteren nicht genug bekommen. Dann gefallen mir auch die geschichtlichen Fakten, die das Autorenduo immer wieder einstreut. Die Verhaftung Hitlers, die Wiedergründung und Wahl der NSDAP, die Kommunisten, die sich heimlich treffen. All dies erfahren wir nebenbei, auch, wie schwierig es doch für eine Frau ist, wenn sie erst verheiratet ist. Für Ehe ihre Selbstständigkeit aufgeben muss. Und Charlotte Blum nimmt uns wieder mit ins Nachtleben der goldenen 1920er Jahre sowie zum internationalen Schachturnier. Auch die Ermittlungen sind wieder außergewöhnlich spannend. Mit den damaligen Methoden jagen wir an Almas und Ludwigs Seite den Mörder von Gertrud. Und nicht nur mit Mord haben wir es zu tun, sondern auch mit organisierter Kriminalität – wirklich spannend aufgebaut und dargestellt. Ich mag Emmis offene und herzliche Art, Almas Scharfsinn und wie die Ermittlungen aufgebaut sind. Wie wir von Hinweis zu Hinweis geführt werden. Und hier hatten wir für einen Roman sogar einen richtig spannenden Showdown, bei dem die letzten Seiten des Buches noch schneller dahingeflogen sind! Ich habe mich wohlgefühlt in diesem Buch, habe gerne mitgerätselt, hinter die Kulissen gesehen und an den Ermittlungen teilgehabt und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Fall von unserem Fräulein vom Amt und natürlich auch darauf, wie es privat und beruflich mit den Protagonisten weitergeht, die mir von mal zu mal mehr ans Herz wachsen! Fazit: Mit „Fräulein vom Amt – Spiel auf Leben und Tod“ setzt das Autorinnenduo hinter dem Pseudonym Charlotte Blum die Erfolgsserie um Alma Täuber fort. Und der Roman ist wirklich wieder toll! Es war richtiggehend ein Pageturner, der uns ins Baden-Baden im Jahr 1925 geführt hat. Zu den politischen und gesellschaftlichen Ereignissen und zu einem neuen Fall für Alma, der es wieder ins ich hatte. Ich mochte das schillernde Nachtleben, die spannenden Ermittlungen und den fulminanten Showdown, bei dem Alma mal wieder den Fall gelöst hatte und jetzt freue ich mich auf den nächsten Fall. 5 Sterne von mir und ich bin gespannt, wie es privat und beruflich mit den Protagonisten weitergeht, die mir total ans Herz gewachsen sind - „Fräulein vom Amt“ ist definitiv eine meiner Lieblingsserien!























