Flitterwochen
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Posts
Ich glaube, ich habe alles von Anne Hertz gelesen und mochte jedes einzelne Buch! Aber “Flitterwochen” enttäuschte mich schon auf den ersten Seiten. Tine zieht in einer Bank versehentlich eine Wasserspritzpistole aus ihrer überdimensionierten Handtasche, woraufhin der Bankangestellte an einen Überfall denkt. Eine ältere Dame wirft sich auf sie und bittet sie, sie als Geisel zu nehmen und mit den soeben selbst abgehobenen 20.000€ zu fliehen. Tine, die gerade Geld für den Flug in die Flitterwochen abholen möchte, macht den ganzen Quatsch sofort mit, statt das Missverständnis zu klären. Es folgt eine Reise nach Polen, bei der natürlich ein junger Mann anwesend ist, der (versteht sich von selbst) viel besser zu Tine passt als der hölzerne Verlobte, der sich unterdessen mehr um seinen Ruf als um seine polizeilich gesuchte Freundin sorgt. Die Geschichte ist durch und durch hanebüchen und unglaubwürdig, punktet jedoch mit amüsanten Begebenheiten in Polen und natürlich dem zu erwartenden Schuss Romantik. Die Protagonisten Tine und Jan, sowie Oma Gerda sind liebenswert und Jans polnische Familie erfüllt so manches Klischee, jedoch auf humorvolle und bezaubernde Weise. Anhand der Danksagung zum Schluss des Buches ist dann auch nachvollziehbar, wie es zu der Idee zu “Flitterwochen” gekommen sein muss. Es sollte offensichtlich ein Buch über eine Reise nach Polen werden, im Zusammenhang mit der Sehnsucht der Vertriebenen nach ihrer Heimat. Diese ist auch gut zum Ausdruck gebracht worden, immer mit Blick auf beide Seiten. Alles in Allem ist “Flitterwochen” mit seiner an den Haaren herbeigezogenen Geschichte weit hinter meinen Erwartungen zurück geblieben, nicht nur was die Story an sich betrifft, sondern es mangelte auch an Witz und Schlagfertigkeit. (c) Tintenelfe www.tintenhain.de
Eine süße, kurzweilige Geschichte, die Klischees auf humorvolle Weise aufrollt und zerlegt. Zwischendurch war es mir schon ein wenig zu verrückt, aber trotzdem war es auch sehr lustig. Es gab keine überraschenden Wendungen, denn bei dieser Art von Geschichten ist das Ende eigentlich immer vorhersehbar. Aber man wird gut unterhalten. Für zwischendurch ganz nett. Außerdem gab es auch die ein oder andere tiefgründige Weisheit fürs eigene Leben, die man mitnehmen kann. Die Figuren waren allesamt sehr sympathisch, außer natürlich der klassische Antagonist, den man wirklich schon ab dem ersten Mal, wo er den Mund aufmacht, nicht leiden kann. Alles in allem gut für kurze, humorvolle Unterhaltung, ohne nachdenken zu müssen.
Description
Book Information
Posts
Ich glaube, ich habe alles von Anne Hertz gelesen und mochte jedes einzelne Buch! Aber “Flitterwochen” enttäuschte mich schon auf den ersten Seiten. Tine zieht in einer Bank versehentlich eine Wasserspritzpistole aus ihrer überdimensionierten Handtasche, woraufhin der Bankangestellte an einen Überfall denkt. Eine ältere Dame wirft sich auf sie und bittet sie, sie als Geisel zu nehmen und mit den soeben selbst abgehobenen 20.000€ zu fliehen. Tine, die gerade Geld für den Flug in die Flitterwochen abholen möchte, macht den ganzen Quatsch sofort mit, statt das Missverständnis zu klären. Es folgt eine Reise nach Polen, bei der natürlich ein junger Mann anwesend ist, der (versteht sich von selbst) viel besser zu Tine passt als der hölzerne Verlobte, der sich unterdessen mehr um seinen Ruf als um seine polizeilich gesuchte Freundin sorgt. Die Geschichte ist durch und durch hanebüchen und unglaubwürdig, punktet jedoch mit amüsanten Begebenheiten in Polen und natürlich dem zu erwartenden Schuss Romantik. Die Protagonisten Tine und Jan, sowie Oma Gerda sind liebenswert und Jans polnische Familie erfüllt so manches Klischee, jedoch auf humorvolle und bezaubernde Weise. Anhand der Danksagung zum Schluss des Buches ist dann auch nachvollziehbar, wie es zu der Idee zu “Flitterwochen” gekommen sein muss. Es sollte offensichtlich ein Buch über eine Reise nach Polen werden, im Zusammenhang mit der Sehnsucht der Vertriebenen nach ihrer Heimat. Diese ist auch gut zum Ausdruck gebracht worden, immer mit Blick auf beide Seiten. Alles in Allem ist “Flitterwochen” mit seiner an den Haaren herbeigezogenen Geschichte weit hinter meinen Erwartungen zurück geblieben, nicht nur was die Story an sich betrifft, sondern es mangelte auch an Witz und Schlagfertigkeit. (c) Tintenelfe www.tintenhain.de
Eine süße, kurzweilige Geschichte, die Klischees auf humorvolle Weise aufrollt und zerlegt. Zwischendurch war es mir schon ein wenig zu verrückt, aber trotzdem war es auch sehr lustig. Es gab keine überraschenden Wendungen, denn bei dieser Art von Geschichten ist das Ende eigentlich immer vorhersehbar. Aber man wird gut unterhalten. Für zwischendurch ganz nett. Außerdem gab es auch die ein oder andere tiefgründige Weisheit fürs eigene Leben, die man mitnehmen kann. Die Figuren waren allesamt sehr sympathisch, außer natürlich der klassische Antagonist, den man wirklich schon ab dem ersten Mal, wo er den Mund aufmacht, nicht leiden kann. Alles in allem gut für kurze, humorvolle Unterhaltung, ohne nachdenken zu müssen.








