Fliegender Stern

Fliegender Stern

Softcover
3.828
FreundschaftAbenteuer KinderbuchTiereBücher Für Lesefaule

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Description

Eines Tages machen sich die beiden Indianerjungen Fliegender Stern und Grasvogel mutig und ohne Wissen der Erwachsenen auf den Weg zu den Weißen, um zu erfahren, warum diese in ihr Land gekommen sind, die Eisenbahn gebaut und die großen Büffelherden vertrieben haben, so dass die Indianer um ihre Existenz fürchten müssen. Auch wenn sich diese Entwicklung nicht zurückdrehen lässt, machen die beiden Jungen die Erfahrung, dass es durchaus Weiße gibt, mit denen man reden kann und die die Indianer respektieren. Als Fliegender Stern und Grasvogel dann von ihrem Abenteuer zurückkehren, werden sie von ihrem Stamm für diese mutige, wenn auch eigenwillige Aktion voller Hochachtung empfangen.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Adventure
Format
Softcover
Pages
112
Price
6.20 €

Author Description

Ursula Wölfel stammte aus Duisburg-Hamborn im Ruhrgebiet. Sie studierte Germanistik in Heidelberg und arbeitete nach dem Krieg als Schulhelferin im Odenwald. Nach abgeschlossener Lehrerausbildung und Pädagogikstudium unterrichtete sie als Sonderschullehrerin in Darmstadt. Ab 1961 lebte Ursula Wölfel als freie Schriftstellerin im Odenwald. Ihre Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und in mehr als 15 Sprachen übersetzt. Für ihr Gesamtwerk erhielt sie den 1991 erstmals verliehenen Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises. Ursula Wölfel verstarb im Juli 2014.

Posts

4
All
3.5

Schön zu lesen.

Kindgerechte Erzählung, die die Geschichte von Amerikas Ureinwohnern und die Auseinandersetzungen und Probleme durch die Besiedlung behandelt. Es ist schnell gelesen. Kurze und leicht verständliche Sätze, zum Vorlesen oder zum selber lesen. Für Kinder bestimmt eine tolle Geschichte.

3.5

Tolle Geschichte, aber leider schlecht gealtert 🙈

- Bücherschrankfund & Re-read - "Fliegender Stern" war eins meiner Lieblingsbücher als Kind in der Grundschule. Jetzt beim Re-read ist mir leider aufgefallen wie schlecht das Buch gealtert ist 😓 Das Buch ist leider ganz im damaligen Zeitgeist geschrieben: sehr stark normalisierter Sexismus, denn Mädchen spielen hier keine Rolle, Abenteuer sind für Jungs und Männer vorbehalten. Außerdem sind die amerikanischen Eingeborenen sehr stark vereinfacht und mit falschen Rollenbildern dargestellt, eben wie die europäische Fantasie sie gern gehabt hätte (Frauen sammeln Beeren und Wurzeln, machen Kleidung und hüten das Haus und Männer gehen raus jagen und erleben Abenteuer). Ich finde diese Darstellung wirklich sehr problematisch. Was mir hier trotzdem sehr gut gefallen hat sind Themen wie Abenteuer, Freundschaft, Selbstfindung, Naturverbundenheit, Brüderlichkeit, Lernen mit einander zu leben und die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner (nur die Teile die korrekt erzählt wurden). Deshalb hat mich dieser Re-read mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Ich mag die Geschichte an sich sehr, auch viele Werte die vermittelt werden. Dann wiederum gibt es andere Werte, sehr konservative Werte, die nicht mehr zeitgetreu sind. Fazit: Ich denke das Buch kann immer noch gelesen werden, auch von Kindern. Es muss allerdings viel reflektiert werden, damit sich gewisse Glaubenssätze nicht verfestigen. ✍️ Lieblingszitat: "Leise sagte er: Sie denken immer nur an sich selbst, wie kleine Kinder sind sie. Und wie kleine Kinder wollen sie alles haben und immer nur haben."

Tolle Geschichte, aber leider schlecht gealtert 🙈
3.5

Ein Kinderbuch das erste Einblicke in das Leben der Indianer zeigt

Beim aussortieren alter Bücher, kam mir auch dieses Buch entgegen und ich dachte mir, dass ich es noch einmal lesen sollte, bevor ich es verkaufe. Ich fand das Buch ganz okay. Ich finde es ist ein schönes Kinderbuch und insgesamt auch verständlich. Würde es aber erst ab 6 Jahren empfehlen. Für mich selbst war das einzige verwirrende, die Namen der einzelnen Protagonisten. Ich denke da wäre es einfach für Kinder, wenn diese „normale“ Namen hätten. Jetzt als Erwachsene, finde ich die Geschichte ein wenig „traurig“ und interessant zu gleich. Sie lässt uns teilhaben an der Geschichte der Indianer und das heutige zusammen leben. Jedoch wird einem auch bewusst, dass sich manche Dinge einfach nicht ändern…. Thema: „Arme Menschen werden Ärmer und reiche Menschen immer reicher“ so kam es mir zumindest besonders am Ende vor.

Ein Kinderbuch das erste Einblicke in das Leben der Indianer zeigt
4

Ich habe das Buch damals in der Grundschule gelesen und selbst jetzt als Erwachsene gefällt es mir immer noch sehr gut. Wichtige Themen wie die amerikanische Geschichte und auch die Verdrängung der Indianer werden kindergerecht thematisiert. Viele Themen, die später zu Konflikten werden können, wie egoistisches Handeln, werden angesprochen und so wird Kindern schon früh und unterbewusst beigebracht und so werden sie auf das spätere Leben vorbereitet. Der Schreibstil ist angenehm, man kann es flüssig lesen und kindergerecht mit kurzen Sätzen geschrieben.

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