Flanerie in der tschechischen Literatur
by Nora Schmidt
Softcover
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Diese Monografie geht sowohl einer Arbeit an literarischen Texten wie auch einer Arbeit am literaturwissenschaftlichen Konzept ‚Flaneur/Flanerie‘ nach und ist damit keinesfalls als Anwendung nicht-tschechischer Konzeptionen auf die tschechische Literatur zu verstehen. Der Flaneur und/oder Flanerie werden als kulturelles Phänomen beschrieben, dass sich seit dem 19. Jahrhundert in Übersetzungs- und Umbenennungsprozessen herausgebildet hat und für das Grenzen zwischen Kulturen und Literaturen längst irrelevant geworden sind. Am Beispiel der tschechischen Literatur wird gezeigt, dass der Flaneur kein französisches oder deutsches, sondern selbstverständlich ein literarisches Phänomen und prinzipiell in allen Literaturen anzutreffen ist. Die Konfrontation der Forschungsliteratur zum Flaneur mit der tschechischen literarischen Flanerie wird für eine Neubestimmung der literarischen Flanerie im Allgemeinen fruchtbar gemacht, während die zahlreichen Einzelanalysen mit Beispielen aus Fotografie und Film ein facettenreiches Repertoire von vor allem Prager Flanerien vorstellen. Bis in die neueste tschechische Literatur von Michal Ajvaz, Miloš Urban und Jaroslav Rudiš sind zahlreiche Verknüpfungen zu verfolgen, mittels derer sich für die tschechische Literatur eine eigene Variante des Flanerie-Konzepts entwickelt.
Book Information
Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Softcover
Pages
494
Price
59.70 €
Description
Diese Monografie geht sowohl einer Arbeit an literarischen Texten wie auch einer Arbeit am literaturwissenschaftlichen Konzept ‚Flaneur/Flanerie‘ nach und ist damit keinesfalls als Anwendung nicht-tschechischer Konzeptionen auf die tschechische Literatur zu verstehen. Der Flaneur und/oder Flanerie werden als kulturelles Phänomen beschrieben, dass sich seit dem 19. Jahrhundert in Übersetzungs- und Umbenennungsprozessen herausgebildet hat und für das Grenzen zwischen Kulturen und Literaturen längst irrelevant geworden sind. Am Beispiel der tschechischen Literatur wird gezeigt, dass der Flaneur kein französisches oder deutsches, sondern selbstverständlich ein literarisches Phänomen und prinzipiell in allen Literaturen anzutreffen ist. Die Konfrontation der Forschungsliteratur zum Flaneur mit der tschechischen literarischen Flanerie wird für eine Neubestimmung der literarischen Flanerie im Allgemeinen fruchtbar gemacht, während die zahlreichen Einzelanalysen mit Beispielen aus Fotografie und Film ein facettenreiches Repertoire von vor allem Prager Flanerien vorstellen. Bis in die neueste tschechische Literatur von Michal Ajvaz, Miloš Urban und Jaroslav Rudiš sind zahlreiche Verknüpfungen zu verfolgen, mittels derer sich für die tschechische Literatur eine eigene Variante des Flanerie-Konzepts entwickelt.
Book Information
Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Softcover
Pages
494
Price
59.70 €



