Feuer und Glas - Der Pakt
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Description
Book Information
Author Description
Brigitte Riebe, 1953 geboren, ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Neben ihren bekannten historischen Romanen wie „Die Pestmagd“ und „Die geheime Braut“ hat sie sich auch einen Namen als Jugendbuchautorin gemacht. In ihrer zwei Bücher umspannenden Saga „Feuer und Glas“ verwebt sie erstmals Geschichte mit einem magischen Geheimnis. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und dem Kater Filou in München.
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Absolut schönes Buch, welches in Venedig spielt und uns mit ins 16. Jahrhundert nimmt. Ich liebte das Setting dort und die ganzen Beschreibungen, wenn Mila, die Hauptprotagonistin, durch die Gassen wandelte. Man kam sich vor als wäre man selbst dort. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Luca war auch schön. Ich hab das Buch wirklich gerne gelesen und für Venedig Fans so wie mich, sehr zu empfehlen!!
Deutsche Rezension: Das Buch war schwierig für mich: schwierig zu lesen, schwierig mich in die Charaktere oder in die Zeit zu versetzten und schwierig, es überhaupt zu beenden. Eigentlich habe ich das Buch mit Vorfreude gestartet, doch schon nach einem Kapitel war mir klar, dass es vom Sprachlichen und vom Schreibstil einfach kein Buch für mich ist. Die Schreibweise von Riebe ist sehr theatralisch und übertrieben, wirkt auf mich viel zu gekünstelt und hochtrabend, was nicht zu einem Jugendbuch passt und außerdem nicht leicht zu verdauen ist. Was mich weiters gestört hat, abgesehen von den unnatürlichen, hochtrabenden Begriffen, die immer wieder dazwischen vorkommen, war die Tatsache, dass sie oft Sätze oder Dialoge mit einem Ausrufezeichen beendet hat oder schrieb, sie/ er ‚rief‘ – obwohl die Figuren nebeneinander standen. Ich konnte oftmals nur den Kopf schütteln oder die Augen verdrehen, weil ich mir das bildlich vorgestellt habe, wie sie neben ihm steht und ‚rief‘…. Ach nein, da kommt schon wieder das ‚Fremdschämen‘. Geht es hier nur mir so oder bekommt ihr da nicht das gleiche ungewollt witzige Bild in den Kopf? Hier zwei Beispiele: Beispiel Ausrufzeichen: ‘Unter dem steinernen Grund waren doch nur die unzähligen Holzpfähle in den schlammigen Boden gerammt, auf denen Venedig errichtet war! ‘ Beispiel mit ‘rief‘: ‘ “Zweifelnd sah Milla ihn an, dann schüttelte sie den Kopf. »Und wenn schon«, rief sie. »Mein Vater würde niemals so weit gehen, die Ruhe eines Heiligen zu entweihen!” ‘ . Trotzdem habe ich dem Buch eine Chance gegeben und wollte es auch objektiv betrachtet weiterlesen und mich, wenn schon nicht vom Schreibstil, wenigstens vom Inhalt oder den Charakteren überzeugen lassen. Doch auch hier gab es einige Schwächen, die für mich das Buch zu einer weiteren Tortur gemacht haben. Zu einem konnte ich überhaupt keine Verbindung zur Hauptfigur Milla aufbauen, da sie sich teilweise wie ein junges Gör verhalten und gejammert hat und dann wieder einfach stur und starköpfig losgelaufen und ihre Sachen durchgezogen hat. Ich fand diese Konstellation nicht spannend, sondern eher gekünstelt. Besonders ist es mir auf den Nerv gegangen, dass sie ständig hin und her gelaufen ist. Sprich: einmal nachhause, dann zum Restaurant, später zu Luca und wieder von ihm weg, nur um gleich darauf wieder zu ihm zu laufen, sobald sie zuhause war. Es kam mir ganze Geschichte über fast die so vor, als liefe Milla immer nur in Venedig herum, kreuz und quer, damit die Autorin die Chance hat, die ganzen Plätze und Kirchen zu nennen und zu beschreiben. Luca war in dieser Hinsicht kein Deut besser, denn so einem zerrissenen Charakter bin ich schon lange nicht mehr begegnet. Er ist schön – eh klar – ein Latino mit dunklen Locken, aber blauen Augen, der Milla von der ersten Sekunde an verzaubert, obwohl er nur in seiner Gondel steht. Aber okay, so etwas nennt man wohl unerklärliche Liebe auf den ersten Blick. In einer Minute küsst er sie, dann stößt er sie wieder weg und was noch witziger ist, auch er ruft ihr ständig etwas zu, obwohl sie nebeneinander stehen! *lol* Mit Marco hat sich ganz zu Beginn ein Liebestriangel abgezeichnet, aber zum Glück an die Autorin wenigstens davon wieder Abstand genommen. Marco ist ein hitziger Charakter, den man in meine Augen nicht ganz einteilen kann, zumindest nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, als er sich endlich für eine Seite entscheidet. Was mich außerdem noch sehr gestört hat, neben Schreibstil, der generellen Handlung und den Charakteren, war der Ausgang der Geschichte. Ich wusste wirklich nicht, dass dies der erste Teil einer Trilogie ist und war dementsprechend enttäuscht, als es zwar zu einem, wie soll ich sagen, mehr oder weniger gelungenen Ende kam, das aber trotzdem vieles offen und noch viel Raum und Fragen für weitere Teile ohne positive Antworten stehen ließ. Ab der Hälfte des Buches war ich zwar soweit in der Geschichte gefangen, dass ich die Schreibeweise von Riebe ignorieren konnte, und dann auch wissen wollte wie es endet, aber das Buch gefiel mir leider nicht so sehr, dass ich weitere Teile, geschweige denn weitere andere Bücher von dieser Autorin in Zukunft lesen werde. Leider hat es für mich nicht funktioniert, was ich sehr schade finde. Aber man kann nicht jedes Buch oder jeden Autor lieben, jeder ist verschieden und das hier war für mich schlicht und einfach nicht das Richtige. Für mehr Info: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/09/27/rezension-feuer-und-glas/
Ich finde Venedig bezaubernd und dieses Buch hat in mir den Wunsch wieder entfacht, einmal nach Venedig zu reisen. Milla war elf Jahre, als ihr Vater sie die Familie verließ. Dennoch hofft sich auch mit 16 noch immer auf seine Rückkehr, nicht ahnend, dass er ihr ein mächtiges Erbe hinterlassen hat. Milla lebt mit ihrer Mutter und Tante in Venedig und sie betreiben zusammen ein Gasthaus. Alles scheint gut, bis auf einmal seltsame Vorfälle sich häufen. Plötzlich ausbrechende Feuer, zusammenbrechende Häuser und seltsame Gestalten. Und was hat das alles mit Luca dem Gondolie zu tun - und wieso umgibt ihn ein bläulicher Schimmer? Milla wird mehr und mehr in alles hineingezogen und beginnt zu verstehen, dass alles mit der gläsernen Gondel zusammen hängt. Doch diese ist verschollen. Kann sie Venedig trotzdem vor dem Untergang bewahren? Das Buch liest sich, als säße man selbst in einer Gondel auf dem Canal Grande und würde durch die Geschichte hindurchgleiten. Ein leichter flüssiger Schreibstil und eine gut recherchierte Geschichte machen "Feuer&Glas" zu einem Lesevergnügen. Milla ist ein von Anfang an symphatischer Charakter, wenn auch zwischenzeitlich etwas auftritt, was man als "Stimmungsschwankungen" bezeichnen könnte. Desöfteren nimmt sie bei Überforderung einfach die Beine in die Hand und läuft davon. Trotzallem bleibt es eine nachvollziehbare Reaktion und man kann sich dadurch umso besser in sie hinein versetzen. Außerdem weiß sie, was sie will. Manche würden es vielleicht als stur bezeichnen, ich nenne es mal gradlinig. Man spürt deutlich, dass Brigitte Riebe eine Menge Liebe und Arbeit in das Buch gesteckt hat. Die Charakter sind liebevoll gezeichnet und keinesfalls platt - selbst die Nebencharaktere wirken sehr lebendig. Auch ihre Recherchen zu Venedig waren sehr gründlich, als wäre sie dort gewesen, während sie die Geschichte rund um MIlla und die gläserne Gondel schrieb. Während man liest, sieht man Milla durch die engen Gassen von Venedig laufen, staunt über die hübschen Gondeln und Gondoliere. Die Idee der Feuer und Wasserleute hat mich lustigerweise an "Avtar" erinnert. Doch es wirkt nicht wie ein Abklatsch, sondern neu und klasse erzählt. Genau wie Milla schwebt man als Leser lange im Dunkeln, weiß nicht wem man trauen kann, denn beide Seiten handeln zum Teil so, als wäre alles egal, solange sie nur die kleine gläserne Gondel in die Finger bekommen könnten. Anfangs bewegen sich beide Gruppen eher in einer Grauzone, später kristallisieren sich dann aber die bösen Absichten der einen heraus. Ein weiteren Pluspunkt konnte das Buch in der Liebesgeschichte für sich gewinnen. Es ist zwar Liebe auf den ersten Blick für Milla, aber sie mutiert dadurch keinesfalls zum hirnlosen, himmelnden Dummchen - sie behält ihren Verstand und steck nicht sofort all ihr Vertrauen in Luca. Beim lesen musste ich mir desöfteren in den Sinn rufen, dass die Geschichte ja im 16.Jahrhundert spielt. Das ist ein Punkt, auf den eher wenig eingegangen wird - bis auf gelegentliche sprachliche Aspekte und Beschreibung der Personen. Ein kleines Manko habe ich aber dann doch anzumerken - zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass Stellen im Buch fehlen bzw. nur sehr unklar erläutert wurden. Und gerade zum Ende hin fühlte es sich an, als wäre Brigitte Riebe ein wenig gehetzt gewesen. Einige Dinge hätte ich gerne noch näher erläutert gehabt - zum Beispiel fehlen mir einfach Infos über das, was dieser Pakt bewirkt. Wie? Und vorallem wie kam das zustande? Was hat die kleine gläserne Gondel damit zu tun? Viele Fragen sind für mich persönlich bisher offen geblieben. Aber vielleicht kommt das ja noch in Band zwei - es ist übrigens nur ein Zweiteiler. Ein gelungener Auftakt - eine Mischung aus einem Historischen Roman, versetzt mit Young Adult und Fantasy Elementen. Man fließt hindurch und möchte eigtentlich noch gar nicht, dass es endet. Symphatische Charakter, schöner Stil, wunderbare Stadt. Und ich möchte unbedingt einmal nach Venedig
Venedig im 16. Jahrhundert mag vielleicht unabhängig sein, aber trotzdem sind die Zeiten rau und zäh. Wasser und Feuer bekämpfen sich, aber Venedig muss sich auch gegen andere stark behaupten. Denn diese Wasserstadt kämpft ums Überleben. *** Milla lebt mit ihrer Mutter bei ihrer Tante, da ihr Vater fünf Jahre zuvor verschwunden ist. Er soll ein Verräter sein, doch niemand kann es mit Sicherheit sagen. Als Milla eines Tages auf die Rückkehr von Schiffen wartet, in der Hoffnung der Vater wäre mit dabei, lernt sie Luca kennen. Doch nicht nur ihn begegnet sie, auch einen jungen Mann, der sie seitdem immer wieder ‘besucht’ und für jemanden arbeitet, den im Grunde fast ganz Venedig fürchten. *** Mir hat dieses Buch so gut gefallen, dass ich direkt den zweiten Teil haben wollte, aber so leicht ist es gar nicht, ihn zu finden, was schade ist, denn das Ende hat mich neugierig zurückgelassen. *** Wasser und Feuer bekämpfen sich und Freundschaften zwischen ihnen sind irgendwie nicht gerne gesehen. Luca stammt von den Wasserleuten und Milla vom Feuer ab, was es nicht gerade einfach macht, sich gegenseitig zu vertrauen, denn sie beide haben Geheimnisse, die vieles sehr viel schwerer macht und doch ist es sehr wichtig. https://youtu.be/_QX7oorCMJ0
Deutsche Rezension: Das Buch war schwierig für mich: schwierig zu lesen, schwierig mich in die Charaktere oder in die Zeit zu versetzten und schwierig, es überhaupt zu beenden. Eigentlich habe ich das Buch mit Vorfreude gestartet, doch schon nach einem Kapitel war mir klar, dass es vom Sprachlichen und vom Schreibstil einfach kein Buch für mich ist. Die Schreibweise von Riebe ist sehr theatralisch und übertrieben, wirkt auf mich viel zu gekünstelt und hochtrabend, was nicht zu einem Jugendbuch passt und außerdem nicht leicht zu verdauen ist. Was mich weiters gestört hat, abgesehen von den unnatürlichen, hochtrabenden Begriffen, die immer wieder dazwischen vorkommen, war die Tatsache, dass sie oft Sätze oder Dialoge mit einem Ausrufezeichen beendet hat oder schrieb, sie/ er ‚rief‘ – obwohl die Figuren nebeneinander standen. Ich konnte oftmals nur den Kopf schütteln oder die Augen verdrehen, weil ich mir das bildlich vorgestellt habe, wie sie neben ihm steht und ‚rief‘…. Ach nein, da kommt schon wieder das ‚Fremdschämen‘. Geht es hier nur mir so oder bekommt ihr da nicht das gleiche ungewollt witzige Bild in den Kopf? Hier zwei Beispiele: Beispiel Ausrufzeichen: ‘Unter dem steinernen Grund waren doch nur die unzähligen Holzpfähle in den schlammigen Boden gerammt, auf denen Venedig errichtet war! ‘ Beispiel mit ‘rief‘: ‘ “Zweifelnd sah Milla ihn an, dann schüttelte sie den Kopf. »Und wenn schon«, rief sie. »Mein Vater würde niemals so weit gehen, die Ruhe eines Heiligen zu entweihen!” ‘ . Trotzdem habe ich dem Buch eine Chance gegeben und wollte es auch objektiv betrachtet weiterlesen und mich, wenn schon nicht vom Schreibstil, wenigstens vom Inhalt oder den Charakteren überzeugen lassen. Doch auch hier gab es einige Schwächen, die für mich das Buch zu einer weiteren Tortur gemacht haben. Zu einem konnte ich überhaupt keine Verbindung zur Hauptfigur Milla aufbauen, da sie sich teilweise wie ein junges Gör verhalten und gejammert hat und dann wieder einfach stur und starköpfig losgelaufen und ihre Sachen durchgezogen hat. Ich fand diese Konstellation nicht spannend, sondern eher gekünstelt. Besonders ist es mir auf den Nerv gegangen, dass sie ständig hin und her gelaufen ist. Sprich: einmal nachhause, dann zum Restaurant, später zu Luca und wieder von ihm weg, nur um gleich darauf wieder zu ihm zu laufen, sobald sie zuhause war. Es kam mir ganze Geschichte über fast die so vor, als liefe Milla immer nur in Venedig herum, kreuz und quer, damit die Autorin die Chance hat, die ganzen Plätze und Kirchen zu nennen und zu beschreiben. Luca war in dieser Hinsicht kein Deut besser, denn so einem zerrissenen Charakter bin ich schon lange nicht mehr begegnet. Er ist schön – eh klar – ein Latino mit dunklen Locken, aber blauen Augen, der Milla von der ersten Sekunde an verzaubert, obwohl er nur in seiner Gondel steht. Aber okay, so etwas nennt man wohl unerklärliche Liebe auf den ersten Blick. In einer Minute küsst er sie, dann stößt er sie wieder weg und was noch witziger ist, auch er ruft ihr ständig etwas zu, obwohl sie nebeneinander stehen! *lol* Mit Marco hat sich ganz zu Beginn ein Liebestriangel abgezeichnet, aber zum Glück an die Autorin wenigstens davon wieder Abstand genommen. Marco ist ein hitziger Charakter, den man in meine Augen nicht ganz einteilen kann, zumindest nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, als er sich endlich für eine Seite entscheidet. Was mich außerdem noch sehr gestört hat, neben Schreibstil, der generellen Handlung und den Charakteren, war der Ausgang der Geschichte. Ich wusste wirklich nicht, dass dies der erste Teil einer Trilogie ist und war dementsprechend enttäuscht, als es zwar zu einem, wie soll ich sagen, mehr oder weniger gelungenen Ende kam, das aber trotzdem vieles offen und noch viel Raum und Fragen für weitere Teile ohne positive Antworten stehen ließ. Ab der Hälfte des Buches war ich zwar soweit in der Geschichte gefangen, dass ich die Schreibeweise von Riebe ignorieren konnte, und dann auch wissen wollte wie es endet, aber das Buch gefiel mir leider nicht so sehr, dass ich weitere Teile, geschweige denn weitere andere Bücher von dieser Autorin in Zukunft lesen werde. Leider hat es für mich nicht funktioniert, was ich sehr schade finde. Aber man kann nicht jedes Buch oder jeden Autor lieben, jeder ist verschieden und das hier war für mich schlicht und einfach nicht das Richtige. Für mehr Info: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/09/27/rezension-feuer-und-glas/
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Brigitte Riebe, 1953 geboren, ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Neben ihren bekannten historischen Romanen wie „Die Pestmagd“ und „Die geheime Braut“ hat sie sich auch einen Namen als Jugendbuchautorin gemacht. In ihrer zwei Bücher umspannenden Saga „Feuer und Glas“ verwebt sie erstmals Geschichte mit einem magischen Geheimnis. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und dem Kater Filou in München.
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Absolut schönes Buch, welches in Venedig spielt und uns mit ins 16. Jahrhundert nimmt. Ich liebte das Setting dort und die ganzen Beschreibungen, wenn Mila, die Hauptprotagonistin, durch die Gassen wandelte. Man kam sich vor als wäre man selbst dort. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Luca war auch schön. Ich hab das Buch wirklich gerne gelesen und für Venedig Fans so wie mich, sehr zu empfehlen!!
Deutsche Rezension: Das Buch war schwierig für mich: schwierig zu lesen, schwierig mich in die Charaktere oder in die Zeit zu versetzten und schwierig, es überhaupt zu beenden. Eigentlich habe ich das Buch mit Vorfreude gestartet, doch schon nach einem Kapitel war mir klar, dass es vom Sprachlichen und vom Schreibstil einfach kein Buch für mich ist. Die Schreibweise von Riebe ist sehr theatralisch und übertrieben, wirkt auf mich viel zu gekünstelt und hochtrabend, was nicht zu einem Jugendbuch passt und außerdem nicht leicht zu verdauen ist. Was mich weiters gestört hat, abgesehen von den unnatürlichen, hochtrabenden Begriffen, die immer wieder dazwischen vorkommen, war die Tatsache, dass sie oft Sätze oder Dialoge mit einem Ausrufezeichen beendet hat oder schrieb, sie/ er ‚rief‘ – obwohl die Figuren nebeneinander standen. Ich konnte oftmals nur den Kopf schütteln oder die Augen verdrehen, weil ich mir das bildlich vorgestellt habe, wie sie neben ihm steht und ‚rief‘…. Ach nein, da kommt schon wieder das ‚Fremdschämen‘. Geht es hier nur mir so oder bekommt ihr da nicht das gleiche ungewollt witzige Bild in den Kopf? Hier zwei Beispiele: Beispiel Ausrufzeichen: ‘Unter dem steinernen Grund waren doch nur die unzähligen Holzpfähle in den schlammigen Boden gerammt, auf denen Venedig errichtet war! ‘ Beispiel mit ‘rief‘: ‘ “Zweifelnd sah Milla ihn an, dann schüttelte sie den Kopf. »Und wenn schon«, rief sie. »Mein Vater würde niemals so weit gehen, die Ruhe eines Heiligen zu entweihen!” ‘ . Trotzdem habe ich dem Buch eine Chance gegeben und wollte es auch objektiv betrachtet weiterlesen und mich, wenn schon nicht vom Schreibstil, wenigstens vom Inhalt oder den Charakteren überzeugen lassen. Doch auch hier gab es einige Schwächen, die für mich das Buch zu einer weiteren Tortur gemacht haben. Zu einem konnte ich überhaupt keine Verbindung zur Hauptfigur Milla aufbauen, da sie sich teilweise wie ein junges Gör verhalten und gejammert hat und dann wieder einfach stur und starköpfig losgelaufen und ihre Sachen durchgezogen hat. Ich fand diese Konstellation nicht spannend, sondern eher gekünstelt. Besonders ist es mir auf den Nerv gegangen, dass sie ständig hin und her gelaufen ist. Sprich: einmal nachhause, dann zum Restaurant, später zu Luca und wieder von ihm weg, nur um gleich darauf wieder zu ihm zu laufen, sobald sie zuhause war. Es kam mir ganze Geschichte über fast die so vor, als liefe Milla immer nur in Venedig herum, kreuz und quer, damit die Autorin die Chance hat, die ganzen Plätze und Kirchen zu nennen und zu beschreiben. Luca war in dieser Hinsicht kein Deut besser, denn so einem zerrissenen Charakter bin ich schon lange nicht mehr begegnet. Er ist schön – eh klar – ein Latino mit dunklen Locken, aber blauen Augen, der Milla von der ersten Sekunde an verzaubert, obwohl er nur in seiner Gondel steht. Aber okay, so etwas nennt man wohl unerklärliche Liebe auf den ersten Blick. In einer Minute küsst er sie, dann stößt er sie wieder weg und was noch witziger ist, auch er ruft ihr ständig etwas zu, obwohl sie nebeneinander stehen! *lol* Mit Marco hat sich ganz zu Beginn ein Liebestriangel abgezeichnet, aber zum Glück an die Autorin wenigstens davon wieder Abstand genommen. Marco ist ein hitziger Charakter, den man in meine Augen nicht ganz einteilen kann, zumindest nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, als er sich endlich für eine Seite entscheidet. Was mich außerdem noch sehr gestört hat, neben Schreibstil, der generellen Handlung und den Charakteren, war der Ausgang der Geschichte. Ich wusste wirklich nicht, dass dies der erste Teil einer Trilogie ist und war dementsprechend enttäuscht, als es zwar zu einem, wie soll ich sagen, mehr oder weniger gelungenen Ende kam, das aber trotzdem vieles offen und noch viel Raum und Fragen für weitere Teile ohne positive Antworten stehen ließ. Ab der Hälfte des Buches war ich zwar soweit in der Geschichte gefangen, dass ich die Schreibeweise von Riebe ignorieren konnte, und dann auch wissen wollte wie es endet, aber das Buch gefiel mir leider nicht so sehr, dass ich weitere Teile, geschweige denn weitere andere Bücher von dieser Autorin in Zukunft lesen werde. Leider hat es für mich nicht funktioniert, was ich sehr schade finde. Aber man kann nicht jedes Buch oder jeden Autor lieben, jeder ist verschieden und das hier war für mich schlicht und einfach nicht das Richtige. Für mehr Info: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/09/27/rezension-feuer-und-glas/
Ich finde Venedig bezaubernd und dieses Buch hat in mir den Wunsch wieder entfacht, einmal nach Venedig zu reisen. Milla war elf Jahre, als ihr Vater sie die Familie verließ. Dennoch hofft sich auch mit 16 noch immer auf seine Rückkehr, nicht ahnend, dass er ihr ein mächtiges Erbe hinterlassen hat. Milla lebt mit ihrer Mutter und Tante in Venedig und sie betreiben zusammen ein Gasthaus. Alles scheint gut, bis auf einmal seltsame Vorfälle sich häufen. Plötzlich ausbrechende Feuer, zusammenbrechende Häuser und seltsame Gestalten. Und was hat das alles mit Luca dem Gondolie zu tun - und wieso umgibt ihn ein bläulicher Schimmer? Milla wird mehr und mehr in alles hineingezogen und beginnt zu verstehen, dass alles mit der gläsernen Gondel zusammen hängt. Doch diese ist verschollen. Kann sie Venedig trotzdem vor dem Untergang bewahren? Das Buch liest sich, als säße man selbst in einer Gondel auf dem Canal Grande und würde durch die Geschichte hindurchgleiten. Ein leichter flüssiger Schreibstil und eine gut recherchierte Geschichte machen "Feuer&Glas" zu einem Lesevergnügen. Milla ist ein von Anfang an symphatischer Charakter, wenn auch zwischenzeitlich etwas auftritt, was man als "Stimmungsschwankungen" bezeichnen könnte. Desöfteren nimmt sie bei Überforderung einfach die Beine in die Hand und läuft davon. Trotzallem bleibt es eine nachvollziehbare Reaktion und man kann sich dadurch umso besser in sie hinein versetzen. Außerdem weiß sie, was sie will. Manche würden es vielleicht als stur bezeichnen, ich nenne es mal gradlinig. Man spürt deutlich, dass Brigitte Riebe eine Menge Liebe und Arbeit in das Buch gesteckt hat. Die Charakter sind liebevoll gezeichnet und keinesfalls platt - selbst die Nebencharaktere wirken sehr lebendig. Auch ihre Recherchen zu Venedig waren sehr gründlich, als wäre sie dort gewesen, während sie die Geschichte rund um MIlla und die gläserne Gondel schrieb. Während man liest, sieht man Milla durch die engen Gassen von Venedig laufen, staunt über die hübschen Gondeln und Gondoliere. Die Idee der Feuer und Wasserleute hat mich lustigerweise an "Avtar" erinnert. Doch es wirkt nicht wie ein Abklatsch, sondern neu und klasse erzählt. Genau wie Milla schwebt man als Leser lange im Dunkeln, weiß nicht wem man trauen kann, denn beide Seiten handeln zum Teil so, als wäre alles egal, solange sie nur die kleine gläserne Gondel in die Finger bekommen könnten. Anfangs bewegen sich beide Gruppen eher in einer Grauzone, später kristallisieren sich dann aber die bösen Absichten der einen heraus. Ein weiteren Pluspunkt konnte das Buch in der Liebesgeschichte für sich gewinnen. Es ist zwar Liebe auf den ersten Blick für Milla, aber sie mutiert dadurch keinesfalls zum hirnlosen, himmelnden Dummchen - sie behält ihren Verstand und steck nicht sofort all ihr Vertrauen in Luca. Beim lesen musste ich mir desöfteren in den Sinn rufen, dass die Geschichte ja im 16.Jahrhundert spielt. Das ist ein Punkt, auf den eher wenig eingegangen wird - bis auf gelegentliche sprachliche Aspekte und Beschreibung der Personen. Ein kleines Manko habe ich aber dann doch anzumerken - zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass Stellen im Buch fehlen bzw. nur sehr unklar erläutert wurden. Und gerade zum Ende hin fühlte es sich an, als wäre Brigitte Riebe ein wenig gehetzt gewesen. Einige Dinge hätte ich gerne noch näher erläutert gehabt - zum Beispiel fehlen mir einfach Infos über das, was dieser Pakt bewirkt. Wie? Und vorallem wie kam das zustande? Was hat die kleine gläserne Gondel damit zu tun? Viele Fragen sind für mich persönlich bisher offen geblieben. Aber vielleicht kommt das ja noch in Band zwei - es ist übrigens nur ein Zweiteiler. Ein gelungener Auftakt - eine Mischung aus einem Historischen Roman, versetzt mit Young Adult und Fantasy Elementen. Man fließt hindurch und möchte eigtentlich noch gar nicht, dass es endet. Symphatische Charakter, schöner Stil, wunderbare Stadt. Und ich möchte unbedingt einmal nach Venedig
Venedig im 16. Jahrhundert mag vielleicht unabhängig sein, aber trotzdem sind die Zeiten rau und zäh. Wasser und Feuer bekämpfen sich, aber Venedig muss sich auch gegen andere stark behaupten. Denn diese Wasserstadt kämpft ums Überleben. *** Milla lebt mit ihrer Mutter bei ihrer Tante, da ihr Vater fünf Jahre zuvor verschwunden ist. Er soll ein Verräter sein, doch niemand kann es mit Sicherheit sagen. Als Milla eines Tages auf die Rückkehr von Schiffen wartet, in der Hoffnung der Vater wäre mit dabei, lernt sie Luca kennen. Doch nicht nur ihn begegnet sie, auch einen jungen Mann, der sie seitdem immer wieder ‘besucht’ und für jemanden arbeitet, den im Grunde fast ganz Venedig fürchten. *** Mir hat dieses Buch so gut gefallen, dass ich direkt den zweiten Teil haben wollte, aber so leicht ist es gar nicht, ihn zu finden, was schade ist, denn das Ende hat mich neugierig zurückgelassen. *** Wasser und Feuer bekämpfen sich und Freundschaften zwischen ihnen sind irgendwie nicht gerne gesehen. Luca stammt von den Wasserleuten und Milla vom Feuer ab, was es nicht gerade einfach macht, sich gegenseitig zu vertrauen, denn sie beide haben Geheimnisse, die vieles sehr viel schwerer macht und doch ist es sehr wichtig. https://youtu.be/_QX7oorCMJ0
Deutsche Rezension: Das Buch war schwierig für mich: schwierig zu lesen, schwierig mich in die Charaktere oder in die Zeit zu versetzten und schwierig, es überhaupt zu beenden. Eigentlich habe ich das Buch mit Vorfreude gestartet, doch schon nach einem Kapitel war mir klar, dass es vom Sprachlichen und vom Schreibstil einfach kein Buch für mich ist. Die Schreibweise von Riebe ist sehr theatralisch und übertrieben, wirkt auf mich viel zu gekünstelt und hochtrabend, was nicht zu einem Jugendbuch passt und außerdem nicht leicht zu verdauen ist. Was mich weiters gestört hat, abgesehen von den unnatürlichen, hochtrabenden Begriffen, die immer wieder dazwischen vorkommen, war die Tatsache, dass sie oft Sätze oder Dialoge mit einem Ausrufezeichen beendet hat oder schrieb, sie/ er ‚rief‘ – obwohl die Figuren nebeneinander standen. Ich konnte oftmals nur den Kopf schütteln oder die Augen verdrehen, weil ich mir das bildlich vorgestellt habe, wie sie neben ihm steht und ‚rief‘…. Ach nein, da kommt schon wieder das ‚Fremdschämen‘. Geht es hier nur mir so oder bekommt ihr da nicht das gleiche ungewollt witzige Bild in den Kopf? Hier zwei Beispiele: Beispiel Ausrufzeichen: ‘Unter dem steinernen Grund waren doch nur die unzähligen Holzpfähle in den schlammigen Boden gerammt, auf denen Venedig errichtet war! ‘ Beispiel mit ‘rief‘: ‘ “Zweifelnd sah Milla ihn an, dann schüttelte sie den Kopf. »Und wenn schon«, rief sie. »Mein Vater würde niemals so weit gehen, die Ruhe eines Heiligen zu entweihen!” ‘ . Trotzdem habe ich dem Buch eine Chance gegeben und wollte es auch objektiv betrachtet weiterlesen und mich, wenn schon nicht vom Schreibstil, wenigstens vom Inhalt oder den Charakteren überzeugen lassen. Doch auch hier gab es einige Schwächen, die für mich das Buch zu einer weiteren Tortur gemacht haben. Zu einem konnte ich überhaupt keine Verbindung zur Hauptfigur Milla aufbauen, da sie sich teilweise wie ein junges Gör verhalten und gejammert hat und dann wieder einfach stur und starköpfig losgelaufen und ihre Sachen durchgezogen hat. Ich fand diese Konstellation nicht spannend, sondern eher gekünstelt. Besonders ist es mir auf den Nerv gegangen, dass sie ständig hin und her gelaufen ist. Sprich: einmal nachhause, dann zum Restaurant, später zu Luca und wieder von ihm weg, nur um gleich darauf wieder zu ihm zu laufen, sobald sie zuhause war. Es kam mir ganze Geschichte über fast die so vor, als liefe Milla immer nur in Venedig herum, kreuz und quer, damit die Autorin die Chance hat, die ganzen Plätze und Kirchen zu nennen und zu beschreiben. Luca war in dieser Hinsicht kein Deut besser, denn so einem zerrissenen Charakter bin ich schon lange nicht mehr begegnet. Er ist schön – eh klar – ein Latino mit dunklen Locken, aber blauen Augen, der Milla von der ersten Sekunde an verzaubert, obwohl er nur in seiner Gondel steht. Aber okay, so etwas nennt man wohl unerklärliche Liebe auf den ersten Blick. In einer Minute küsst er sie, dann stößt er sie wieder weg und was noch witziger ist, auch er ruft ihr ständig etwas zu, obwohl sie nebeneinander stehen! *lol* Mit Marco hat sich ganz zu Beginn ein Liebestriangel abgezeichnet, aber zum Glück an die Autorin wenigstens davon wieder Abstand genommen. Marco ist ein hitziger Charakter, den man in meine Augen nicht ganz einteilen kann, zumindest nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, als er sich endlich für eine Seite entscheidet. Was mich außerdem noch sehr gestört hat, neben Schreibstil, der generellen Handlung und den Charakteren, war der Ausgang der Geschichte. Ich wusste wirklich nicht, dass dies der erste Teil einer Trilogie ist und war dementsprechend enttäuscht, als es zwar zu einem, wie soll ich sagen, mehr oder weniger gelungenen Ende kam, das aber trotzdem vieles offen und noch viel Raum und Fragen für weitere Teile ohne positive Antworten stehen ließ. Ab der Hälfte des Buches war ich zwar soweit in der Geschichte gefangen, dass ich die Schreibeweise von Riebe ignorieren konnte, und dann auch wissen wollte wie es endet, aber das Buch gefiel mir leider nicht so sehr, dass ich weitere Teile, geschweige denn weitere andere Bücher von dieser Autorin in Zukunft lesen werde. Leider hat es für mich nicht funktioniert, was ich sehr schade finde. Aber man kann nicht jedes Buch oder jeden Autor lieben, jeder ist verschieden und das hier war für mich schlicht und einfach nicht das Richtige. Für mehr Info: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/09/27/rezension-feuer-und-glas/











