Fassadenbrüche

Fassadenbrüche

Softcover
4.521

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Description

Eine Silvesterfeier unter Freunden. Die Frage nach den Vorsätzen für das neue Jahr wirft Konflikte auf. Am Neujahrsmorgen steht das Versprechen, sich in einem Jahr am selben Ort wiederzutreffen. In diesen zwölf Monaten brechen alte Wunden auf und es zeigen sich ungeahnte Abgründe in ihrer scheinbar perfekten Welt. Ein Jahr später lösen sie ihr Versprechen ein, aber nichts ist mehr, wie es einmal war. Ein Roman über Freundschaft, Liebe und die Unvorhersehbarkeit des Lebens.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Softcover
Pages
368
Price
16.40 €

Posts

9
All
4

Ich war überrascht, was in einem Jahr mit 7 Personen ( 3 Paare, 1Single) passieren kann- die Silvester beschließen ihre Vorsätze durchzuziehen und nach einem Jahr sich wieder zu Silvester zu treffen ( dann „Abrechnung „). Ein sehr gelungener Debütroman und einen zweiten „Fassadenbruch“ gibt es seit 2024 auch- werde ich mir auch zulegen. Wer mit folgenden Themen nicht so klar kommt, sollte das Buch nicht lesen: Vergewaltigung, Alkoholismus, Missbrauch, Suicid,, Traumata in der Kindheit… Es geht auch noch um Seitensprünge mit Folgen, neue Liebe, fehlende Kommunikation, einer Kurzgeschichte und einem Gedicht, Wahrheiten und Lügen…es geht ums Leben. Meine Oma hätte gesagt „ Unter jedem Dach ein Ach! „

5

Wow! Was für ein Debüt!

Dieses Buch handelt von Personen (Paaren und einem Single), die den Jahreswechsel gemeinsam verbringen. Jeder einzelne soll seine Vorsätze für das neue Jahr formulieren und zum 31.12. des kommenden Jahres wird es ein Wiedersehen geben und man ist gespannt, was aus den Vorsätzen geworden ist. Durch dieses Buch bin ich nur so geflogen, da die verschiedenen Charaktere so gut beschrieben sind, dass ich mit jedem einzelnen mitgefiebert habe. Ich konnte mir nicht vorstellen, was in einem Jahr alles passieren kann! Dieses Buch und die sympathische Autorin habe ich in Wolfegg im Rahmen der Kulturtage im Mai diesen Jahres kennengelernt. Leider habe ich von ihr nur den ersten Band erstanden, aber das Folgebuch habe ich mir schon bestellt! Ich gebe für dieses Buch eine ganz klare Leseempfehlung ab !

5

Atemberaubend

Auch durch diesen 2. Teil bin ich nur so „geflogen“. Die Personen des ersten Buches waren mir schon sehr ans Herz gewachsen und ich wollte nun unbedingt wissen, wie es im 2. Jahr mit ihnen weitergeht! Ich wurde nicht enttäuscht! Die Sprache der Autorin ist klar und verständlich. Es gibt überraschende Wendungen, teilweise erschien es mir auch, als würden sich Abgründe auftun und Lebensentwürfe wurden über den Haufen geworfen. Ich war sofort wieder von dem 2. Band gefangen, habe mit den Protagonisten mitgefiebert und mitgelitten. Wie Frau Günther schon als Untertitel schrieb „…irgendwie geht’s weiter“ Auch für diesen 2. Band kann ich eine absolute Leseempfehlung abgeben!

4.5

Realistisches Drama um Beziehungen 50+

Schon im ersten Band ist der Putz von der Wand gefallen. Die Leben der Protagonisten haben sich verändert. Hat sich alles zum Guten entwickelt? Oder drohen nach dem Riss in der Fassade auch die Mauern ein zu stürzen? Wer den ersten Teil noch lesen möchte, überspringe bitte den nächsten Abschnitt, da sich daraus erschließen könnte, was im ersten Buch passiert ist. Ein Silvesterabend vor zwei Jahren hat das Leben eines Ü50 Freundeskreises maßgeblich verändert. Nun wird ihre Geschichte weiter erzählt. Schaffen es, Claudia und Johann mit dem Neuanfang? Werden Matteo und Katharina heiraten? Überwindet Sophie Walters Tod? Wir begleiten die Protagonisten nach dem „Happy End“ und merken schnell, dass alles, was nicht ausgesprochen wurde, was am Ende des ersten Bandes noch in der Schwebe war, oder zu überstürzt schien, zu glatt lief, nun wie ein Kartenhaus zusammenfällt. Das wahre Leben ist nicht so leicht zu meistern. Wieder scheint es so, als hätte die Autorin ein Loch in die Wand der deutschen Mittelschicht gebohrt und wir sehen, was sich hinter den gut gepflegten Vorgärten abspielt. Das ist so nah an der Wirklichkeit, dass es sich anfühlt, als würde ich die Leute persönlich kennen. Hier wird gelogen, betrogen, bevormundet und unter dem Deckmantel der (Selbst-) Fürsorge eigener Egoismus befriedigt. Der Plot ist wie eine Home Story von Lieschen Müller und Max Mustermann. Hier lassen sich Vertrauensbrüche nicht so leicht kitten und Verliebtheit ist nicht immer rosarot. Alkoholismus nimmt einen großen Part in diesem Roman ein. Die Einsamkeit und Verzweiflung , die von mancher Figur ausgeht ist so realistisch dargestellt, dass es einem das Herz zuschnürt. Die Männer kommen hier im Allgemeinen nicht besonders gut weg. Das macht das Buch auch zu einem feministischen Werk, wenn es sich auch über die negativen Seiten von „Frau sein“ und „Beziehung leben“, an diese Thematik heranpirscht und keine adäquaten Lösungen anbietet. Man lernt hier aber sicher, wie man es nicht machen möchte. Der Roman ähnelt dem, was ich diesbezüglich bei Mareike Fallwickl gelesen habe, artet aber nicht in einem Männer-Bashing aus. Gabriele Günther zeigt realistisch, die Schwächen auf, die Männer in Beziehungen mitbringen und wie anstrengend es ist, als Frau dagegen anzukämpfen. Einige Male war ich ziemlich wütend wegen dieser herablassenden Selbstverständlichkeit, mit der Männer Frauen begegnen und der Verunsicherung mit der Frauen darauf reagieren. Der Mann bestimmt, die Frau passt sich an und wenn sie es nicht mehr tut, ist alles vorbei. Da wir es hier mit Menschen 50+ zu tun haben, finde ich viele der Themen in meinem Umfeld wieder. Die Geschichte mit Susan und Stefan bringt auch eine jüngere Generation ins Spiel. Aber will man das lesen? Das was einem selber oder dem engsten Umfeld passiert?Haben wir das nicht sowieso tagtäglich vor Augen? Mich hat es auf jeden Fall gepackt, ich habe nur 2 Tage für dieses Buch gebraucht! Es lässt uns reale Situationen unseres deutschen Beziehungslebens von außen betrachten und reflektieren. Vielleicht haben wir auch die ein oder andere Freundin, die wir vernachlässigen, weil sie so komisch geworden ist? Vielleicht trauen wir uns auch nicht Konflikten entgegen zu treten, um sie zu klären und schweigen sie lieber aus in der Hoffnung, dass sie von alleine verschwinden? Jede*r einzelne Leser*in findet sicherlich eine Identifikationmöglichkeit in diesem Roman. Der kurze, oft berichtartig wirkende Schreibstil der Autorin, hat sich meinem Empfinden nach weiter entwickelt. Der Text wirkt runder und weniger trivial. Es fehlt mir immer noch die literarische Raffinesse, doch schafft es Gabriele Günter mir durch den fesselnden Plot Herzrasen und große Emotionen zu verschaffen. Das ist kein Wohlfühl Buch das zeigt sich besonders am Ende! Es bleibt mir wieder mal die Frage, ob es überhaupt eine Liebe für immer geben kann, oder ob es nicht oft harte anstrengende Arbeit ist, die sich nicht immer lohnt. The Drama ist real.

4.5

Es ist nicht immer alles so perfekt, wie es scheint

Selten gibt es zeitgenössische Romane, in denen die Protagonisten über 55 sind. Und hier sind es fast alle! Und damit bin ich sehr glücklich, denn ich habe einen wahren Pageturner gelesen. In einer Stadt in Süddeutschland treffen an Silvester 2017 drei Paare und eine Single Frau zusammen um gemeinsam ins neue Jahr zu feiern. Johan wirft dabei die bekannte Frage nach den Vorsätzen fürs neue Jahr auf. Sie sind so verschieden wie ungewöhnlich und zum Teil geheimnisvoll. Johann möchte ganz alleine in den Urlaub reisen. Seine Frau reagiert irritiert hatte er so etwas doch noch nie erwähnt. Sie überlegt sich allerdings, dass sie die Zeit nutzen möchte, um ein Buch zu schreiben. Auch die anderen nach außen hin, so perfekten Paare, haben ihre eigenen Wünsche. Und Katharina, die Alleinstehende hält mit ihrem Vorsatz hinterm Berg. In einem Jahr wollen sich alle wieder verabreden und zur gleichen Zeit am gleichen Ort treffen. Ihr könnt es euch vielleicht schon denken: Nichts ist mehr so, wie es vorher war! Schon allein diese Idee hat mich motiviert, das mir angebotene Buch zu lesen. Die Erkenntnis, dass Vorzeigebeziehungen hinter der Fassade anfällig sind, ist so neu nicht. Aber hier haben wir es mit Leuten wie du und ich zu tun. Es könnte jeder von uns sein, denn, wie sagt man so schön- man schaut den Leuten meist nur vor den Kopf. Und so hat jeder etwas zu verbergen, manchmal soweit in der Vergangenheit verschüttet, dass die Verdrängung gut gelungen ist. Mit Spannung habe ich verfolgt, was den einzelnen Personen passiert, wie sie ihre Ziele verfolgen. Nicht immer hatte ich Verständnis für ihr Handeln, und das hatte ich mit einigen Protagonisten gemein. In diesem Roman versuchen alle, eine Fassade aufrecht zu erhalten. Belügen sich dabei selber lange, bis Sie es glauben. Dass im Nachgang einiges zu glatt läuft, kann man vielleicht kritisieren, aber eigentlich spricht nichts dagegen, dass es wirklich so sein könnte. Was weiß ich schon von dem, wie andere Leute mit schwierigen Situationen umgehen? Und nicht alles wendet sich zum Guten! Gabriele Günther hat es geschafft, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten, kleine Sentimentalitäten einzubauen und mir als Leserin das Gefühl zu vermitteln, diese Leute irgendwoher zu kennen😁 Und die Moral von der Geschicht? Es gibt im Leben mehr, als Glück in einer Beziehung zu finden. Wichtiger ist es sich selbst zu lieben! Meist ist nicht alles so perfekt, wie es scheint und man muss bei sich selbst beginnen, wenn man etwas ändern möchte. Wissen tun wir das aber selten handeln wir so. Und: Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser.😉 Klare Leseempfehlung! Besonders hervorheben möchte ich die tolle Gestaltung des Buches, in der sich der Riss auch bildlich durch die Seiten zieht. Sehr gelungen!

5

Intensiv und mitreißend

Silvester 2017. Katarina, Claudia, Johann, Sophie, Walter, Marie und Dirk. Sie alle haben Wünsche, Vorsätze, Ziele für das kommende Jahr. Sie beschließen, im neuen Jahr einfach mal zu verwirklichen, wovon sie träumen und sich dann in einem Jahr wieder zu treffen. Eine spannende Idee. Bereits nach den ersten paar Seiten wusste ich, dass die sieben Freunde eine interessante Truppe sind. So ganz unterschiedliche Charaktere und ich war gespannt auf ihr Jahr, denn recht schnell wird deutlich, dass sie alle nur scheinbar glücklich und zufrieden sind…. Der Autorin gelingt es wunderbar, die Ecken und Kanten der einzelnen Charaktere darzustellen und sie so zum Leben zu erwecken. Trotz der großen und tiefgründigen Themen wie Freundschaft, Liebe, aber auch Verlust und Traumatisierung, fiel es mir leicht, der Story zu folgen, die Sieben bei ihrer Suche nach dem eigenen, ganz persönlichen Glück zu begleiten. Ich habe mitgefühlt, den Kopf geschüttelt, war erschrocken, war traurig und habe mich (mit)gefreut, wollte unbedingt wissen, wie es mit den jeweiligen Charakteren weitergeht. Von mir definitiv eine Leseempfehlung.

5

Einfach schön zu lesen

Das Cover zieht sich durch das ganze Buch, was mir wirklich sehr gut gefällt. Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Die Geschichte begeistert mit alltäglichen Geschichten, die jedem passieren können. Genial umgesetzt und wunderbar beschrieben. Etwas Humor, etwas Ironie, etwas Alltag, etwas Tragödie und ganz viel Menschliches. Eine absolute Leseempfehlung.

Einfach schön zu lesen
5

Ein richtig schönes Buch.

5

Spannend und voller Emotionen

Gabriele Günther „Fassadenbrüche - und irgendwie geht‘s weiter“ Nachdem ich mir am Ende von „Fassadenbrüche“ insgeheim einen weiteren Teil gewünscht hatte, war ich umso erfreuter, als die Autorin mich fragte, ob ich die Fortsetzung lesen möchte. Natürlich! Unbedingt. Juhuuu! Wieder treffen wir auf Katarina, Claudia, Johann, Sophie, Marie und Dirk. Nun kommen auch Claudias Tochter Susan und Katarinas neue Liebe Matteo hinzu. Wieder begleiten wir die Protagonisten über ein Jahr. Ein Jahr voller Entscheidungen, Veränderungen, trauriger und auch glücklicher Momente. Aber „Glück ist nur eine Momentaufnahme.“ und das müssen auch die Freunde feststellen. Werden sie glücklich im neuen Jahr? Retten Claudia und Johann ihre Ehe? Wie lebt Sophie weiter? Was wird aus Katarina? Ich war direkt drin im Geschehen, fühlte mich direkt wohl in der Geschichte und dank Gabriele Günthers angenehmen, flüssigen Schreibstils las sich „Fassadenbrüche - und irgendwie geht‘s weiter“ einfach super. Die Kapitel haben eine gute Länge, es bleibt tatsächlich spannend und dieses Ende…. Ja, das Ende war großartig. Von mir gibt es 5/5* und eine Leseempfehlung.

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