Farbenasche & Seelentinte

Farbenasche & Seelentinte

Softcover
3.639
JugendbuchMordFeeGefühle

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Man hatte mir erzählt, dass selbst die am meisten verderbte Seele Gutes enthielt. Ich hatte daran geglaubt. Doch das war falsch. Manche beschwerte so viel Schwärze, dass sie das Gute darin längst zu Farbenasche zermahlen hatte. Seit sie sich erinnern kann, sieht Coryn die Gefühle anderer in farbigen Schleiern. In ihrem Alltag denkt sie nicht darüber nach, dass ihre Gabe einen magischen Ursprung haben könnte. Bis sie, um einem unheilvollen Angriff zu entgehen, nach Feja flieht – ein Feenreich, zerspalten in Sommer und Winter, in Lügen und Mord. Einen Weg zurück gibt es nicht. Umgeben von Hass und Fehde ist Coryn gezwungen, ihre Kräfte zu beherrschen. Denn der Krieg zwischen den Winter- und Sommerfeen nimmt gerade erst seinen Anfang. Und Coryns Rolle darin ist größer, als sie ahnt …

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Urban
Format
Softcover
Pages
470
Price
16.50 €

Posts

13
All
3.5

Nettes Buch, zwischendurch etwas langatmig aber ein schönes und interessantes Ende.

5

Ich habe es geliebt. Diese Welt, diese Charaktere, diese Geschichte und diesen Schreibstil. Ein absolut grandioses Buch 🤩

4.5

Dieses Buch ist wahrhaft einzigartig. Ein poetischer Schreibstil, der nicht viel Action beinhaltet, dafür aber großartige Bilder malt. Die Geschichte war mal etwas ganz anderes, hier wurde viel Wert auf Emotionen gelegt und auch wenn das Ende mich rastlos zurücklässt, mochte ich die gesamte Ebtwicklung unserer Charaktere total 🤌

4

Ein wirklich ganz besonderes Buch, welches fünf Sterne auf jeden Fall verdient hat. Ganz besonders hat mich die poetische Schreibweise beeindruckt, aber auch Luna ist eine unglaublich tolle Protagonistin. Obwohl ich, glücklicherweise, noch nie in einer ihr ähnlichen Position war, habe ich mich mit ihr gefreut, mit ihr gelitten und das ganze Buch mitgefiebert, wie es mit ihr und ihrem Leben weitergeht. Ganz besonders gefallen haben mir auch die verschiedenen Perspektiven, sowie auch die Rückblicke von Luna und Lennon. Das Cover ist einfach nur wunderschön und passt soo gut zum Buch, ich bin begeistert. Auch die Innengestaltung ist einfach nur toll, sie macht das Buch zu etwas ganz besonderem. Auch wenn das Buch mit seinen knapp 560 Seiten eher etwas dicker ist, habe ich nur am Anfang ein paar kleine Startschwierigkeiten gehabt, nach dem ersten 50 Seiten bin ich nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch fast in einem Rutsch verschlungen. Jay Lahinch hat sich für "Nach dir nur Erinnerung" ein ganz, ganz wichtes Thema ausgesucht, nämlich den Verlust einer nahestehenden Person sowie der Umgang bzw das Trauma sowie die Therapie der Angehörigen, in diesem Falle Lunas Verarbeitungsprozess nach dem Tod ihres besten Freundes Lennon. Man merkt deutlich, dass Lahinch sehr viel Recherche betrieben hat und sich wirklich, wirklich Gedanken gemacht hat. Großes Kompliment dafür! Das Buch zählt zu meiner Kategorie Highlights, ich finde es behandelt eine unheimlich wichtige Thematik und sollte von ganz vielen Personen gelesen werden.

2 Sterne | Viel Potenzial! Aber sehr wirrer, anstrengender, teils unverständlicher Schreibstil und die Charaktere sind nicht greifbar.

Coryn hat eine seltsame Gabe, die niemand zu verstehen scheint und über die sie nicht reden kann. Sie sieht Gefühle von anderen in farbigen Schleiern. Eigentlich hat sie aufgehört, das zu hinterfragen – bis sie eines Tages angegriffen wird und ihre einzige Rettung die Flucht ins Feenreich Feja ist. Dort landet sie mitten zwischen zwei Fronten und steckt plötzlich tiefer in der Fehde mit drin als sie je gedacht hätte ... Wo soll ich anfangen. Für mich war das Buch leider wirklich nichts, auch wenn ich mich sehr drauf gefreut hatte. Einen Fantasy-Einzelband mit außergewöhnlichem Ausgangspunkt und viel Potenzial. Das ist es auch definitiv. Ein Feenreich ist nicht unbedingt was neues, aber die ganze Sache mit den farbigen Schleiern, was sie zeigen, wie man sie beeinflusst etc. fand ich super spannend und mal was Neues. Kreativ, anschaulich. Und auch in dem Feenreich selbst steckt viel drin, was super gut funktionieren kann. Sommer- und Winterfeen, Konflikte, magische Wesen. Ein wirklich wirklich schönes Grundgerüst, das möchte ich an dieser Stelle betonen! Aber an der Umsetzung ist es für mich gescheitert. Das kann ich wohl größtenteils mit dem Schreibstil begründen. Für mich war der leider völlig wirr und unverständlich, dabei teilweise ziemlich anstrengend. Und zwar aus verschiedenen Blickwinkeln. Zum einen hat es sich oft wie ein nüchterner Erzählungsbericht angefühlt in der Hinsicht, dass Szenen runtergerattert wurden, ohne dass wir sie miterleben konnten. Also ohne dass man Dialoge oder ähnliches live und in Farbe mitbekommen hätte. Es wird quasi etwas berichtet, was wohl eben passiert ist und zwar wie eine Zusammenfassung. Ich hatte meist nicht das Gefühl, ich wäre dabei gewesen. Zum anderen war es für mich oft unnötig kompliziert formuliert. Es wird deutlich, dass die Autorin einen besonders verschnörkelten, metaphorischen Schreibstil haben wollte und an sich find ich das auch keineswegs schlecht. Aber es wurde dabei teilweise unverständlich, sodass ich Passagen, manchmal einzelne Sätze mehrmals lesen musste, um noch durchzufinden. Und bei den vielen Metaphern wusste ich teils nicht, ob das gerade wirklich passiert oder nicht. Schießen dem gerade wirklich Blitze aus den Augen? Zerfällt da wirklich grad einer zu Asche? Brodelt da wirklich ein Feuer? War das alles nur metaphorisch gemeint? Ich habs einfach nicht verstanden, weil es für mich so wirr wurde. Des Weiteren hat es mir die Zeit und wie sie in Feja funktioniert noch schwerer gemacht. Ich finds cool, dass sie anders funktioniert als in der Menschenwelt, die Idee (und was das für die Verbindung beider Welten bedeutet) hat mir total gut gefallen! Aber was ich schwierig fand, war, dass einige Kapitel quasi "falsch herum" angeordnet waren. Also es passierte was und im Kapitel danach waren wir zeitlich gesehen plötzlich davor und bis ich das dann kapiert habe, war ich bereits verloren. Erst später ist mir aufgefallen, dass man auf die ungewohnte Zeitrechnung am Anfang der Kapitel achten muss, um sich die Reihenfolge zu erschließen. Aber warum es so gesetzt wurde, versteh ich immer noch nicht. Insgesamt ist es dem Buch bei mir also leider nicht gelungen, irgendwie Spannung aufzubauen, die Szenen wirkten auf mich zusammengewürfelt und anstrengend, teilweise nicht zielführend. Ein Funken Neugier hat das Buch aber trotzdem in mir entfacht, denn ich wollte es auch nicht abbrechen, ich wollte schon wissen, wie alles weitergeht und wie es enden wird. Leider hab ich aber auch zu den Charakteren keine Bindung aufbauen können. Niemand von denen hatte besonders viel charakterlichen Tiefgang oder einzigartige Eigenschaften. Ich fand die meisten völlig austauschbar, weil ich sie gar nicht näher kennenlernen durfte. Nachvollziehbare Entwicklungen hat kaum jemand durchgemacht, bzw. im Fall eines Mannes zum Beispiel hat der mitten im Buch plötzlich eine 180 Grad-Wende gemacht, die mich völlig irritiert hat. Erst ist er abgrundtief böse, ohne positive Gefühle, hatte kein Problem damit, dass seine Familie ermordet wurde. Und einige Kapitel später heißt es plötzlich, er hätte damals geweint und vermisst außerdem seine geliebte Tante. Solch Charakterentwicklungen müssen sich ... nun ja, entwickeln, und nicht von jetzt auf gleich anders sein. Und darüber hinaus: Statt zu erleben, wie sie alle zueinander stehen, wie eng ihre Freundschaften sind, was sie verbindet, was sie ausmacht, wird mir sowas nur in einem erklärenden Satz vor die Füße gelegt. "X war doch meine beste Freundin und ihr Verrat schmerzte tief" – nur, dass ich irgendwie gar nicht mitbekommen habe, dass sie so eng befreundet gewesen sein sollten? Es reicht nicht, das einmal zu beschreiben, ich muss das fühlen. Statt "show, don't tell" haben wir hier jede Menge tell. Gleichzeitig kam es mir dafür, dass sie sich alle angeblich so nahe standen, oft sehr seltsam vor, dass sie Dinge einfach hinnahmen und gar nicht hinterfragt haben. Da wurde jemand entführt und als die Person nicht Tage später wieder einfach auftauchte, dachte man sich, oh die ist wohl tot, und macht einfach weiter. Mir wurde kaum Chance gelassen, eine emotionale Bindung zu den Charakteren aufzubauen oder überhaupt deren Bindungen untereinander nachzuempfinden. Das waren so meine Haupt-Kritikpunkte. Ich freue mich total, wenn andere Leute Spaß an dem Buch hatten und es gerne mochten. Es können eben nicht alle die gleichen Bücher feiern. Für mich jedoch war es eine Geschichte mit viel Potenzial und super spannenden, kreativen Punkten, die mir in der Umsetzung aber leider so überhaupt nicht gefallen hat. Deswegen kann ich leider maximal 2 Sterne geben.

2 Sterne | Viel Potenzial! Aber sehr wirrer, anstrengender, teils unverständlicher Schreibstil und die Charaktere sind nicht greifbar.
4

Ich habe bei der Hälfte des Buches eine wochenlange Pause gemacht, weil es mich nicht gereizt hat weiter zu lesen, allerdings wurde es im laufe der Story immer emotionaler. Letztendlich hat mir das Buch sehr gefallen und auch die Aufmachung ist wunderschön.

4

Farbenasche und Seelentinte war ein toller Stand-Alone in einer fantastischen Welt. Die vielen verschiedenen Protagonisten, bzw. Perspektiven haben mir sehr gut gefallen, da hierdurch viel Abwechslung in die Geschichte kam. Coryn ist ein sehr ausgeglichener Charakter, man merkt aber deutlich welche Spuren ein Krieg hinterlassen kann. Auch bei den anderen Charakteren kommt dies sehr gut rüber und stellt einen ganz klaren Pluspunkt für die Geschichte dar. Asten fand ich als Antagonisten ziemlich gut. Man erlebt seine Gedanken und seine mentale Veränderung, was ich unglaublich spannend fand. Den Weltenbau fand ich komplex genug aber dennoch sehr gut verständlich. Probleme hatte ich mit den Zeitsprüngen an manchen Stellen und auch stellenweise mit dem Magiesystem. Diese war mir beispielsweise bei Coryn zu leicht zu intensiv zugänglich. Das Ende passt sehr gut zur Geschichte und deren Verlauf - war jedoch auch intensiv und unerwartet. Emotionen kommen hier auf jeden Fall nicht zu kurz. Der Schreibstil war fließend und angenehm. Der Autorin gelingt die Beschreibung von Natur, Personen und Gedanken sehr gut. Alles in allem gibt es hier eine ganz klare Leseempfehlung für Fantasy Fans ❤️

3

2.5 Ich hatte leider ein paar Schwierigkeiten mit dem Buch. Vor allem konnte mich außer Coryns Perso Perspektive leider keine so richtig für sich gewinnen. Dadurch hat das Buch einige Längen für mich gehabt. Insgesamt konnte ich mich schlecht in die Welt einfinden und zu wenig Gefühl für das ganze Settint gewinnen.

4

Das Cover hat mir mega gefallen, es sieht sehr Mystisch aus und hat mich sofort angesprochen. 🥰 Der Schreibstil ist im Großen und Ganzen sehr flüssig zu lesen. Dennoch stellenweise etwas wirr gewesen, somit hab ich anfangs ein wenig gebraucht um reinzukommen. Ich mag Fantasybücher sehr gerne, aber mit diesem hatte ich leider trotzdem meine Probleme 🙈 Ich fand es aber auch anstrengend das ganze Buch wechselnd aus vier Perspektiven zu lesen 🙈 hab dann immer kurz gebraucht, um wieder zu wissen wer wer ist 🙈 Auch ging es mir bei den Perspektiven so, dass ich Coryn in der Ich Perspektive gelesen habe und die anderen aus Sicht der dritten Person, jedoglich die Gedanken waren in der Ich-Form. Dadurch habe ich zu den anderen gar keine richtige Gefühlsebene aufbauen können. Dennoch kann ich sagen, es ist für die meisten ein gelungenes Debüt gewesen und wer mit dem Wechsel von vier Perspektiven gut umgehen kann, sollte es auf jeden Fall lesen 🥰

4

~In den Schatten vergaßen sie sich selbst und zu den Schatten wurden sie.~ Zitat aus Farbenasche und Seelentinte Ich habe mich unfassbar auf dieses Debüt von Anastasia Glawatzki gefreut und ich wurde auch nicht enttäuscht. Die Welt, die sie geschaffen hat ist magisch, mystisch und wundervoll dargestellt und beschrieben. Auch die Charaktere sind sehr authentisch, die Entwicklung gut ausgearbeitet. Ganz besonders ist der Schribstil von Anastasia, so poetisch und traumhafte Zitate und Umschreibung! Tatsächlich hat es wirklich seine Zeit gebraucht sich mit dem außergewöhnlichen Schreibstil vertraut zu machen, aber es hat sich definitiv gelohnt. Einzig das Ende hat mich ein wenig bekümmert zurück gelassen, kann es aber dennoch gut nachvollziehen, wieso Anastasia einen solchen Abschluss gewählt hat. Alles in allem gibt es von mir 4 Sterne ⭐ Und eine Empfehlung für all diejenigen, die einen Außergewöhnlichen und poetischen Schreibstil lieben, sollte dieses Buch gelesen haben! Zauberhaft!

4

Ich habe bei der Hälfte des Buches eine wochenlange Pause gemacht, weil es mich nicht gereizt hat weiter zu lesen, allerdings wurde es im laufe der Story immer emotionaler. Letztendlich hat mir das Buch sehr gefallen und auch die Aufmachung ist wunderschön.

3

Fesselnde Geschichte, gut für zwischendurch

5

Das Ende war bisschen mager. Ansonsten war das Buch aber absolut fesselnd und hat mich auf die Reise der Protagonistin mitgenommen und eine schreckliche aber bezaubernde Welt. Die Zeitsprünge zwischen Zukunft und Gegenwart machen es spannend und sind ein interessantes Stilmittel. Etwas schade ist, dass der Verbleib von Valentina nicht aufgedeckt wird. Trotzdem ein top Buch mit einer neuen und spannenden Idee!

Create Post