Fantasia
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Description
In Fantasia (Editori Laterza 1977) – seinem Pionieraufsatz der italienischen Pädagogik sowie der Kunst- und Designgeschichte, der in Italien bereits in der dreißigsten Auflage vorliegt – wird die Frage aufgeworfen, was hinter den Vermögen der Fantasie, der Kreativität und der Erfindung steckt. Wie kann die Elastizität des Denkens gefördert werden, damit es nicht in vorgegebenen Formeln stagniert? Wie kann die kindliche Kreativität gestärkt werden? Entlang dieser Fragen entwickelt Munari anhand von zahlreichen Beispielen eine visuelle Rhetorik und konkrete Techniken, um Neues zu schaffen. Was zunächst wie eine begriffliche Sortierung anhebt, wächst sich bald zu einer angewandten Theorie und Schule des Sehens aus – spielerisch verleitet der Text zur kreativen Erkundung bisher ungedachter Verbindungen. Der von Gernot Waldner ins Deutsche übertragene und kommentierte Text richtet sich nicht nur an Design- und Kunstinteressierte, sondern eignet sich auch hervorragend als Einführung in Munaris Arbeitsweise und dessen Werk. Ein Anmerkungsapparat von Jeffrey Schnapp (Harvard) erläutert die wichtigsten Bezüge und Hintergründe.
Book Information
Author Description
Bruno Munari (1907–1998), lebte in Mailand und prägte Malerei, Grafik, Kunstpädagogik, Skulptur, Industriedesign und Kinderliteratur des 20. Jahrhunderts maßgeblich. Für seine Entwürfe erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter mehrfach den italienischen Industriedesignpreis Compasso d’Oro. Munari bewegte sich auch in den Bereichen der Lichtkunst, Skulptur und des Kinderbuchs. Seine Werke wurden zeit seines Lebens mehrfach auf der Biennale di Venezia und der documenta in Kassel gezeigt. Nach seiner von ihm »futuristische Vergangenheit« genannten Frühphase festigte er ab den 1950er Jahren seinen internationalen Ruf als innovativer Buchgestalter und Industriedesigner, woraufhin er 1967 als Dozent an die Harvard University in Cambridge berufen wurde.
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In Fantasia (Editori Laterza 1977) – seinem Pionieraufsatz der italienischen Pädagogik sowie der Kunst- und Designgeschichte, der in Italien bereits in der dreißigsten Auflage vorliegt – wird die Frage aufgeworfen, was hinter den Vermögen der Fantasie, der Kreativität und der Erfindung steckt. Wie kann die Elastizität des Denkens gefördert werden, damit es nicht in vorgegebenen Formeln stagniert? Wie kann die kindliche Kreativität gestärkt werden? Entlang dieser Fragen entwickelt Munari anhand von zahlreichen Beispielen eine visuelle Rhetorik und konkrete Techniken, um Neues zu schaffen. Was zunächst wie eine begriffliche Sortierung anhebt, wächst sich bald zu einer angewandten Theorie und Schule des Sehens aus – spielerisch verleitet der Text zur kreativen Erkundung bisher ungedachter Verbindungen. Der von Gernot Waldner ins Deutsche übertragene und kommentierte Text richtet sich nicht nur an Design- und Kunstinteressierte, sondern eignet sich auch hervorragend als Einführung in Munaris Arbeitsweise und dessen Werk. Ein Anmerkungsapparat von Jeffrey Schnapp (Harvard) erläutert die wichtigsten Bezüge und Hintergründe.
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Bruno Munari (1907–1998), lebte in Mailand und prägte Malerei, Grafik, Kunstpädagogik, Skulptur, Industriedesign und Kinderliteratur des 20. Jahrhunderts maßgeblich. Für seine Entwürfe erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter mehrfach den italienischen Industriedesignpreis Compasso d’Oro. Munari bewegte sich auch in den Bereichen der Lichtkunst, Skulptur und des Kinderbuchs. Seine Werke wurden zeit seines Lebens mehrfach auf der Biennale di Venezia und der documenta in Kassel gezeigt. Nach seiner von ihm »futuristische Vergangenheit« genannten Frühphase festigte er ab den 1950er Jahren seinen internationalen Ruf als innovativer Buchgestalter und Industriedesigner, woraufhin er 1967 als Dozent an die Harvard University in Cambridge berufen wurde.



