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Hinter dem gängigen Begriff ›Familienpolitik‹ verbergen sich wohlfahrtsstaatliche Regulierungen privater Lebensformen von erstaunlicher interkultureller Variabilität. Am Beispiel zweier benachbarter Länder, Frankreich und Deutschland, die gemeinhin dem gleichen Typus von ›Wohlfahrtskultur‹ zugeordnet werden, zeigt diese Studie, wie sehr sich die normativen Implikationen und praktischen Konsequenzen der Politik ›für‹ und ›mit‹ Familie von einem kulturellen Kontext zum nächsten wandeln können.
Entlang einer ethnografischen Feldforschung in den zuständigen Sozialbürokratien beider Länder wird vor Augen geführt, in welchem Maße das Alltagsleben von Familien, also die konkreten Beziehungen zwischen den Geschlechtern und den Generationen, durch solche historisch gewachsenen wohlfahrtsstaatlichen Handlungslogiken direkt tangiert wird.
Editions (1)
ISBN9783896698827
PublisherUVK
Publication Date10/31/99
Pages288
Main GenreSpecialized Books
Sub GenreSociety & Social Sciences
FormatSoftcover
LanguageGerman
Price34.00 €
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