Faceless
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Description
Book Information
Author Description
Terry Hayes arbeitete als Journalist, bevor er nach Los Angeles ging und sich auf das Schreiben von Drehbüchern verlegte. Als Drehbuchautor und Produzent wirkte er bisher an zahlreichen erfolgreichen Filmen mit, so an der »Mad Max«-Reihe mit Mel Gibson und dem Horror-Blockbuster »From Hell« mit Johnny Depp. Heute lebt Terry Hayes mit seiner Frau Kristen, mit der er vier Kinder hat, in Australien. Sein erster Roman »Faceless« wurde auf Anhieb ein internationaler Bestseller und 2014 u.a. mit dem britischen National Book Award ausgezeichnet.
Posts
Sehr spannendes Buch, das ich am Ende kaum mehr aus der Hand legen konnte. Am Anfang hatte ich kurz Probleme, da es doch recht komplex ist, aber es lohnt sich dran zu bleiben. Genialer Schreibstil, sehr detailliert, fesselnd und tiefgründig. Ich habe lange kein Buch mehr gelesen, dass mich so in seinen Bann gezogen hat (vor allem zum Ende hin). „Ben, du möchtest in so einer Welt nicht leben. Okay. Aber wie man so sagt: Willst du die Dunkelheit verfluchen - oder eine Kerze entzünden?“ „Meine bedauerliche Erfahrung ist jedoch, dass man sich auf das göttliche Einschreiten nicht verlassen kann und dass das Schicksal ebenso oft die Bösen begünstigt wie die Guten.“ „Sie hatte so eine Art, den Kopf zur Seite zu neigen und den Blick zu schärfen, dass jeder, mit dem sie redete, glaubte, er wäre der einzige Mensch im Raum, wenn nicht in der Welt.“

Was für ein spannendes Buch
Ich konnte es fast gar nicht aus der Hand legen. Der Geheimagent Scott Murdoch muss die USA vor einem Terroranschlag beschützen. Der Agent ist super und man erfährt viele Details seiner Arbeit. Die Geschichte spitzt sich unaufhaltsam zu und treibt einen in den Wahnsinn. Bis es endlich zum großen Showdown kommt. Grandios
Technisch gesehen verneige ich mich tief vor dem Erstlingswerk des Autors, welcher zuvor “nur” durch Drehbücher wie bspw. Mad Max 2, Dead Calm und From Hell verantwortlich zeichnete. Die unfassbar dichte Handlung mehrerer Erzählstränge und einander bedingende Abläufe sowie die liebevoll und detailliert gestalteten Charaktere gehören zu dem besten was ich in diesem Genre seit längerem gelesen habe. Kritisch wird es allein beim Inhalt. Sicher, wir befinden uns hier im us-amerikanischen Spiralarm des Verdauungs- und Verarbeitungsuniversums von 9/11, und vieles hier hebt sich wohltuend von Verallgemeinerungsgalopp des biblebelts ab. Man spürt, speziell im ersten Drittel deutlich das Bemühen um das Verstehen, wie all dieser Hass entstehen kann. Und so ist dieser Roman in seiner Tiefe dann doch ein zutiefst apokalyptischer. Da hier jenseits aller politischer oder moralischer Wertung offenbar wird, dass der Karren schon zu tief im Dreck ist. Der Zynismus der der tief in der menschlichen Gesellschaft verwurzelten Macht von Geheimdiensten, Mafia, Dogmatismus und Kapital innewohnt, waren in der Lage jedwede Grundlage für ein nettes Miteinander aller Erdenbewohner mehr als langfristig zu verhindern. http://vivaperipheria.de/frisch-gelesene-bucher-faceless/
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Terry Hayes arbeitete als Journalist, bevor er nach Los Angeles ging und sich auf das Schreiben von Drehbüchern verlegte. Als Drehbuchautor und Produzent wirkte er bisher an zahlreichen erfolgreichen Filmen mit, so an der »Mad Max«-Reihe mit Mel Gibson und dem Horror-Blockbuster »From Hell« mit Johnny Depp. Heute lebt Terry Hayes mit seiner Frau Kristen, mit der er vier Kinder hat, in Australien. Sein erster Roman »Faceless« wurde auf Anhieb ein internationaler Bestseller und 2014 u.a. mit dem britischen National Book Award ausgezeichnet.
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Sehr spannendes Buch, das ich am Ende kaum mehr aus der Hand legen konnte. Am Anfang hatte ich kurz Probleme, da es doch recht komplex ist, aber es lohnt sich dran zu bleiben. Genialer Schreibstil, sehr detailliert, fesselnd und tiefgründig. Ich habe lange kein Buch mehr gelesen, dass mich so in seinen Bann gezogen hat (vor allem zum Ende hin). „Ben, du möchtest in so einer Welt nicht leben. Okay. Aber wie man so sagt: Willst du die Dunkelheit verfluchen - oder eine Kerze entzünden?“ „Meine bedauerliche Erfahrung ist jedoch, dass man sich auf das göttliche Einschreiten nicht verlassen kann und dass das Schicksal ebenso oft die Bösen begünstigt wie die Guten.“ „Sie hatte so eine Art, den Kopf zur Seite zu neigen und den Blick zu schärfen, dass jeder, mit dem sie redete, glaubte, er wäre der einzige Mensch im Raum, wenn nicht in der Welt.“

Was für ein spannendes Buch
Ich konnte es fast gar nicht aus der Hand legen. Der Geheimagent Scott Murdoch muss die USA vor einem Terroranschlag beschützen. Der Agent ist super und man erfährt viele Details seiner Arbeit. Die Geschichte spitzt sich unaufhaltsam zu und treibt einen in den Wahnsinn. Bis es endlich zum großen Showdown kommt. Grandios
Technisch gesehen verneige ich mich tief vor dem Erstlingswerk des Autors, welcher zuvor “nur” durch Drehbücher wie bspw. Mad Max 2, Dead Calm und From Hell verantwortlich zeichnete. Die unfassbar dichte Handlung mehrerer Erzählstränge und einander bedingende Abläufe sowie die liebevoll und detailliert gestalteten Charaktere gehören zu dem besten was ich in diesem Genre seit längerem gelesen habe. Kritisch wird es allein beim Inhalt. Sicher, wir befinden uns hier im us-amerikanischen Spiralarm des Verdauungs- und Verarbeitungsuniversums von 9/11, und vieles hier hebt sich wohltuend von Verallgemeinerungsgalopp des biblebelts ab. Man spürt, speziell im ersten Drittel deutlich das Bemühen um das Verstehen, wie all dieser Hass entstehen kann. Und so ist dieser Roman in seiner Tiefe dann doch ein zutiefst apokalyptischer. Da hier jenseits aller politischer oder moralischer Wertung offenbar wird, dass der Karren schon zu tief im Dreck ist. Der Zynismus der der tief in der menschlichen Gesellschaft verwurzelten Macht von Geheimdiensten, Mafia, Dogmatismus und Kapital innewohnt, waren in der Lage jedwede Grundlage für ein nettes Miteinander aller Erdenbewohner mehr als langfristig zu verhindern. http://vivaperipheria.de/frisch-gelesene-bucher-faceless/







