Exit Black
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Description
Überlebenskampf auf der Weltraumstation
Einst eine Forschungsstation im Erdorbit, wird das »Imperium« nun als Weltraumhotel für die Superreichen eröffnet. Als die ersten Gäste an Bord kommen, schmuggelt sich mit ihnen eine Gruppe Terroristen auf die Station, die das »Imperium« besetzen und acht Milliarden Dollar Lösegeld für ihre Geiseln fordern. Doch sie haben nicht damit gerechnet, dass sich noch eine der Wissenschaftlerinnen an Bord befindet. Gefangen auf einer Raumstation ohne Ausweg beginnt für die Biophysikerin Chloe ein Kampf ums nackte Überleben …
Book Information
Author Description
Joe Pitkin hat in England, Ungarn, Mexiko und am Clark College im pazifischen Nordwesten der Vereinigten Staaten gelebt, gelehrt und studiert. Seine Kurzgeschichten sind in The Boston Review, Analog, Black Static, Cosmos und anderen Zeitschriften und Podcasts sowie in seinem Blog The Subway Test erschienen. Er lebt in Portland, Oregon, im Schatten eines kleinen erloschenen Vulkans.
Posts
Trifft leider überhaupt nicht meine Erwartungen:(
Das Buch las sich sehr schleppend. Alles ist vollkommen durcheinander, wichtige Sachen wurden zu kurz und unwichtige Sachen viel zu ausführlich beschrieben. Es wurden teilweise Informationen reingeschrieben, die völlig fehl am Platz waren und den Lesefluss gestört haben. Keiner der Charakter hatte eine Persönlichkeit und ich habe nur noch gehofft, dass das Buch bald zu Ende geht. Von Action/Thriller war keine Spur. Klar, es gab Schießereien und hier und da ist jemand gestorben, aber dies wurde so unausführlich und kompliziert beschrieben, dass ich teilweise einfach drüber hinweg gelesen habe. Im Großen und Ganzen liest es sich wie ein Fangen-Spiel auf dem Schulhof: ein riesiges Durcheinander ohne Überblick, schlechte bis keine Charakterentwicklung und natürlich das versprochene Katz und Maus-Spiel, was bei mir leider sehr wenig Nervenkitzel auslöste. Aber natürlich gilt, dass sich jeder eine eigene Meinung bilden sollte und auch wenn ich nicht zufrieden war, sind es bestimmt andere;)
Im Weltraum hört dich niemand Schießen
🏨 Exit Black verspricht eine packende Ausgangslage: das Weltraumhotel Imperium für Superreiche wird von Terroristen infiltriert, die es nicht nur auf das Geld der in Geiselhaft genommenen Menschen abgesehen haben, sondern mit dieser Aktion auch ihre eigene Agenda verfolgen. Die Forscherin Chloe wird dabei eher widerwillig zur fast einzigen Chance für die Geiseln aufs Überleben. Dass sie dabei auch nicht vor Gewalt zurückschreckt, macht dieses Buch zu einer Blaupause für einen Actionfilm der Marke Hollywood. 🔫 Das Buch ist größtenteils aus der Perspektive der Protagonistin Chloe geschrieben, ab und an wird man unter anderem aber auch den Kopf der Terroristenbande über die Schulter schauen. Chloe selbst ist durchaus ein cooler Charakter, aber so richtig nahe ist sie mir leider nicht gekommen. Ihre Gedanken bleiben oft durchgehend logisch, reflektiert und damit sehr rational, was zu einer Wissenschaftlerin passt, mir beim Lesen jedoch das Gefühl von Spannung und Unbehagen in dieser Raumstation genommen hat. Ich hätte schon gerne mitgeschwitzt. 👨🏻🚀 Die Geiselnehmer waren für mich das Amüsanteste am Buch. Der Kopf der Gruppe hat mir mit seiner inkonsequent Art nicht wirklich gefallen und auch seine „Laufburschen“ zeichneten sich nicht gerade durch Bedrohlichkeit aus. Ja, es wird auf kurz oder lang direkt losgeschossen, aber gegen eine Wissenschaftlerin hätte ich mir doch ein etwas weniger holpriges Vorgehen gewünscht. Wenn schon das All keine Bedrohlichkeit vermittelt, dann doch wenigstens durch die Geiselnehmer. 🌪️Dazu kommt dann noch, dass der vermeintlich große Plot-Twist am Ende bei mir überhaupt nicht gezündet hat, weil die Motivation der Terrorgruppe zu spät ins Spiel gebracht wird und da auch nur durch inneren Monolog. Wenn ich erst im letzten Drittel so wirklich verstehe warum sie das alles tun, fehlt mir insgesamt eine gewisse Fallhöhe. Immerhin: den technischen Schnickschnack, der mit der Erkundung der Station einherging und beschrieben wird, fand ich vergleichsweise gelungen. 📝 Fazit: Leider kann ich Exit Black nicht empfehlen. Die Charaktere sind überwiegend flach und die Antagonisten agieren fast schon zu stümperhaft um bei mir irgendeine Form von akuter Spannung oder Beklemmung auszulösen. Auch die Motivation der Geiselnehmer kommt zu spät durch. Diese fiel mir viel zu pathetisch aus und kommt gleichzeitig ohne irgendwelche weitreichenden bzw. spürbaren Auswirkungen daher. Für Fand von stumpfen Actionfilmen kann das Buch vielleicht noch etwas sein, ansonsten verpasst man hier - leider - nichts.
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Überlebenskampf auf der Weltraumstation
Einst eine Forschungsstation im Erdorbit, wird das »Imperium« nun als Weltraumhotel für die Superreichen eröffnet. Als die ersten Gäste an Bord kommen, schmuggelt sich mit ihnen eine Gruppe Terroristen auf die Station, die das »Imperium« besetzen und acht Milliarden Dollar Lösegeld für ihre Geiseln fordern. Doch sie haben nicht damit gerechnet, dass sich noch eine der Wissenschaftlerinnen an Bord befindet. Gefangen auf einer Raumstation ohne Ausweg beginnt für die Biophysikerin Chloe ein Kampf ums nackte Überleben …
Book Information
Author Description
Joe Pitkin hat in England, Ungarn, Mexiko und am Clark College im pazifischen Nordwesten der Vereinigten Staaten gelebt, gelehrt und studiert. Seine Kurzgeschichten sind in The Boston Review, Analog, Black Static, Cosmos und anderen Zeitschriften und Podcasts sowie in seinem Blog The Subway Test erschienen. Er lebt in Portland, Oregon, im Schatten eines kleinen erloschenen Vulkans.
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Trifft leider überhaupt nicht meine Erwartungen:(
Das Buch las sich sehr schleppend. Alles ist vollkommen durcheinander, wichtige Sachen wurden zu kurz und unwichtige Sachen viel zu ausführlich beschrieben. Es wurden teilweise Informationen reingeschrieben, die völlig fehl am Platz waren und den Lesefluss gestört haben. Keiner der Charakter hatte eine Persönlichkeit und ich habe nur noch gehofft, dass das Buch bald zu Ende geht. Von Action/Thriller war keine Spur. Klar, es gab Schießereien und hier und da ist jemand gestorben, aber dies wurde so unausführlich und kompliziert beschrieben, dass ich teilweise einfach drüber hinweg gelesen habe. Im Großen und Ganzen liest es sich wie ein Fangen-Spiel auf dem Schulhof: ein riesiges Durcheinander ohne Überblick, schlechte bis keine Charakterentwicklung und natürlich das versprochene Katz und Maus-Spiel, was bei mir leider sehr wenig Nervenkitzel auslöste. Aber natürlich gilt, dass sich jeder eine eigene Meinung bilden sollte und auch wenn ich nicht zufrieden war, sind es bestimmt andere;)
Im Weltraum hört dich niemand Schießen
🏨 Exit Black verspricht eine packende Ausgangslage: das Weltraumhotel Imperium für Superreiche wird von Terroristen infiltriert, die es nicht nur auf das Geld der in Geiselhaft genommenen Menschen abgesehen haben, sondern mit dieser Aktion auch ihre eigene Agenda verfolgen. Die Forscherin Chloe wird dabei eher widerwillig zur fast einzigen Chance für die Geiseln aufs Überleben. Dass sie dabei auch nicht vor Gewalt zurückschreckt, macht dieses Buch zu einer Blaupause für einen Actionfilm der Marke Hollywood. 🔫 Das Buch ist größtenteils aus der Perspektive der Protagonistin Chloe geschrieben, ab und an wird man unter anderem aber auch den Kopf der Terroristenbande über die Schulter schauen. Chloe selbst ist durchaus ein cooler Charakter, aber so richtig nahe ist sie mir leider nicht gekommen. Ihre Gedanken bleiben oft durchgehend logisch, reflektiert und damit sehr rational, was zu einer Wissenschaftlerin passt, mir beim Lesen jedoch das Gefühl von Spannung und Unbehagen in dieser Raumstation genommen hat. Ich hätte schon gerne mitgeschwitzt. 👨🏻🚀 Die Geiselnehmer waren für mich das Amüsanteste am Buch. Der Kopf der Gruppe hat mir mit seiner inkonsequent Art nicht wirklich gefallen und auch seine „Laufburschen“ zeichneten sich nicht gerade durch Bedrohlichkeit aus. Ja, es wird auf kurz oder lang direkt losgeschossen, aber gegen eine Wissenschaftlerin hätte ich mir doch ein etwas weniger holpriges Vorgehen gewünscht. Wenn schon das All keine Bedrohlichkeit vermittelt, dann doch wenigstens durch die Geiselnehmer. 🌪️Dazu kommt dann noch, dass der vermeintlich große Plot-Twist am Ende bei mir überhaupt nicht gezündet hat, weil die Motivation der Terrorgruppe zu spät ins Spiel gebracht wird und da auch nur durch inneren Monolog. Wenn ich erst im letzten Drittel so wirklich verstehe warum sie das alles tun, fehlt mir insgesamt eine gewisse Fallhöhe. Immerhin: den technischen Schnickschnack, der mit der Erkundung der Station einherging und beschrieben wird, fand ich vergleichsweise gelungen. 📝 Fazit: Leider kann ich Exit Black nicht empfehlen. Die Charaktere sind überwiegend flach und die Antagonisten agieren fast schon zu stümperhaft um bei mir irgendeine Form von akuter Spannung oder Beklemmung auszulösen. Auch die Motivation der Geiselnehmer kommt zu spät durch. Diese fiel mir viel zu pathetisch aus und kommt gleichzeitig ohne irgendwelche weitreichenden bzw. spürbaren Auswirkungen daher. Für Fand von stumpfen Actionfilmen kann das Buch vielleicht noch etwas sein, ansonsten verpasst man hier - leider - nichts.





