Evenings and Weekends

Evenings and Weekends

Softcover
3.985

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Description

'I COULDN'T PUT IT DOWN'SHON FAYE'A MASTERPIECE. THIS SEARING TALE OF LOVE, SEX AND CLASS WILL RESONATE FOR GENERATIONS TO COME'OWEN JONES'I WAS DEEPLY MOVED BY ITS BEAUTY AND HUMANITY'COCO MELLORS'Electric and intimate' Guardian'Impossibly, ineffably beautiful' Russell T Davies'Intoxicating' Irish TimesLondon, June 2019. Maggie is 30, pregnant and broke. Faced with moving back to the home town she fought to escape, she's wondering if having a baby with boyfriend Ed will be the last spontaneous act of her life. Ed, meanwhile, is harbouring secret dreams of his own.Phil hates his office job and is living for the weekend, while falling for his housemate, Keith. But there's a problem: Keith already has a boyfriend. Then there's Rosaleen, Phil's mother, who's tired of feeling like a side character in her own life. She's just been diagnosed with cancer and is travelling to London to tell Phil, if she can ever get hold of him.As Saturday night approaches in a city on the brink of political upheaval, all their lives are set to change forever. It's the hottest summer on record, and the weekend is about to begin.What readers are saying...'I've had a week long book hangover. Read it!''A book I will carry with me in my heart''The best book I've read in recent years''My life got just a bit richer from having read this book''I absolutely loved it, every word'

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
344
Price
13.00 €

Posts

10
All
4.5

Wie „Modern Family“ mit ernsteren Tönen und einem Fokus auf queeren Perspektiven

Wir befinden uns inmitten einer Hitzewelle in London, die Stadt pulsiert und vibriert wie ein überfüllter Ameisenhaufen. Ein Wal ist in den flachen Gewässern der Themse gestrandet, währenddessen wir in ein Ökosystem aus einer kleinen Gruppe an Menschen abtauchen, die miteinander durch familiäre und freundschaftliche Beziehungen verbunden sind. Der Erzählton ist zart und dennoch unverblümt. Jedes Kapitel erleben wir aus der Sicht eines anderen Hauptdarstellenden, können die Motive, Sehnsüchte und Sorgen verstehen. Zum Ende jedes Abschnitts wird eine Brücke zur nächsten Perspektive geschlagen. Dadurch entsteht ein sehr kurzweiliges Leseerlebnis und wir geraten in einen Sog. Die berührten Themen sind nicht unbeschwert: Liebe, sexuelle Orientierung, Verlustangst, Krankheit, finanzielle Sorgen, Perspektivsuche, Elternschaft, Verantwortung, Scham, Ausgrenzung, Übergriffe verschiedener Art. Geballt so formuliert klingt diese Aneinanderreihung abschreckend, die Umsetzung ist aber derart mitfühlend und wertschätzend gestaltet, dass das Buch alles andere als eine Tragödie ist. Die Lektüre berührt und dem Autor gelingt es, das Leben so darzustellen wie es ist. Sehr gelungen, gerade auch wegen der queeren Perspektiven. Bonus: Aufgrund des Settings sehr geeignet als Summer-Read.

4

Sommer in London

In dem Roman begleiten wir eine lose Gruppe von Freund:innen durch eine Hitzewelle in London. Die täglichen Herausforderungen vom Leben in der Großstadt, der Identitätssuche und Lebensgestaltung jenseits der 20 werden im teils atemlosen, teils melancholischen Ton miteinander verknüpft. Mir hat der Roman gut gefallen, da die Protagonist:innen greifbar und empathisch gezeichnet sind und die Handlung gleichzeitig nicht vorhersehbar ist. Teilweise war mir der Roman zu sehr auf eine Metaebene der Alltäglichkeit fixiert, was ich eher kitschig fand.

4

Interessante Charaktere und ihre Entwicklung

Aus verschiedenen Perspektiven wird vor allem ein Wochenende (inkl. Freitag) bis ins Detail auseinander genommen. Ähnlich wie bei modern Family gehören alle Personen in irgendeiner Form zusammen und ich liebe es! So vielfältige Leute, so viele Unsicherheiten und Geheimnisse. Mir persönlich hat das Ende nicht so gut gefallen, wüsste aber auch gerade nicht wie ich es anders hätte haben wollen (anders eben).

3.5

ganz toll geschrieben, hat aber trotzdem seine längen, weil so viele perspektiven versucht werden zu vereinen. aufregende geschichte, am ende aber etwas abrupt.

1.5

Zu viele Charaktere die mich im Endeffekt alle nicht interessiert haben und von denen ich niemanden mochte. Alle Probleme der Charaktere hätten durch Kommunikation behoben werden können.

3

Ich weiß nicht ganz was ich dazu denken soll

Ich bin mir unsicher wie ich das Buch finden soll. Einerseits hat es ganz viele Gefühle in mir ausgelöst, was ich eigentlich mag, aber gleichzeitig hat es mich auch einfach nur wütend gemacht. Ich finde es ist ein gutes Abbild einer Gruppe von Menschen, die um jeden Preis dazugehören will, mit jeder Norm brechen möchte und gleichzeitig merkt, das sie dabei an ihre Grenzen kommt und diese auch übertritt. Es sind alles alltägliche Beziehungen, die einfach traurig machen. Es spielt zwar in London, aber ich kann als in Berlin lebender Mensch auch sehr viel damit anfangen.

4

live in london.

london. 2019. träume. geheimnisse. eine Generation von menschen ende 20. schmerzhaft. Poetisch. "Everyone needs to see themselves as basically good, as the hero of their own life. The only other option is, quite literally, to die."

live in london.
5

Intensiv, ehrlich und aktuell

Eine wunderbare Geschichte über verschiedene Charaktere in London, die durch ihre schonungslose Ehrlichkeit ebenso berührt wie durch die Empathie, die die Autorin ihren Figuren entgegenbringt. Ein Buch über die kleinen Dinge, die das Leben groß machen.

3

Nicht schlecht, aber auch nicht gut. Irgendwie zu viel gewollt.

Mir wurde das Buch empfohlen und ich finde es per se nicht schlecht. Es beschreibt die Geschichte mehrerer Personen in und um London, deren Geschichten verwoben sind. Literarisch ist das Buch ansprechend, inhaltlich war’s okay. Es fühlt sich wie eine Coming of Age Geschichte an, obwohl alle Charaktere Ende 20 / Anfang 30 oder um die 60 sind. Gleichzeitig beschäftigen sich die Handlungsstränge (fast) aller Charaktere mit ihrer Sexualität bzw. dem nicht Ausleben ihrer (sexuellen) Bedürfnisse. Und auch wenn es wichtige Themen sind, die in jedem Handlungsstrang gut aufbereitet sind, wirkt es auf mich, aufgrund der schieren Menge, aufgesetzt und irgendwie unglaubwürdig. Das meine ich mit „zu viel gewollt“. Mich würde interessieren, wie das Buch auf queere Personen wirkt, da das der rote Faden ist, der sich durch die Handlungsstränge zieht.

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