Entschuldigung!
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Description
Um Verzeihen bitten leicht gemacht
Jedes Kind weiß: Wenn man etwas falsch gemacht, etwas Blödes gesagt oder jemandem wehgetan hat, kann man um Entschuldigung bitten. Aber – auch das weiß jedes Kind – das ist gar nicht so leicht!
Sibil und Theo sind allerbeste Freund*innen, sie gehen durch dick und dünn. Die beiden wohnen sogar im gleichen Haus. Eigentlich super. Nur manchmal, da richten die Kinder Chaos an. Heute zum Beispiel: Ihr Fußball macht das ganze Treppenhaus matschig, eine Einkaufstasche kullert um, eine Milchflasche geht zu Bruch ...
Zeigt anschaulich, wie man um Verzeihung bitten kann Nimmt Kinder ernst und spiegelt ihre komplexen Gefühle Einfühlsam illustriert von Mareike AmmerskenOb Sibil und Theo das wieder geradebiegen können?
Book Information
Author Description
Madlen Ottenschläger, geboren 1979, arbeitet als Kinderbuchautorin und Journalistin in Süddeutschland, in der Nähe von Ulm. Sie studierte Politikwissenschaft, Soziologie, Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Kommunikationswissenschaft in München und besuchte die Deutsche Journalistenschule. Nach einigen Jahren als Redakteurin für „Brigitte“ arbeitet sie heute frei, seit 2022 überwiegend als Kinderbuchautorin.
Posts
Voller Herz und Vielfalt
Entschuldigung! ist ein Kinderbuch, das nicht nur eine wichtige Botschaft vermittelt, sondern auch mit seiner Gestaltung und Vielfalt beeindruckt. Madlen Ottenschläger und Mareike Ammersken haben hier ein Buch geschaffen, das nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene anspricht – ein echtes Highlight für jedes Bücherregal. Bereits auf den ersten Seiten wird klar, wie liebevoll und detailreich die Geschichte gestaltet ist. Der Einblick in das Haus und seine Bewohner ist besonders schön – verschiedene Nationalitäten, ein queeres Paar, ein liebevoller Opa, der sich um sein Enkelkind kümmert, weil die Mutter arbeitet. Diese Vielfalt macht das Buch so zeitgemäß und spiegelt die Realität vieler Familien wider. Kleine Details wie eine Katze, ein Chanukka-Kerzenständer und vieles mehr laden dazu ein, die Seiten immer wieder neu zu entdecken. Die Geschichte selbst ist einfach, aber kraftvoll: Es geht darum, dass sich nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene entschuldigen müssen. Das Buch zeigt, dass eine Entschuldigung manchmal leicht über die Lippen geht, aber in anderen Momenten schwerfallen kann – und dass es trotzdem wichtig ist, es zu versuchen. Besonders schön ist die Botschaft, dass es immer einen Weg gibt, etwas wieder gutzumachen, selbst wenn gerade niemand da ist, bei dem man sich entschuldigen kann. Dieses Buch eignet sich hervorragend für den Familienalltag, den Kindergarten und den schulischen Kontext. Es vermittelt Kindern auf einfühlsame Weise soziale Kompetenz und Empathie und regt dazu an, über das eigene Verhalten nachzudenken. Und das Beste: Man ist für Kinderbücher wirklich nie zu alt! Ein klares Must-have für jedes Bücherregal.

Ein wichtiges Thema liebevoll aufbereitet. Zeigt, dass sich Kinder und Erwachsene auf Augenhöhe entschuldigen können.
Sibil und Theo haben das Glück, dass sie gemeinsam in einem Haus wohnen und auch noch die allerbesten Freunde sind. An diesem Tag spielen sie gemeinsam Fußball bis es regnet und richten dann im ganzen Haus ein bisschen Chaos an. Als sie schließlich von einem Drachen angebrüllt werden, beginnen sie ihr Chaos wieder gerade zu biegen. Sehr originell ist die kleine Einführung in die Geschichte. Hier wird das ganze Haus mit seinen 6 Etagen sowie dessen diversen Bewohner*innen dargestellt. Jeder Etage wird zudem eine eigene Farbe zugeordnet, was sich durch das ganze Buch durchzieht und die Seiten dementsprechend farbenfroh erstrahlen lässt. Dies trägt zudem dazu bei, die Namen und Figuren im Verlauf zuordnen zu können. Die Bilder sind teilweise in einem gekachelten Comic-Stil angeordnet und dann wiederum werden Szenen über eine Doppelseite hinweg dargestellt. Um die unterschiedlichen Handlungen und Geschehnisse zu unterstreichen wird Onomatopoesie genutzt. Zu Beginn ist die Geschichte recht rasant erzählt, denn Sibil und Theo rasen ohne jede Verluste mit dem matschigen Fußball durch das Haus und hinterlassen einige Spuren. Hier wird wenig Text genutzt, sondern mehr mit den onomatopoetischen Elementen gearbeitet. Schnell rufen sie eine Entschuldigung hinterher, scheinen dabei aber nicht ganz bei der Sache zu sein. Denn sie rennen immer schnell weiter. Hier kann also die Frage aufgeworfen werden, ob die beiden ihre Entschuldigung wirklich ernst meinen, da sie nicht wirklich innehalten. Beim ersten Gedonner des Balls gegen eine Tür wird der Begriff „Drachenlaut“ eingeführt. Dahingehend werden weitere ähnliche Neologismen mit der Anspielung auf einen Drachen verwendet. Bis dieser „Drache“ plötzlich in der Tür erscheint und die zwei Kinder anbrüllt. Sie entschuldigen sich hier nicht, sondern rennen ganz schnell weiter. In ihrer stürmischen Art helfen sie schließlich Herr Akman im Erdgeschoss, der nach seinem Handy sucht. Hier entsteht ein kleiner Moment der Irritation, denn die beiden müssen sich garnicht mehr entschuldigen. An der Tür des Drachen schleichen sie sich jedoch lieber vorbei. In jedem Stockwerk fangen sie nun nach und nach an, ihr Chaos zu beseitigen und dies durch ernst gemeinte Entschuldigungen wieder gut zu machen. Letztendlich entschuldigt sich sogar der Drache, der sich als Bewohnerin Antje entpuppt ebenfalls für das Gebrüll, da sie durch ihre Nachtschicht gereizt war. Mit einer offenen Frage wird zum Schluss der Gesprächsanlass angeregt, was Sibil und Theo vergessen haben könnten. Insgesamt wird hier eine schöne Geschichte entworfen die aufzeigt, dass Entschuldigen vielleicht auch geübt werden muss.
🦌Worum geht es?🦌 Im Buch geht es um Sibil und Theo. Beide sind beste Freunde und wohnen nicht nur im gleichen Haus, sondern sogar untereinander. Durch Klopfzeichen verabreden sie sich immer zum Spielen. Auch an diesem Tag als sie den Ball durch das Treppenhaus haben sausen lassen. Doch nicht alle waren darüber glücklich. 🦌Mein Eindruck:🦌 Sich zu entschuldigen fällt nicht jedem leicht. Vor allem nicht, wenn man einen Fehler gemacht hat und man diesen durch eine Entschuldigung quasi eingesteht. So geht es aber nicht nur Kinder, sondern vor allem uns Erwachsenen. Dieses Buch zeigt nicht nur wie es geht, sondern wie man einen Fehler auch ganz leicht wieder gerade biegen kann. Kennst Du das auch? Dieses kurzweilige, spaßige Treppenhausabenteuer wird durch sehr ansprechende und teils humorvolle Illustrationen untermalt. Bewertung: 🦊🦊🦊🦊
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Um Verzeihen bitten leicht gemacht
Jedes Kind weiß: Wenn man etwas falsch gemacht, etwas Blödes gesagt oder jemandem wehgetan hat, kann man um Entschuldigung bitten. Aber – auch das weiß jedes Kind – das ist gar nicht so leicht!
Sibil und Theo sind allerbeste Freund*innen, sie gehen durch dick und dünn. Die beiden wohnen sogar im gleichen Haus. Eigentlich super. Nur manchmal, da richten die Kinder Chaos an. Heute zum Beispiel: Ihr Fußball macht das ganze Treppenhaus matschig, eine Einkaufstasche kullert um, eine Milchflasche geht zu Bruch ...
Zeigt anschaulich, wie man um Verzeihung bitten kann Nimmt Kinder ernst und spiegelt ihre komplexen Gefühle Einfühlsam illustriert von Mareike AmmerskenOb Sibil und Theo das wieder geradebiegen können?
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Author Description
Madlen Ottenschläger, geboren 1979, arbeitet als Kinderbuchautorin und Journalistin in Süddeutschland, in der Nähe von Ulm. Sie studierte Politikwissenschaft, Soziologie, Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Kommunikationswissenschaft in München und besuchte die Deutsche Journalistenschule. Nach einigen Jahren als Redakteurin für „Brigitte“ arbeitet sie heute frei, seit 2022 überwiegend als Kinderbuchautorin.
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Voller Herz und Vielfalt
Entschuldigung! ist ein Kinderbuch, das nicht nur eine wichtige Botschaft vermittelt, sondern auch mit seiner Gestaltung und Vielfalt beeindruckt. Madlen Ottenschläger und Mareike Ammersken haben hier ein Buch geschaffen, das nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene anspricht – ein echtes Highlight für jedes Bücherregal. Bereits auf den ersten Seiten wird klar, wie liebevoll und detailreich die Geschichte gestaltet ist. Der Einblick in das Haus und seine Bewohner ist besonders schön – verschiedene Nationalitäten, ein queeres Paar, ein liebevoller Opa, der sich um sein Enkelkind kümmert, weil die Mutter arbeitet. Diese Vielfalt macht das Buch so zeitgemäß und spiegelt die Realität vieler Familien wider. Kleine Details wie eine Katze, ein Chanukka-Kerzenständer und vieles mehr laden dazu ein, die Seiten immer wieder neu zu entdecken. Die Geschichte selbst ist einfach, aber kraftvoll: Es geht darum, dass sich nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene entschuldigen müssen. Das Buch zeigt, dass eine Entschuldigung manchmal leicht über die Lippen geht, aber in anderen Momenten schwerfallen kann – und dass es trotzdem wichtig ist, es zu versuchen. Besonders schön ist die Botschaft, dass es immer einen Weg gibt, etwas wieder gutzumachen, selbst wenn gerade niemand da ist, bei dem man sich entschuldigen kann. Dieses Buch eignet sich hervorragend für den Familienalltag, den Kindergarten und den schulischen Kontext. Es vermittelt Kindern auf einfühlsame Weise soziale Kompetenz und Empathie und regt dazu an, über das eigene Verhalten nachzudenken. Und das Beste: Man ist für Kinderbücher wirklich nie zu alt! Ein klares Must-have für jedes Bücherregal.

Ein wichtiges Thema liebevoll aufbereitet. Zeigt, dass sich Kinder und Erwachsene auf Augenhöhe entschuldigen können.
Sibil und Theo haben das Glück, dass sie gemeinsam in einem Haus wohnen und auch noch die allerbesten Freunde sind. An diesem Tag spielen sie gemeinsam Fußball bis es regnet und richten dann im ganzen Haus ein bisschen Chaos an. Als sie schließlich von einem Drachen angebrüllt werden, beginnen sie ihr Chaos wieder gerade zu biegen. Sehr originell ist die kleine Einführung in die Geschichte. Hier wird das ganze Haus mit seinen 6 Etagen sowie dessen diversen Bewohner*innen dargestellt. Jeder Etage wird zudem eine eigene Farbe zugeordnet, was sich durch das ganze Buch durchzieht und die Seiten dementsprechend farbenfroh erstrahlen lässt. Dies trägt zudem dazu bei, die Namen und Figuren im Verlauf zuordnen zu können. Die Bilder sind teilweise in einem gekachelten Comic-Stil angeordnet und dann wiederum werden Szenen über eine Doppelseite hinweg dargestellt. Um die unterschiedlichen Handlungen und Geschehnisse zu unterstreichen wird Onomatopoesie genutzt. Zu Beginn ist die Geschichte recht rasant erzählt, denn Sibil und Theo rasen ohne jede Verluste mit dem matschigen Fußball durch das Haus und hinterlassen einige Spuren. Hier wird wenig Text genutzt, sondern mehr mit den onomatopoetischen Elementen gearbeitet. Schnell rufen sie eine Entschuldigung hinterher, scheinen dabei aber nicht ganz bei der Sache zu sein. Denn sie rennen immer schnell weiter. Hier kann also die Frage aufgeworfen werden, ob die beiden ihre Entschuldigung wirklich ernst meinen, da sie nicht wirklich innehalten. Beim ersten Gedonner des Balls gegen eine Tür wird der Begriff „Drachenlaut“ eingeführt. Dahingehend werden weitere ähnliche Neologismen mit der Anspielung auf einen Drachen verwendet. Bis dieser „Drache“ plötzlich in der Tür erscheint und die zwei Kinder anbrüllt. Sie entschuldigen sich hier nicht, sondern rennen ganz schnell weiter. In ihrer stürmischen Art helfen sie schließlich Herr Akman im Erdgeschoss, der nach seinem Handy sucht. Hier entsteht ein kleiner Moment der Irritation, denn die beiden müssen sich garnicht mehr entschuldigen. An der Tür des Drachen schleichen sie sich jedoch lieber vorbei. In jedem Stockwerk fangen sie nun nach und nach an, ihr Chaos zu beseitigen und dies durch ernst gemeinte Entschuldigungen wieder gut zu machen. Letztendlich entschuldigt sich sogar der Drache, der sich als Bewohnerin Antje entpuppt ebenfalls für das Gebrüll, da sie durch ihre Nachtschicht gereizt war. Mit einer offenen Frage wird zum Schluss der Gesprächsanlass angeregt, was Sibil und Theo vergessen haben könnten. Insgesamt wird hier eine schöne Geschichte entworfen die aufzeigt, dass Entschuldigen vielleicht auch geübt werden muss.
🦌Worum geht es?🦌 Im Buch geht es um Sibil und Theo. Beide sind beste Freunde und wohnen nicht nur im gleichen Haus, sondern sogar untereinander. Durch Klopfzeichen verabreden sie sich immer zum Spielen. Auch an diesem Tag als sie den Ball durch das Treppenhaus haben sausen lassen. Doch nicht alle waren darüber glücklich. 🦌Mein Eindruck:🦌 Sich zu entschuldigen fällt nicht jedem leicht. Vor allem nicht, wenn man einen Fehler gemacht hat und man diesen durch eine Entschuldigung quasi eingesteht. So geht es aber nicht nur Kinder, sondern vor allem uns Erwachsenen. Dieses Buch zeigt nicht nur wie es geht, sondern wie man einen Fehler auch ganz leicht wieder gerade biegen kann. Kennst Du das auch? Dieses kurzweilige, spaßige Treppenhausabenteuer wird durch sehr ansprechende und teils humorvolle Illustrationen untermalt. Bewertung: 🦊🦊🦊🦊






