Entdecke deine innere Stärke

Entdecke deine innere Stärke

Hardback
3.213
Daring GreatlyAuthentizitätSelbstvertrauenSchwäche

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Description

Das Leben aus vollem Herzen leben

In einer Welt, die so schnelllebig und flüchtig ist, in einer Zeit der Heimatlosigkeit und emotionalen Entwurzelung, ist es umso wichtiger zu wissen, wo wir hingehören und woran wir uns festhalten können. Die renommierte Psychologin Brené Brown zeigt, dass innere Stärke der Raum ist, wo Liebe, Zugehörigkeit, Freude und Kreativität entstehen. Unter ihrer behutsamen Anleitung entdecken wir unsere innere Verwurzelung neu und entwickeln eine kraftvolle Vision, die uns ermutigt, Großes zu wagen.

Book Information

Main Genre
Self-Help & Non-Fiction
Sub Genre
Personal Development
Format
Hardback
Pages
192
Price
22.70 €

Author Description

Brené Brown ist Professorin am Graduate College of Social Work in Houston, Texas. Seit zwanzig Jahren erforscht sie die Themen Verletzlichkeit, Scham, Authentizität und innere Stärke. Ihr TED-Talk „Die Kraft der Verletzlichkeit“, der über 23 Millionen Mal heruntergeladen wurde, machte sie weltweit bekannt. Ihre Bücher, darunter „Die Gaben der Unvollkommenheit“ und „Verletzlichkeit macht stark“, avancierten in den USA zu Bestsellern. Die beliebte Vortragsrednerin lebt mit ihrem Mann Steve und zwei Kindern in Houston.

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Ich habe vor einigen Jahren Brené Browns Rising Strong gelesen und war davon sehr angetan. Ich kann mich immer noch positiv an ihr Storytelling und ihre Verletzlichkeit erinnern, die sie als wirkungsvolle Mittel einsetzte, um den Leser mehr mit sich selbst in Einklang zu bringen. Sicherlich waren daher meine Erwartungen hoch, aber bestimmt nicht übersteigert. Braving the Wilderness ist ein eher schmaler Band mit nur etwas mehr als 160 Fließtextseiten, dessen wesentliches Anliegen das Zugehörigkeitsgefühl ist. Zugehörigkeit hat nichts mit Anpassung zu tun, es ist wichtig, dass man sich selbst gehört, sich selbst gegenüber treu ist, auch wenn man damit andere verärgert. Wenn man dies schafft, dann geht es einem gut. Das ist die zugegebenermaßen sehr vereinfachte und heruntergebrochene Message des Buchs. Leider ist dieser Ansatz so gar nicht neu. Die Aufforderung, sich selbst gegenüber loyal zu sein, findet sich schon bei Shakespeare und auch alle Ausführungen, die dazu dienen, diese Idee auszuschmücken und zu untermauern, erscheinen bei Brené Brown dieses Mal sehr oberflächlich, irgendwie unzusammenhängend und nicht sehr überzeugend. Das Buch zeugt deutlich von seinem Entstehungskontext kurz nach der Trump-Wahl 2016/17 und versucht auf nicht-politische Weise die Zerrissenheit, die unter den Amerikanern besteht, mit Achtsamkeit und Bezügen auf den Buddhismus zu kitten. Immer wieder wirkt es, als ob Brown an den gesunden Menschenverstand appelliert und dabei hofft, ihre Leser zu gelasseneren Menschen und zu einem besseren Miteinander zu erziehen. Insgesamt war der Text zeitweise durchaus interessant, aber er sprach mich einfach nicht persönlich an. Es gab ein paar nette Ideen, aber diese wurden nicht so plausibel dargelegt, dass man sie sofort und dauerhaft umsetzen wollen würde.

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Brown ist eine amerikanische Dozentin und Autorin, die u.a. menschliches Verhalten wie Scham und Empathie erforscht. In ihrem neuen Werk beleuchtet sie das Thema „Zugehörigkeit“ und wie wir dennoch authentisch leben können. Ich habe den Non-Fiction November mit diesem Buch gestartet in der Hoffnung, die Faszination für diese Autorin, die mir insbesondere in amerikanischen Facebookgruppen immer wieder begegnet, etwas besser nachvollziehen zu können. Ich hatte bereits zuvor „The Gifts of Imperfection“ von ihr gelesen, fand aber keinen Zugang dazu. Da ich aber vielen Autoren meist eine zweite (und dritte) Chance gebe, griff ich zu „Braving the Wilderness“. Ich denke, jeder von uns hat früher oder später schon die Erfahrung gemacht, irgendwo Außenseiter zu sein, nicht dazu zu gehören, mit einer Meinung allein dazustehen. Und dennoch wollen wir natürlich auch alle Teil einer Gemeinschaft sein, uns sicher und aufgehoben fühlen in der Interaktion mit anderen. Diesen inneren Konflikt beleuchtet die Autorin anhand diverser Anekdoten aus ihrem Leben, deren zugrundeliegenden Mechanismen sie lang erforscht hat, um daraus allgemeingültige Aussagen ziehen und Hilfe für alle bieten zu können, die sich ähnlichen Situationen ausgesetzt sehen. Es fiel mir jedoch sehr schwer, dem Buch konkrete Vorschläge „wenn das, dann das“ entnehmen zu können. Es gibt hier und da ein paar gute Gedanken, die aber leider nicht weiter ausgeführt werden. Stattdessen bleibt Brené Brown bei schwammigen Vorschlägen wie „Strong back, soft front, wild heart“ oder auch „hold hands with strangers“. Für alles gibt es ein paar nette Beispiele, aber keins davon zeigt, was es für Konsequenzen für die psychische Gesundheit haben kann und wie man den inneren Widerstand überwindet, aus sich heraus zu gehen, ohne sich ausgestoßen zu fühlen. Vielleicht ist „Bravong the Wildnerness“ mehr auf Amerikaner gemünzt, vielleicht habe ich zu viel schon zu solchen Themen gelesen und im Selbstversuch durchlebt – ich fand diese Abhandlung zu oberflächlich und unkonkret.

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