Emberclaw

Emberclaw

Hardback
4.16

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Description

Long-banished dragons, revered as gods, return to the mortal realm in the second book in this magical, romantic, epic fantasy series from a Sunday Times bestselling author.

Book Information

Main Genre
Self-Help & Non-Fiction
Sub Genre
Mind & Body
Format
Hardback
Pages
480
Price
25.00 €

Posts

1
All
3.5

Stärker als der erste, aber leider mit leichten Mängeln.

Ersteinmal: Der zweite Teil liest sich sehr viel flüssiger und ist allgemein verständlicher als der erste. Ob es daran liegt, dass Lam ihren Schreibstil gefunden hat, oder man jetzt in der Welt drin ist, bleibt offen. Fest steht, dass sich der Schreibstil deutlich gebessert hat. Einzig blöde: Das sollte mal eine Trilogie sein und so wurde es auch geplotted aber dem Einband nach, ist das das Finale einer Duologie. Resultat: manche Plotpunkte tauchen plötzlich auf und werden ebenso plötzlich abgehakt und / oder vergessen. Arcadys Erpressung, was das große Ding sein sollte? In einem Satz erledigt. Das Hochschulding? Nie abgeschlossen. Dieses ominöse Glasauge? Joa. Keine Ahnung. Everens Mutter die spontan halbtot ist? Nie wieder erwähnt. Seine Sorge, der letzte männliche Drache zu sein? In einem Kapitel etabliert und gelöst. Diese Reihe brauchte einen dritten Band, aber nun, wo alles irgendwo ist, bleibts wohl bei zweien. Wieso dann so viele Sternis? Einerseits: ich liebe den Antagonisten, auch wenn er manchmal n Brainfart hat. Aber den Twist den er da reinmacht hab ich nicht kommen sehen. Ok, lag auch dran, dass seine Assistentin nie erwähnt wurde und da 500 Namen rumschwirren die sich keiner merkt und merken muss. Allgemein sind die neuen Charaktere eher... anwesend. Fliegende Namen und so. Aber. Worldbuilding? Endlich hat Lam ihren Faden gefunden. Die Magie wurde erklärt, ich habs System endlich gerallt und dieses ganze "Antagonist chillt sein Leben an der Spitze und outplayed alle" ist ein Trope, den ich liebe. Everen und Arcadys Beziehung ist am Anfang etwas schleppend, dafür erkunden wir alle Gefühle, verstehen jeden Standpunkt und wenn die dann endlich zusammenkommen (HALBES BUCH BTW) ist deren Beziehung einfach ein Chefs Kiss. Zumindest bis man sich bewusst wird, dass der Junge da einen Drachen bangt. Das etwas akward aber immer noch ne bessere Lovestory als Twilight. Kein cringer Dialog, trotzdem emotional und mitreißend. Ich als kleine Romantasy-Skeptikerin hab mich drüber gefreut. Auch wenn ichs bis heute funny finde, dass Everens Schwester in der sterbenden Welt hockt und ihrem Bruder zusehen kann und möglicherweise sieht, wie er und Arcady... Twister spielen. Wird on Page nie gesagt. Ist mein Head Canon. Sorin: konnte ich im ersten Teil absolut nicht mit warm werden. Hier einer meines Faves. Das Mädel hat sich endlich mal ein Rückgrat wachsen lassen und es dann behalten. Mochte es auch, wie sich ihre Erzählweise je nach Indoktrinationsgrad geändert hat. Und sie hat Jaculus. Jaculus macht alles besser. Endkampf? Geil. Anders nicht zu sagen. Die 2 Kapitel Monolog über den bösen Plan hätte man vllt anders sagen können, aber my man zieht durch und es sieht fürn Moment wirklich so aus, als wären die cooked. Kurz: Gute Story, die für ihr komplettes Potenzial noch ein Büchlein gebraucht hätte. Da der restliche Plot aber alles rausholt, durchaus verzeihbar.

Stärker als der erste, aber leider mit leichten Mängeln.
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