Elefanten weinen nicht
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Description
Lasst den Gefühlen freien Lauf!
Es ist ein ganz gewöhnlicher Morgen in der Savanne – anscheinend zumindest. Matti, die kleine Manguste, wacht auf und möchte das Näschen ins Freie recken. Nur, das geht nicht! Vor dem Eingang seines Baues hockt ein riesengraues Dings mit faltigem, borstigem Popo und versperrt Matti Weg und Sicht. Das ist Elias, der alte Elefant. Er ist sehr, sehr traurig – aber er hat verinnerlicht, dass Elefanten nicht weinen. Dabei würde er doch so gerne … Also sitzt Elias da so rum, seufzt und weiß nicht weiter. Zum Glück ist Matti ziemlich nett und auch ganz schön schlau. Die Manguste weiß genau, dass es viel, viel besser ist, zu fühlen und zu tun, was wir wollen – und nicht, was wir angeblich sollen. Er führt Elias am Rüssel durch die Savanne und sie treffen: einen Löwen, der sich fürchtet, obwohl doch alle Tiere ihn fürchten, er selbst aber keine Angst haben soll. Ein Nilpferd, das tagsüber am Ufer grast, und eine Leopardin, die auf ein Affenbaby aufpasst, statt es zu jagen. Elias ist verblüfft und er versteht, dass er sehr wohl zu seinen Gefühlen stehen und weinen darf. Und das macht er dann auch. Aber nicht mehr vor Traurigkeit, sondern vor Rührung und Freude. Endlich hat er einen Freund gefunden, der ihm geholfen hat, zu sein, wie er will. Und außerdem bilden Matti und Elias am Ende eine Herde – auch wenn Mangusten und Elefanten das eigentlich nicht sollen …
Bestärkt Kinder, Gefühl wahrzunehmen und zuzulassen Emotionale und farbenprächtige Bilder von Julian Meyer Mit tollen Fakten über Elefanten und MangustenBook Information
Author Description
Gesa Neitzel ist eine deutsche Sachbuch-Autorin mit dem Schwerpunkt auf Afrika, Safaris und Umweltschutz. Sie war Fernsehredakteurin in Berlin, bevor sie sich in 2015 zum Safari-Guide im südlichen Afrika ausbilden ließ. Die kommenden fünf Jahre verbrachte sie auf Recherche-Reisen und Safaris mit Gästen auf dem afrikanischen Kontinent; unter anderem in Botswana, Namibia, Sambia, Uganda, Malawi und Tansania. Während der Corona-Pandemie begleitete sie ihren Partner Frank in seine Heimat Australien. Dort widmet sie sich mittlerweile ganz dem Schreiben und lernt zudem die hier ansässigen Kängurus, Koalas und Wale kennen. 2016 erschien ihr Spiegel-Bestseller “Frühstück mit Elefanten”, 2019 folgte mit “The Wonderful Wild” ihre Anleitung für ein wildes Leben, ebenfalls ein Spiegel-Bestseller. In 2021 erschien mit “Löwenherzen” die Fortsetzung zu ihrem Debüt, sowie ihr veganes Camping-Kochbuch “Safari Kitchen.”
Posts
Inhalt: Eigentlich wollte Manguste Matti nur einmal kurz seinen Bau verlassen, um ein wenig frische Luft zu schnuppern. Doch an diesem Morgen ist etwas anders. Irgendetwas bzw. irgendjemand hat sich vor seinem Zuhause niedergelassen. Gut zureden hilft an dieser Stelle gar nichts, muss Matti schnell feststellen. Mit aller Mühe zwängt er sich an dem grauen Koloss vorbei, bei dem es sich, dass muss die Manguste voller Überraschung feststellen, um einen alten, traurigen Elefanten handelt, der mit leerem Blick in die Ferne schaut. Matti kann den Anblick eines so traurigen Elefanten kaum ertragen. Als dieser dann noch herzerweichend seufzt, dass Elefanten nicht weinen dürfen, reicht es der kleinen Manguste. „Das ist doch völliger Quatsch“, ruft Matti aus, schnappt sich Elias Rüssel und führt seinen neuen, großen Gefährten durch die Savanne. Matti geleitet Elias vorbei an einen Löwen, der entgegen aller Zuschreibungen sehr ängstlich beim Anblick einer starken Flussströmung ist. Er zeigt ihm eine Leopardenmutti, die gerade mit einem Affenbaby kuschelt, und beweist ihm, dass Nilpferde nicht, wie alle immer sagen, nur in der Nacht zum Fressen an Land kommen. Nach dieser kleinen abenteuerlichen Reise ist Elias ganz verblüfft: Kann es vielleicht sein, dass Matti Recht hat? Kann es vielleicht sein, dass es gar nicht so schlimm ist, wenn man sich auch mal atypisch verhält ? „Warum bist du eigentlich so traurig?“, unterbricht Matti irgendwann Elias Gedanken. Elias fasst sich ein Herz und berichtet der Manguste von seinen Problemen. Und Matti, der hat erneut eine Lösung. Eine Lösung, die Elias zu Tränen rührt. Dieses Mal weint der Elefant aber vor Glück. Meinung: Gesa Neitzel erzählt mit „Elefanten weinen nicht“, die herzerwärmende Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einem großen alten Elefanten und einer kleinen klugen Manguste. Das Kennenlernen von Matti und Elias verläuft ungewöhnlich. Denn Matti hätte am frühen Morgen vermutlich mit vielem gerechnet, aber nicht mit einem großen Elefantenhintern, der ihm den Eingang seines Zuhauses versperrt. Auch der weitere Verlauf der Geschichte hält einige Überraschungen parat und bricht schnell mit gängigen Klischees. Denn Matti hat sich, nachdem er hört, dass Elias der festen Überzeugung ist, dass er nicht weinen dürfe, dass er immer stark und mutig sein müsse, zum Ziel gemacht, diesem zu zeigen, dass das völliger Quatsch ist. Er schnappt sich den Rüssel des Elefanten und führt ihn mitten durch die Savanne, um ihm dort zu zeigen, dass auch andere Tiere jeden Tag Dinge tun, die man vielleicht im ersten Moment nicht von ihnen erwarten würde. Diese Tour vorbei an Flussläufen, über Wiesen und die Steppe vermittelt dem jungen Leser einerseits eine abenteuerliche Entdeckungstour, zugleich aber auch eine wichtige Botschaft, nämlich die, dass es gut tun kann, Regeln auch mal bewusst zu brechen. Dass man sich nicht für andere verbiegen sollte. Kleine, bewusste Veränderungen können helfen zu neuen Erkenntnissen zu gelangen und die Welt ein Stück weit besser machen. Elias und Matti jedenfalls finden durch diese Reise zueinander. Matti hilft Elias nicht nur beim Umdenken, er bietet ihm auch an, als dieser davon berichtet, wie seine Herde ihn im Stich gelassen hat, fortan an seiner Seite zu bleiben. Es entsteht für Elias, aber auch für Matti, also eine neue Freundschaft. Eine sehr ungewöhnliche, zugegeben, aber dafür eine nachhaltige. Unterstützt wird diese fesselnde Erzählung durch farbenfrohe Illustrationen von Julian Meyer. Dem Illustrator gelingt es, seinen Bildern mit Hilfe kleiner Details einen dezenten Humor zu verleihen, den abenteuerlichen Charme der Savanne widerzuspiegeln und die Emotionen der Figuren an den Leser zu vermitteln. Im Anschluss an die Geschichte erhält der junge Leser noch eine illustrierte Doppelseite mit verschiedenen sehr interessanten Fakten über Mangusten und Elefanten. So erfährt man hier z.B., dass ein Elefantenrüssel über 50.000 Muskeln besitzt, dass die Stoßzähne eines Elefanten über 100 kg schwer werden können. Im Weiteren wie Elefanten miteinander kommunizieren. Zudem wird über die Lebensverhältnisse und Eigenarten von Mangusten berichtet. All das geschieht übersichtlich und informativ. Fazit: Gesa Neitzel erzählt in ihrem Buch, „Elefanten weinen nicht“, die herzerwärmende Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einer Manguste und einem Elefanten. Die im Vordergrund stehende Geschichte hat eine übertragene Bedeutung. Die implizit enthaltene Lehre kann die kleinen Leser zum Nachdenken und zu mehr als einer Erkenntnis bringen. Die Dekonstruktion von Stereotypen, weshalb Muster prägend sind und warum die Logik der Anpassung an das Allgemeine jeglicher Selbstverwirklichung oder Selbstbestimmung entgegensteht, all dies steckt in diesem mühelos daherkommenden Buch. Unterstützt wird diese starke Geschichte durch farbenprächtige und dezent humorvolle Illustrationen von Julian Meyer. Das Buch ist eine Empfehlung wert.

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Lasst den Gefühlen freien Lauf!
Es ist ein ganz gewöhnlicher Morgen in der Savanne – anscheinend zumindest. Matti, die kleine Manguste, wacht auf und möchte das Näschen ins Freie recken. Nur, das geht nicht! Vor dem Eingang seines Baues hockt ein riesengraues Dings mit faltigem, borstigem Popo und versperrt Matti Weg und Sicht. Das ist Elias, der alte Elefant. Er ist sehr, sehr traurig – aber er hat verinnerlicht, dass Elefanten nicht weinen. Dabei würde er doch so gerne … Also sitzt Elias da so rum, seufzt und weiß nicht weiter. Zum Glück ist Matti ziemlich nett und auch ganz schön schlau. Die Manguste weiß genau, dass es viel, viel besser ist, zu fühlen und zu tun, was wir wollen – und nicht, was wir angeblich sollen. Er führt Elias am Rüssel durch die Savanne und sie treffen: einen Löwen, der sich fürchtet, obwohl doch alle Tiere ihn fürchten, er selbst aber keine Angst haben soll. Ein Nilpferd, das tagsüber am Ufer grast, und eine Leopardin, die auf ein Affenbaby aufpasst, statt es zu jagen. Elias ist verblüfft und er versteht, dass er sehr wohl zu seinen Gefühlen stehen und weinen darf. Und das macht er dann auch. Aber nicht mehr vor Traurigkeit, sondern vor Rührung und Freude. Endlich hat er einen Freund gefunden, der ihm geholfen hat, zu sein, wie er will. Und außerdem bilden Matti und Elias am Ende eine Herde – auch wenn Mangusten und Elefanten das eigentlich nicht sollen …
Bestärkt Kinder, Gefühl wahrzunehmen und zuzulassen Emotionale und farbenprächtige Bilder von Julian Meyer Mit tollen Fakten über Elefanten und MangustenBook Information
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Gesa Neitzel ist eine deutsche Sachbuch-Autorin mit dem Schwerpunkt auf Afrika, Safaris und Umweltschutz. Sie war Fernsehredakteurin in Berlin, bevor sie sich in 2015 zum Safari-Guide im südlichen Afrika ausbilden ließ. Die kommenden fünf Jahre verbrachte sie auf Recherche-Reisen und Safaris mit Gästen auf dem afrikanischen Kontinent; unter anderem in Botswana, Namibia, Sambia, Uganda, Malawi und Tansania. Während der Corona-Pandemie begleitete sie ihren Partner Frank in seine Heimat Australien. Dort widmet sie sich mittlerweile ganz dem Schreiben und lernt zudem die hier ansässigen Kängurus, Koalas und Wale kennen. 2016 erschien ihr Spiegel-Bestseller “Frühstück mit Elefanten”, 2019 folgte mit “The Wonderful Wild” ihre Anleitung für ein wildes Leben, ebenfalls ein Spiegel-Bestseller. In 2021 erschien mit “Löwenherzen” die Fortsetzung zu ihrem Debüt, sowie ihr veganes Camping-Kochbuch “Safari Kitchen.”
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Inhalt: Eigentlich wollte Manguste Matti nur einmal kurz seinen Bau verlassen, um ein wenig frische Luft zu schnuppern. Doch an diesem Morgen ist etwas anders. Irgendetwas bzw. irgendjemand hat sich vor seinem Zuhause niedergelassen. Gut zureden hilft an dieser Stelle gar nichts, muss Matti schnell feststellen. Mit aller Mühe zwängt er sich an dem grauen Koloss vorbei, bei dem es sich, dass muss die Manguste voller Überraschung feststellen, um einen alten, traurigen Elefanten handelt, der mit leerem Blick in die Ferne schaut. Matti kann den Anblick eines so traurigen Elefanten kaum ertragen. Als dieser dann noch herzerweichend seufzt, dass Elefanten nicht weinen dürfen, reicht es der kleinen Manguste. „Das ist doch völliger Quatsch“, ruft Matti aus, schnappt sich Elias Rüssel und führt seinen neuen, großen Gefährten durch die Savanne. Matti geleitet Elias vorbei an einen Löwen, der entgegen aller Zuschreibungen sehr ängstlich beim Anblick einer starken Flussströmung ist. Er zeigt ihm eine Leopardenmutti, die gerade mit einem Affenbaby kuschelt, und beweist ihm, dass Nilpferde nicht, wie alle immer sagen, nur in der Nacht zum Fressen an Land kommen. Nach dieser kleinen abenteuerlichen Reise ist Elias ganz verblüfft: Kann es vielleicht sein, dass Matti Recht hat? Kann es vielleicht sein, dass es gar nicht so schlimm ist, wenn man sich auch mal atypisch verhält ? „Warum bist du eigentlich so traurig?“, unterbricht Matti irgendwann Elias Gedanken. Elias fasst sich ein Herz und berichtet der Manguste von seinen Problemen. Und Matti, der hat erneut eine Lösung. Eine Lösung, die Elias zu Tränen rührt. Dieses Mal weint der Elefant aber vor Glück. Meinung: Gesa Neitzel erzählt mit „Elefanten weinen nicht“, die herzerwärmende Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einem großen alten Elefanten und einer kleinen klugen Manguste. Das Kennenlernen von Matti und Elias verläuft ungewöhnlich. Denn Matti hätte am frühen Morgen vermutlich mit vielem gerechnet, aber nicht mit einem großen Elefantenhintern, der ihm den Eingang seines Zuhauses versperrt. Auch der weitere Verlauf der Geschichte hält einige Überraschungen parat und bricht schnell mit gängigen Klischees. Denn Matti hat sich, nachdem er hört, dass Elias der festen Überzeugung ist, dass er nicht weinen dürfe, dass er immer stark und mutig sein müsse, zum Ziel gemacht, diesem zu zeigen, dass das völliger Quatsch ist. Er schnappt sich den Rüssel des Elefanten und führt ihn mitten durch die Savanne, um ihm dort zu zeigen, dass auch andere Tiere jeden Tag Dinge tun, die man vielleicht im ersten Moment nicht von ihnen erwarten würde. Diese Tour vorbei an Flussläufen, über Wiesen und die Steppe vermittelt dem jungen Leser einerseits eine abenteuerliche Entdeckungstour, zugleich aber auch eine wichtige Botschaft, nämlich die, dass es gut tun kann, Regeln auch mal bewusst zu brechen. Dass man sich nicht für andere verbiegen sollte. Kleine, bewusste Veränderungen können helfen zu neuen Erkenntnissen zu gelangen und die Welt ein Stück weit besser machen. Elias und Matti jedenfalls finden durch diese Reise zueinander. Matti hilft Elias nicht nur beim Umdenken, er bietet ihm auch an, als dieser davon berichtet, wie seine Herde ihn im Stich gelassen hat, fortan an seiner Seite zu bleiben. Es entsteht für Elias, aber auch für Matti, also eine neue Freundschaft. Eine sehr ungewöhnliche, zugegeben, aber dafür eine nachhaltige. Unterstützt wird diese fesselnde Erzählung durch farbenfrohe Illustrationen von Julian Meyer. Dem Illustrator gelingt es, seinen Bildern mit Hilfe kleiner Details einen dezenten Humor zu verleihen, den abenteuerlichen Charme der Savanne widerzuspiegeln und die Emotionen der Figuren an den Leser zu vermitteln. Im Anschluss an die Geschichte erhält der junge Leser noch eine illustrierte Doppelseite mit verschiedenen sehr interessanten Fakten über Mangusten und Elefanten. So erfährt man hier z.B., dass ein Elefantenrüssel über 50.000 Muskeln besitzt, dass die Stoßzähne eines Elefanten über 100 kg schwer werden können. Im Weiteren wie Elefanten miteinander kommunizieren. Zudem wird über die Lebensverhältnisse und Eigenarten von Mangusten berichtet. All das geschieht übersichtlich und informativ. Fazit: Gesa Neitzel erzählt in ihrem Buch, „Elefanten weinen nicht“, die herzerwärmende Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einer Manguste und einem Elefanten. Die im Vordergrund stehende Geschichte hat eine übertragene Bedeutung. Die implizit enthaltene Lehre kann die kleinen Leser zum Nachdenken und zu mehr als einer Erkenntnis bringen. Die Dekonstruktion von Stereotypen, weshalb Muster prägend sind und warum die Logik der Anpassung an das Allgemeine jeglicher Selbstverwirklichung oder Selbstbestimmung entgegensteht, all dies steckt in diesem mühelos daherkommenden Buch. Unterstützt wird diese starke Geschichte durch farbenprächtige und dezent humorvolle Illustrationen von Julian Meyer. Das Buch ist eine Empfehlung wert.







