Elchtage
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Description
Wie man erwachsen wird und dabei einen Elch zähmt
Viele Dinge haben sich während des Sommers verändert: Johanna hat mit der Mittelstufe begonnen, und ihre beste Freundin Sandra verbringt ihre Freizeit lieber mit den beliebtesten Mädchen der Klasse statt mit Johanna.
Warum muss sich nur immer alles verändern? Johanna möchte, dass die Dinge so bleiben, wie sie schon immer waren.
Zum Glück hat sie Ihre Hütte im Wald, die Hütte, die sie zusammen mit Sandra gebaut hat. Dort kann sie nachdenken, die Natur genießen und Tiere beobachten. Und eines Tages sind sie da, spazieren einfach vor ihre Hütte: Elche! Und schon steckt Johanna in einem spannenden Abenteuer, in dem gefährliche Elchjäger, merkwürdige Tierschützer und auch ein seltsamer Junge eine wichtige Rolle spielen.
Book Information
Author Description
Malin Klingenberg, geboren 1979, gehört zur schwedischsprachigen und -schreibenden Minderheit in Finnland. Sie schreibt sehr erfolgreich für Kinder und wurde u. a. mit dem Runeberg Junior Preis ausgezeichnet. ›Elchtage‹ ist ihr erstes Jugendbuch.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
"Elchtage" ist so ein Buch, bei dem ich einfach nicht weiß wie ich es bewerten. Es ist ein Buch, das mir einerseits gefallen hat, aber andererseits haben mich auch sehr viele Dinge gestört. Die Geschichte von der 13-jährigen Johanna wird sehr ruhig erzählt. Im Gegensatz zu ihren Klassenkameraden hält sie sich lieber im Wald auf als auf Parties zu gehen. Auch mit ihrer besten Freundin Sandra versteht sie sich nicht mehr. Es ist der Wechsel von Kind zu Teenie, der hier eigentlich sehr gut beschrieben wird, aber irgendwie fehlte es hier dann doch an Tiefe. Ebenso die anderen Themen wie Tierschutz und erste Liebe werden irgendwie nur angerissen und es wird immer nur kurz darauf eingegangen. Oft passiert nicht allzu viel und erst zum Ende kommt ein bisschen mehr Tempo in die Geschichte, die dann aber auch sehr plötzlich beendet ist. Ich hatte oft das Gefühl, dass ich nur einen kleinen Ausschnitt aus einer größeren Geschichte lese, denn es hat leider sehr viel gefehlt, um es zu einer wirklich runden Geschichte zu machen. Das Setting hat mir allerdings sehr gut gefallen. Die Natur, die Tiere und die Hütte im Wald werden gut beschrieben und machen es zu einem interessanten Ort. Auch die Verbindung zu den Elchen wirkt sehr besonders und eindrücklich. Insgesamt muss ich aber leider sagen, dass das Buch meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte und auf mich nicht richtig rund und abgeschlossen wirkte.
Eine wundervolle Geschichte Dieses Buch hat mich direkt angesprochen, denn das Cover ist so schön mit dem Elch und Johanna. Man merkt direkt die Vertrautheit der beiden und darüber wollte ich mehr erfahren. Dass das allerdings in der Geschichte einer Siebtklässlerin endet, war mich anfangs nicht bewusst. Ich wurde aber sehr positiv überrascht, denn Johanna ist kein typisches Mädchen der Mittelstufe. Sie ist normal, fast langweilig, könnte man behaupten. Wäre da nicht ihr Drang zur Natur und ihre großartige Selbstliebe, von der sich so mancher mal eine Scheibe abschneiden sollte. Es geht um alltägliche Jugendprobleme, die jeder kennt, und um das erste Verliebtsein. Anfangs realisiert Johanna das noch überhaupt nicht, aber mit der Zeit wird es ihr klarer. Und auch ihr Freundeskreis ändert sich auf einmal, weil ihre Prioritäten eben schon immer woanders lagen als die ihrer „besten“ Freundin. Dadurch lernt sie allerdings tolle neue Freunde kennen, die nicht nur mir eindeutig besser gefallen Sandra. Die hatte es nämlich gleich zu Anfang direkt verkackt. Eine wundervolle Geschichte über Freundschaft, Pubertät, Natur und die ersten Liebe. Ein so entspanntes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Musste wohl an den Elchen liegen…
Zum Buch: Johanna ist dreizehn Jahre und geht jetzt auf die Mittelschule. Ihre beste Freundin verbringt ihre Zeit jetzt lieber mit den coolen Mädchen der Klasse und nicht mehr mit Johanna. Johanna verbringt ihre Zeit am liebsten im Wald. Da hat sie eine Hütte aus der die die Tiere des Waldes beobachten kann, auch Elche. Als eines Tages dann auch noch ein Junge im Wald erscheint, beginnt der spannendste Herbst ... Meine Meinung: Ich war schon sehr angetan von dem Cover, ich mag Naturbücher bzw. Geschichten die in der Natur spielen. Gerade für Kinder, die nicht die Möglichkeit haben, mit drei Schritten im Wald zu sein. Der Schreibstil ist gut zu lesen, die Kapitel sind recht kurz, manchmal nur zwei Seiten. So eignet es sich auch schon für jüngere Kinder zum Vorlesen. Es ist eine magische Geschichte, aber nicht im Sinne von Zauberei sondern von der Magie der Freundschaft und die Elche sind einfach nur zauberhaft. Johanna ist ein Waldmädchen, soll heißen, sie fühlt sich um Wald sichtlich wohl. Ihre Freundin Sandra hingegen macht eine seltsame Wandlung durch, sie tat mir oft leid, da ich das Gefühl hatte, sie fühlt sich nicht wohl mit ihrer Entscheidung. Es ist aber richtig schön zu lesen, wie sich Johanna mit der Elchkuh "Wildstern" anfreunden, aber auch wie entschlossen sie ist, die Tiere zu schützen. Ein Abenteuer der stilleren Art, aber durchaus berührend und absolut lesenswert
Nach den Sommerferien versteht Johann die Welt nicht mehr. Noch im letzten Schuljahr hat sie mit ihre Freundin Sandra jede freie Minute in der selber gebauten und eingerichteten Hütte im Wald verbracht, nun nun lässt diese Johanna links liegen und gibt sich nur noch mit den aufgebrezelten Mädchenclique ab. Doch Johanna ist nicht bereit, sich für die Girlies zu verbiegen. Da geht sie lieber alleine in den Wald. So geniesst sie die Ruhe und findet, dass es auch Vorzüge hat, dass sie die Hütte nun alleine für sich hat. Eines Tagen wird sie von zwei Elchkühen überrascht. Die beiden lassen sich sogar mit Popcorn anlocken und streicheln. Ob man wohl auf einem Elch reiten kann? Bei ihrer Recherche in der Bibliothek lernt sie eine Tierschützerin kennen. Doch auch wenn Johanna Tiere sehr am Herzen liege und sie Vegetarierin ist, kann sie mit der radikalen und dominanten Art nicht viel anfangen. Und dann ist da noch Sixten... Er ist total unkompliziert und sympathisch. Doch wirklich schlau wird Johanna nicht aus ihm. Er ist etwa in ihrem Alter, aber sie hat ihn noch nie in der Schule gesehen und auch wenn sie sich gut verstehen, geht er ihren Fragen immer etwas aus dem Weg. Als dann die Saison der Elchjagd beginnt, bangt Johanna um ihre Elche, denn die beiden sind plötzlich verschwunden. Für sie ist sofort klar, dass sie ihre tierischen Freunde suchen muss... Ob sich Elche zähmen lassen, weiss ich nicht. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass sie bis zu einem gewissen Grad zutraulich werden, wenn man geduldig und einfühlsam ist. Und genau so ist auch die Geschichte selber... ruhig, einfühlsam, einfach schön. Mir hat das Setting mit der selber gezimmerten Hütte im Wald ausgesprochen gut gefallen. Dazu punktet Malin Klingenberg mit einer tollen Protagonistin, die sich selber treu bleibt und sich nicht für andere verbiegt - weder für ihre ehemals beste Freundin noch für eine aktive Tierschützerin, die ihr imponiert. Und so ist "Elchtage" eine feinfühlige Geschichte über das Erwachsenwerden, über Veränderungen und sich selber treu bleiben, über Freundschaft und die erste Liebe. Ich finde es toll, wie die Liebe zur Natur und auch die Thematik Tier- und Umweltschutz in die Geschichte eingeflochten wurde. So bekommen wir nicht nur einen einfühlsamen und interessanten Jugendroman geboten sondern werden auch noch zum Nachdenken angeregt. Nur am Ende hätte ich gerne noch etwas mehr Informationen gehabt. Da ging mir alles ein bisschen zu schnell. FAZIT: "Elchtage" von Malin Klingenberg ist eine ruhige und einfühlsame Geschichte über das Erwachsenwerden, über Veränderungen und sich selber treu bleiben, über Freundschaft und die erste Liebe ... und natürlich über Elche...
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Wie man erwachsen wird und dabei einen Elch zähmt
Viele Dinge haben sich während des Sommers verändert: Johanna hat mit der Mittelstufe begonnen, und ihre beste Freundin Sandra verbringt ihre Freizeit lieber mit den beliebtesten Mädchen der Klasse statt mit Johanna.
Warum muss sich nur immer alles verändern? Johanna möchte, dass die Dinge so bleiben, wie sie schon immer waren.
Zum Glück hat sie Ihre Hütte im Wald, die Hütte, die sie zusammen mit Sandra gebaut hat. Dort kann sie nachdenken, die Natur genießen und Tiere beobachten. Und eines Tages sind sie da, spazieren einfach vor ihre Hütte: Elche! Und schon steckt Johanna in einem spannenden Abenteuer, in dem gefährliche Elchjäger, merkwürdige Tierschützer und auch ein seltsamer Junge eine wichtige Rolle spielen.
Book Information
Author Description
Malin Klingenberg, geboren 1979, gehört zur schwedischsprachigen und -schreibenden Minderheit in Finnland. Sie schreibt sehr erfolgreich für Kinder und wurde u. a. mit dem Runeberg Junior Preis ausgezeichnet. ›Elchtage‹ ist ihr erstes Jugendbuch.
Posts
"Elchtage" ist so ein Buch, bei dem ich einfach nicht weiß wie ich es bewerten. Es ist ein Buch, das mir einerseits gefallen hat, aber andererseits haben mich auch sehr viele Dinge gestört. Die Geschichte von der 13-jährigen Johanna wird sehr ruhig erzählt. Im Gegensatz zu ihren Klassenkameraden hält sie sich lieber im Wald auf als auf Parties zu gehen. Auch mit ihrer besten Freundin Sandra versteht sie sich nicht mehr. Es ist der Wechsel von Kind zu Teenie, der hier eigentlich sehr gut beschrieben wird, aber irgendwie fehlte es hier dann doch an Tiefe. Ebenso die anderen Themen wie Tierschutz und erste Liebe werden irgendwie nur angerissen und es wird immer nur kurz darauf eingegangen. Oft passiert nicht allzu viel und erst zum Ende kommt ein bisschen mehr Tempo in die Geschichte, die dann aber auch sehr plötzlich beendet ist. Ich hatte oft das Gefühl, dass ich nur einen kleinen Ausschnitt aus einer größeren Geschichte lese, denn es hat leider sehr viel gefehlt, um es zu einer wirklich runden Geschichte zu machen. Das Setting hat mir allerdings sehr gut gefallen. Die Natur, die Tiere und die Hütte im Wald werden gut beschrieben und machen es zu einem interessanten Ort. Auch die Verbindung zu den Elchen wirkt sehr besonders und eindrücklich. Insgesamt muss ich aber leider sagen, dass das Buch meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte und auf mich nicht richtig rund und abgeschlossen wirkte.
Eine wundervolle Geschichte Dieses Buch hat mich direkt angesprochen, denn das Cover ist so schön mit dem Elch und Johanna. Man merkt direkt die Vertrautheit der beiden und darüber wollte ich mehr erfahren. Dass das allerdings in der Geschichte einer Siebtklässlerin endet, war mich anfangs nicht bewusst. Ich wurde aber sehr positiv überrascht, denn Johanna ist kein typisches Mädchen der Mittelstufe. Sie ist normal, fast langweilig, könnte man behaupten. Wäre da nicht ihr Drang zur Natur und ihre großartige Selbstliebe, von der sich so mancher mal eine Scheibe abschneiden sollte. Es geht um alltägliche Jugendprobleme, die jeder kennt, und um das erste Verliebtsein. Anfangs realisiert Johanna das noch überhaupt nicht, aber mit der Zeit wird es ihr klarer. Und auch ihr Freundeskreis ändert sich auf einmal, weil ihre Prioritäten eben schon immer woanders lagen als die ihrer „besten“ Freundin. Dadurch lernt sie allerdings tolle neue Freunde kennen, die nicht nur mir eindeutig besser gefallen Sandra. Die hatte es nämlich gleich zu Anfang direkt verkackt. Eine wundervolle Geschichte über Freundschaft, Pubertät, Natur und die ersten Liebe. Ein so entspanntes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Musste wohl an den Elchen liegen…
Zum Buch: Johanna ist dreizehn Jahre und geht jetzt auf die Mittelschule. Ihre beste Freundin verbringt ihre Zeit jetzt lieber mit den coolen Mädchen der Klasse und nicht mehr mit Johanna. Johanna verbringt ihre Zeit am liebsten im Wald. Da hat sie eine Hütte aus der die die Tiere des Waldes beobachten kann, auch Elche. Als eines Tages dann auch noch ein Junge im Wald erscheint, beginnt der spannendste Herbst ... Meine Meinung: Ich war schon sehr angetan von dem Cover, ich mag Naturbücher bzw. Geschichten die in der Natur spielen. Gerade für Kinder, die nicht die Möglichkeit haben, mit drei Schritten im Wald zu sein. Der Schreibstil ist gut zu lesen, die Kapitel sind recht kurz, manchmal nur zwei Seiten. So eignet es sich auch schon für jüngere Kinder zum Vorlesen. Es ist eine magische Geschichte, aber nicht im Sinne von Zauberei sondern von der Magie der Freundschaft und die Elche sind einfach nur zauberhaft. Johanna ist ein Waldmädchen, soll heißen, sie fühlt sich um Wald sichtlich wohl. Ihre Freundin Sandra hingegen macht eine seltsame Wandlung durch, sie tat mir oft leid, da ich das Gefühl hatte, sie fühlt sich nicht wohl mit ihrer Entscheidung. Es ist aber richtig schön zu lesen, wie sich Johanna mit der Elchkuh "Wildstern" anfreunden, aber auch wie entschlossen sie ist, die Tiere zu schützen. Ein Abenteuer der stilleren Art, aber durchaus berührend und absolut lesenswert
Nach den Sommerferien versteht Johann die Welt nicht mehr. Noch im letzten Schuljahr hat sie mit ihre Freundin Sandra jede freie Minute in der selber gebauten und eingerichteten Hütte im Wald verbracht, nun nun lässt diese Johanna links liegen und gibt sich nur noch mit den aufgebrezelten Mädchenclique ab. Doch Johanna ist nicht bereit, sich für die Girlies zu verbiegen. Da geht sie lieber alleine in den Wald. So geniesst sie die Ruhe und findet, dass es auch Vorzüge hat, dass sie die Hütte nun alleine für sich hat. Eines Tagen wird sie von zwei Elchkühen überrascht. Die beiden lassen sich sogar mit Popcorn anlocken und streicheln. Ob man wohl auf einem Elch reiten kann? Bei ihrer Recherche in der Bibliothek lernt sie eine Tierschützerin kennen. Doch auch wenn Johanna Tiere sehr am Herzen liege und sie Vegetarierin ist, kann sie mit der radikalen und dominanten Art nicht viel anfangen. Und dann ist da noch Sixten... Er ist total unkompliziert und sympathisch. Doch wirklich schlau wird Johanna nicht aus ihm. Er ist etwa in ihrem Alter, aber sie hat ihn noch nie in der Schule gesehen und auch wenn sie sich gut verstehen, geht er ihren Fragen immer etwas aus dem Weg. Als dann die Saison der Elchjagd beginnt, bangt Johanna um ihre Elche, denn die beiden sind plötzlich verschwunden. Für sie ist sofort klar, dass sie ihre tierischen Freunde suchen muss... Ob sich Elche zähmen lassen, weiss ich nicht. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass sie bis zu einem gewissen Grad zutraulich werden, wenn man geduldig und einfühlsam ist. Und genau so ist auch die Geschichte selber... ruhig, einfühlsam, einfach schön. Mir hat das Setting mit der selber gezimmerten Hütte im Wald ausgesprochen gut gefallen. Dazu punktet Malin Klingenberg mit einer tollen Protagonistin, die sich selber treu bleibt und sich nicht für andere verbiegt - weder für ihre ehemals beste Freundin noch für eine aktive Tierschützerin, die ihr imponiert. Und so ist "Elchtage" eine feinfühlige Geschichte über das Erwachsenwerden, über Veränderungen und sich selber treu bleiben, über Freundschaft und die erste Liebe. Ich finde es toll, wie die Liebe zur Natur und auch die Thematik Tier- und Umweltschutz in die Geschichte eingeflochten wurde. So bekommen wir nicht nur einen einfühlsamen und interessanten Jugendroman geboten sondern werden auch noch zum Nachdenken angeregt. Nur am Ende hätte ich gerne noch etwas mehr Informationen gehabt. Da ging mir alles ein bisschen zu schnell. FAZIT: "Elchtage" von Malin Klingenberg ist eine ruhige und einfühlsame Geschichte über das Erwachsenwerden, über Veränderungen und sich selber treu bleiben, über Freundschaft und die erste Liebe ... und natürlich über Elche...








