Eisrausch
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Description
Tödliche Jagd auf Grönland
Als zwei Arbeiter eines umstrittenen Tagebauprojekts in Grönland ermordet werden, sieht die Polizeichefin von Aarhus die Möglichkeit, ihren eigensinnigen Ermittler John Kaunak loszuwerden. Vorgeblich als neuer Sicherheitschef fliegt er auf die Insel und begreift bald, dass er es nicht mit einem gewöhnlichen Mörder zu tun hat. Im Tagebau wird das begehrte Neodym abgebaut, dem die ganze Welt nachjagt. Niemand will John unterstützen und sich den großen Playern in den Weg stellen. Bis er Aka Høegh trifft, eine junge Einheimische, die ihm die mystische Seite Grönlands zeigt.
Ein so brisanter wie hochaktueller politischer Thriller vor der spektakulären Kulisse des grönländischen Eises
Book Information
Author Description
Roland Muller ist Texter und Kreativdirektor. Bereits während seines Ethnologie-Studiums in Göttingen und Mainz faszinierten ihn die Arktis und ihre Bewohner, und als er später in Frankfurt eine Werbekarriere startete, fand er Gelegenheit zu ausgedehnten Reisen an den Polarkreis, nach Dänemark, Kanada und in die USA. Bis heute lässt ihn das »Arktis-Virus«, wie er es nennt, nicht los. Muller ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und mehreren Sibirischen Katzen in Hofheim am Taunus.Im Aufbau Taschenbuch ist bereits sein Thriller »Eisrausch« lieferbar, der 2025 für den Glauser-Preis nominiert wurde.
Posts
Als im Kvanefjeld-Tagebau auf Grönland zwei Mitarbeiter durch Harpunen getötet werden, sieht seine dänische Chefin die perfekte Gelegenheit, ihren Ermittler John Kaunak in Kopenhagen loszuwerden und nach Grönland zu schicken. Dort soll er inkognito als neuer Sicherheitschef im Tagebau die Morde aufklären. Im Tagebau werden seltene Erden, vor allem das begehrte Neodym, abgebaut. Doch dieses Projekt stößt nicht bei allen auf Wohlgefallen und so stehen nicht nur Einheimische und radikalisierte Mitglieder einer Naturschutzorganisation unter Verdacht, auch eine angebliche chinesische Forschergruppe taucht plötzlich auf und macht sich extrem verdächtig. John Kaunak ist zwar etwas eigensinnig, aber dennoch ein sehr symphatischer Kerl, der selbst Inuit-Blut in seinen Adern hat. Anfangs noch etwas argwöhnisch betrachtet, gewinnt er doch nach und nach das Vertrauen der Leute. Als er in die Fänge der Chinesen gerät, werden seine Träume, die er seit Tagen von einem Qivittoq (einem mythischen Wesen) und einem weißen Wolf hat, plötzlich wahr und sein eigenes Leben ist in Gefahr. Auch wenn der mittlere Teil eine kurze Verschnaufpause in die eigentlichen Ermittlungen bringt, lernen wir hier noch einiges über das ursprüngliche Grönland, und ich habe diesen Thriller ganz fasziniert in sehr kurzer Zeit verschlungen, auch dank des flüssigen Schreibstils. Roland Muller ist hier ein ganz komplexer und vor allem spannender Thriller gelungen… Über die Gier nach Rohstoffen und dem grenzenlosen Wachstum auf Kosten der Natur und der Menschen, die von und mit ihr leben. Über den Untergang von indigenen Kulturen, denen Lebens- und Jagdräume genommen werden und mit denen auch das alte Wissen über ihre Umwelt, die Natur, Sitten und Bräuche verloren geht. Exzellent recherchiert und in spannungsgeladene Handlung, atemberaubende Naturbeschreibungen und kantige Charaktere verpackt, empfehle ich diesen wissenserweiternden Thriller sehr gern weiter! Lest bitte auch unbedingt das Nachwort im Buch! Ganz aus der Luft gegriffen sind das Seltene-Erden-Projekt und der Tagebau nämlich nicht…
Schön recherchierter Politthriller mit leichten Schwächen.
Wenn man einmal durch den Anfang durch ist, ich sage mal sobald man wirklich auf Grönland angekommen ist Macht es Spaß, ist gut geschrieben, sehr angenehm recherchiert und vorallem wenn man das Nachwort gelesen hat kann man ahnen wo verschiedene Ideen Herkommen. Die große Schwäche ist wirklich der Standardanfang, ein in Ungnade gefallener Ermittler wird "wegbefördert". Die große Stärke des Buches ist die Begeisterung des Autors für Grönland, die dortige Kultur und Natur, sodass man auch immer mal zwischendurch das Handy dazu nimmt und sich Dinge anschaut die er beschreibt. An und für sich ist das Buch abgeschlossen, klingt aber so als könnte es der Auftakt etwas längerem werden und ich kann mjr durchaus vorstellen dass ich es Weiterlesen würde.
Vielen Dank an die @aufbau_verlage und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs Inhalt Als zwei Arbeiter eines umstrittenen Tagebauprojekts in Grönland ermordet werden, sieht die Polizeichefin von Aarhus die Möglichkeit, ihren eigensinnigen Ermittler John Kaunak loszuwerden. Vorgeblich als neuer Sicherheitschef fliegt er auf die Insel und begreift bald, dass er es nicht mit einem gewöhnlichen Mörder zu tun hat. Im Tagebau wird das begehrte Neodym abgebaut, dem die ganze Welt nachjagt. Niemand will John unterstützen und sich den großen Playern in den Weg stellen. Bis er Aka Høegh trifft, eine junge Einheimische, die ihm die mystische Seite Grönlands zeigt. Meinung Das ist nicht mein erster Grönland Thriller. Ich mag das Setting sehr. Das ewige Eis, löst bei mir Ehrfurcht und Faszination aus Die Charaktere besonders john kaunak fand ich sehr gut ausgearbeitet. Ich fand auch die Legende spannend um die kleine Holzfigur. Die vertonung fand ich sehr gelungen. Die Geschichte spannend erzählt, die Auflösung gut gelöst. Große Lese/ Hör Empfehlung
Grönländische Atemlosigkeit
Ich muss zugeben, dass ich erst skeptisch war, ob sich ein gewisses „grönländisches Gefühl“ beim Lesen einstellt. Der Autor hat es aber geschafft die raue, kalte und eisbepackte Einzigartigkeit dieser Insel gut rüberzubringen. Nicht nur aufgrund der klimatischen Bedingungen, sondern auch durch das vermitteln der Traditionen der Inuit und ihren mystischen grönländischen Legenden. Was mich beim Lesen gestört hat war, dass sich über nahezu die gesamte Dauer kein wirklicher Thrill bei mir einstellte. Die politischen Verbindungen und die grundsätzlichen Motivationen der jeweiligen Seiten waren früh deutlich und boten hier seltenst einen Überraschungsmoment. Besonders gegen Ende habe ich gemerkt, dass mich die Beteiligung einer Seite nicht groß überrascht hat und es eher beiläufig zur Kenntnis genommen habe, da es auch keine Auswirkungen auf etwas hatte. Dank der dennoch sehr gut recherchierten Arbeit des Autors, hatte ich teilweise Abschnitte aus denen ich für mich neue Erkenntnisse ziehen konnte. Stichwort Robbenjagd. Inuitsche Traditionen, wie auch eingangs erwähnt, werden vom Autor gut in die Handlung eingebunden und waren für mich interessant und spannend zu lesen. Grundlegend kann Eisrausch das am Besten: Grönland vermitteln. Neben John gibt es noch weitere POVs, die Schlüsselfiguren abdecken, und auch aus anderer Perspektive die Motivationen darlegen. Motivierend zu lesen waren auch die „Actionszenen“ im Buch. In Bond-Manier, wie es auch gerne im Buch erwähnt wird, gibt es schon ein paar spektakuläre Aktionen seitens der Hauptfigur. Fazit: Überraschungsarmer aber unterhaltsamer Thriller, der politisch den Finger in die Wunde legt und wunderbares Grönland-Feeling vermittelt. Mir persönlich war er aber nicht intensiv genug. 3,5/5 🪵
Topaktueller Thriller
Das ungewöhnliche Setting Grönland machte mich neugierig, und so zog „Eisrausch“ von Roland Muller, erschienen im Aufbau Verlag, bei mir ein. Unbezahlte Werbung. Kurz zur Handlung: Der dänische Polizist John wird nach Grönland zwangsversetzt. Hier, im ewigen Eis, soll er den Doppelmord an zwei Mitarbeitern eines umstrittenen Tagebauprojektes aufklären und gleichzeitig die Sicherheit der Mitarbeiter dort gewährleisten. Meine Meinung: Grönland ist schon einmal ein ungewöhnliches Setting. Sofort zog mich Roland Muller in die Storyline, die durch die raue und unwirtliche Umgebung perfekt unterstrichen wurde. Vieles ist Fiktion, doch jeder weiß, dass Grönland reich an Bodenschätzen ist und so manches Land diese gerne ausbeuten möchte. Der Klimawandel ist nirgendwo so deutlich zu spüren wie hier; das ewige Eis schmilzt unaufhörlich mit großen Folgen weltweit und vor Ort. Diese topaktuellen Themen verarbeitet der Autor geschickt und spannend zu einem Ökothriller, der für mich sehr real wirkte. Die Charaktere sind tief und gut ausgearbeitet, und die Storyline wies lediglich eine Länge im zweiten Drittel des Buches auf. Durch diesen Einschub, so interessant er auch war, flachte hier der Spannungsbogen ab; da hätte ich mir etwas mehr Zug im Storytelling gewünscht. Auch waren die Kapitel für meinen Geschmack zu lang. Doch das ist Klagen auf sehr hohem Niveau. Mit „Eisrausch“ schenkte mir der Autor spannende Lesestunden, und obwohl die Handlung Fiktion war, blieb da doch ein ungutes Gefühl in mir. Dieser Thriller hallt nach, und ich kann ihn nur wärmstens weiterempfehlen: 4,5 von 5 Sternen für diesen brisanten Thriller.

Schwacher Anfang, starkes Ende
Worum geht’s? In einem Tagebau in Kvanefjeld werden zwei Mitarbeiter ermordet. Durchbohrt von einem Speer. Auf den Mörder keinen Hinweis. Die Polizeichefin von Aarhus sieht das als Gelegenheit, ihren umstrittenen Ermittler John Kaunak loszuwerden und sendet ihn als Sicherheitschef dorthin. Meine Meinung: Bereits im Vorfeld habe ich auf Instagram viel von Roland Muller über das Buch und ihn selbst gelesen, über die Entstehung und seine Recherchen und auch über die Geister der Inuit. Umso gespannter war ich auf seinen Thriller „Eisrausch“. Der Schreibstil ist eingängig und immer wieder durch humorvolle Einschübe aufgelockert. Das Buch hat sich gut gelesen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich anfangs doch gebraucht habe, um in die Geschichte reinzukommen und mit den Charakteren warm zu werden. Es gab im ersten Teil des Buches viele gute Ansätze, aber vieles kam mir einfach zu schnell und abrupt. Viele spannende Szenen waren eher oberflächlich und haben so auch verhindert, die Charaktere näher kennenzulernen und richtig in die Geschichte einzutauchen. Das fand ich sehr schade und hat mich ehrlich gesagt etwas enttäuscht, da der Autor m.E. wirklich gut und tiefgehend zu den ganzen Themen in Grönland – sei es politisch oder wissenschaftlich oder historisch, recherchiert hat und hier wirklich Potenzial gewesen wäre. Richtig spannend wurde es dann, als John Kaunak auf Enoksen traf. Ab da war dann auch der Tiefgang und die Spannung da, die ich mir bereits zu Beginn gewünscht hätte. Enoksen ist ein wirklich toller Charakter und mit ihm habe ich dann auch John endlich näher kennengelernt. Hier kam dann auch endlich Spannung auf, es gab brenzlige Situationen, lebensgefährliche Szenen, aber auch nachdenkliche und emotionale Momente. Was am Anfang zu wenig war, war hier genau richtig. Gut gefallen hat mir auch der Einblick in die Erschließung des ewigen Eises. Die seltenen Erden. Ich habe hierüber bereits von einem anderen Autor gelesen und hatte somit ein bisschen Hintergrundwissen, auch, was die politischen Kämpfe angeht. Dies wurde hier wieder bestätigt. Zu gerne hätte ich darüber noch etwas intensiver gelesen. Aber gerade das Ende hat mich neugierig gemacht auf mehr von dem Autor und auch darauf, John näher kennenzulernen, ebenso Aka, Enoksen, die Polizisten dort. Von daher eine Leseempfehlung von mir, auch wenn der Anfang einige Längen hat, durch die ich mich durchkämpfen musste. Das Finale und der hintere Teil des Buches haben das wieder wettgemacht. Fazit: Mit „Eisrausch“ schreibt Roland Muller einen Thriller, der wirklich spannende Ansätze hat. Ich muss gestehen, dass ich anfangs Schwierigkeiten hatte, in das Buch hineinzukommen und mit dem Buch warm zu werden, da hier doch alles etwas schnell und oberflächlich ablief. Aber ab dem Teil, als John auf Enoksen trifft, werden meine Erwartungen mindestens getroffen. Ab da ist es wirklich spannend und rasant und ich habe Zugang zu den Charakteren und dem Fall gefunden. Der letzte Teil ist es auch, der mir Lust auf weitere Fälle mit John und von dem Autor gemacht hat. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten daher 4 Sterne von mir – ich erhoffe mir von den weiteren Fällen wirklich einiges!

"Siku Kisimi", allein das Eis entscheidet... Roland Muller hat mit Eisrausch einen packenden Thriller geschrieben, der mir thematisch sehr gut gefallen hat. Als Leser*in reist man mit Protagonist John Kaunak nach Grönland. Dort soll er herausfinden, warum 2 Arbeiter eines Tagebauprojektes getötet wurden und vor allem von wem. Die Thematik geht in Richtung Ökothriller, aber nicht zu übertrieben. Den Schreibstil habe ich sehr genossen. Kurze Kapitel, ein angemessener Spannungsbogen und wechselnde Blickwinkel, die man anfangs noch nicht alle zuordnen kann. Die handelnden Person wurden passend charakterisiert. Ich hatte immer ein genaues Bild vor Augen. Dem Autor ist es gelungen, in die spannende Handlung auch das raue Klima, die Natur und Traditionen Grönlands einzuflechten. Obwohl ich selbst noch nie dort war, hatte ich den Eindruck mich gut mit den Beschreibungen zurecht zu finden. Es gab immer wieder Spannungsspitzen, die mich die Luft anhalten liesen. Für mich definitiv ein abwechslungsreicher, solider Thriller, der eventuell auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Hier hält der Klappentext, was er verspricht. Brisant und hochaktuell.

Sehr gutes Thriller-Debüt
Ich durfte das Buch von Roland Muller namens "Eisrausch", erschienen im Aufbau Verlag, lesen und finde, dass dieser Debüt-Thriller wirklich gelungen ist. Da ich vom Verlag ebenfalls auch das Hörbuch zur Verfügung gestellt bekommen habe, welches wirklich perfekt eingelesen wurde vom Tim Gössler, kann ich über beide Medien erzählen. In der Hauptsache begleiten wir in diesem Thriller den dänischen Polizisten John Kaunak, der von seiner Chefin ins Eis nach Grönland gesandt wird, um dort undercover den Tod zweier Arbeiter auf einer Tagebau-Baustelle zu untersuchen. Denn diese sind nicht unter normalen Umständen etwa verunfallt, sondern harpuniert worden. John hat auf Grönland mit vielen Baustellen zu kämpfen, nicht nur der, der er nunmehr offiziell angehört. Da sind Umweltaktivisten, die immer wieder etwas anzetteln, dann ist da einer der Arbeiter, der versucht, die anderen Arbeiter aufzustacheln. Natürlich ist da zusätzlich auch noch der Baukonzern, der Ergebnisse von ihm erwartet und zu guter Letzt ist da noch eine Gruppe Separatisten, die es ihm unheimlich schwer macht. Mir hat dieser Thriller gut gefallen. Zu Beginn hatte ich leichte Probleme, in die Story rein zu kommen, aber dann wurde es immer spannender und das Tempo nahm auch immer mehr zu. Insgesamt kann ich das Buch ebenso wie das Hörbuch durchweg positiv empfehlen. Wer zudem noch einiges Wissenswertes zu Grönland, dem ewigen Eis und den Inuits erfahren möchte, der ist bei "Eisrausch" genau richtig. Mir bleibt nur Danke zu sagen, dass ich dieses Buch lesen und hören durfte. #unbezahltewerbung #rezensionsexemplar
Sehr gutes Buch.
𝕄𝕠𝕖𝕘𝕖𝕟 𝕒𝕝𝕝 𝕞𝕖𝕚𝕟𝕖 𝔽𝕖𝕙𝕝𝕖𝕣 𝕤𝕚𝕔𝕙 𝕒𝕦𝕗 𝕚𝕙𝕣𝕖 ℙ𝕝𝕒𝕖𝕥𝕫𝕖 𝕓𝕖𝕘𝕖𝕓𝕖𝕟 𝕦𝕟𝕕 𝕞𝕠𝕖𝕘𝕝𝕚𝕔𝕙𝕤𝕥 𝕨𝕖𝕟𝕚𝕘 𝕃𝕒𝕖𝕣𝕞 𝕕𝕒𝕓𝕖𝕚 𝕞𝕒𝕔𝕙𝕖𝕟. Der Hauptprotagonist des Romandepüt von Roland Müller ist trotz seiner Fehler sehr liebenswert. Man könnte dieses Satz aber auch auf die Fehler in der Politik und der Wirtschaft beziehen. Fehler, die das ewige Eis, Grönland und die Inuit bedrohen. Denn darum geht es in diesem Buch. "Eisrausch" ist in meinen Augen ein Spannungsroman mit wissenschaftlichen Anteilen und leichten Thrillerelementen. Der Leser erfährt interessante Details zum Leben auf Grönland und zum Wesen der Inuits. Ein großes Thema ist der Raubbau an der Natur aufgrund der Erschließung neuer Bergbaugebiete, um "seltene Erden" abzubauen, deren Bedarf stetig steigt. Ein Touch internationale Politik ist ebenfalls enthalten. Die Story um den Kommissar, der zwei Morde im Bergbaugebiet aufklären soll, ist sehr gut lesbar, spannend und auch mit Feingefühl erzählt. Ich möchte sehr gern wissen, wie es mit dem Kommissar und seinen in Grönland geschlossenen Freundschaften weitergeht. Und hoffe sehr, dass John in angekündigten weiteren Büchern ebenfalls eine Rolle spielt.
Packender Thriller
Nicht Norwegen, nicht Schweden und auch nicht Finnland - in diesem Buch wurde ich nach Grönland geschickt. Der Politthriller von Roland Muller vermittelt viel Wissenswertes über Land und Leute. Ich habe mich zum ersten Mal ganz bewusst mit den Inuits auseinandergesetzt. Die Spannung kam dabei aber auf keinen Fall zu kurz und mein finales Urteil sind dementsprechend 5/5 Sterne. Ein kleiner Nachtrag: Bis jetzt habe ich meinen Oolong immer nur 2x aufgegossen, das werde ich nun ändern.
Description
Tödliche Jagd auf Grönland
Als zwei Arbeiter eines umstrittenen Tagebauprojekts in Grönland ermordet werden, sieht die Polizeichefin von Aarhus die Möglichkeit, ihren eigensinnigen Ermittler John Kaunak loszuwerden. Vorgeblich als neuer Sicherheitschef fliegt er auf die Insel und begreift bald, dass er es nicht mit einem gewöhnlichen Mörder zu tun hat. Im Tagebau wird das begehrte Neodym abgebaut, dem die ganze Welt nachjagt. Niemand will John unterstützen und sich den großen Playern in den Weg stellen. Bis er Aka Høegh trifft, eine junge Einheimische, die ihm die mystische Seite Grönlands zeigt.
Ein so brisanter wie hochaktueller politischer Thriller vor der spektakulären Kulisse des grönländischen Eises
Book Information
Author Description
Roland Muller ist Texter und Kreativdirektor. Bereits während seines Ethnologie-Studiums in Göttingen und Mainz faszinierten ihn die Arktis und ihre Bewohner, und als er später in Frankfurt eine Werbekarriere startete, fand er Gelegenheit zu ausgedehnten Reisen an den Polarkreis, nach Dänemark, Kanada und in die USA. Bis heute lässt ihn das »Arktis-Virus«, wie er es nennt, nicht los. Muller ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und mehreren Sibirischen Katzen in Hofheim am Taunus.Im Aufbau Taschenbuch ist bereits sein Thriller »Eisrausch« lieferbar, der 2025 für den Glauser-Preis nominiert wurde.
Posts
Als im Kvanefjeld-Tagebau auf Grönland zwei Mitarbeiter durch Harpunen getötet werden, sieht seine dänische Chefin die perfekte Gelegenheit, ihren Ermittler John Kaunak in Kopenhagen loszuwerden und nach Grönland zu schicken. Dort soll er inkognito als neuer Sicherheitschef im Tagebau die Morde aufklären. Im Tagebau werden seltene Erden, vor allem das begehrte Neodym, abgebaut. Doch dieses Projekt stößt nicht bei allen auf Wohlgefallen und so stehen nicht nur Einheimische und radikalisierte Mitglieder einer Naturschutzorganisation unter Verdacht, auch eine angebliche chinesische Forschergruppe taucht plötzlich auf und macht sich extrem verdächtig. John Kaunak ist zwar etwas eigensinnig, aber dennoch ein sehr symphatischer Kerl, der selbst Inuit-Blut in seinen Adern hat. Anfangs noch etwas argwöhnisch betrachtet, gewinnt er doch nach und nach das Vertrauen der Leute. Als er in die Fänge der Chinesen gerät, werden seine Träume, die er seit Tagen von einem Qivittoq (einem mythischen Wesen) und einem weißen Wolf hat, plötzlich wahr und sein eigenes Leben ist in Gefahr. Auch wenn der mittlere Teil eine kurze Verschnaufpause in die eigentlichen Ermittlungen bringt, lernen wir hier noch einiges über das ursprüngliche Grönland, und ich habe diesen Thriller ganz fasziniert in sehr kurzer Zeit verschlungen, auch dank des flüssigen Schreibstils. Roland Muller ist hier ein ganz komplexer und vor allem spannender Thriller gelungen… Über die Gier nach Rohstoffen und dem grenzenlosen Wachstum auf Kosten der Natur und der Menschen, die von und mit ihr leben. Über den Untergang von indigenen Kulturen, denen Lebens- und Jagdräume genommen werden und mit denen auch das alte Wissen über ihre Umwelt, die Natur, Sitten und Bräuche verloren geht. Exzellent recherchiert und in spannungsgeladene Handlung, atemberaubende Naturbeschreibungen und kantige Charaktere verpackt, empfehle ich diesen wissenserweiternden Thriller sehr gern weiter! Lest bitte auch unbedingt das Nachwort im Buch! Ganz aus der Luft gegriffen sind das Seltene-Erden-Projekt und der Tagebau nämlich nicht…
Schön recherchierter Politthriller mit leichten Schwächen.
Wenn man einmal durch den Anfang durch ist, ich sage mal sobald man wirklich auf Grönland angekommen ist Macht es Spaß, ist gut geschrieben, sehr angenehm recherchiert und vorallem wenn man das Nachwort gelesen hat kann man ahnen wo verschiedene Ideen Herkommen. Die große Schwäche ist wirklich der Standardanfang, ein in Ungnade gefallener Ermittler wird "wegbefördert". Die große Stärke des Buches ist die Begeisterung des Autors für Grönland, die dortige Kultur und Natur, sodass man auch immer mal zwischendurch das Handy dazu nimmt und sich Dinge anschaut die er beschreibt. An und für sich ist das Buch abgeschlossen, klingt aber so als könnte es der Auftakt etwas längerem werden und ich kann mjr durchaus vorstellen dass ich es Weiterlesen würde.
Vielen Dank an die @aufbau_verlage und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs Inhalt Als zwei Arbeiter eines umstrittenen Tagebauprojekts in Grönland ermordet werden, sieht die Polizeichefin von Aarhus die Möglichkeit, ihren eigensinnigen Ermittler John Kaunak loszuwerden. Vorgeblich als neuer Sicherheitschef fliegt er auf die Insel und begreift bald, dass er es nicht mit einem gewöhnlichen Mörder zu tun hat. Im Tagebau wird das begehrte Neodym abgebaut, dem die ganze Welt nachjagt. Niemand will John unterstützen und sich den großen Playern in den Weg stellen. Bis er Aka Høegh trifft, eine junge Einheimische, die ihm die mystische Seite Grönlands zeigt. Meinung Das ist nicht mein erster Grönland Thriller. Ich mag das Setting sehr. Das ewige Eis, löst bei mir Ehrfurcht und Faszination aus Die Charaktere besonders john kaunak fand ich sehr gut ausgearbeitet. Ich fand auch die Legende spannend um die kleine Holzfigur. Die vertonung fand ich sehr gelungen. Die Geschichte spannend erzählt, die Auflösung gut gelöst. Große Lese/ Hör Empfehlung
Grönländische Atemlosigkeit
Ich muss zugeben, dass ich erst skeptisch war, ob sich ein gewisses „grönländisches Gefühl“ beim Lesen einstellt. Der Autor hat es aber geschafft die raue, kalte und eisbepackte Einzigartigkeit dieser Insel gut rüberzubringen. Nicht nur aufgrund der klimatischen Bedingungen, sondern auch durch das vermitteln der Traditionen der Inuit und ihren mystischen grönländischen Legenden. Was mich beim Lesen gestört hat war, dass sich über nahezu die gesamte Dauer kein wirklicher Thrill bei mir einstellte. Die politischen Verbindungen und die grundsätzlichen Motivationen der jeweiligen Seiten waren früh deutlich und boten hier seltenst einen Überraschungsmoment. Besonders gegen Ende habe ich gemerkt, dass mich die Beteiligung einer Seite nicht groß überrascht hat und es eher beiläufig zur Kenntnis genommen habe, da es auch keine Auswirkungen auf etwas hatte. Dank der dennoch sehr gut recherchierten Arbeit des Autors, hatte ich teilweise Abschnitte aus denen ich für mich neue Erkenntnisse ziehen konnte. Stichwort Robbenjagd. Inuitsche Traditionen, wie auch eingangs erwähnt, werden vom Autor gut in die Handlung eingebunden und waren für mich interessant und spannend zu lesen. Grundlegend kann Eisrausch das am Besten: Grönland vermitteln. Neben John gibt es noch weitere POVs, die Schlüsselfiguren abdecken, und auch aus anderer Perspektive die Motivationen darlegen. Motivierend zu lesen waren auch die „Actionszenen“ im Buch. In Bond-Manier, wie es auch gerne im Buch erwähnt wird, gibt es schon ein paar spektakuläre Aktionen seitens der Hauptfigur. Fazit: Überraschungsarmer aber unterhaltsamer Thriller, der politisch den Finger in die Wunde legt und wunderbares Grönland-Feeling vermittelt. Mir persönlich war er aber nicht intensiv genug. 3,5/5 🪵
Topaktueller Thriller
Das ungewöhnliche Setting Grönland machte mich neugierig, und so zog „Eisrausch“ von Roland Muller, erschienen im Aufbau Verlag, bei mir ein. Unbezahlte Werbung. Kurz zur Handlung: Der dänische Polizist John wird nach Grönland zwangsversetzt. Hier, im ewigen Eis, soll er den Doppelmord an zwei Mitarbeitern eines umstrittenen Tagebauprojektes aufklären und gleichzeitig die Sicherheit der Mitarbeiter dort gewährleisten. Meine Meinung: Grönland ist schon einmal ein ungewöhnliches Setting. Sofort zog mich Roland Muller in die Storyline, die durch die raue und unwirtliche Umgebung perfekt unterstrichen wurde. Vieles ist Fiktion, doch jeder weiß, dass Grönland reich an Bodenschätzen ist und so manches Land diese gerne ausbeuten möchte. Der Klimawandel ist nirgendwo so deutlich zu spüren wie hier; das ewige Eis schmilzt unaufhörlich mit großen Folgen weltweit und vor Ort. Diese topaktuellen Themen verarbeitet der Autor geschickt und spannend zu einem Ökothriller, der für mich sehr real wirkte. Die Charaktere sind tief und gut ausgearbeitet, und die Storyline wies lediglich eine Länge im zweiten Drittel des Buches auf. Durch diesen Einschub, so interessant er auch war, flachte hier der Spannungsbogen ab; da hätte ich mir etwas mehr Zug im Storytelling gewünscht. Auch waren die Kapitel für meinen Geschmack zu lang. Doch das ist Klagen auf sehr hohem Niveau. Mit „Eisrausch“ schenkte mir der Autor spannende Lesestunden, und obwohl die Handlung Fiktion war, blieb da doch ein ungutes Gefühl in mir. Dieser Thriller hallt nach, und ich kann ihn nur wärmstens weiterempfehlen: 4,5 von 5 Sternen für diesen brisanten Thriller.

Schwacher Anfang, starkes Ende
Worum geht’s? In einem Tagebau in Kvanefjeld werden zwei Mitarbeiter ermordet. Durchbohrt von einem Speer. Auf den Mörder keinen Hinweis. Die Polizeichefin von Aarhus sieht das als Gelegenheit, ihren umstrittenen Ermittler John Kaunak loszuwerden und sendet ihn als Sicherheitschef dorthin. Meine Meinung: Bereits im Vorfeld habe ich auf Instagram viel von Roland Muller über das Buch und ihn selbst gelesen, über die Entstehung und seine Recherchen und auch über die Geister der Inuit. Umso gespannter war ich auf seinen Thriller „Eisrausch“. Der Schreibstil ist eingängig und immer wieder durch humorvolle Einschübe aufgelockert. Das Buch hat sich gut gelesen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich anfangs doch gebraucht habe, um in die Geschichte reinzukommen und mit den Charakteren warm zu werden. Es gab im ersten Teil des Buches viele gute Ansätze, aber vieles kam mir einfach zu schnell und abrupt. Viele spannende Szenen waren eher oberflächlich und haben so auch verhindert, die Charaktere näher kennenzulernen und richtig in die Geschichte einzutauchen. Das fand ich sehr schade und hat mich ehrlich gesagt etwas enttäuscht, da der Autor m.E. wirklich gut und tiefgehend zu den ganzen Themen in Grönland – sei es politisch oder wissenschaftlich oder historisch, recherchiert hat und hier wirklich Potenzial gewesen wäre. Richtig spannend wurde es dann, als John Kaunak auf Enoksen traf. Ab da war dann auch der Tiefgang und die Spannung da, die ich mir bereits zu Beginn gewünscht hätte. Enoksen ist ein wirklich toller Charakter und mit ihm habe ich dann auch John endlich näher kennengelernt. Hier kam dann auch endlich Spannung auf, es gab brenzlige Situationen, lebensgefährliche Szenen, aber auch nachdenkliche und emotionale Momente. Was am Anfang zu wenig war, war hier genau richtig. Gut gefallen hat mir auch der Einblick in die Erschließung des ewigen Eises. Die seltenen Erden. Ich habe hierüber bereits von einem anderen Autor gelesen und hatte somit ein bisschen Hintergrundwissen, auch, was die politischen Kämpfe angeht. Dies wurde hier wieder bestätigt. Zu gerne hätte ich darüber noch etwas intensiver gelesen. Aber gerade das Ende hat mich neugierig gemacht auf mehr von dem Autor und auch darauf, John näher kennenzulernen, ebenso Aka, Enoksen, die Polizisten dort. Von daher eine Leseempfehlung von mir, auch wenn der Anfang einige Längen hat, durch die ich mich durchkämpfen musste. Das Finale und der hintere Teil des Buches haben das wieder wettgemacht. Fazit: Mit „Eisrausch“ schreibt Roland Muller einen Thriller, der wirklich spannende Ansätze hat. Ich muss gestehen, dass ich anfangs Schwierigkeiten hatte, in das Buch hineinzukommen und mit dem Buch warm zu werden, da hier doch alles etwas schnell und oberflächlich ablief. Aber ab dem Teil, als John auf Enoksen trifft, werden meine Erwartungen mindestens getroffen. Ab da ist es wirklich spannend und rasant und ich habe Zugang zu den Charakteren und dem Fall gefunden. Der letzte Teil ist es auch, der mir Lust auf weitere Fälle mit John und von dem Autor gemacht hat. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten daher 4 Sterne von mir – ich erhoffe mir von den weiteren Fällen wirklich einiges!

"Siku Kisimi", allein das Eis entscheidet... Roland Muller hat mit Eisrausch einen packenden Thriller geschrieben, der mir thematisch sehr gut gefallen hat. Als Leser*in reist man mit Protagonist John Kaunak nach Grönland. Dort soll er herausfinden, warum 2 Arbeiter eines Tagebauprojektes getötet wurden und vor allem von wem. Die Thematik geht in Richtung Ökothriller, aber nicht zu übertrieben. Den Schreibstil habe ich sehr genossen. Kurze Kapitel, ein angemessener Spannungsbogen und wechselnde Blickwinkel, die man anfangs noch nicht alle zuordnen kann. Die handelnden Person wurden passend charakterisiert. Ich hatte immer ein genaues Bild vor Augen. Dem Autor ist es gelungen, in die spannende Handlung auch das raue Klima, die Natur und Traditionen Grönlands einzuflechten. Obwohl ich selbst noch nie dort war, hatte ich den Eindruck mich gut mit den Beschreibungen zurecht zu finden. Es gab immer wieder Spannungsspitzen, die mich die Luft anhalten liesen. Für mich definitiv ein abwechslungsreicher, solider Thriller, der eventuell auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Hier hält der Klappentext, was er verspricht. Brisant und hochaktuell.

Sehr gutes Thriller-Debüt
Ich durfte das Buch von Roland Muller namens "Eisrausch", erschienen im Aufbau Verlag, lesen und finde, dass dieser Debüt-Thriller wirklich gelungen ist. Da ich vom Verlag ebenfalls auch das Hörbuch zur Verfügung gestellt bekommen habe, welches wirklich perfekt eingelesen wurde vom Tim Gössler, kann ich über beide Medien erzählen. In der Hauptsache begleiten wir in diesem Thriller den dänischen Polizisten John Kaunak, der von seiner Chefin ins Eis nach Grönland gesandt wird, um dort undercover den Tod zweier Arbeiter auf einer Tagebau-Baustelle zu untersuchen. Denn diese sind nicht unter normalen Umständen etwa verunfallt, sondern harpuniert worden. John hat auf Grönland mit vielen Baustellen zu kämpfen, nicht nur der, der er nunmehr offiziell angehört. Da sind Umweltaktivisten, die immer wieder etwas anzetteln, dann ist da einer der Arbeiter, der versucht, die anderen Arbeiter aufzustacheln. Natürlich ist da zusätzlich auch noch der Baukonzern, der Ergebnisse von ihm erwartet und zu guter Letzt ist da noch eine Gruppe Separatisten, die es ihm unheimlich schwer macht. Mir hat dieser Thriller gut gefallen. Zu Beginn hatte ich leichte Probleme, in die Story rein zu kommen, aber dann wurde es immer spannender und das Tempo nahm auch immer mehr zu. Insgesamt kann ich das Buch ebenso wie das Hörbuch durchweg positiv empfehlen. Wer zudem noch einiges Wissenswertes zu Grönland, dem ewigen Eis und den Inuits erfahren möchte, der ist bei "Eisrausch" genau richtig. Mir bleibt nur Danke zu sagen, dass ich dieses Buch lesen und hören durfte. #unbezahltewerbung #rezensionsexemplar
Sehr gutes Buch.
𝕄𝕠𝕖𝕘𝕖𝕟 𝕒𝕝𝕝 𝕞𝕖𝕚𝕟𝕖 𝔽𝕖𝕙𝕝𝕖𝕣 𝕤𝕚𝕔𝕙 𝕒𝕦𝕗 𝕚𝕙𝕣𝕖 ℙ𝕝𝕒𝕖𝕥𝕫𝕖 𝕓𝕖𝕘𝕖𝕓𝕖𝕟 𝕦𝕟𝕕 𝕞𝕠𝕖𝕘𝕝𝕚𝕔𝕙𝕤𝕥 𝕨𝕖𝕟𝕚𝕘 𝕃𝕒𝕖𝕣𝕞 𝕕𝕒𝕓𝕖𝕚 𝕞𝕒𝕔𝕙𝕖𝕟. Der Hauptprotagonist des Romandepüt von Roland Müller ist trotz seiner Fehler sehr liebenswert. Man könnte dieses Satz aber auch auf die Fehler in der Politik und der Wirtschaft beziehen. Fehler, die das ewige Eis, Grönland und die Inuit bedrohen. Denn darum geht es in diesem Buch. "Eisrausch" ist in meinen Augen ein Spannungsroman mit wissenschaftlichen Anteilen und leichten Thrillerelementen. Der Leser erfährt interessante Details zum Leben auf Grönland und zum Wesen der Inuits. Ein großes Thema ist der Raubbau an der Natur aufgrund der Erschließung neuer Bergbaugebiete, um "seltene Erden" abzubauen, deren Bedarf stetig steigt. Ein Touch internationale Politik ist ebenfalls enthalten. Die Story um den Kommissar, der zwei Morde im Bergbaugebiet aufklären soll, ist sehr gut lesbar, spannend und auch mit Feingefühl erzählt. Ich möchte sehr gern wissen, wie es mit dem Kommissar und seinen in Grönland geschlossenen Freundschaften weitergeht. Und hoffe sehr, dass John in angekündigten weiteren Büchern ebenfalls eine Rolle spielt.
Packender Thriller
Nicht Norwegen, nicht Schweden und auch nicht Finnland - in diesem Buch wurde ich nach Grönland geschickt. Der Politthriller von Roland Muller vermittelt viel Wissenswertes über Land und Leute. Ich habe mich zum ersten Mal ganz bewusst mit den Inuits auseinandergesetzt. Die Spannung kam dabei aber auf keinen Fall zu kurz und mein finales Urteil sind dementsprechend 5/5 Sterne. Ein kleiner Nachtrag: Bis jetzt habe ich meinen Oolong immer nur 2x aufgegossen, das werde ich nun ändern.
















