Eisflut 1784
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Description
Book Information
Author Description
Marco Hasenkopf, geboren 1973 in Hamm/Westfalen, studierte Archäologie und war viele Jahre als Drehbuchautor für Theater und Filmproduktionen tätig. Er ist Preisträger des Kurt-Hackenberg-Preises für politisches Theater und lebt heute als freischaffender Schriftsteller und Theaterproduzent mit seiner Familie in Köln.
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Lesehighlight!
Meinung: Ich muss gestehen, das ich anfangs Schwierigkeiten hatte, in die Story reinzukommen. Nach einigen Seiten legte sich das aber und ich konntemich voll und ganz diesem wunderbaren Buch widmen. Das lag vor allem an den Protagonisten, dem Amtmann Henrik Venray, der sich trotz aller Wideigkeiten und der Steine, die ihm in den Weg gelegt werden, immer treu bleibt. Sowohl Venray als auch seine Wegbegleiterin Anna-Maria sind beide sehr sympathisch und wirken in ihrem Handeln sehr authentisch. Aber auch die Gegenspieler, so grausam und gefühllos diese Unsympathen auch sind, sind hervorragend durchdacht und ausgearbeitet. Ich habe jeden, aber vorstellen allem einen, sehr verabscheut. In EISFLUT 1784 wurden eine Menge historischer Fakten verarbeitet, aber natürlich ist der auch eine Menge Fiktion dabei. Die Darstellung des ständigen Machtmissbrauchs des Adels und des Geldadels, die Scheinheiligkeit und die Gier in jeder erdenklichen Form, machten mich echt wütend. Die Mordfälle, die Venray aufklären will sind knifflig. Die Kirche und der Bürgermeister haben nicht wirklich ein Interesse daran, die Verbrechen aufzuklären. Hauptsache es wird irgendjemand verhaftet und schuldig gesprochen. In Cöln gerät Venray, aufgrund des religiösen Wahns der dort vorherrscht, selbst in Gefahr und als wäre das nicht schlimm genug, beginnt plötzlich das Eis zu schmelzen und die größte Naturkatastrophe der frühen Neuzeit nimmt ihren Lauf. Die bildhaften Beschreibungen von Cöln und Rheinmülheim waren ein wahrer Genuss. Ich fühlte mich so gleich in diese Welt zurück versetzt. Auch die allgegenwärtige Kälte und den Tod ständig vor Augen zu haben, wurden vom Autor gut rübergebracht. Die Auflösung des Falls war ganz in meinem Sinne, denn Daran hatte ich meinen Spaß. Fazit: Zwei Mordfälle, hinter denen viel mehr steht als gedacht, ein sympathisches Ermittlerpärchen, bildhafte Beschreibungen Cölns und Rheinmülheims des Winters 1784 und eine sich an ahnend Naturkatastrophe. Ja, was will man denn mehr??? 1. Lesehighlight in diesem Jahr 6 /6 Sterne

Interessant und gut geschrieben.
Ich habe etwas gebraucht um reinzufinden, da es die einzelnen Situationen sehr ausführlich beschrieben hat. Viele Namen, aber dann wenn man drin ist muss Frau weiterlesen, die Handlung wird immer spannender und lässt einen in das Buch eintauchen. Gut Abgeschlossen und lässt mich neugierig auf das Folgebuch werden.
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Marco Hasenkopf, geboren 1973 in Hamm/Westfalen, studierte Archäologie und war viele Jahre als Drehbuchautor für Theater und Filmproduktionen tätig. Er ist Preisträger des Kurt-Hackenberg-Preises für politisches Theater und lebt heute als freischaffender Schriftsteller und Theaterproduzent mit seiner Familie in Köln.
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Lesehighlight!
Meinung: Ich muss gestehen, das ich anfangs Schwierigkeiten hatte, in die Story reinzukommen. Nach einigen Seiten legte sich das aber und ich konntemich voll und ganz diesem wunderbaren Buch widmen. Das lag vor allem an den Protagonisten, dem Amtmann Henrik Venray, der sich trotz aller Wideigkeiten und der Steine, die ihm in den Weg gelegt werden, immer treu bleibt. Sowohl Venray als auch seine Wegbegleiterin Anna-Maria sind beide sehr sympathisch und wirken in ihrem Handeln sehr authentisch. Aber auch die Gegenspieler, so grausam und gefühllos diese Unsympathen auch sind, sind hervorragend durchdacht und ausgearbeitet. Ich habe jeden, aber vorstellen allem einen, sehr verabscheut. In EISFLUT 1784 wurden eine Menge historischer Fakten verarbeitet, aber natürlich ist der auch eine Menge Fiktion dabei. Die Darstellung des ständigen Machtmissbrauchs des Adels und des Geldadels, die Scheinheiligkeit und die Gier in jeder erdenklichen Form, machten mich echt wütend. Die Mordfälle, die Venray aufklären will sind knifflig. Die Kirche und der Bürgermeister haben nicht wirklich ein Interesse daran, die Verbrechen aufzuklären. Hauptsache es wird irgendjemand verhaftet und schuldig gesprochen. In Cöln gerät Venray, aufgrund des religiösen Wahns der dort vorherrscht, selbst in Gefahr und als wäre das nicht schlimm genug, beginnt plötzlich das Eis zu schmelzen und die größte Naturkatastrophe der frühen Neuzeit nimmt ihren Lauf. Die bildhaften Beschreibungen von Cöln und Rheinmülheim waren ein wahrer Genuss. Ich fühlte mich so gleich in diese Welt zurück versetzt. Auch die allgegenwärtige Kälte und den Tod ständig vor Augen zu haben, wurden vom Autor gut rübergebracht. Die Auflösung des Falls war ganz in meinem Sinne, denn Daran hatte ich meinen Spaß. Fazit: Zwei Mordfälle, hinter denen viel mehr steht als gedacht, ein sympathisches Ermittlerpärchen, bildhafte Beschreibungen Cölns und Rheinmülheims des Winters 1784 und eine sich an ahnend Naturkatastrophe. Ja, was will man denn mehr??? 1. Lesehighlight in diesem Jahr 6 /6 Sterne

Interessant und gut geschrieben.
Ich habe etwas gebraucht um reinzufinden, da es die einzelnen Situationen sehr ausführlich beschrieben hat. Viele Namen, aber dann wenn man drin ist muss Frau weiterlesen, die Handlung wird immer spannender und lässt einen in das Buch eintauchen. Gut Abgeschlossen und lässt mich neugierig auf das Folgebuch werden.







