Einfach Mensch sein
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Description
Book Information
Author Description
Sy Montgomery, geboren 1958, ist eine vielfach ausgezeichnete amerikanische Naturforscherin, Drehbuchautorin und Verfasserin von über zwanzig Sachbüchern. ›Rendezvous mit einem Oktopus‹ war ein ›New-York-Times‹-Bestseller und unter den Finalisten für den National Book Award 2015. Montgomery lebt in New Hampshire.
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Sy Montgomery und die Tiere passen wunderbar zusammen
Ich hatte 'Rendezvous mit einem Oktopus' bereits gelesen, aber auch bei diesem Buch kommt man nicht umhin, dass Sy Montgomery und die Tiere wunderbar zusammen passen. Es gab nur zwei Stellen, die ich nicht gut gelöst fand bzw. ich andere Ansichten vertrete, wobei man sagen muss, dass die beiden Dinge sich auf den Menschen beziehen und nicht auf die Tiere an sich. Das esoterische gefiel mir nicht und auch zum Thema Trauer / Depression fand ich einen Satz unpassend. Die Beschreibungen der Tiere, das beobachten von Verhalten und auch das beobachten von Umgebung und Natur fand ich hingegen klasse und die Bilder die in meinem Kopf entstanden sind waren so greifbar, dass ich im Kopfkino durchaus sehr dicht dran war. Ihr Werk ‚Rendezvous mit einem Oktopus' fand ich trotzdem besser, weil das Buch sich ganz auf die Oktopoden konzentrierte.
In diesem Roman schreibt die Autorin über die wichtige Rolle, die einzelne Tierpersönlichkeiten in ihrem Leben gespielt haben. Über ihre Haustiere und auch über ihre Forschungsreisen. Zwischenzeitlich war es wirklich sehr ehrlich und emotional und jeder, der schon mal ein geliebtes Tier überlebt hat, kann das sicher nachfühlen.
Emotionale Anekdoten für Tierliebhaber – oder die, die es noch werden wollen. Bereits vor einiger Zeit sorgte Sy Montgomery mit ihrem Buch “Rendezvous mit einem Oktopus” für Aufsehen. Nun erschien ihr nächstes Werk, ein Memoir, im Diogenes Verlag. In “Einfach Mensch sein” blickt Sy Montgomery auf ihr Leben zurück, das bunter nicht hätte sein können: Als Tierforscherin ist sie ständig auf Expeditionen unterwegs und hat so das Privileg, viele verschiedene Tierarten ganz genau und aus nächster Nähe kennenzulernen. Ihre Faszination zu unseren tierischen Zeitgenossen hat sie dabei bereits in ihrer Kindheit entdeckt, als der Hund ihrer Familie, Molly, ihr Vorbild ist und sie sich so sehr wünscht, wie sie zu sein. Der Wunsch, Eins mit den Tieren (unabhängig der Spezies) zu sein, treibt Sy Montgomery ihr Leben lang vorwärts und bringt sie dorthin, wo sie jetzt ist. In “Einfach Mensch sein” erzählt sie, welche Tiere sie in ihrem Leben am meisten berührt haben, mit welchen sie eine große Freundschaft verbunden hat und was wir als Menschen von der Tierwelt lernen können. Die Autorin hat dabei keine Angst oder Vorurteile gegenüber den verschiedenen Spezies (Stichwort: Spinnen), sondern begegnet ihnen immer auf Augenhöhe. “Einfach Mensch sein” ist in 13, von wunderschönen Illustrationen begleiteten Kapiteln aufgeteilt, die jeweils eine schöne Anekdote zu dem jeweiligen Tier enthalten. Sy Montgomery geht dabei chronologisch vor und beginnt bei der oben bereits erwähnten Terrierhündin Molly, die ihr Ein und Alles ist. Die Autorin verbindet stets ein ganz besonderes Band mit den vorgestellten Tieren, das nicht nur als Bewunderung, sondern auf gegenseitiger Freundschaft zu beruhen scheint. Sie spricht beispielsweise davon, wie ihre verstorbene Collie-Hündin Tess ihr im Traum erscheint und sie so zu ihrer “Nachfolgerin” führt – sie hat einfach eine innige Beziehung zu “ihren” tierischen Freunden. Und dann passierte etwas Magisches. Während ich sie so auf der Hand hielt, spürte ich eine Verbindung zu dieser Kreatur. Plötzlich war es nicht mehr eine wirklich große Spinne, sondern ein kleines Tier. […] Mich durchflutete eine Woge der Zärtlichkeit, während ich zusah, wie sie sachte, langsam und bedächtig über meine Haut wanderte. Es gibt in diesen 13 Kapiteln einige, bei denen ich aus dem Staunen nicht herauskam, aber auch andere, bei denen ich vor Sy Montgomery meinen Hut ziehe. Zum Beispiel die Goliath-Vogelspinne Clarabelle. Während viele Menschen sich sicherlich vor lauter Angst und Ekel vor diesen Geschöpfen verschließen (ich bin da keine Ausnahme), fühlt sich Sy Montgomery auch mit diesem Tier sofort innig verbunden und hat Angst, dass Clarabelle sich verletzen oder zu Sturz kommen könnte, solange sie auf ihr herumkrabbelt. Diese tiefe Zärtlichkeit befällt die Autorin bei jedem Tier und das war als Leser wirklich wunderschön zu beobachten. Mehr lesen: https://killmonotony.de/buecher/rezension/sy-montgomery-einfach-mensch-sein
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Book Information
Author Description
Sy Montgomery, geboren 1958, ist eine vielfach ausgezeichnete amerikanische Naturforscherin, Drehbuchautorin und Verfasserin von über zwanzig Sachbüchern. ›Rendezvous mit einem Oktopus‹ war ein ›New-York-Times‹-Bestseller und unter den Finalisten für den National Book Award 2015. Montgomery lebt in New Hampshire.
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Sy Montgomery und die Tiere passen wunderbar zusammen
Ich hatte 'Rendezvous mit einem Oktopus' bereits gelesen, aber auch bei diesem Buch kommt man nicht umhin, dass Sy Montgomery und die Tiere wunderbar zusammen passen. Es gab nur zwei Stellen, die ich nicht gut gelöst fand bzw. ich andere Ansichten vertrete, wobei man sagen muss, dass die beiden Dinge sich auf den Menschen beziehen und nicht auf die Tiere an sich. Das esoterische gefiel mir nicht und auch zum Thema Trauer / Depression fand ich einen Satz unpassend. Die Beschreibungen der Tiere, das beobachten von Verhalten und auch das beobachten von Umgebung und Natur fand ich hingegen klasse und die Bilder die in meinem Kopf entstanden sind waren so greifbar, dass ich im Kopfkino durchaus sehr dicht dran war. Ihr Werk ‚Rendezvous mit einem Oktopus' fand ich trotzdem besser, weil das Buch sich ganz auf die Oktopoden konzentrierte.
In diesem Roman schreibt die Autorin über die wichtige Rolle, die einzelne Tierpersönlichkeiten in ihrem Leben gespielt haben. Über ihre Haustiere und auch über ihre Forschungsreisen. Zwischenzeitlich war es wirklich sehr ehrlich und emotional und jeder, der schon mal ein geliebtes Tier überlebt hat, kann das sicher nachfühlen.
Emotionale Anekdoten für Tierliebhaber – oder die, die es noch werden wollen. Bereits vor einiger Zeit sorgte Sy Montgomery mit ihrem Buch “Rendezvous mit einem Oktopus” für Aufsehen. Nun erschien ihr nächstes Werk, ein Memoir, im Diogenes Verlag. In “Einfach Mensch sein” blickt Sy Montgomery auf ihr Leben zurück, das bunter nicht hätte sein können: Als Tierforscherin ist sie ständig auf Expeditionen unterwegs und hat so das Privileg, viele verschiedene Tierarten ganz genau und aus nächster Nähe kennenzulernen. Ihre Faszination zu unseren tierischen Zeitgenossen hat sie dabei bereits in ihrer Kindheit entdeckt, als der Hund ihrer Familie, Molly, ihr Vorbild ist und sie sich so sehr wünscht, wie sie zu sein. Der Wunsch, Eins mit den Tieren (unabhängig der Spezies) zu sein, treibt Sy Montgomery ihr Leben lang vorwärts und bringt sie dorthin, wo sie jetzt ist. In “Einfach Mensch sein” erzählt sie, welche Tiere sie in ihrem Leben am meisten berührt haben, mit welchen sie eine große Freundschaft verbunden hat und was wir als Menschen von der Tierwelt lernen können. Die Autorin hat dabei keine Angst oder Vorurteile gegenüber den verschiedenen Spezies (Stichwort: Spinnen), sondern begegnet ihnen immer auf Augenhöhe. “Einfach Mensch sein” ist in 13, von wunderschönen Illustrationen begleiteten Kapiteln aufgeteilt, die jeweils eine schöne Anekdote zu dem jeweiligen Tier enthalten. Sy Montgomery geht dabei chronologisch vor und beginnt bei der oben bereits erwähnten Terrierhündin Molly, die ihr Ein und Alles ist. Die Autorin verbindet stets ein ganz besonderes Band mit den vorgestellten Tieren, das nicht nur als Bewunderung, sondern auf gegenseitiger Freundschaft zu beruhen scheint. Sie spricht beispielsweise davon, wie ihre verstorbene Collie-Hündin Tess ihr im Traum erscheint und sie so zu ihrer “Nachfolgerin” führt – sie hat einfach eine innige Beziehung zu “ihren” tierischen Freunden. Und dann passierte etwas Magisches. Während ich sie so auf der Hand hielt, spürte ich eine Verbindung zu dieser Kreatur. Plötzlich war es nicht mehr eine wirklich große Spinne, sondern ein kleines Tier. […] Mich durchflutete eine Woge der Zärtlichkeit, während ich zusah, wie sie sachte, langsam und bedächtig über meine Haut wanderte. Es gibt in diesen 13 Kapiteln einige, bei denen ich aus dem Staunen nicht herauskam, aber auch andere, bei denen ich vor Sy Montgomery meinen Hut ziehe. Zum Beispiel die Goliath-Vogelspinne Clarabelle. Während viele Menschen sich sicherlich vor lauter Angst und Ekel vor diesen Geschöpfen verschließen (ich bin da keine Ausnahme), fühlt sich Sy Montgomery auch mit diesem Tier sofort innig verbunden und hat Angst, dass Clarabelle sich verletzen oder zu Sturz kommen könnte, solange sie auf ihr herumkrabbelt. Diese tiefe Zärtlichkeit befällt die Autorin bei jedem Tier und das war als Leser wirklich wunderschön zu beobachten. Mehr lesen: https://killmonotony.de/buecher/rezension/sy-montgomery-einfach-mensch-sein










