EinFach Deutsch Textausgaben
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Description
Zu dieser Textausgabe ist folgendes Unterrichtsmodell aus der Reihe EinFach Deutsch erschienen: Gotthold Ephraim Lessing: Emilia Galotti. ISBN 978-3-14-022279-2
Book Information
Posts
Das ist doch verstörend?
Ich muss dieses Buch über die Herbstferien für meinen Deutsch LK durchlesen, und da man ja vorbildlich sein soll (🥲😌) hab ich das natürlich gemacht. Lesen ist ja schließlich mein Lieblingshobby 🥹 Deswegen hab ich nicht lange gezögert und gestern angefangen. Der Schreibstil gefiel mir deutlich besser als im zerbrochenen Krug (Drama, welches wir vorher im Unterricht hatten), jedoch war die Geschichte etwas weird wenn ich ehrlich sein darf 😵💫 🚨 Die Folgende Rezi beinhaltet massive Spoiler 🚨 . . . Natürlich handelt das Buch von der hübschen Emilia Galotti, die am Tag des Geschehnisses heiraten sollte, nämlich der von ihrem Vater geliebten Grafen Appiani. Der Prinz der italienischen Region, Hettore Gonzaga, entdeckt Emilias Portrait, als sein Maler Conti ihm zwei Kunstwerke vorbeibrachte: eines von seiner „Ex- Freundin“ Orsina, welches er bei ihm bestellte als alle beide noch zusammen waren, und ein Gemälde der Emilia, worum der Prinz aber nicht gebeten hatte 😲 Der Prinz verliebte sich durch den Anblick des Portraits in Emilia 😍 und war entsetzt, als sein Kammerherr Marinelli ihm mitteilte, dass sie heute aber Appiani heiraten wird 😟 Demnach hatte er ihm vorgeschlagen, die Hochzeit zu verhindern, aber ihm nicht verraten wie er das vorhatte. Deswegen hatte der Prinz eingewilligt 🤝🏻 Deswegen war Marinelli so „okay Boss! 🫡“ und er holte den Bedienten, Angelo, und beauftragte ihn, den Bräutigam zu erschießen. Als er dies tat, kam Tumult auf. Emilia und vor allem ihr Vater Odoardo Galotti waren sehr entsetzt darüber 😧 Die Gräfin Orsina, die Ex von dem Prinzen kam zu Besuch in die Stadt, und sprach mit dem Kammerherr des Prinzen Marinelli über den Vorfall. Durch das Gespräch verdächtigte sie den Prinzen, dass er doch den Bräutigam getötet hätte 🫤 Orsina traf später auf Odoardo, und ließ ihn an ihrer Theorie teilhaben: dass Emilia den Prinzen liebt, und ihn anstelle von dem geliebten fast-Schwiegersohn heiraten wollen würde, und dass der Mord Teil des Plans sei. Odoardo beginnt seine Tochter zu hassen, und die Gräfin gibt ihm ihren Dolch 😬 Odoardo sucht Emilia auf, welche von den Kammerherren des Prinzen bei dem Prinzen war, und lockte sie raus. Dadurch bestätigte sich seine Theorie, dass sie was mit dem Prinzen hat, und er erstach sie mit dem Dolch 💀 . . . Ich fand die Story sehr interessant. Dafür, dass es ein unfassbar altes Theaterstück ist, ist die Grundidee gar nicht so übel. Ich bin gespannt, inwiefern wir im LK das Buch auseinandernehmen, und ob sich mein Verständnis durch genauere Analysen verändern wird 🧐 Vielleicht bin ich bald für einen ReRead wieder da 😩 es wird mit Sicherheit eine Klausur darüber geben Phu jetzt hab ich lange getippt 😅 Müsst/Musstet ihr das Buch auch lesen? Was sind eure Gedanken dazu? Schreibt es in die Kommis! 🧡

Ich habe zwei Anläufe für dieses Buch benötigt. Mir fiel es beim ersten Anlauf noch recht schwer bei der Sprache bzw. der Sprachweise mitzukommen, doch beim zweiten Mal gelang es mir recht gut. Beschäftigt man sich ein wenig genauer mit dem Inhalt, wird er auch verständlicher und die Bedeutung hinter dem Text klarer. Dass es ein Drama ist, wird schnell deutlich und dies zu übermitteln ist dem Autor sehr gut gelungen. Vielleicht kein Buch für zwischendurch, aber dennoch ein wirklich schönes Buch mit sehr viel Spannung und Aktion!
Absolut fantastisch für eine schullekture oder zum privaten lese Vergnügen
Anfangs denkt man sich so mäh ne ist nicht so gut das buch und vorallem so Charaktere wie der Prinz sind recht unsympathisch aber wenn man das durchgelesen hat und sich etwas auch mit dem buch und dem historischen Hintergrund (ab seite ca 88) beschäftigt ist dieses buch einfach der hammer und echt nicht mehr wegzulegen!
Für ein Drama ist Emilia unfassbar. Für die wenigen Seiten, die der Handlung „zur Verfügung stehen“, hat sie sich gut entwickelt und ist einiges passiert. Natürlich sind die Charaktere nicht sonderlich vielschichtig, natürlich passiert nicht sonderlich viel, natürlich ist es nicht sonderlich spannend. Es ist Jahrhunderte her, dass das Drama geschrieben wurde, was ist da großartig zu erwarten? Ich habe es für die Schule lesen müssen und es hat meine Erwartungen übertroffen, war meiner Meinung nach eine der besten Lektüren, die wir in der Schule durchgenommen haben. Das Ende ist, wie üblich, das, was mich am meisten überzeugt hat. Traurigerweise scheinen die meisten nicht die Bedeutung und die Tragweite der Tat Emilias Vaters zu verstehen oder zu schätzen. Es ist in meinen Augen absolut realistisch, dass er sie umbringt, damit sie nicht sündigen muss. Sie wäre sonst in die Hölle gekommen, für sie gab es damals keinen anderen Ausweg aus der Situation, statt zu sterben. Ich finde es verständlich, dass sie versucht, sich ihrem scheinbaren Schicksal abzuwenden, indem sie sich das Leben nimmt. Aber welche strenggläubige Christin aus Siebzehnhundert-irgendwas hätte die Hölle dem Leben vorgezogen? Ihr Vater hat sie von ganzem Herzen geliebt, sogar so sehr, dass er sein Leben nach dem Tod, das ewige Paradies, was ihnen seit der Geburt versprochen wurde, aufgibt, nur damit sie es nicht tun muss. Er hat sich quasi für sie geopfert, auch wenn er es tun musste, indem er sie tötet. Ihm war klar, dass Emilia sterben wird - er hatte die Stärke, es sogar als ihr eigener, liebender Vater zu tun, nur, um sie zu schützen. Das ist bis ins kleinste Detail durchdacht und in meinen Augen ein Meisterwerk, auch wenn wir uns zur heutigen Zeit (zum Glück) nicht so gut in diese Situation hineinversetzen können.
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Zu dieser Textausgabe ist folgendes Unterrichtsmodell aus der Reihe EinFach Deutsch erschienen: Gotthold Ephraim Lessing: Emilia Galotti. ISBN 978-3-14-022279-2
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Ich muss dieses Buch über die Herbstferien für meinen Deutsch LK durchlesen, und da man ja vorbildlich sein soll (🥲😌) hab ich das natürlich gemacht. Lesen ist ja schließlich mein Lieblingshobby 🥹 Deswegen hab ich nicht lange gezögert und gestern angefangen. Der Schreibstil gefiel mir deutlich besser als im zerbrochenen Krug (Drama, welches wir vorher im Unterricht hatten), jedoch war die Geschichte etwas weird wenn ich ehrlich sein darf 😵💫 🚨 Die Folgende Rezi beinhaltet massive Spoiler 🚨 . . . Natürlich handelt das Buch von der hübschen Emilia Galotti, die am Tag des Geschehnisses heiraten sollte, nämlich der von ihrem Vater geliebten Grafen Appiani. Der Prinz der italienischen Region, Hettore Gonzaga, entdeckt Emilias Portrait, als sein Maler Conti ihm zwei Kunstwerke vorbeibrachte: eines von seiner „Ex- Freundin“ Orsina, welches er bei ihm bestellte als alle beide noch zusammen waren, und ein Gemälde der Emilia, worum der Prinz aber nicht gebeten hatte 😲 Der Prinz verliebte sich durch den Anblick des Portraits in Emilia 😍 und war entsetzt, als sein Kammerherr Marinelli ihm mitteilte, dass sie heute aber Appiani heiraten wird 😟 Demnach hatte er ihm vorgeschlagen, die Hochzeit zu verhindern, aber ihm nicht verraten wie er das vorhatte. Deswegen hatte der Prinz eingewilligt 🤝🏻 Deswegen war Marinelli so „okay Boss! 🫡“ und er holte den Bedienten, Angelo, und beauftragte ihn, den Bräutigam zu erschießen. Als er dies tat, kam Tumult auf. Emilia und vor allem ihr Vater Odoardo Galotti waren sehr entsetzt darüber 😧 Die Gräfin Orsina, die Ex von dem Prinzen kam zu Besuch in die Stadt, und sprach mit dem Kammerherr des Prinzen Marinelli über den Vorfall. Durch das Gespräch verdächtigte sie den Prinzen, dass er doch den Bräutigam getötet hätte 🫤 Orsina traf später auf Odoardo, und ließ ihn an ihrer Theorie teilhaben: dass Emilia den Prinzen liebt, und ihn anstelle von dem geliebten fast-Schwiegersohn heiraten wollen würde, und dass der Mord Teil des Plans sei. Odoardo beginnt seine Tochter zu hassen, und die Gräfin gibt ihm ihren Dolch 😬 Odoardo sucht Emilia auf, welche von den Kammerherren des Prinzen bei dem Prinzen war, und lockte sie raus. Dadurch bestätigte sich seine Theorie, dass sie was mit dem Prinzen hat, und er erstach sie mit dem Dolch 💀 . . . Ich fand die Story sehr interessant. Dafür, dass es ein unfassbar altes Theaterstück ist, ist die Grundidee gar nicht so übel. Ich bin gespannt, inwiefern wir im LK das Buch auseinandernehmen, und ob sich mein Verständnis durch genauere Analysen verändern wird 🧐 Vielleicht bin ich bald für einen ReRead wieder da 😩 es wird mit Sicherheit eine Klausur darüber geben Phu jetzt hab ich lange getippt 😅 Müsst/Musstet ihr das Buch auch lesen? Was sind eure Gedanken dazu? Schreibt es in die Kommis! 🧡

Ich habe zwei Anläufe für dieses Buch benötigt. Mir fiel es beim ersten Anlauf noch recht schwer bei der Sprache bzw. der Sprachweise mitzukommen, doch beim zweiten Mal gelang es mir recht gut. Beschäftigt man sich ein wenig genauer mit dem Inhalt, wird er auch verständlicher und die Bedeutung hinter dem Text klarer. Dass es ein Drama ist, wird schnell deutlich und dies zu übermitteln ist dem Autor sehr gut gelungen. Vielleicht kein Buch für zwischendurch, aber dennoch ein wirklich schönes Buch mit sehr viel Spannung und Aktion!
Absolut fantastisch für eine schullekture oder zum privaten lese Vergnügen
Anfangs denkt man sich so mäh ne ist nicht so gut das buch und vorallem so Charaktere wie der Prinz sind recht unsympathisch aber wenn man das durchgelesen hat und sich etwas auch mit dem buch und dem historischen Hintergrund (ab seite ca 88) beschäftigt ist dieses buch einfach der hammer und echt nicht mehr wegzulegen!
Für ein Drama ist Emilia unfassbar. Für die wenigen Seiten, die der Handlung „zur Verfügung stehen“, hat sie sich gut entwickelt und ist einiges passiert. Natürlich sind die Charaktere nicht sonderlich vielschichtig, natürlich passiert nicht sonderlich viel, natürlich ist es nicht sonderlich spannend. Es ist Jahrhunderte her, dass das Drama geschrieben wurde, was ist da großartig zu erwarten? Ich habe es für die Schule lesen müssen und es hat meine Erwartungen übertroffen, war meiner Meinung nach eine der besten Lektüren, die wir in der Schule durchgenommen haben. Das Ende ist, wie üblich, das, was mich am meisten überzeugt hat. Traurigerweise scheinen die meisten nicht die Bedeutung und die Tragweite der Tat Emilias Vaters zu verstehen oder zu schätzen. Es ist in meinen Augen absolut realistisch, dass er sie umbringt, damit sie nicht sündigen muss. Sie wäre sonst in die Hölle gekommen, für sie gab es damals keinen anderen Ausweg aus der Situation, statt zu sterben. Ich finde es verständlich, dass sie versucht, sich ihrem scheinbaren Schicksal abzuwenden, indem sie sich das Leben nimmt. Aber welche strenggläubige Christin aus Siebzehnhundert-irgendwas hätte die Hölle dem Leben vorgezogen? Ihr Vater hat sie von ganzem Herzen geliebt, sogar so sehr, dass er sein Leben nach dem Tod, das ewige Paradies, was ihnen seit der Geburt versprochen wurde, aufgibt, nur damit sie es nicht tun muss. Er hat sich quasi für sie geopfert, auch wenn er es tun musste, indem er sie tötet. Ihm war klar, dass Emilia sterben wird - er hatte die Stärke, es sogar als ihr eigener, liebender Vater zu tun, nur, um sie zu schützen. Das ist bis ins kleinste Detail durchdacht und in meinen Augen ein Meisterwerk, auch wenn wir uns zur heutigen Zeit (zum Glück) nicht so gut in diese Situation hineinversetzen können.












