Eine Frau in Berlin

Eine Frau in Berlin

Softcover
4.328
GedankenSelbstmordBerichtLebensgeschichte

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Description

Die erschütternden Aufzeichnungen einer jungen Frau über die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs in Berlin Eine namenlose Frau erzählt von den letzten Tagen des Krieges im Frühjahr 1945 und dem Einmarsch der Roten Armee in Berlin: Schonungslos offen und mit einem feinsinnigen Gespür für diese beispiellose Zeit berichtet die vielleicht 30-Jährige von Hunger, Ekel, Gewalt und Angst. Drei Schulhefte sind ihr geblieben, in die sie nun notiert, was ihr während des Tages und der Nacht widerfährt, und statt Selbstmitleid oder Hass wächst in der jungen Frau ein unerschütterlicher Überlebenswille heran. Das Filmereignis im Oktober 2008 - die Titelrolle spielt Nina Hoss, ihr Mann Gerd wird von August Diehl dargestellt. In weiteren Rollen spielen Sandra Hüller, Juliane Köhler und Jördis Triebel.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
288
Price
9.30 €

Posts

3
All
5

„Eine Frau in Berlin“ ist ein Buch, das mich tief bewegt und noch lange nach dem Lesen beschäftigt hat. Die anonym veröffentlichte Tagebuchaufzeichnung schildert die Zeit vom 20. April bis 22. Juni 1945 aus der Sicht einer Frau Anfang dreißig in Berlin – schonungslos ehrlich, nüchtern und zugleich unglaublich eindringlich. Besonders beeindruckt hat mich die Klarheit, mit der die Autorin die Zustände dieser letzten Kriegswochen beschreibt: Hunger, Angst, Unsicherheit und die ständige Frage, wie es weitergehen soll. Vor allem die Schilderungen der Gewalt und der Schändungen durch die russischen Soldaten sind schwer zu ertragen. Gerade als Frau stellt man sich beim Lesen immer wieder die Frage: Wie hätte ich in dieser Situation gehandelt? Wie überlebt man so eine Zeit, ohne daran zu zerbrechen? Das Buch zeigt eindrucksvoll, was Krieg mit Menschen macht. Manche verlieren jede Menschlichkeit, andere wachsen über sich hinaus. Die Autorin beobachtet sehr genau, wie unterschiedlich die Menschen mit Angst, Verlust und Hoffnungslosigkeit umgehen. Dabei verfällt sie nie in Selbstmitleid. Genau das macht ihre Erzählung so glaubwürdig und kraftvoll. Sie beschreibt das Grauen sachlich, fast distanziert – und gerade dadurch trifft es einen umso mehr. „Eine Frau in Berlin“ ist keine einfache Lektüre, aber eine unglaublich wichtige. Es ist ein einzigartiges Zeitdokument, das die Perspektive einer Frau auf das Kriegsende zeigt – ehrlich, mutig und erschütternd aktuell. Für mich eine klare Leseempfehlung.

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DIESES BUCH MUSS JEDER GELESEN HABEN!

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Frühling 1945. Die Aliierten sind vor Berlin und Mitten in den Wirren des Kriegsendes ist eine Frau . Eine unter vielen, aber mit dem unglaublichen Mut und der Ausdauer, jeden Tag Erlebtes in ein Tagebuch zu schreiben. Mit Galgenhumor und einem feinen Beobachtungssinn, wird der Wahnsinn und das Grauen erzählt, das damals herrschte. Und der Leser mittendrin.Zwischen den Zeilen kann man die Angst, die Ungewissheit, den Ekel, aber auch die kleinen Freuden wie fließend Wasser herauslesen. Ein Satz auf dem Umschlag trifft es ziemlich genau. "Doch statt Selbstmitleid oder Hass wächst in der jungen Frau ein unerschütterlicher Überlebenswille heran..." Ein ergreifendes Buch, das nicht wertet und nicht urteilt.

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