Ein Ort namens Wut
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Description
Wut ist nicht gleich Wut. Was aber tun mit Wut, die nicht sein darf? Welchen Raum bekommen wütende Marginalisierte? Amani Abuzahra erforscht ein Gefühl mit riesigem Potenzial.
Wut hat viele Gründe: Ungerechtigkeit, Rassismus, Sexismus. Das Ausleben dieser Emotion allerdings ist nicht allen gleichermaßen möglich. Während „besorgte Bürger:innen“ ihren Ärger auf Demos kundtun, wirken wütende Marginalisierte zu laut, zu fordernd, zu bedrohlich. Doch was liegt unter und hinter dieser Wut, die auf Ausgrenzung beruht?
Amani Abuzahra stößt in ihrer bestechenden Analyse auf Gefühle wie Angst, Trauer und Erschöpfung, zeichnet eine emotionale Landkarte der Marginalisierten und zeigt, dass Wut ein Ort ist, der für alle ein Kraftzentrum sein kann – wenn wir den Mut haben, es zuzulassen.
Book Information
Author Description
Die promovierte Philosophin, Autorin und Public Speaker Amani Abuzahra ist eine der bekanntesten Referent:innen zum Thema antimuslimischer Rassismus in Österreich. Ob im TV, auf Konferenzen, in ihren Publikationen oder in der Community-Arbeit: Ihr Ansatz ist es, Vorurteile zu dekonstruieren und Menschen zu empowern. Ihre Forschungs- und Vortragstätigkeiten führten sie u.a. in die USA, Finnland, Italien, die Schweiz, Deutschland sowie die Universitäten Istanbul und Eskişehir. Aktuell forscht sie als postdoctoral researcher an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien.
Posts
In "Ein Ort namens Wut" taucht Amani Abuzahra in genau diese Emotion ein; beschäftigt sich damit, wie sie Zustande kommt, wie unterschiedlich dieses Gefühl in unterschiedlichen Menschen zum Tragen kommt (wie sogenannte Wutbürger:innen ihr freien Lauf lassen, während Marginalisierte gelernt haben, sie zu unterdrücken), welche Gefühle sich meist unter ihr verbergen, und wie sie sich effektiv nutzen lässt (= Pausen zulassen, eine Community Gleichgesinnter aufbauen).
Der Aufbau des Buchs ist einzigartig, es wird faktisch eine Landkarte verschiedener Emotionen gezeichnet und wo sie sich in verschiedenen Menschen verorten, jedem Kapitel gehen viele Fragen voran, die zum Nachdenken anregen. Das Buch macht wütend, traurig, wärmt das Herz. Dennoch muss ich persönlich sagen, dass mich der Schreibstil nicht komplett abgeholt hat - es wiederholt sich sehr viel, kein roter Faden ist durch einzelne Kapitel erkennbar, während manche andere Absätze nicht klar miteinander verbunden sind und abrupt den Gedanken wechseln. Insgesamt trotzdem trotzdem ein zwar kurzer aber wichtiger Read. Und definitiv eine Empfehlung - vor allem zum Einstieg in das Thema Rassismus und Diskriminierung und wie es sich in marginalisierten Personen manifestiert. Vielen Dank an Netgalley und den Kremayr & Scheriau-Verlag für das digitale Rezensionsexemplar, es hat meine Meinung zum Werk nicht beeinflusst.
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Wut ist nicht gleich Wut. Was aber tun mit Wut, die nicht sein darf? Welchen Raum bekommen wütende Marginalisierte? Amani Abuzahra erforscht ein Gefühl mit riesigem Potenzial.
Wut hat viele Gründe: Ungerechtigkeit, Rassismus, Sexismus. Das Ausleben dieser Emotion allerdings ist nicht allen gleichermaßen möglich. Während „besorgte Bürger:innen“ ihren Ärger auf Demos kundtun, wirken wütende Marginalisierte zu laut, zu fordernd, zu bedrohlich. Doch was liegt unter und hinter dieser Wut, die auf Ausgrenzung beruht?
Amani Abuzahra stößt in ihrer bestechenden Analyse auf Gefühle wie Angst, Trauer und Erschöpfung, zeichnet eine emotionale Landkarte der Marginalisierten und zeigt, dass Wut ein Ort ist, der für alle ein Kraftzentrum sein kann – wenn wir den Mut haben, es zuzulassen.
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Die promovierte Philosophin, Autorin und Public Speaker Amani Abuzahra ist eine der bekanntesten Referent:innen zum Thema antimuslimischer Rassismus in Österreich. Ob im TV, auf Konferenzen, in ihren Publikationen oder in der Community-Arbeit: Ihr Ansatz ist es, Vorurteile zu dekonstruieren und Menschen zu empowern. Ihre Forschungs- und Vortragstätigkeiten führten sie u.a. in die USA, Finnland, Italien, die Schweiz, Deutschland sowie die Universitäten Istanbul und Eskişehir. Aktuell forscht sie als postdoctoral researcher an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien.
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In "Ein Ort namens Wut" taucht Amani Abuzahra in genau diese Emotion ein; beschäftigt sich damit, wie sie Zustande kommt, wie unterschiedlich dieses Gefühl in unterschiedlichen Menschen zum Tragen kommt (wie sogenannte Wutbürger:innen ihr freien Lauf lassen, während Marginalisierte gelernt haben, sie zu unterdrücken), welche Gefühle sich meist unter ihr verbergen, und wie sie sich effektiv nutzen lässt (= Pausen zulassen, eine Community Gleichgesinnter aufbauen).
Der Aufbau des Buchs ist einzigartig, es wird faktisch eine Landkarte verschiedener Emotionen gezeichnet und wo sie sich in verschiedenen Menschen verorten, jedem Kapitel gehen viele Fragen voran, die zum Nachdenken anregen. Das Buch macht wütend, traurig, wärmt das Herz. Dennoch muss ich persönlich sagen, dass mich der Schreibstil nicht komplett abgeholt hat - es wiederholt sich sehr viel, kein roter Faden ist durch einzelne Kapitel erkennbar, während manche andere Absätze nicht klar miteinander verbunden sind und abrupt den Gedanken wechseln. Insgesamt trotzdem trotzdem ein zwar kurzer aber wichtiger Read. Und definitiv eine Empfehlung - vor allem zum Einstieg in das Thema Rassismus und Diskriminierung und wie es sich in marginalisierten Personen manifestiert. Vielen Dank an Netgalley und den Kremayr & Scheriau-Verlag für das digitale Rezensionsexemplar, es hat meine Meinung zum Werk nicht beeinflusst.





