Ein langer Brief an September Nowak
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Description
«Betti hatte einen Kater, Angst und keine Erfahrung, aber stürzte sich hinein, wie sie es zögernd etlichen Vorgängern abgeschaut hatte. Der Atlantik machte Pausen, und sie passte eine ab, tauchte kopfüber in den dunklen Berg. Da baute sich der nächste Gipfel auf, und jetzt schrie Betti wie am Spieß, strampelnd, auf ihrem Weg nach oben. Bevor die Woge brach, als sich der Anblick des buntgescheckten, weiten Strandes mischte mit ihrer Vorstellung, dass sie von dort aus wie die anderen durch einen rasenden, trübgrünen Vorhang sichtbar wäre, weiß und zappelnd, das war, wie soll ich anders sagen, Glück.»
«Schlau, melancholisch und in höchstem Maße poetisch.» Spiegel Online über den «Erdmöbel»-Songschreiber Markus Berges
«Neben Rolf Dieter Brinkmann der andere große Kölner Dichter.» Süddeutsche Zeitung
«Atemberaubende Lässigkeit und eine formvollendete Leichtigkeit.» Berliner Zeitung
Book Information
Author Description
Markus Berges, geboren 1966 in Telgte, studierte Germanistik und Geschichte. Als Sänger und Songschreiber der Band «Erdmöbel» wurde er als «großer zeitgenössischer Lyriker» (taz) und Erzähler «wie traumverloren dahingeraunter Geschichten» (Die Zeit) bezeichnet. «Erdmöbel» veröffentlichten bislang vierzehn Alben, zuletzt «guten morgen, ragazzi». Markus Berges erster Roman, «Ein langer Brief an September Nowak», erschien 2010, sein zweiter, «Die Köchin von Bob Dylan», 2016. Markus Berges lebt mit seiner Familie in Köln.
Posts
3/5 ⭐️ Irgendwie hat dieses Buch versucht so vieles zu sein, was es nicht ist. Ich fand es mega schwierig zwischen Gegenwart und Vergangenheit und gegen Ende auch zwischen Realität und Imagination zu unterscheiden. An vielen Stellen war ich komplett verwirrt, was gerade passiert. Auch die Protagonistin ging mir nicht gerade nahe, und ich habe ihr Handeln an vielen Stellen nicht nachvollziehen können. Bis zum Ende habe ich außerdem überlegt, ob die ganzen Geschehnisse nun wahr oder ausgedacht sind, eine Antwort darauf habe ich auch nach Beenden des Buches nicht wirklich. Ich denke, dass ich das Buch sicherlich irgendwann noch einmal lesen werde, es schien mir als ist dies eins der Bücher, die man erst beim erneuten Lesen wirklich durchblickt. Alles in allem, sehr durchwachsen.
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«Betti hatte einen Kater, Angst und keine Erfahrung, aber stürzte sich hinein, wie sie es zögernd etlichen Vorgängern abgeschaut hatte. Der Atlantik machte Pausen, und sie passte eine ab, tauchte kopfüber in den dunklen Berg. Da baute sich der nächste Gipfel auf, und jetzt schrie Betti wie am Spieß, strampelnd, auf ihrem Weg nach oben. Bevor die Woge brach, als sich der Anblick des buntgescheckten, weiten Strandes mischte mit ihrer Vorstellung, dass sie von dort aus wie die anderen durch einen rasenden, trübgrünen Vorhang sichtbar wäre, weiß und zappelnd, das war, wie soll ich anders sagen, Glück.»
«Schlau, melancholisch und in höchstem Maße poetisch.» Spiegel Online über den «Erdmöbel»-Songschreiber Markus Berges
«Neben Rolf Dieter Brinkmann der andere große Kölner Dichter.» Süddeutsche Zeitung
«Atemberaubende Lässigkeit und eine formvollendete Leichtigkeit.» Berliner Zeitung
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Markus Berges, geboren 1966 in Telgte, studierte Germanistik und Geschichte. Als Sänger und Songschreiber der Band «Erdmöbel» wurde er als «großer zeitgenössischer Lyriker» (taz) und Erzähler «wie traumverloren dahingeraunter Geschichten» (Die Zeit) bezeichnet. «Erdmöbel» veröffentlichten bislang vierzehn Alben, zuletzt «guten morgen, ragazzi». Markus Berges erster Roman, «Ein langer Brief an September Nowak», erschien 2010, sein zweiter, «Die Köchin von Bob Dylan», 2016. Markus Berges lebt mit seiner Familie in Köln.
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3/5 ⭐️ Irgendwie hat dieses Buch versucht so vieles zu sein, was es nicht ist. Ich fand es mega schwierig zwischen Gegenwart und Vergangenheit und gegen Ende auch zwischen Realität und Imagination zu unterscheiden. An vielen Stellen war ich komplett verwirrt, was gerade passiert. Auch die Protagonistin ging mir nicht gerade nahe, und ich habe ihr Handeln an vielen Stellen nicht nachvollziehen können. Bis zum Ende habe ich außerdem überlegt, ob die ganzen Geschehnisse nun wahr oder ausgedacht sind, eine Antwort darauf habe ich auch nach Beenden des Buches nicht wirklich. Ich denke, dass ich das Buch sicherlich irgendwann noch einmal lesen werde, es schien mir als ist dies eins der Bücher, die man erst beim erneuten Lesen wirklich durchblickt. Alles in allem, sehr durchwachsen.





